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UGV Inkasso GmbH FKH OHG (angebliche) alte Forderung von Provea

20.2.2020 Thema abonnieren Zum Thema: Forderung Frage

#31
 Von 
fm89
Status:
Lehrling
(1894 Beiträge, 701x hilfreich)

Zitat (von Mandantrecht123):
Also 3 Jahre sind doch alle mal rum seit 2011 - damit ist das doch komplett verjährt?

Korrekt

Zitat (von Mandantrecht123):
Warum macht da so ein Gericht überhaupt mit, wenn es das Datum liest?

Da liest niemand das Datum. Es handelt sich um einen automatisierten Prozess. Darüber hinaus ist es auch nicht verboten verjährte Forderungen geltend zu machen.

Zitat (von Mandantrecht123):
Was ist die beste günstigste Vorgehensweise?

Diese hier:

Zitat (von Mandantrecht123):
Nur Widerspruch einlegen?

Dabei bitte den Anweisungen folgen, welche auf dem MB stehen, d.h. Kreuz an der richtigen Stelle machen, unterschreiben und ans Mahngericht zurück schicken

Zitat (von Mandantrecht123):
Oder einen Anwalt konsultieren der den Widerspruch einlegt?

Völlig überflüssig

Zitat (von Mandantrecht123):
Die Summe zahlen? Das ist wohl das letzte und dümmste, das man tun kann?

Zustimmung!

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#32
 Von 
Mandantrecht123
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 11x hilfreich)

Danke für die sehr schnelle Rückmeldung.

Nun ist es aber so, im Jahre 2011 habe ich tatsächlich dort etwas bestellt, wahrscheinlich diese Unterhose... und ich habe eben einen Koto Auszug von 2011 gefunden, wo ich geld an diese Firma überweisen habe. Irgend ein anderer Betrag....


Kann so ein Widerspruch zum Bumerang werden, da uch ja irgendwann mal etwas da bezahlt habe? Oder spielt das keine Rolle, da die sich die letzten 7 Jahre nicht gemeldet haben bei mir?

MfG

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#33
 Von 
Jonathon
Status:
Praktikant
(723 Beiträge, 256x hilfreich)

Nein,
am sinnigsten ist es sofort Widerspruch einzulegen.
Dann wird der Verein informiert und wird seinerseits wieder versuchen eine Brieffreundschaft mit Dir einzugehen.
Aufforderung zur Zurücknahme des Widerspruches, Erklären arum man widersprochen hat. Klageandrohung. Vergleichsangebot. Ratenzahlung auf Vergleichsangebot dann wieder Klageandrohung.

Alternativ kannst Du nach Versenden des Widerspruches denen auch Schreiben, dass die Forderung bereits verjährt ist und Du diese aus diesem Grunde zurückweist.
Ich vermute allerdings, dass man Dir genau erläutern wird wieso das nicht der Fall ist, was allerdings schlichtweg gelogen ist.

Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich zusammen mit dem Widerspruch ein Schreiben an das Mahngericht verfassen in dem Du das streitige Verfahren beantragst.

Das bewirkt, dass die Heinies aufgefordert werden, die Gerichtskosten einzuzahlen und die Klage vor dem Amtsgericht Deiner Wohnstätte einzureichen.

Sollte diese wirklich kommen (was ich zu 95% verneinen würde), kannst Du dem Ag eben kurz schreiben dass Du die Einrede der Verjährung gegen diese Fordrung einlegst.

Signatur:Für alle meine Beiträge gilt: Keine Rechtsberatung. Es gilt §675(2) BGB.
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#34
 Von 
Mandantrecht123
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 11x hilfreich)

Ok, danke für den Hinweis.

Also es kann auf keinen Fall teurer für mich werden?

Was ist mit der Schufa? Mahnbescheid = Schufa?

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#35
 Von 
fm89
Status:
Lehrling
(1894 Beiträge, 701x hilfreich)

Zitat (von Mandantrecht123):
Kann so ein Widerspruch zum Bumerang werden, da uch ja irgendwann mal etwas da bezahlt habe? Oder spielt das keine Rolle, da die sich die letzten 7 Jahre nicht gemeldet haben bei mir?

