Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
13.493 Ratgeber, 2.347.261 Forenbeiträge, 254.709 Rechtsberatungen
621.697
Registrierte
Nutzer

Vollstreckungsbescheid erwirkt und jetzt?

3. August 2018 Thema abonnieren
 Von 
Araval
Status:
Schüler
(180 Beiträge, 44x hilfreich)
Vollstreckungsbescheid erwirkt und jetzt?

Hallo,
ich haben gegen meinen Schuldner einen Vollstreckungsbescheid erwirkt. Dieser wurde am 24.07.2018 zugestellt.
Mir ist jetzt nicht ganz klar, wie es weiter geht. Der Gläubiger hat Arbeit und mir ist der AG auch bekannt. Ebenso seine Kontoverbindung.
Was muß ich nach Ablauf dieser 2 Wochen-Frist veranlassen?
Kann ich den VB einfach an den AG schicken und sagen: Geld her?
Oder muß ich den GVZ am Wohnort beauftragen?

Danke für eure Hilfe.

Araval

Post vom Inkassobüro?

Post vom Inkassobüro?

Ein erfahrener Anwalt im Inkassorecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Inkassorecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16075x hilfreich)

Man beantragt einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss gegen den Arbeitgeber. Der Arbeitgeber ist dann der sogenannte Drittschuldner und er muss den pfändbaren Anteil des Lohns dann an den Gläubiger (dich) auszahlen.
Selbiges gegen die Bank, wo das Konto beheimatet ist.

Zitat:
Kann ich den VB einfach an den AG schicken und sagen: Geld her?

Nein. Das original sollte man auch niemals aus der Hand geben bzw. ausschließlich per Einschreiben im Rahmen der Anträge auf Vollstreckung an Gerichtsvollzieher oder Gerichte schicken (je nachdem).

Zitat:
Oder muß ich den GVZ am Wohnort beauftragen?

Nein, der für den Wohnort ist zuständig, wenn man Sachpfändungen betreiben will. Gegen Drittschuldner (Arbeitgeber/Bank) sind diejenigen zuständig am jeweiligen Geschäftssitz.

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Araval
Status:
Schüler
(180 Beiträge, 44x hilfreich)

Hallo,
Danke für die schnelle Antwort.
Das Formular habe gerade schon im Internet gefunden. Muß ich da nochmal Gerichtskosten zahlen?


Grüße
Araval

Signatur:

Offizieller Sponsor des Bundesfinanzministeriums

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Jonathon
Status:
Praktikant
(847 Beiträge, 285x hilfreich)

Ja musst du.
Wenn Du allerdings bereits einen VB hast, würde ich an Deiner Stelle überlegen, einen Anwalt den Rest machen zulassen.
Ich musste leider feststellen, dass es bei der Beauftragung des GVs Stolperfallen gibt wenn man das nicht richtig angeht.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt: Keine Rechtsberatung. Es gilt §675(2) BGB.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Araval
Status:
Schüler
(180 Beiträge, 44x hilfreich)

Hallo,
danke für den Hinweis. Ich kann eine Gehaltspfändung machen. Das macht die Sache einfacher denke ich.

LG
Araval

Signatur:

Offizieller Sponsor des Bundesfinanzministeriums

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 237.837 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
97.600 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen