VB - Schadensersatz sehr hoch - was zahlen?

12. November 2020 Thema abonnieren
 Von 
herrmey21
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
VB - Schadensersatz sehr hoch - was zahlen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich entschuldige mich vorher da diese Frage bestimmt schon x mal abgearbeitet wurde.

Ich habe ein Vb erhalten. Ich hab noch keinen widerspruch eingelegt.
Ich habe natürlich vor meine Schulden zu begleichen.

Jedoch erscheint mir der Schadensersatz ziemlich hoch, vorallem im Punkt 5.
Was muss ich nun zahlen? Da Leute immer wieder davon sprechen, Inkassokosten nicht zahlen etc.

Der VB:
https://abload.de/img/img_09375xkjv.jpg

Was passiert wenn man den Vb nicht widerspricht und und die Summen begleicht?

Post vom Inkassobüro?

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13 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118746 Beiträge, 39625x hilfreich)

Zitat (von herrmey21):
Jedoch erscheint mir der Schadensersatz ziemlich hoch, vorallem im Punkt 5.

Da wir dazu keine Details kennen, können wir das nicht beurteilen.



Zitat (von herrmey21):
Was muss ich nun zahlen?

Inkassokosten und Anwaltskosten, das passt nicht. Inkassokosten würde ich streichen.

Mahnkosten, wie viele Mahnungen gab es denn und wie genau kamen die an?

Auskunftskosten, wofür? Adressermittlung? Ist man denn in dem Zeitraum umgezogen?



Zitat (von herrmey21):
Was passiert wenn man den Vb nicht widerspricht und und die Summen begleicht?

Dann wird das Inkasso sich noch mal melden und noch Geld fordern.

Man sollte dann unbedingt den entwerteten Titel einfordern.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
herrmey21
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Inkassokosten und Anwaltskosten, das passt nicht. Inkassokosten würde ich streichen.

Mahnkosten, wie viele Mahnungen gab es denn und wie genau kamen die an?

Auskunftskosten, wofür? Adressermittlung? Ist man denn in dem Zeitraum umgezogen?


Es gab zwei schriftliche Mahnungen und dann ein MB.
Beim MB habe ich Widerspruch gegen alles außer Zinsen und HF eingelegt. Diese habe ich aber NICHT bezahlt, da es in Vergessenheit geriet wegen Familiären Stress.

In diesem Zeitraum bin ich nicht umgezogen.

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von herrmey21):
Jedoch erscheint mir der Schadensersatz ziemlich hoch, vorallem im Punkt 5.

Da wir dazu keine Details kennen, können wir das nicht beurteilen.


Was für Details sind denn dort erforderlich, worauf wird sich da beruht? Gibt es da eine Norm? (Tut mir Leid kenne mich mit der Thematik nicht aus).
Mir kommt nur der große Sprung der Summe in Punkt 5. komisch vor.


sprich HF + Zinsen zahlen und Wiedersprechen? und wie sieht es mit den Verfahrenskosten aus?
Und was passiert danach. Kann danach noch ein Gerichtsvollzieher vorbei schauen bzw. Kontopfändung etc?

Ich bedanke mich für deine Antwort!


-- Editiert von herrmey21 am 12.11.2020 21:25

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118746 Beiträge, 39625x hilfreich)

Zitat (von herrmey21):
Beim MB habe ich Widerspruch gegen alles außer Zinsen und HF eingelegt.

Offenbar nicht, den sonst wäre es nicht zum VB gekommen.



Zitat (von herrmey21):
In diesem Zeitraum bin ich nicht umgezogen.

Da dürften Auskunftskosten Unfug sein.



Zitat (von herrmey21):
Was für Details sind denn dort erforderlich,

Eigentlich alles.

Aber fangen wir mal langsam an, was genau waren das für Verträge?
Wie hoch war die Summe der jeweiligen Rechnung?
Hat man die Original Rechnung?
5 Posten mit unterschiedlichen Daten aber gleicher Rechnungsnummer - sehr auffällig, das geht eigentlich gar nicht.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#4
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16160x hilfreich)

Fangen wir doch erst mal von vorne an: Um was für eine Art Vertrag handelt es sich denn? Und was waren das alles für Briefe? Da müssten ja am 1.6.2020, am 4.6.2020 und am 23.7.2020 Briefe gekommen sein.

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

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#5
 Von 
herrmey21
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Offenbar nicht, den sonst wäre es nicht zum VB gekommen.


Wenn das der Fall ist verwechsel ich da etwas.