Spielt keine Rolle mehr

Zitat (von Mandantrecht123):
Also es kann auf keinen Fall teurer für mich werden?

Wenn du dich an die Ratschläge hier hältst, halte ich das für ausgeschlossen

Zitat (von Mandantrecht123):
Was ist mit der Schufa? Mahnbescheid = Schufa?

Widersprochene Forderungen dürfen nicht gemeldet werden

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#36
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23787 Beiträge, 15525x hilfreich)

Ich würde sogar hier direkt das streitige Verfahren beantragen und beantragen, dass eine Rücknahme der Klage bitte ausgeschlossen werden soll, da du Rechtsklarheit verlangst. Wenn du sogar einen Kontoauszug aus 2011 hast, dass die Zahlung belegt, würde ich die ins offene Messer rennen lassen (keinen Hinweis auf die Verjährung). Das heißt: Schauen, wie sie das begründen und wenn sie dann genau diese Bestellung erwähnen, würde ich dem Gericht die Überweisung vorlegen und direkt bitten, dass das Gericht das bitte wegen Vermutung des Prozessbetruges an die zuständige Staatsanwaltschaft übergeben sollen.

Aber wenn man sich unsicher ist, wie hier gesagt nur das Kreuzchen machen und abwarten, ob sie selbst jemals weitermachen vor Gericht.

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#37
 Von 
Mandantrecht123
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 11x hilfreich)

Danke für die Rückmeldung.

Der Kontoauszug den ich habe, zeigt eine Überweisung an die Provea. Allerdings stimmt der Betrag nicht überein mit dem Betrag der als hauptforderung im gerichtlichen Mahnbescheid aufgeführt wird. Daher die Frage, was für Kosten im schlimmsten Fall für mich entstehen würden wenn ich jetzt Widerspruch einlegen möchte und diese Firma uhg fkh modenbach darauf klagen würde....

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#38
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23787 Beiträge, 15525x hilfreich)

Zitat:
Daher die Frage, was für Kosten im schlimmsten Fall für mich entstehen würden wenn ich jetzt Widerspruch einlegen möchte und diese Firma uhg fkh modenbach darauf klagen würde....

In meinen Augen 0,00€. Da du ja neben dem "Ich habe bereits bezahlt" das zweite Argument hast "Verjährt". Sprich: Selbst wenn die es so tricksen, dass es wirklich eine zweite Forderung gewesen sein soll, ist es trotzdem verjährt.

-- Editiert von mepeisen am 31.07.2020 07:08

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#39
 Von 
Mandantrecht123
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 11x hilfreich)

Vielen vielen Dank für die Antwort.

Ich bin da als Laie überhaupt nicht so drin in dem Thema und man hat natürlich auch immer Angst, was passiert wenn...

Und genau darauf ist denke ich deren Geschäftsmodell ausgerichtet mit der Angst der Menschen - einfach zu dutzenden solcher Forderungen / Mahnungen raushauen, ein paar werden schon einknicken und zahlen.

Nun habe ich aber grundsätzlich die Frage zur Verjährung. Auch wenn ich von denen irgendwann mal irgendeine Rechnung bezahlt bzw. zum Teil bezahlt habe, hebelt das nicht den Verjährungsanspruch auf?

Im Internet bin ich über diese Textstelle gestoßen :

"Laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 194 ff. BGB und § 195 BGB) verjähren die meisten Rechnungen nach drei Jahren. ... Die Einrede der Verjährung bewirkt nicht, dass die Forderung erlischt. Sie haben damit nur das Recht, die Zahlung dauerhaft zu verweigern."



Was ich definitiv weiß, in den letzten 6 Jahren habe ich keinen Mahnbescheid bekommen zu der Rechnung von 2011. Die hätten sich doch auch früher melden müssen bei mir ? Oder eine Mahnung so schicken, dass ich die auch erhalte?

