Universuminkasso und das eigenartige Vorgehen?!

12. November 2008 Thema abonnieren
 Von 
martin4157
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Universuminkasso und das eigenartige Vorgehen?!

Per 09.07.2002 wurde durch mich (Ehemann) auf dem Kundenkonto der Fa.Neckermann (Ehefrau) und handschriftliche Kaufbestätigung ein TfT Monitor bestellt. Dieser entsprach aus Qualitätsgründen nicht meinen Vorstellungen- Per EMail erhielt ich am 27.07.2002 ex Neckermann Ffm -Versandabt.- die Aufforderung bzw. die Bitte diesen retoure zusenden-mit Hinweis auf Umtausch.
Dieses erfolgte umgehend nach Email mit Zusatz das kein Austausch vorgenommen werden solle und auf dem Kundenkonto der Ehefrau diese Retoure als Gutschrift wieder eingebucht werden sollte. Die Email druckte ich mir als Beweimittel aus - die Sendung ging zurück per DHL, Beleg vorhanden.
Die Firma Neckermann reagierte erst am 16.01.2004 in einem Schreiben auf die "angeblich offene Forderung". Der damalige Schriftverkehr ging hin und her-Neckermann behauptete schon zum damaligem Zeitpunkt, die Ware nicht in Ihrem Retourelager (irgendwo in den neuen Bundesländern) erhaltn zu haben.
Es erfolgte umgehend seitens Neckermann Manhnbescheid mit anschl. Vollstreckungsbescheid. Als die beiden Bescheide eintrafen, war ich nicht in der Lage, bedingt duch einen damaligen Umzug, die entsprechenden Belege und die EMail seitens Gläubiger mit der Bitte um Rücksendung auffindig zu machen.
Dadurch spitzte sich der Vorgang derart zu, das das hiesige Amtsgericht (beim Schuldner) mich per Beweisschluß zur Zahlung verklagte und dem Gläubiger gem. Deutscher Rechtssprechung Recht zusprach.

Nach intensiven Recherchen gelang es mir, die entsprechenden Belege nun herbeizubringen, zur Entlastung meinerseits.

Zwischenzeitlich lief GV auf und wollte Pfänden. Da ich zwar kein Jurist bin, gelang es mir nach Recherchen im Internet kurzfristig folgende schrfitliche Anträge beim hiesigen Amtsgericht, was den Beweisschluß damal fällte, schriftlich einzureichen:
- Antrag auf Vollstreckungsabwehrklage gem. dem Geschäftszeichen des Amtsgerichtes (§ 767 ZPO )
- Antrag auf Einstellung der Zwangsvollstreckung gem. § 769 Abs.1 ZPO
GV tauchte einmal auf, ich schilderte kurz den Sachverhalt.
letztere Einspruch führte zum Erfolg, dasGV nach diesem Termin bis zum heutigem Zeitpunkt nicht mehr erschien.
Nun erhalte ich ein Schreiben einer Kanzlei Neumeyer, Ffm, Büro Adam Opel Straße mit dem Hinweis:..."nachdem der GV pfandlos Vollstreckt hatte....
nunmehr das Verfahren zur Abgabe der EV beim zuständigen Amtsgericht einzuleiten - Gläubiger:Inkasso Universum, nicht Neckermann.

Ich möge bitte bis 20.11.2008 die Summe von € 1157,43 zahlen.

Meine Frage bitte nun, wie die beste Vorgehensweise ist?
Der zuständige Richter hat noch den Antrag auf Vollstreckungsabwehrklage zur Bearbeitung ( und das seit 14 Werktagen)



....

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4 Antworten
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#1
 Von 
Quaestor
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 3x hilfreich)

hm, hört sich eher nach juristischer Unterstützungsfrage an.
Also das ist jetzt eine subjektive Meinung, aber wenn der Anwalt etwas beim Amtsgericht einreicht und da aber schon Deine Anträge vorliegen, würde ich schauen, dass das zusammen koordiniert wird.
Des weiteren versuchen den Sachbearbeiter des Gerichts ausfindig machen, sich die Bearbeitung bestätigen lassen und dem Anwalt schriftl. mitteilen, dass die genannten Anträge in Bearbeitung sind, er sich gedulden soll und die Entscheidung des Gerichts abwarten.
Je nach Entscheidung wärest Du dann bereit, nach weiterer Prüfung der Forderungen, sollten die korrekt sein, eine gütliche, aussergerichtliche Einigung anzustreben.

Die meisten Anwälte nehmen die EV auch gerne als Drohung, müsen diese im Endeffekt aber nicht durchführen.

Zusätzlich kannst Du beim damaligen Gerichtsvollzieher nachfragen, was er damals aufgenommen hat, aber bei einer fruchtlosen Pfändung, wie der Anwalt sagt, hättest Du dem GV auch wissentlich das gegenzeichnen müssen

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#2
 Von 
guest123-2223
Status:
Student
(2421 Beiträge, 1221x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#3
 Von 
Quaestor
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 3x hilfreich)

"Die Forderungen sind tituliert. Da muss sich der Gläubiger nicht mehr einige"

Was für ein Käse, selsbt wenn Forderungen tituliert sind, obliegt es dem Gläubiger die Vollstrckung durchführen zu lassen, oder sich andersweitig zu einigen und die Titulierung als Sicherheit bis zum Ende einer Zahlung,oder Einigung ruhen zu lassen.

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#4
 Von 
guest123-2223
Status:
Student
(2421 Beiträge, 1221x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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