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billpay - email missachtet - Manhgebuehren zahlen?

 Von 
Koenig Arthur
Status:
Praktikant
(633 Beiträge, 211x hilfreich)
billpay - email missachtet - Manhgebuehren zahlen?

Hallo, folgender Fall:

Letztens habe ich im Internet was gebucht, und dabei mit dem Handy versehentlich eine falsche Bankleitzahl eingegeben ... .
==> Die bestellte Leistung wurde dann erbracht ...
==> Preis waren 44 EUR.

Dann kam e. Woche spaeter eine email der Firma billpay ; darin wurde eine Rueckbuchung gemeldet; man hatte mit der falschen BLZ keinen Erfolg gehabt.

========================

Nun bemerkte ich meinen Fehler und sendete sodort eine email an billpay ; darauf kam keine Reaktion; so sendete ich eine weitere email und versuchte sogar, deren Hotline anzurufen. Letzteres liess ich dann aber wieder sein, Warteschleife ist nicht mein Ding.

========================

Jetzt schicken die mir erstmalig eine email, wo ueberhaupt eine Kontonummer draufsteht; ich soll die Knete ueberweisen.
==> Nach deren erster email wollten die 7 EUR Mahngebuehren, nun sollen es schon 16 sein.

Ich hatte aber meinerseits ja laengst bei denen die Kontonummer angefragt; in meiner email stand auch nochmal die richtige BLZ & Hinweis, dass sie es damit versuchen sollen.

========================

Jetzt bin ich natuerlich bereit, die 7 EUR zu zahlen (erste Manhgebuehr), mit der BLZ war ja mein Fehler.
==> Dass die aber meine emails ignoriert haben war _deren_ Fehler.

Es handelt sich auch um eine Firma, die emails schickt und als Rueckmeldeadresse angibt; ich kann wohl davon ausgehen, dass die meine emails zu lesen haben.

========================

Mit <a class="gaethema" title="Inkasso Themenseite" href="https://www.123recht.de/thema/inkasso.html">Inkasso</a><!--crawlerok--> haben sie schon gedroht. Was wuerdet Ihr machen ?
==> Mir ist danach, einfach 44 EUR + 7 EUR zu zahlen und es drauf ankommen zu lassen.

Bin ich damit auf der sicheren Seite ?

-- Editiert Koenig Arthur am 19.12.2013 16:10

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Inkasso Firma zahlen email


14 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Tinnitus
Status:
Lehrling
(1415 Beiträge, 646x hilfreich)

Die 7€ sind sinnlos. 44€ zahlen und fertig. Du hattest dich doch um die Zahlung bemüht. Also sind Mahnspesen nicht angefallen, sondern wurden vom DL selbst verursacht durch Ignoranz. Mahngebühren sollen oft nur schocken und zum zahlen motivieren. Habe noch nie welche bezahlt!

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"Die Qualität einer Antwort verhält sich proportional zu einer Fragestellung."

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#2
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13872 Beiträge, 6366x hilfreich)

Alles nicht Dein Fehler

Die Drohung mit einem Inkassobüro ist allerdings ein Witz denn :

Quelle

http://www.iff-hamburg.de

quote:<hr size=1 noshade>
Kritik an ClickandBuy aufgrund unzulässiger Inkassokosten

Kaufen im Internet wird immer einfacher. Damit werben neben den bekannten Online-Bezahlsystemen wie PayPal, Moneybookers, Giropay, und ClickandBuy zahlreiche weitere Anbieter.........

......Auf die Anfrage einer Verbraucherzentrale hin hat das iff die Gebührenregelungen in den AGB von ClickandBuy überprüft (infobrief 18 und 19/2012). Das iff ist zu dem Ergebnis gekommen, dass AGB-Klauseln, wonach ein pauschalisierter Schadensersatzanspruch über 10 € für Rücklastschriften oder eine Mahngebühr über 2,50 € verlangt werden kann, gemäß § 309 Nr. 5 BGB und § 307 BGB unwirksam sind. Inkassokosten können überhaupt nicht verlangt werden. Die Bemühungen bei der Forderungseinziehung gehören zum eigenen Pflichtenkreis des Gläubigers. Insbesondere dann, wenn der Anbieter eines Bezahlsystems eingeschaltet wird, der bereits das Inkasso für den Händler übernimmt, wird diese Tätigkeit bereits durch das vom Händler hierfür zu zahlende Entgelt abgegolten. Dieser grundsätzlich nicht ersatzfähige Eigenaufwand für die Einziehung der Rechnung kann zwar ausgelagert werden, der Anbieter des Bezahlsystems verstößt aber gegen seine Schadensminderungspflicht, wenn er die Kosten hierfür vom Verbraucher ersetzt verlangt. Schließlich kann das Inkassobüro auch nicht mehr tun, als der Anbieter des Bezahlsystems selbst. Ist der Verbraucher zahlungsunwillig, wäre seine Einschaltung sogar sinnlos und damit nicht erforderlich......... <hr size=1 noshade>