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#40
 Von 
Mandantrecht123
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 11x hilfreich)

Ich habe mir jetzt mal den Kotoauszug angesehen.

Die "Kontokorrentabrechnung" welche im Mahnbescheid unter Punkt 1 Hauptforderung geführt wird, weist einen Betrag i.H.v. 43,60 Euro aus (vom 04.03.2011).



In meinen Bankunterlagen fan ich nun, und das ist das interessante , eine Überweisung i.H.v. 7,80 Euro und die ausgewiesene Rechnungsnummer / bzw. Betreff, oder was das auch immer für eine Nummer ist , diese Nummern sind identisch vom 31.05.2010



Seit dem 16.11.2011 ist diese Forderung abgetreten an die Anwaltskanzlei am Modenbach.

Im Mahnbescheid vom Gericht ist nun die Rede von Hauptforderung i.H.v. 43,60 Euro.

Als die Kameraden sich bei mir mit der Brieffreundschaft das erste mal meldeten am 13.02.2020 war die Rede von einer angeblichen Forderung i.H.v. 314,04 Euro.

Also auch wenn das jetzt bei diesem Modenbach seit dem 16.11.2011 liegt ist die Forderung doch schon 3 mal verjährt, oder hat das nun aufschiebende Wirkung bekommen?

-- Editiert von Mandantrecht123 am 31.07.2020 10:41

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#41
 Von 
Maline
Status:
Beginner
(69 Beiträge, 1x hilfreich)

Wann hast Du Provea überwiesen. Zeitnah, nach dem Du die Unterbuxe bekamst, oder erst nach Mahnung ect. Gezahlt bevir dem Inkassobüro der Auftrag erteilt wurde?
Hattest Du nur die eine Buce oder kamen andre, da es ein Abomodell war? Hast Du weiteren Lieferungen widersprochen? Hast Du unerwünschte zurückgeschickt?

Dreist, was die Modies nun mit uralten Forderungen, die sogar bezahlt sind, abziehen. Kann denen keiner die Daumenschrauben anziehen. Ist ja wohl nicht wirklich rechtens

-- Editiert von Maline am 31.07.2020 12:21

Signatur:Ich danke von Herzen Mepeisen, DStein und Albarion für ihre tolle Hilfestellung!
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#42
 Von 
Mandantrecht123
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 11x hilfreich)

Das weiß ich alles nicht mehr. Also das ist schon sooo lange her - fast 10 Jahre, da weiß ich nicht mehr , ob ich die sofort - oder erst nach einer Mahnung gezahlt habe - oder ob diese Rechnungen noch gar nicht bezahlt sind? Keine Ahnung.....

Deshalb ja die Frage die ich immer wieder stelle zur Verjährung -

Ist nicht alles , was nicht innerhalb von 3 Jahren mit nem gelben Mahnbrief kommt verjährt?

Weil dann wäre ich ja seit Enstehen der Rechnung ab 2014 auf der sicheren Seite?

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#43
 Von 
Maline
Status:
Beginner
(69 Beiträge, 1x hilfreich)

Laut Deinen Bankunterlagen hast Du gezahlt. Abgesehen von der Verjährung scheinen die bereits bezahlten erneut beitreiben wollen in der Hoffnung, dass sich keiner mehr erinnert oder keine Unterlagen mehr hat. Denen würde ich was Husten! Forderung ist unberechtigt. Konstruiert.

Signatur:Ich danke von Herzen Mepeisen, DStein und Albarion für ihre tolle Hilfestellung!
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#44
 Von 
Mandantrecht123
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 11x hilfreich)

Ein Widerspruch gegen einen Mahnbescheid ist nur sinnvoll, wenn man sich tatsächlich gegen die Forderung wehren möchte – und das auch kann. Denn sonst führt das nachfolgende Klageverfahren nur zur einer teuren Verzögerung, denn durch die Klageerhebung entstehen natürlich weitere Kosten, die letztlich der Unterlegene zu tragen hat.....

