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UGV Inkasso - FKH OHG Forderung

 Von 
Korschan
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 7x hilfreich)
UGV Inkasso - FKH OHG Forderung

Guten Abend,

die *** Inkasso GmbH fordert von mir Geld für ein Fitness Studio in welchem ich schon lange kein Mitglied mehr bin (seit Ende 2015 Mitgliedschaft gekündigt). Leider liegt mir keine Kündigungsbestätigung mehr vor. Über die Jahre kamen keinen Rechnungen oder sonstige Mahnungen in meinen Briefkasten.

Aus dem Schreiben geht nicht hervor, für welchen Zeitraum und aus welchem Grund von mir Geld gefordert wird. Kann ich diese Information von Inkasso Unternehmen einfordern?

Danke und Gruß
K.

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Inkasso Geld einfordern gekündigt


25 Antworten
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#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23116 Beiträge, 15186x hilfreich)

Fittnessking?

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#2
 Von 
Korschan
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 7x hilfreich)

Ne, einer aus dem Raum Baden Würtemberg, wieso?

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#3
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23116 Beiträge, 15186x hilfreich)

Weil es speziell zu fittnessking derzeit eine grössere Geschichte gibt. Siehe hier im Forum zu merkwürdige Forderung Inkasso Becker. Kam heute auch bei RTL Punkt 12.
Im Prinzip kannst du dir das alles mal durchlesen. Allerdings wäre das bei dir erst mal ein Einzelfall.
Würde trotzdem mal die RTL Punkt 12 Redaktion ansprechen und die Verbraucherzentrale.

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#4
 Von 
Korschan
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 7x hilfreich)

Danke für die Info.

Wie soll ich nun in meinem Fall weiter machen?

Vom Inkasso-Büro den Vertrag, Rechnungen sowie Mahnungen einfordern?
Ich weiß ja gar nicht mal, was genau die von mir fordern.
Lediglich "Kontokorrentabrechnung vom x.x.2018" ist angegeben. Was bedeutet das?

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#5
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23116 Beiträge, 15186x hilfreich)

Ich würde denen schreiben "wertes inkasso. Ich habe kein kontokorrent Konto Vertrag bei der Firma XYZ abgeschlossen. sie werden aufgefordert unverzüglich und binnen 14 Tagen den Konto Vertrag mit meiner Unterschrift sowie Rechnungen und Mahnungen samt zustellnachweise vorzulegen. Bei Weigerung gehe ich bin einem betrugsfall aus den ich zur Strafanzeige und zur Beschwerde des zuständigen Gerichts bringen werde. Ich diskutiere nicht und gewähre keine fristverlängerung. Im Falle eines auskunfteieintrages ergeht Strafanzeige wegen Nötigung und Verleumdung sowie Antrag auf einstweilige Verfügung via Anwalt und ebenfalls Beschwerde beim zuständigen Gericht."

Ruhig deutlich werden. Dass man 2015 da mal Kunde war erst mal verschweigen. Die behaupten ja einen Vertrag zu einem Bankkonto. Also eine völlig andere Geschichte.

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#6
 Von 
Korschan
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 7x hilfreich)

Ich habe einen Kontoauszug gefunden aus November 2012 - das war meine letzte Überweisung an das Fitness-Studio, seitdem habe ich keine Schreiben mehr vom Fitness-Studio erhalten. Daher gehe ich davon aus, das meine Kündigung rechtsmäßig ist.

Das "kontokorrent Konto" (habe ich ja eigentlich nie abgeschlossen, ich habe ja lediglich eine Mitgliedschaft abgeschlossen) verweist auf das Jahr 2018 - die Filiale in der ich angemeldet war hat jedoch 2018 geschlossen.

Mir wurde geraten, dem Inkasso-Büro mitzuteilen, das ich gekündigt habe und meine etwaigen Beiträge unabhängig meiner Kündigung verjährt sind. -> Weitere Forderungen sind verwirkt da ich keine weiteren Schreiben seitens des Fitness-Studios erhalten habe.

