Vorläufige Kontopfändung zu hoher Betrag

10. Oktober 2023 Thema abonnieren
 Von 
ArmaSteiner
Status:
Beginner
(76 Beiträge, 7x hilfreich)
Vorläufige Kontopfändung zu hoher Betrag

EOS Inkasso hat vor kurzem eine Vorläufige Kontopfändung bei meiner Bank beantragt. Nun ist ist mein Konto gesperrt.
Pfändungsbetrag: 1020 Euro
Ich habe aber von dieser Forderung bereits 600 Euro gezahlt.
Man pfändet trotz dessen, dass bezahlt wurde.

Gestern habe ich dort angerufen. Dabei wurde abgestritten, dass man 1020 Euro pfändet. Man wolle das aber prüfen.
Nix ist passiert.


Stattdessen habe ich Theater mit ner Dame gehabt, die meinte man muss mir gegenüber asozial werden.
Habe ihr gesagt, dass man sich eigentlich mal ins Auto setzen sollte und nen 4 Augengespräch führen sollte.
Ist das schon ne Drohung?
Jedenfalls kümmert keines, dass zuviel Geld gepfändet werden soll.
Stattdessen will sie mich anzeigen.

Was mache ich jetzt?
Es wird mal wieder trotz Zahlung Gepfändet und dann noch der falsche Betrag.




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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Ex Inkassomitarbeiter
Status:
Student
(2382 Beiträge, 711x hilfreich)

Zitat (von ArmaSteiner):
EOS Inkasso hat vor kurzem eine Vorläufige Kontopfändung bei meiner Bank beantragt.

Sowas gibts nicht. Ggf war es ein vorläufiges Zahlungsverbot.

Zitat (von ArmaSteiner):
Pfändungsbetrag: 1020 Euro
Ich habe aber von dieser Forderung bereits 600 Euro gezahlt.
Man pfändet trotz dessen, dass bezahlt wurde.

Und? Es ist wohl normal, dass der Rest zwangsweise eingezogen wird wenn der Schuldner nicht (komplett) zahlt.

Zitat (von ArmaSteiner):
Was mache ich jetzt?

Den PfüB abwarten und dann zahlen samt Gebühren. Ob deine Zahlung berücksichtigt wurde wirst du dann sehen.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
ArmaSteiner
Status:
Beginner
(76 Beiträge, 7x hilfreich)

Nochmal: Man versucht mehr zu pfänden als man bekommen dürfte! Der Pfändungsbetrag sollte bei ca 600 Euro liegen nicht bei 1020 Euro!

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118746 Beiträge, 39625x hilfreich)

Zitat (von ArmaSteiner):
Was mache ich jetzt?

1. Mal darüber nachdenken, ob es klug ist, da anzurufen bzw. überhaupt selber mit denen zu kommunizieren, solange man sich nicht im Griff hat.
2. Rückfragen beantworten



Zitat (von ArmaSteiner):
EOS Inkasso hat vor kurzem eine Vorläufige Kontopfändung bei meiner Bank beantragt.

Weder gibt es eine "Vorläufige Kontopfändung", noch wurde da was beantragt.

Die erste Frage ist also, was ist tatsächlich passiert ist.

Was konkret (also der Wortlaut) steht denn in den Schreiben das man erhalten hat.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
ArmaSteiner
Status:
Beginner
(76 Beiträge, 7x hilfreich)

Es gibt eine Kontopfändung, ist das so schwer zu verstehen?

Der Pfändungsbetrag übersteigt aber die Forderung! 1020 Euro will man pfänden, 600 Euro wurden aber schon beglichen! Also bleibt höchstens ein Restbetrag in Höhe von 420 Euro plus Gebühren fürs Amtsgericht. (Die ungerechtfertigt sind, da ich meine Zahlungsvereinbarung eingehalten habe!)

Aussage EOS DID: Ich habe Zahlungsvereinbarungen nicht eingehalten. Das stimmt nicht, da ich immer bezahlt habe. Das kann ich anhand meiner Kontoauszüge nachweisen.
Das ist jetzt das zweite Mal, dass ich so eine Situation mit denen haben.
Vor vielen Jahren habe ich eine Ratenzahlungsvereinbarung mit denen getroffen, und die haben auch trotzdem gepfändet, obwohl bezahlt wurde.

Ich habe darum gebeten, das eine Mitteilung herausgehen solle, dass der Pfändungsbetrag niedriger ist, da Zahlungen getätigt wurden.
Eine Mitarbeiterin sagt mir, dass man sowas nicht macht, da das Geld kostet! Das ist einzig und allein Schikane.
Meine Schulden wurden immer beglichen, dass kann nachweisen!
Wie kann man also mehr pfänden als man bekommt?

Und jetzt will man mir sagen, wie ich mich am Telefon verhalten soll, wenn man mich so verarscht?

Es gibt kein Schreiben, Keine Pfändungs- und Überweisungsbeschluss. Die Aussage mit der vorläufigen Pfändung kommt von der Postbankmitarbeiterin.

Auf Nachfrage, warum man mich Seitens EOS DID nicht per Schriftverkehr informiert hat, wurde mir gesagt, dass man das hat!
Man hat dann herumgeeiert und behauptet, dass man mich auch per Telefon angerufen hat und SMS geschrieben hätte. Auch das ist falsch.
Ich habe einen Businessvertag bei der Telekom und nur eine Handvoll Leute haben meine Rufnummer.
Daher habe ich auch gefragt, woher die meine Nummer haben. Ich habe denen diese nicht mitgeteilt und lehne auch E-Mailschriftverkehr ab.

Als ich dann mit Beschwerde beim Verband Deutscher Inkassounternehmen und dem Einsatz eines Rechtsanwaltes gedroht habe, um ne Klage vorm Landgericht zu vollziehen wurde mir plötzlich gesagt, dass man die Pfändung rausgenommen hätte und eine neue Ratenzahlungsvereinbarung vorbereitet wurde.

Das wollte ich i schriftlicher Form haben. Diese kam aber nicht!

Also jetzt nochmal: Welche Möglichkeiten habe ich, mich dagegen zu wehren, wenn man mehr pfänden will, als einem zusteht?










-- Editiert von User am 15. Oktober 2023 11:21

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118746 Beiträge, 39625x hilfreich)

Zitat (von ArmaSteiner):
Es gibt kein Schreiben, Keine Pfändungs- und Überweisungsbeschluss. Die Aussage mit der vorläufigen Pfändung kommt von der Postbankmitarbeiterin.

Dann wird da noch was von der Postbank noch was kommen.
Erst wird das Konto dicht gemacht, dann kommt innerhalb von ein paar Tagen des Schreiben von der Bank mit der Kopie des Beschluss.
Bei der Postbank steht allerdings in den Sternen wann da was kommt, denn der Saftladen hat aktuell eigentlich gar nichts im Griff.



Zitat (von ArmaSteiner):
Welche Möglichkeiten habe ich, mich dagegen zu wehren, wenn man mehr pfänden will, als einem zusteht?

Diverse.
Die effektivste ist, man zieht vor Gericht und klagt.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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