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#45
 Von 
Mandantrecht123
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 11x hilfreich)

Eine sehr wichtige Frage ist auch, wenn man gesetzt dem schlechtesten Fall, verklagt werden würde, würde man dann als Resultat auch einen negativen Schufa Eintrag bekommen?

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#46
 Von 
Jonathon
Status:
Praktikant
(723 Beiträge, 256x hilfreich)

Nein, den könntest Du erst nach einer Mahnung auf das Urteil bekommen.

Aber bitte entscheide Dich:
Entweder zahlen oder nichts.

Ich wiederhole micht hier noch einmal, in meinen Augen ist das eine 100% Sache, Du hast den Text bereits herausgeschrieben.
Forderung verjährt -> Widerspruch + streitiges Verfahren einleiten.

Vielleicht hilft dir das Geschäftmodell von denen weiter:

10.000 Uralte Provea Forderungen für 1000,- € gekauft.
10.000 Mahnungen versendet - Kosten 8000,-€
500 Kunden (5%) zahlen - Gewinn 102800,- €
5000 Kunden legen Einrede der Verjährung ein 0,-
4900 Kunden werden noch 2 mal genervt Kosten 8000,-€
500 Kunden bezahlen unter dem Druck - Gewinn 102800,-€
Gegen den Rest wird zur besten Urlaubszeit ein MB beantragt - Kosten 140800,-€
und hier verpassen einge die Fristen andere sind, wie Du, so verunsichtert das sie zahlen.
also zahlen noch einmal 1000 Leute nun den Satz vom MB oder VB wenn die Fristen verpasst sind Gewinn 316500,- €

Den Rest lassen wir fallen wegen Widerspruch oder ähnliches.
In dem Szenario wurden jetzt eine Summe von 381500,-€ nach Abzug der Kosten erwirtschaftet, wobei jede 5 Forderung gezahlt wurde.
Die Summen sind Schätzwerte und dies soll nur mal zur Veranschauung dienen.

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#47
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23787 Beiträge, 15525x hilfreich)

Bitte gehe zur Polizei. Strafanzeige wegen Verdacht des gewerblichen Betruges. gegen die Inhaber dieser Unterhosen-Firma, sowie des Inkassos und gegen die Anwälte.

Warum?

1. Grund:
Das Wort "Kontokorrentabrechnung" ist ein Wort aus der Bankenwelt. Du hast aber zu 100% nie einen Kontovertrag mit dieser Firma abgeschlossen. Die Vermutung wäre, dass die absichtlich täuschen und das falsche Wort verwenden. Denn wenn du so etwas am Anwaltstelefon beispielsweise vorliest, sagt der Anwalt, "Ja, tut mir leid, aber die Verjährung mag gehemmt sein um 10 Jahre und es wäre noch nicht verjährt". Und schon ist der Betrug komplett.

2. Grund:
Es ist längst bezahlt und das kannst du mit dem Kontoauszug auch problemlos beweisen.

3. Grund:
Dass die zwischenzeitlich sogar 300 Euro wollten, ist gar komplett frei erfundener Quatsch.

Und ja, dem Mahnbescheid komplett widersprechen. Das ist wegen der Verjährung einfach 100%ig. Das kann man eigentlich nicht verlieren.

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#48
 Von 
Mandantrecht123
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 11x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
2. Grund:
Es ist längst bezahlt und das kannst du mit dem Kontoauszug auch problemlos beweisen.

Danke für diese ausführliche Antwort.

Was ist denn aber, wenn diese eine Zahlung, die ich auf meinem Kontoauszug fand, meinetwegen die "Gratis-Unterhose" war , das ich da nur diese 7,80 Euro Versand damals bezahlt habe. Die schicken einem dann ja auch ungefragt in monatlichen Abständen oder so...keine Ahnung mehr - weitere Artikel zu - die dann geld kosten.

Was wenn ich diese erhalten habe, aber nicht bezahlt habe ?

Es ist wie gesagt schon so lange her, dass ich keinerlei Unterlagen habe.