Zitat (von Harry van Sell):
Aber fangen wir mal langsam an, was genau waren das für Verträge?
Wie hoch war die Summe der jeweiligen Rechnung?
Hat man die Original Rechnung?
5 Posten mit unterschiedlichen Daten aber gleicher Rechnungsnummer - sehr auffällig, das geht eigentlich gar nicht.


Es handelte sich um einen Warenkauf bei Rossmann, der nicht von meinem Konto abgebucht werden konnte, da sich eine Rechnung überschnitt.
Der Warenwert bzw. Einkauf lag bei 24,64€.


Zitat (von mepeisen):
Fangen wir doch erst mal von vorne an: Um was für eine Art Vertrag handelt es sich denn? Und was waren das alles für Briefe? Da müssten ja am 1.6.2020, am 4.6.2020 und am 23.7.2020 Briefe gekommen sein.


Ich habe von Rossmann direkt wirklich nie eine Mahnung erhalten, es ging direkt an das CCS Inkasso. Von diesem Inkasso kamen dann weitere Briefe bzw. Mahnungen.

Antragsteller: PAYONE GmbH

Prozessbevolmächtigte:
Rechtsanwälte
Hörnlein & Feyler

-- Editiert von herrmey21 am 12.11.2020 22:32

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#6
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16160x hilfreich)

OK. Also sind das versteckte Inkassokosten, die als Hauptforderung behauptet werden.

In meinen Augen durchsetzbar, basierend auf dem VB sind folgende Kostenpositionen:
Hauptforderung
- 24,64€ Hauptforderung
- 5€ Rücklastschriftgebühr
Verfahrenskosten
- 32€ Gerichtskosten
- 25€ Inkassopauschale
Nebenforderungen
- 2,47€ Mahnkosten
- 4,50€ Auskünfte (Adressermittlung, wenn du an der Kasse mit Bankkarte bezahlt hast)
- (optional bzw. je nach Strategie) 18€ Inkassokosten für Schreiben einfacher Art
und dann noch die Zinsen

Das würde ich dann auch sofort überweisen. Dann würde ich Einspruch gegen den VB einlegen. Dem Inkasso würde ich diese Gegenrechnung schicken und darauf hinweisen, dass man den Rest als frei erfunden zurückweist. Die meckern dann normalerweise aber ich habe noch nicht gehört, dass sie es vor Gericht probieren, ihren Gebührenunfug zu begründen. Gerade auch diese Schadensersatzposten sind üblicherweise frei erfunden.

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#7
 Von 
user08154711
Status:
Lehrling
(1897 Beiträge, 278x hilfreich)

Wann ist der VB denn bei Dir eingetoffen? Der MB wurde ja schon am 30.9. zugestellt.

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#8
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16827 Beiträge, 5865x hilfreich)

Zitat (von herrmey21):
sprich HF + Zinsen zahlen und Wiedersprechen?
Du hast da etwas missverstanden. Hier gibt es nichts mehr zu widersprechen. Das ist ein VB und keine Mahnung mehr. Das was da drinsteht wird auch eingetrieben werden.

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#9
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16160x hilfreich)

Wenn die Zustellung vor weniger als 2 Wochen erfolgt ist, kann Einspruch eingelegt werden. Da kann durchaus dann noch dagegen vorgegangen werden. Danach dann allerdings nicht mehr so ohne Weiteres.

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#10
 Von 
herrmey21
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Wenn die Zustellung vor weniger als 2 Wochen erfolgt ist, kann Einspruch eingelegt werden. Da kann durchaus dann noch dagegen vorgegangen werden. Danach dann allerdings nicht mehr so ohne Weiteres.

Ja ist vor weniger als 2 Wochen zugestellt

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
user08154711
Status:
Lehrling
(1897 Beiträge, 278x hilfreich)

Zitat (von herrmey21):
Ja ist vor weniger als 2 Wochen zugestellt
Wann genau?

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16160x hilfreich)

Uninteressant. Solange die zwei Wochen noch nicht rum sind, kann weiterhin Einspruch eingelegt werden. TE wird schon wissen, wie zügig die Rückantwort ans Gericht erfolgen muss, damit die zwei Wochen nicht gerissen werden.

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#13
 Von 
user08154711
Status:
Lehrling
(1897 Beiträge, 278x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Uninteressant. Solange die zwei Wochen noch nicht rum sind, kann weiterhin Einspruch eingelegt werden. TE wird schon wissen, wie zügig die Rückantwort ans Gericht erfolgen muss, damit die zwei Wochen nicht gerissen werden.
Wenn der TE das denn weiß ....

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