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#7
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23116 Beiträge, 15186x hilfreich)

Zitat:
die Filiale in der ich angemeldet war hat jedoch 2018 geschlossen

Inwiefern? Hat das Studio selbst geschlossen? Also Pleite bzw. Geschäftsaufgabe?

Zitat:
Mir wurde geraten, dem Inkasso-Büro mitzuteilen, das ich gekündigt habe und meine etwaigen Beiträge unabhängig meiner Kündigung verjährt sind. -> Weitere Forderungen sind verwirkt da ich keine weiteren Schreiben seitens des Fitness-Studios erhalten habe.

Meiner Meinung nach wäre das der zweite Schritt und die Argumentationskette ist durchaus korrekt (ich habe das auch schon im Fittness-King Beitrag so geschrieben). Erst mal klärt man, was exakt die fordern. Ob Beträge aus dem Vertrag, der 2012 endet, ob Beträge nach Kündigung oder etwas völlig anderes.

Deswegen auch das "Dumm stellen" nach dem Motto "Ich habe gar kein Konto dort". Kontokorrent Konten hat etwas mit Finanzinstituten zu tun.
Und wenn sie dann keine Vertrag zur Kontoeröffnung und ggf. eine Lizenz der BaFin o.ä. beiholen oder erklären, was exakt sie fordern, dann hat man einen sehr einfachen Grund für die Abwehr der Forderung. Denn die Argumentationskette mit der Verwirkung ist keine, die einfach so mit einem Fingerschnipsen funktioniert. Sie stellt Hürden und je nach Richter oder Lügenkonstruktion des Inkassos kann so etwas theoretisch auch dumm ausgehen.

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#8
 Von 
Korschan
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 7x hilfreich)

Danke für den Hinweis. Wenn ich im Internet nach "Kontokorrentabrechnung" suche, erhalte ich tatsächlich nur Fälle von Inkassofälle im Bezug auf Bank-Institutionen. Von daher ist mir nun schleierhaft was die überhaupt von mir wollen.

Zitat (von mepeisen):
Inwiefern? Hat das Studio selbst geschlossen? Also Pleite bzw. Geschäftsaufgabe?

Die Studioräume der "FitPur GmbH Offenbach" wurden geschlossen und die GmbH nach Offenburg übertragen (laut Handelsregister)

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#9
 Von 
Korschan
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 7x hilfreich)

Ich habe ein Schreiben aufgesetzt und dies einem Anwalt vorgelegt: Soll ich nicht machen, es wäre Nötigung (Drohung einer Strafanzeige)

Vielleicht doch eine Nummer runter gehen nur darauf hinweisen, das ich kein Kunde bin?

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#10
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13819 Beiträge, 6248x hilfreich)

Auf die Formulierung kommt es an :

" Ich fühle mich betrogen und spiele deswegen mit dem Gedanken diesbezüglich Anzeige zu erstatten "
klingt moderater und sagt das selbe ;)

Auf jeden Fall die Rechnungskopie und eine detailierte Forderungsaufstellung gem BGB § 367 schriftlich einfordern.(nicht anrufen)
Wird kein Zeitrahmen genannt ist es oft verjährt und die Gegenseite möchte durch die Nennung der Zeit keine Schlafenden Hunde aufwecken

-- Editiert von thehellion am 23.02.2018 14:57

Signatur:EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse
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#11
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23116 Beiträge, 15186x hilfreich)

Zitat:
Soll ich nicht machen, es wäre Nötigung (Drohung einer Strafanzeige)

Sehe ich völlig anders. Eine Strafanzeige ist ein legitimes jedem freistehendes Mittel. Eine Nötigung wäre es, wenn ich eine gezielte Lüge ankündige, um jemandem einer strafrechtlichen Verfolgung auszusetzen. Oder wenn ich muskelbepackte jungs ankündige, de vorbei schauen...

