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Welche Kosten eines Mahnbescheids sind rechtens?

1.9.2019 Thema abonnieren Zum Thema: Mahnbescheid Euro
 Von 
MilatAFK
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 0x hilfreich)
Welche Kosten eines Mahnbescheids sind rechtens?

Hallo,

ich hatte 2017 was von Klarna bestellt und nie bezahlt.
Gestern kam post und zwar ein Mahnbescheid, welches ich widersprechen kann.
Laut dem Mahnbescheid wurde nicht kontrolliert, ob alle Kosten die das Inkasso mir n Rechnung stellt, gerecht sind oder nicht und ich bitte dass mir jemand hilt und . erklärt was alles rechtens ist und was nicht.

Antragsteller:
FKH OHG

Prozessbevollmächtigte:
Rechstanwälte Kanzlei am Modenbach




1. Hauptforderung
Kaufvertrag gem. Rechnung XXXXXXX vom XX.XX.XX

Verfahrenskosten (Streitwert: 18,70)
1. Gerichtskosten
- Gebühr 32 Euro
2. Rechtsanwalts- REchtbeistandskosten 45 Euro
Auslagen 9 Euro
19,00 MWST 10,28 Euro

Nebenforderungen
1. Mahnkosten 25,00
Inkassokosten 83,54 Euro

Zinsen
1 vom Antragsteller ausgerechnete Zinsen vom 2.3.18 bis 12.8.19 3,59

Gesamtsummer 227,19



Muss ich alles bezahlen oder kann ich einiges widersprechen?
Was wäre wenn ich einfach alles widerspreche und denen anbiete, alles ausser den Gerichtskostne zu bezahlen?

Fakt ist jedoch, ich habe die 18.70 Euro damals nicht bezahl.





-- Editiert von MilatAFK am 01.09.2019 09:15

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Mahnbescheid Euro


7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
The Mentalist
Status:
Praktikant
(578 Beiträge, 182x hilfreich)

Mahnkosten sind in der Höhe schonmal quatsch. Eine Kombination aus Rechtsanwalt und Inkassokosten ist auch nicht zulässig.

ICH würde dem MB komplett widersprechen und die HF + Zinsen + 2,50 EUR Mahnkosten + Gerichtskosten direkt an FKH zahlen.

-- Editiert von The Mentalist am 01.09.2019 14:19

Signatur:Keine Rechtsberatung.
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#2
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(22809 Beiträge, 15012x hilfreich)

Man sollte noch eine 25€ Inkasso-Pauschale für das Mahnverfahren drauf legen. Mehr aber nicht.

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#3
 Von 
MilatAFK
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Man sollte noch eine 25€ Inkasso-Pauschale für das Mahnverfahren drauf legen. Mehr aber nicht.

Soll ich dann nach dem ich dem MB widersprochen habe, FKH anschreiben oder sofort überweisen?

Und wenn ich sofort überweisen soll, was soll im Verwendungszweck stehen, sodass es klar wird, dass ich die HF bezahle?


Ausserdem, soll ich dem MB komplett widersprechen oder nur alle Nebenforderungen etc aber nicht die HF selber also den 18,xx Euro?

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#4
 Von 
MilatAFK
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von The Mentalist):
Mahnkosten sind in der Höhe schonmal quatsch. Eine Kombination aus Rechtsanwalt und Inkassokosten ist auch nicht zulässig.

ICH würde dem MB komplett widersprechen und die HF + Zinsen + 2,50 EUR Mahnkosten + Gerichtskosten direkt an FKH zahlen.

-- Editiert von The Mentalist am 01.09.2019 14:19


Soll ich dann erstmal FKH anschreiben oder direkt überweisen?
Wenn direkt, was soll ich in den Verwendungszweck reinschreiben?

Ausserdem, wäre es nicht besser die Hauptforderung von 17 Euro zu akzeptieren und nur die Nebenforderungen etc auf dem Mahnbescheid zu widersprechen?

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#5
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(22809 Beiträge, 15012x hilfreich)

Du solltest die nicht anschreiben. Das sind ohnehin üble Gesellen. Überweise das, was angemessen ist, direkt und widersprich dem MB komplett.

Zitat:
Ausserdem, wäre es nicht besser die Hauptforderung von 17 Euro zu akzeptieren und nur die Nebenforderungen etc auf dem Mahnbescheid zu widersprechen?

Nein, die machen sonst stur weiter und pfänden. Denen ist dann egal ob du schon bezahlt hast.

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#6
 Von 
MilatAFK
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Du solltest die nicht anschreiben. Das sind ohnehin üble Gesellen. Überweise das, was angemessen ist, direkt und widersprich dem MB komplett.

Zitat:
Ausserdem, wäre es nicht besser die Hauptforderung von 17 Euro zu akzeptieren und nur die Nebenforderungen etc auf dem Mahnbescheid zu widersprechen?

Nein, die machen sonst stur weiter und pfänden. Denen ist dann egal ob du schon bezahlt hast.

Eine Frage wäre noch,
ich habe die IBAN des Prozessbevollmächtigten.

Nicht aber die des Antragstellers und online finde ich die auch nicht.

FKH OHG MOdenbachstraße 1, 67376 Harthausen ist der Antragsteller.


Der Prozessbevollmächtigte ist die Rechtsanwälte Kanzlei am Modenbach, gleiche Adresse.


Kann ich dennoch auf das Konto des Prozessbevollmächtigten überweisen? Sieht aus wie eine Gruppe bzw. eine Firma

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#7
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(22809 Beiträge, 15012x hilfreich)

Ja, kannst du so machen. Ja, die gehören eh zusammen. Wichtig ist neben der Bezahlung nur der Widerspruch beim Gericht.

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