Und ich mache mir Gedanken, was ist wenn die sehr gut gepflegte Unterlagen haben, ob es dann immer noch ausreicht, dass das alles so lange her ist?

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#49
 Von 
Jonathon
Status:
Praktikant
(723 Beiträge, 256x hilfreich)

Ja, weil immer noch verjährt

Signatur:Für alle meine Beiträge gilt: Keine Rechtsberatung. Es gilt §675(2) BGB.
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#50
 Von 
Mandantrecht123
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 11x hilfreich)

Ok.

Ist es auch immer noch verjährt, wenn vielleicht 2012 von denen ein "Bettelbrief" kam ?

Das einzige was passieren muss, damit es nicht verjährt ist - die hätten zu Gericht gehen müssen und mir einen MB schicken - aber halt viel früher und nicht erst jetzt?

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#51
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23787 Beiträge, 15525x hilfreich)

Zitat:
Die schicken einem dann ja auch ungefragt in monatlichen Abständen oder so...keine Ahnung mehr - weitere Artikel zu - die dann geld kosten.

Das wäre dann der 4. Grund für gewerblichen Betrug. Das wäre eine Abofalle und auch das ist Betrug.

Bezahlen musst du das auch nicht. Unverlangt zugesandte Waren müssen nicht bezahlt werden.

Zitat:
Ist es auch immer noch verjährt, wenn vielleicht 2012 von denen ein "Bettelbrief" kam ?

Ja. Bettelbriefe haben exakt 0 Einfluss auf die Verjährung.

Zitat:
Das einzige was passieren muss, damit es nicht verjährt ist - die hätten zu Gericht gehen müssen und mir einen MB schicken - aber halt viel früher und nicht erst jetzt?

Korrekt. Und du hättest nicht widersprechen dürfen bzw. es hätte einen VB oder ein urteil geben müssen. Erst dann zählen weitere 30 Jahre ab VB oder Urteil oder letzter Vollstreckungshandlung.

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#52
 Von 
Mandantrecht123
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 11x hilfreich)

Also , kann man davon ausgehen, da der MB vom 27.07.2020 Amtsgericht Mayen , angekommen bei mir gestern am 30.07.2020 - wahrscheinlich als kalkühl - da Sommer / Ferien / Urlaub Reisezeit ist , und viele Menschen jetzt ja für 14 Tage oder länger im Urlaub sind - dass das der einzige Grund ist, warum die mir das schicken?

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#53
 Von 
fm89
Status:
Lehrling
(1894 Beiträge, 701x hilfreich)

Ja, das ist eine bekannte Masche. Erstens denken viele Menschen, dass so ein Mahnbescheid einem Urteil gleich steht, da es ja vom Amtsgericht kommt - zweitens kalkuliert das Inkasso damit dass einige jetzt die Frist verpassen.
Ich sehe das übrigens genau so - in der Gesamtheit ist das gewerblicher Betrug. Hier wird die Unwissenheit und Unerfahrenheit von unschuldigen Menschen schamlos ausgenutzt. Aber das geht schon seit Jahren so mit dieser Bude...

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#54
 Von 
Mandantrecht123
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 11x hilfreich)

Ich überlege trotzdem noch ob es sinnvoll wäre den Widerspruch zusammen mit einem Anwalt einzureichen, damit man sicher ist? Aber der kostet ja bestimmt auch Geld ?

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#55
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23787 Beiträge, 15525x hilfreich)

In der Sache kannst du natürlich auch einen Anwalt hinzuziehen. Dann würde ich aber auch direkt das streitbare Verfahren beantragen, damit es weitergeht und der Laden endgültig vor Gericht gezwungen wird. Zumal die deinen Anwalt auch bezahlen müssten. Der AK Inkassowatch könnte dir ggf. auch helfen.

-- Editiert von mepeisen am 31.07.2020 20:55

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#56
 Von 
Mandantrecht123
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 11x hilfreich)

Was ist das AK?

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#57
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23787 Beiträge, 15525x hilfreich)
Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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