Davon abgesehen hat das Inkasso eine gesetzliche Pflicht, diese Infos beizubringen (§11a RDG ). Ein erlaubtes Rechtsmittel einzulegen oder eine erlaubte Strafanzeige zu erstatten, weil man einen Verdacht hegt, um vom Inkasso diese gesetzlich formulierte Pflicht zu erzwingen, ist nichts, was irgendwie rechtswidrig wäre.

Zitat:
Vielleicht doch eine Nummer runter gehen nur darauf hinweisen, das ich kein Kunde bin?

Wie deutlich du das formulierst, bleibt dir überlassen-. Warum ich eher zu einer sehr deutlichen Formulierung mit Signalwörtern wie Strafanzeige rate hat einen ganz einfachen Grund: Das Firmenkonstrukt aus Modenbach ist eine der übelsten Genossen, die da so in der Inkasso-Zunft herumgeistern. Die haben es nicht nur faustdick hinter den Ohren: Die hören ohne überdeutliche Worte nicht und versuchen alle Tricks, seien sie legal oder nicht.
Wenn man bei Schuldnerberatern nur den Firmennamen erwähnt, rollen die sofort mit den Augen...

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#12
 Von 
Korschan
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 7x hilfreich)

Habe nun vom Inkasso-Büro den Vertrag (vom 13.9.2012) sowie eine "Mitglieds-Karteikarte" erhalten.

Der Vertrag sieht soweit gut aus - Laufzeit 24 Monate mit automatischer Verlängerung um 12 Monate. Die Gesamtlaufzeit habe ich im voraus gezahlt (wurde so vertraglich vereinbart). Nach nur wenigen Monaten habe ich bereits gekündigt (leider keine Kündigungsbestätigung vorhanden).

Die von mir angeforderten Rechnungen und Mahnungen hat das Inkasso-Büro mir natürlich nicht geschickt. Wie soll ich nun weiter vorgehen? Da sich das FItness-Studio nicht mehr meldete, gehe ich davon aus das ich kein Mitglied mehr bin.

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#13
 Von 
vundaal76
Status:
Student
(2613 Beiträge, 1459x hilfreich)

Ich würde gar nichts machen.
Briefkasten im Auge behalten wg. Mahnbescheid.
In meinen Augen ist die Forderung verwirkt und in Teilen verjährt.
Die Einrede der Verwirkung würde ich aus taktischen Gründen jetzt noch nicht erheben.

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#14
 Von 
Korschan
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 7x hilfreich)

Zitat (von vundaal76):
Ich würde gar nichts machen.
Briefkasten im Auge behalten wg. Mahnbescheid.
In meinen Augen ist die Forderung verwirkt und in Teilen verjährt.
Die Einrede der Verwirkung würde ich aus taktischen Gründen jetzt noch nicht erheben.

Du meinst ich soll auf das angekündigte gerichtliche Mahnverfahren warten? ... und wie dann weiter vorgehen? Ich möchte ungern ein Mahnverfahren am Hals haben. Mit dem unterschriebenen Vertrag vom 13.09.2012 und dem "Mitglieds-Karteiblatt" kann ich irgendwie nichts anfangen. Ich habe über die Jahre keinerlei Zahlungserinnerungen, Rechnungen oder Mahnungen erhalten - die fehlen wohl auch dem Inkasso-Büro. Sauerei!

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#15
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23116 Beiträge, 15186x hilfreich)

Zitat:
Du meinst ich soll auf das angekündigte gerichtliche Mahnverfahren warten? .

Ja
Zitat:
und wie dann weiter vorgehen?

Kreuzchen machen bei "Ich widerspreche insgesamt", Namen usw. ausfüllen, Unterschrift drunter und per Einschreiben ans gericht zurück.
Zitat:
Ich möchte ungern ein Mahnverfahren am Hals haben.

