Volksbank lehnt Ratenzahlung ab und verweist auf (teuere) Ratenmöglichkeit bei eigenem VR-Inkasso

31. Mai 2021 Thema abonnieren
 Von 
Ricky501
Status:
Beginner
(133 Beiträge, 13x hilfreich)
Volksbank lehnt Ratenzahlung ab und verweist auf (teuere) Ratenmöglichkeit bei eigenem VR-Inkasso

Ich bin durch die Corona Pandemie bei meiner bisherigen Volksbank durch nicht mehr bediente Kreditkarte so ins Minus gerutscht, dass die Volksbank mir das Girokonto und die Kreditkarte gekündigt hat.

Verhandlungen mit der Volksbank den Rückstand von ca. 12.195 Euro in Form von Raten zu tilgen wurden ausgeschlagen. Auch ein Ombudsmannverfahren ist gescheitert.

Die Forderung wurde nun an das hausinterne Inkasso Unternehmen, die VR-Inkasso abgegeben.

Die VR-Inkasso fordert nun noch 795 Euro Inkassogebühren (666 Inkassogebühr + 129 Euro Umsatzsteuer auf Gebühr), plus 140 Euro Verzugszinsen gebühren obendrauf.

Also sind wir inzwischen bei 13.130 Euro angekommen.

Jetzt bietet mir die VR-Inkasso die Begleichung per Ratenzahlung an.

Ist das jetzt korrekt? Muss man nun diese Inkassogebühren tragen?

Schließlich hatte ich ja bereits die Ratenzahlungen der Volksbank angeboten.
Durch die Abgabe an die VR-Inkasso kostet mich das jetzt knapp 1.000 Euro mehr. Zumal die VR-Inkasso ein Unternehmen der Volks-und Raiffeisen Banken ist.

Danke für die Hilfe.

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(107709 Beiträge, 38057x hilfreich)

Zitat (von Ricky501):
Schließlich hatte ich ja bereits die Ratenzahlungen der Volksbank angeboten.

Wie viele Raten in welcher Höhe hat man denn schon gezahlt?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
Ricky501
Status:
Beginner
(133 Beiträge, 13x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Wie viele Raten in welcher Höhe hat man denn schon gezahlt?


Noch keine Raten gezahlt, da erst das Widerspruchsverfahren bei der Volksbank und das Ombudsmannverfahren abgewartet werden sollte.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16088x hilfreich)

Hier gibt es gleich zwei Gründe:
A) Konzerninkasso
B) außergerichtliches Inkasso trotz Kenntnis der Zahlungsprobleme und der Ursachen.

Die Inkassokosten und Einigungsgebühren betragen somit aus meiner Sicht exakt 0,00€ und nicht mehr.

Um die Zinsen kommt nach nicht drum herum, wobei das ggf. nur normale Verzugszinsen sein dürfen. Nicht die ursprünglichen Kreditzinsen.

Hinweis: Auch wenn der VR-Verbund kein echter Konzern ist und womöglich das VR-Inkasso keine direkte Konzernabhängigkeit ist zu deiner lokalen VR-Bank, liegt hier IMHO ein verbundenes Unternehmen vor. Denn der VR-Verbund insgesamt ist ein Verbund aus abhängigen Unternehmen, die auch entsprechend angewiesen werden vom Verbund.

-- Editiert von mepeisen am 31.05.2021 15:13

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

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#4
 Von 
vundaal76
Status:
Master
(4955 Beiträge, 1920x hilfreich)

Wieviel Geld können Sie denn jetzt auf einmal zahlen?

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#5
 Von 
Ricky501
Status:
Beginner
(133 Beiträge, 13x hilfreich)

Zitat (von vundaal76):
Wieviel Geld können Sie denn jetzt auf einmal zahlen?

Für mich ist zur Zeit nur Ratenzahlung möglich.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
vundaal76
Status:
Master
(4955 Beiträge, 1920x hilfreich)

Noch einmal: Sie sollen jetzt so viel Geld zusammenkratzen und direkt an die Bank zahlen! Im Verwendungszweck "Nur Verrechnung Hauptforderung" unbedingt mit erwähnen.

Durch die Verzögerungen hatten Sie doch jetzt genug Möglichkeiten, ein bisschen Geld zusammenzusparen.

Sie akzeptieren keine Ratenzahlungsvereinbarung durch VR Inkasso.

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#7
 Von 
Ricky501
Status:
Beginner
(133 Beiträge, 13x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Hier gibt es gleich zwei Gründe:
A) Konzerninkasso
B) außergerichtliches Inkasso trotz Kenntnis der Zahlungsprobleme und der Ursachen.


Hallo mepeisen

hier noch ein Nachtrag.

In dem Forderungsschreiben, was jetzt die VR- Inkasso GmbH an mich gerichtet hat, ist hinsichtlich der Volksbank immer nur von Auftraggeber die Rede. Und nicht von Ursprungsgläubiger oder ähnliches.

Auch wird geschrieben, das die Forderung von der XY- Volksbank an die VR Inkasso GmbH übertragen wurde. Und nicht abgetreten oder ähnliches.

Eventuell hilft dieser Sachverhalt noch weiter.

Danke!

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16088x hilfreich)

Ne, an der Sachlage ändert die Wortwahl im Grunde nichts.

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

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