Warum wir weitere Betroffene der UAI Solutions GmbH (Ungarn-Maut) suchen
Das Problem:
Hunderte deutsche Autofahrer erhalten Mahnungen der UAI Solutions GmbH (aus Eggenfelden) wegen angeblicher Fehler beim Kauf der ungarischen E-Vignette (z. B. falsches Länderkürzel „H" statt „D", falsche Fahrzeugkategorie oder Tippfehler).
Die rechtliche Täuschung:
Laut der ungarischen ITM-Verordnung 45/2020. (XI. 28.) § 20 hat jeder Halter das Recht, solche Fehler innerhalb von 60 Tagen für eine Servicegebühr von nur ca. 4,00 EUR (1.470 HUF) direkt beim Gläubiger (NÚSZ Zrt.) zu heilen. Die UAI verschweigt dieses Recht jedoch oft und fordert stattdessen Inkassogebühren von ca. 60,00 EUR pro Fall – das 15-fache der gesetzlichen Gebühr.
Warum wir eine Gruppe (Ziel: 200+ Personen) bilden:
Beweis der Systematik: Ein Einzelfall wird von Behörden oft als „Versehen" abgetan. Wenn wir aber 200 Fälle nachweisen, in denen Menschen mit der gleichen Masche belogen wurden, belegt das einen gewerbsmäßigen Bandenbetrug. Die Staatsanwaltschaft muss dann zwingend großflächig ermitteln.
Druck auf die Aufsichtsbehörde: Wir haben eine Sammelbeschwerde beim Bundesamt für Justiz (BfJ) eingereicht. Je mehr Betroffene sich melden, desto wahrscheinlicher ist es, dass der UAI die Inkasso-Lizenz entzogen wird. Ohne Lizenz darf die Firma keine Forderungen mehr eintreiben.
Hebel gegen die Blockade in Ungarn: Wir haben Beweise, dass ungarische Maut-Büros deutsche Kunden absichtlich abweisen, um sie in das teure Inkasso-System der UAI zu zwingen. Eine große Gruppe von Zeugen beweist diese illegale Absprache.
Gemeinsam statt einsam: Die UAI setzt darauf, dass jeder Betroffene sich alleine fühlt und aus Angst zahlt. Als Gruppe zeigen wir: Wir kennen unsere Rechte und wehren uns koordiniert.
Unser Ziel:
Wir wollen dieses System stoppen, damit deutsche Urlauber nicht länger systematisch abgezockt werden. Wir sammeln Zeugenaussagen für die laufenden Ermittlungsverfahren.
Kontakt: Wenn du in den letzten 3 Jahren betroffen warst (egal ob du bereits gezahlt hast oder noch Mahnungen erhältst), melde dich bitte bei uns.
UAI Solutions GmbH
15. April 2026
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Frage vom 15. April 2026 | 22:39
Von
Status: Frischling (1 Beiträge, 0x hilfreich)
UAI Solutions GmbH
#1
Antwort vom 15. April 2026 | 23:05
Von
Status: Unbeschreiblich (129754 Beiträge, 41388x hilfreich)
Zitat :Die UAI verschweigt dieses Recht jedoch oft
Auf welcher Rechtsgrundlage sollte sie dies denn überhaupt mitteilen müssen?
Zitat :Druck auf die Aufsichtsbehörde: Wir haben eine Sammelbeschwerde beim Bundesamt für Justiz (BfJ) eingereicht.
Mal schauen, ob das BfJ da mal mehr macht als seine Vorgänger.
Zitat :Je mehr Betroffene sich melden, desto wahrscheinlicher ist es, dass der UAI die Inkasso-Lizenz entzogen wird.
Ob sich diese Theorie bewahrheitet?
Zuvor waren die Landesgerichte zuständig und da gab es selbst bei Beschwerden im oberen 4stelligen Bereich keinen Entzug.
#2
Antwort vom 16. April 2026 | 10:06
Von
Status: Unparteiischer (9851 Beiträge, 2076x hilfreich)
Zitat :Auf welcher Rechtsgrundlage sollte sie dies denn überhaupt mitteilen müssen?
richtig.
Alles dazu liest man auch beim ADAC:
https://www.adac.de/verkehr/recht/bussgeld-punkte/ausland/ungarn/
Und jetzt?
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