Die einzige Alternative wäre, selbst aktiv zu klagen (negative Feststellungsklage). Aus taktischen gründen würde ich das aber eher nicht machen und außerdem sind gerichtliche mahnverfahren nicht schlimm. Wie gesagt: Kreuzchen fertig. Dann ist das beendet und die Trickbetrüger aus Modenbach sind genauso weit wie zuvor.

In Anbetracht der anderen Fälle mit demselben Schema würde ich persönlich aber eigentlich trotzdem zur Polizei gehen. Strafanzeige wegen Verdacht des gewerblichen Betruges gegen die Beteiligten )inklusive Inkasso-Mitarbeiter und FKH-Mitarbeiter). Die Begründung ist exakt diese: Alles damals gekündigt, nie eine Rechnung, Mahnung o.ä. erhalten und Verweis darauf, dass das Internet derzeit voll von solchen Fällen ist und es auch schon bei RTL kam.

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#16
 Von 
Korschan
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 7x hilfreich)

-sorry, ich meinte angedrohte gerichtliche Mahnverfahren-

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#17
 Von 
Xipolis
Status:
Lehrling
(1744 Beiträge, 800x hilfreich)

Zitat (von Korschan):
Mir wurde geraten, dem Inkasso-Büro mitzuteilen, das ich gekündigt habe und meine etwaigen Beiträge unabhängig meiner Kündigung verjährt sind. -> Weitere Forderungen sind verwirkt da ich keine weiteren Schreiben seitens des Fitness-Studios erhalten habe.

Falls noch nicht geschehen, sollten Sie das noch schriftlich machen. Ergänzen würde ich, dass ich keine Zahlungen leisten werden, einem Mahnbescheid in jedem Fall widersprechen und auf weitere Mahnungen nicht mehr reagieren werde. Das Ganze als Einschreiben-Einwurf versenden und zwar so, dass eine zweite Person den Inhalt des Briefs bestätigen kann (bspw. über ein Versand-Protokoll).

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#18
 Von 
Korschan
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 7x hilfreich)

Zitat:
Falls noch nicht geschehen, sollten Sie das noch schriftlich machen. Ergänzen würde ich, dass ich keine Zahlungen leisten werden, einem Mahnbescheid in jedem Fall widersprechen und auf weitere Mahnungen nicht mehr reagieren werde. Das Ganze als Einschreiben-Einwurf versenden und zwar so, dass eine zweite Person den Inhalt des Briefs bestätigen kann (bspw. über ein Versand-Protokoll).

Denke das werde ich so machen, denn das hat ein Anwalt mir heute auch empfohlen:

Ich soll schreiben, das meine Mitgliedschaft durch Kündigung in 2012 endete, das bis Ablauf des Vertrages sämtliche Mitgliedsbeiträge gezahlt wurden und darauf hinweisen, das unabhängig von meiner Kündigung offene Mitgliedsbeiträge verjährt sind - und ich nach Beendigung des Vertrages weder Rechnungen noch Mahnungen erhalten habe.

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#19
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23116 Beiträge, 15186x hilfreich)

Als Reaktion wird vermutlich die Aufforderung kommen, die Kündigung zu beweisen. Also einen Einschreibbeleg u.ä. vorlegen. Und man wird einfach behaupten, dass dort nie eine Kündigung einging. Davon nicht einschüchtern lassen und keinesfalls weiter reagieren. Wichtig sind nur Gerichtsbriefe.

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#20
 Von 
Korschan
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 7x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Als Reaktion wird vermutlich die Aufforderung kommen, die Kündigung zu beweisen. Also einen Einschreibbeleg u.ä. vorlegen. Und man wird einfach behaupten, dass dort nie eine Kündigung einging. Davon nicht einschüchtern lassen und keinesfalls weiter reagieren. Wichtig sind nur Gerichtsbriefe.

Meinst Du einen Einschreibbeleg wegen der Kündigung? Mein damaliges Kündigungsschreiben bzw. die Kündigungsbestätigung habe ich ja leider nicht mehr.

