ZUSTELLUNG EINES vOLLSTRECKUNGSBESCHEIDS

20. August 2004 Thema abonnieren
 Von 
meggi76
Status:
Schüler
(151 Beiträge, 16x hilfreich)
ZUSTELLUNG EINES vOLLSTRECKUNGSBESCHEIDS

hallo,

kann mir jemand sagen was man für möglichkeiten hat ein vollstreckungsbescheid zu zustellen für eine person, die nicht gemeldet ist, kein name an der glocke steht.
ich weiß aber wo sie wohnt, ich weiß dass sie z.b. jede woche bei ihren eltern ist wo man sie auffinden kann.
Kann man eine anzeige erstatten bei der polizei und sie dazu zwingen sich anzumelden.
WIE KANN MAN DEN BESCHEID ZU STELLEN??????????
WAS hat man für möglichkeiten als privatperson??

kann man sie z.b. irgendwo hin locken und den gerichtsvoll zieher dort hin schicken??

bitte dringend um antworten. vielen dank
meggi

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Tomalac
Status:
Beginner
(57 Beiträge, 46x hilfreich)

Hallo,
du kannst im VB-Antrag in Zeile 6 die "2" eintragen. Dann wird dir die Ausfertigung des Bescheid zugeschickt und du kannst damit eine Gerichtsvollzieher losschicken. Ob der sich dann aber darauf einlässt es genau am Tag X zur Uhrzeit Y am Ort Z zu versuchen, darf bezweifelt werden. Am besten bei der Gerichtsvollzieher-Verteilerstelle des zuständigen Amtsgerichts nachfragen.

Außerdem musst du dann dessen Kosten zumindest vorstrecken, da es im Gegensatz zur normalen Zustellung nicht in den Gerichtsgebühren enthalten ist, die schon für den MB bezahlt wurden.

Viel Glück

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#2
 Von 
Amila
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 24x hilfreich)

Es wäre immerhin einen Versuch Wert, bei der Verteilerstelle für Gerichtsvollzieheraufträge (ja, so heißt das ;-) die Daten des zuständigen Gerichtsvollziehers zu erfragen und mit diesem die Möglichkeiten der Zustellung telefonisch zu besprechen.

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#3
 Von 
BlackDevil
Status:
Schüler
(249 Beiträge, 63x hilfreich)

Ansonsten per EMA-Auskunft nachweisen, dass die Person unbekannten Aufenthalts ist und dann Antrag auf öffentliche Zustellung des VB´s stellen :)

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
ThomasV40
Status:
Schüler
(193 Beiträge, 32x hilfreich)

Unbekannten Aufenthalts ist die Person ja nicht. Wenn man schon weiß wo sie wohnt bzw. sich regelmäßig aufhält, dann greifen die Voraussetzungen für die öffentliche Zustellung nicht mehr ein. Hierfür wird verlangt, dass der Aufenthalt allgemein unbekannt ist. Bloße Bescheinigung vom EMA hilft nicht weiter.
Wenn schon postalisch nicht zugestellt werden kann, rate ich auch dazu, den VB im Parteibetrieb über den Gerichtsvollzieher zustellen zu lassen. Wenn feste Zeiträume bekannt sind, zu denen der Zustellempfänger angetroffen werden kann, sollte dies dem GV auch mitgeteilt werden.

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