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Wiederspruch gegen Mahnbescheid, rückmeldung erst nach knapp einem Halben jahr vom Gericht ?

23. Juli 2022 Thema abonnieren
 Von 
go613272-84
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Wiederspruch gegen Mahnbescheid, rückmeldung erst nach knapp einem Halben jahr vom Gericht ?

Hallo zusammen, ich habe hier jetzt einen Fall der mir etwas Suspekt erscheint aufgrund seine Laufzeit, weswegen ich jetzt gerne mal eure Meinung dazu hören wollen würde.

Und zwar folgendes: Am 28.12.2021 bekam ich einen Mahnbescheid veranlasst durch ein Inkasso Büro.

Soweit nix neues, machen die ja alle naselang.

Am 29.12.2021 wurde von mir ein Wiederspruch beim zuständigen Amtsgericht eingereicht erstmal vorab per Fax jedoch Zeitgleich als Einschreiben. Als Eingangs Datum steht auf dem Heutigen Brief 29.12.2022

Heute nun also am 23.07.2022 bekomme ich ein Schreiben das. dass ganze am 20.07.2022 an das Amtgericht an meinem Wohnort abgegeben wurde, also über ein Halbes Jahr später.

Jetzt mal eine für mich interessante Frage aber gibt es keine Zeiträume die da Gerichte einhalten müssen / sollten ?



-- Editiert von go613272-84 am 23.07.2022 20:03

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
AR377
Status:
Schüler
(364 Beiträge, 79x hilfreich)

Zitat (von go613272-84):
Jetzt mal eine für mich interessante Frage aber gibt es keine Zeiträume die da Gerichte einhalten müssen / sollten ?
Doch. Natürlich ist das alles genau in der ZPO geregelt. Zwar entfallen die Wirkungen eines Mahnbescheids sechs Monate nach Antrag auf Erlass. Aber nur wenn weder der Antragsteller noch der Gegner eine Prozesshandlung unternimmt.
Bei Widerspruch aber entfällt die verjährungshemmende Wirkung des Mahnbescheides binnen sechs Monaten nach Antrag auf Erlass des Mahnbescheides.
Dann geht's darum ob der Anspruch überhaupt schon verjährt ist (dreijährige Frist)

Falls nicht kann der Mahnantragssteller auch mehr als sechs Monate nach Antrag auf Erlass des Mahnbescheids das streitige Verfahren vor dem zuständigen Amtsgericht durchführen lassen.

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