Wer kennt gute Inkassobüros ?

8. Mai 2007 Thema abonnieren
 Von 
Lexi62
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 2x hilfreich)
Wer kennt gute Inkassobüros ?

Hallo !
Mit meinem jetzigen Inkassobüro bin ich nicht gerade zufrieden - überhaupt keine Erfolge, Verfahren werden nach einiger Zeit eingestellt. Das kann es doch nicht sein ??
Ich möchte nun fragen, ob jemand ein wirklich gutes Online-Inkassobüro kennt ! Vielen Dank für Antworten.

LG, Lexi

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16 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Jotrocken
Status:
Junior-Partner
(5924 Beiträge, 1374x hilfreich)

Warum versuchst Du es nicht mit gerichtlichen Mahnbescheiden?

Die sind viel wirkungsvoller als Inkassobüros, deren 'Argumente' sowieso hauptsächlich aus Drohungen bestehen.

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#2
 Von 
Lexi62
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 2x hilfreich)

Sicher wirkungsvoller, aber auch sehr viel teurer ! Ich habe manchmal Rechnungen von unter 50 €, da lohnt sich das wirklich nicht :-(

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#3
 Von 
Jotrocken
Status:
Junior-Partner
(5924 Beiträge, 1374x hilfreich)

Ist ein Mahnbescheid bei einem Streitwert von unter 50 Euro wirklich viel teurer als Dein bisheriges Inkassobüro (Mahnbescheid dürfte dann so 15-20 Euro kosten)? Oder bekommen die nur im Erfolgsfalle Geld?

Im Übrigen werden die Kosten des Mahnverfahrens bei einem gerichtlichen Mahnbescheid gleich mit eingefordert.

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#4
 Von 
Lexi62
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 2x hilfreich)

Mein Inkassobüro fordert nur Gebühren vom Schulder, ich muss da gar nichts zahlen ! Deswegen wohl auch die unheimlich tolle Erfolgsquote :-(
Jedenfalls verlangen die, falls ich einen Mahnbescheid beantrage, ca 80 € !!! Egal, wie hoch die Forderung ist ! Klar muss der Schulder im Endeffekt die Kosten übernehmen, aber wenn er nicht zahlen kann, hat sich das wohl erledigt... Ich habe ein paar Spezies, die bereits einige EV's laufen haben, da gibt es eh kaum Aussicht auf Erfolg..

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#5
 Von 
Jotrocken
Status:
Junior-Partner
(5924 Beiträge, 1374x hilfreich)

Ich meine auch nicht, dass du den Mahnbescheid über ein Inkassobüro beantragen sollst, sondern direkt bei Gericht. Ohne so ein komisches Büro. Dann kostets auch keine 80 Euro...

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#6
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6409x hilfreich)

Lieber die Sachen selbst in die Hand nehmen und die Hütchenspieler aussen vor lassen :
Um jemanden Verzug zu setzen und gegebenfalls einen MB auf den Weg zu geben ist ist wahrlich keine Kunst ! Auf den Inkassokosten bleibst Du im Ernstfall sehr wahrscheinlich sitzen !

Das meint auch Stiftung Warentest :

http://www.stiftung-warentest.de/online/steuern_recht/meldung/1356230/1356230.html

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#7
 Von 
Mahnman
Status:
Senior-Partner
(6041 Beiträge, 1341x hilfreich)

Das Urteil ist irrelevant Daniela. Ein Mahnbescheid bis, ich glaube, 900 Euro liegt bei 23 Euro Gerichtskosten. Dazu kommen nur Auslagen für den Vordruck und das Porto. Inkassokosten können als Nebenforderung geltend gemacht werden.

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#8
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6409x hilfreich)

Ich zitiere Stiftung Warentest und Du kommst mit BGH Urteil

1 Auseinandersetzung wg dem Stiftung Warentest Bericht pro Tag reicht aber wirklich ! :sweat:

-- Editiert von thehellion am 08.05.2007 21:08:55

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#9
 Von 
Mahnman
Status:
Senior-Partner
(6041 Beiträge, 1341x hilfreich)

Wo hatten wir denn heute noch eine?

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"<img src=http://www.my-smileys.de/smileys3/binnichtsignatur.gif></img>"

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#10
 Von 
Lexi62
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 2x hilfreich)

Tja, scheint so, als wäre ich nicht richtig informiert... bin auch noch nicht lange selbständig und hatte bis vor ein paar Monaten nur gut zahlende Kunden ! :-) Muss ich mich mal schlau machen, wie das mit dem MB funktioniert.. bin da völlig unberührt ;-)

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#11
 Von 
SilentDeath
Status:
Schüler
(243 Beiträge, 34x hilfreich)

Naja die Koste für einen MB sind gestaffelt in und hängen von der Höhe der Forderungen ab.

Aber das Inkasso Unternehmen nur leere Drohungen aussprechen ist nur bedingt richtig. Denn z. B. einen Negativeintrag von Creditreform hätte sicher keiner gerne in seiner Akte. Dann rutscht auch der Bonitätsindex ab. Dadurch bekommt man schwierigkeiten bei Banken, Leasinggesellschaft. Und ähnlichen.

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#12
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6409x hilfreich)

aber nicht wenn der Forderung widersprochen wird !
Und dem vermeintlichen Schuldner trotzdem mit Negativeinträgen drohen kann für das Inkassobüro ins Auge gehen.

lg

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#13
 Von 
Mahnman
Status:
Senior-Partner
(6041 Beiträge, 1341x hilfreich)

Im vorliegenden Fall ging es aber doch wohl um berechtigte Forderungen.

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#14
 Von 
mega
Status:
Praktikant
(522 Beiträge, 135x hilfreich)

Auch berechtige Forderungen kann man zurückweisen...

Der in Deutschland vorgesehene Weg, bestrittene Forderungen einzutreiben ist eben der Rechtsweg und nicht die Nötigung des Schuldners via Creditreform.

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#15
 Von 
Mahnman
Status:
Senior-Partner
(6041 Beiträge, 1341x hilfreich)

Wobei die CR auch als zulässiger Rechtsweg zugelassen ist.

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#16
 Von 
mega
Status:
Praktikant
(522 Beiträge, 135x hilfreich)

Na ja. Die CR ist nicht wirklich der Rechtsweg. Aber natürlich ist das Verfahren über die CR rechtmäßg. Allerdings nicht dann, vgl. auch den Beitrag von thehellion, wenn der Forderung widersprochen wurde. Die Tatsache, dass die Forderung dennoch zu Recht besteht, stellt ja nicht der Gläubiger oder die CR fest, sondern eben das Gericht und eben auf dem ordentlichen Rechtsweg.

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