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#21
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23116 Beiträge, 15186x hilfreich)

Zitat:
Meinst Du einen Einschreibbeleg wegen der Kündigung?

Ja.

Zitat:
Mein damaliges Kündigungsschreiben bzw. die Kündigungsbestätigung habe ich ja leider nicht mehr.

Ja, und genau darauf setzen diese Trickbetrüger. Das ist eine ganz miese Masche.

Denn aus der einen Sicht ist die Kündigung etwas, für das du beweispflichtig bist. Denn das ist eine für dich günstige Behauptung.
Wie ich in dem anderen Thema schon erläutert hat, ist der einzig juristische Ausweg daraus die Verwirkung. Aus dem Umstand, dass sie nie mehr Rechnungen/Mahnungen geschickt haben. gerade wenn man auch damit kommt, dass es plötzliche hunderte Fälle sind, wo hier mittels Betrug die Kündigung abgestritten wird und dass eine Reihe dieser Fälle das beweisen können, sollte so eine Argumentation hoffentlich funktionieren.

Die Argumentation ist schwierig. Sollte wirklich geklagt werden im Anschluss an dem von dir widersprochenen Mahnbescheid, würde ich auf jeden Fall einen Anwalt hinzu ziehen.

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#22
 Von 
Korschan
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 7x hilfreich)

Ich habe nun ein Schreiben vom Rechtsanwalt aus Harthausen erhalten.

Nun werden von mir mehr als 600 € verlangt.

Meine Aufforderung an das Inkassobüro, mir sämtliche Rechnungen, Mahnungen sowie Zustellnachweise zu schicken, wurde nicht erfüllt. Lediglich der Vertrag sowie ein "Mitglieds-Karteiblatt" mit folgenden Forderungen hat mir das Inkassobüro geschickt.

Forderungen aus dem "Mitglieds-Karteiblatt"
01.09.2015 - xxx €
01.11.2015 - xxx €
01.09.2016 - xxx €
01.09.2017 - xxx €

Rechnungen und Mahnungen habe ich nie erhalten, weder vom Fitness-Studio noch vom Inkasso

Wie soll ich nun weiter vorgehen?

Vorschlag

Zitat:

Hallo Rechtsanwalt,

ihnen müsste bekannt sein, das ich vom Inkassobüro sämtliche Rechnungen, Mahnungen sowie Zustellnachweise angefordert habe jedoch nicht erhalten habe. Da das Inkassobüro dieser Forderung nicht nach kam, hat sich die Sache für mich erledigt.

MfG
Blabla

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#23
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23116 Beiträge, 15186x hilfreich)

Ich würde gegenüber dem Anwalt schweigen und ansonsten den Briefkasten im Augen behalten, um einen etwaigen Mahnbescheid zu widersprechen.
Davon abgesehen würde ich wie gesagt zur Polizei gehen.

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#24
 Von 
fb505464-72
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)

Hey Leute anscheinend hat jeder das gleiche Problem mit Fit Pur Offenbach. Übrigens laut Aussage vom Thomas dürfen wir noch nicht mal im Studio in Ffm trainieren. Alles nur Betrüger. Habs dem Inkassounternehmen und dem Anwalt versucht zu erklären. Keine Chance, nur Idioten!
Hab heute auf meinen Anwalt gehört und Strafanzeige wegen Betrug mit anderen Kollegen bei der Polizei getsellt. Empfehle ich euch allen. Damit die mal Ruhe geben. Sonst kriegt ihr am Ende wie ich Post vom Amtsgericht.
Lg

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#25
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23116 Beiträge, 15186x hilfreich)

Zitat:
Sonst kriegt ihr am Ende wie ich Post vom Amtsgericht.

Du hast hoffentlich fristgerecht widersprochen bzw. deinen Anwalt widersprechen lassen. Wie gesagt haben wir dieselbe Masche offenbar auch bei FittnessKing vorliegen. Bei Bedarf suche ich das Thema nochmal raus und verlinke es hier.

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