Billpay ist dazu zu rechnen

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"Privatmeinung - keine juristischen Fachkenntnisse "

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#3
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24962 Beiträge, 15981x hilfreich)

Davon ab: Es wäre nur der Aufweand zu zahlen, der direkt entsteht. Dazu gehört Briefporto und Papierkosten. Bei eMails sind das vielleicht 0,01€. Personalkosten u.ä. sind nicht erstattungsfähig. Bei einer falschen Kontonummer entstehen auch keine Bankgebühren. Insofern würde ich vielleicht noch 5 Cent aufschlagen mehr nicht. Damit sind die gut bedient ;-)

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"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

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#4
 Von 
Koenig Arthur
Status:
Praktikant
(633 Beiträge, 211x hilfreich)

Danke erstmal; ich zahle denen jetzt 45 EUR.

Wenn dann im Briefkasten von denen die Drohungen kommen: Soll ich jeweils widersprechen ... oder stillhalten ?

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""

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#5
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24962 Beiträge, 15981x hilfreich)

Es genügt, eigentlich einmalig zu widersprechen. Beispielsweise dem Inkasso, sobald es sich melden sollte.

"Hallo. Ich weise die Forderung vollumfänglich zurück. Ich untersage die Speicherung meiner personenbezogenen Daten und die Meldung an Auskunfteien. Hinsichtlich etwaiger Rücklastschriftgebühren wurde mir keinerlei Rechnungsnachweis vorgelegt."

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"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

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#6
 Von 
Koenig Arthur
Status:
Praktikant
(633 Beiträge, 211x hilfreich)

Ich hatte denen dann 45 EUR gezahlt. _Jetzt_ schockieren sie mich mit einer email von folgendem Inhalt (Namen, Aktenzeichen & Daten geaendert):
>>>

Sehr geehrter Herr "Koenig Arthur",

da wir trotz wiederholter Mahnungen noch immer keinen vollständigen Zahlungseingang für Ihre Bestellung (BP0815) vom xx.xx.2013 bei 0815.de erhalten haben, werden wir den offenen Betrag in Höhe von

66,54 EUR

(Bestellwert 44,00 EUR zzgl. Mahngebühren 16,00 EUR und vorgerichtliche Verzugsschäden 6,54 EUR abzgl. geleistete Zahlungen) am X-tag, dem xx.xx.2014, zur weiteren Geltendmachung an unseren Inkasso-Partner

KSP Rechtsanwälte, Hamburg,

übergeben. In diesem Fall entstehen Ihnen zusätzliche Kosten von bis zu

63,90 EUR.

Darüberhinaus werden im Inkasso weitere Kosten für Rechtsanwälte und Gerichte anfallen.

Wir sind rechtlich verpflichtet, negative Zahlungserfahrungen an alle unsere Auskunftei-Partner zu melden. Aus diesen Gründen können wir Ihnen leider auch bis auf Weiteres keinen Kauf über Billpay mehr anbieten.



Mit freundlichen Grüßen,


Max Muster
Forderungsmanagement
Billpay GmbH

========


Wenn die mir die Zahlungsmoeglichkeit ueber billpay streichen .. koennte ich eine gewisse Fernbuslinie nicht mehr nutzen ...

Geht ja wohl nicht, dass ich dann ggf. 2 Tage vor der Reise feststelle, dass ich dank Billpay nicht fahren kann ... bzw. teurer mit der Bahn fahren muss ...

==> Koennte man deren Verhalten schon als Erpressung bezeichnen ?
==> Das negative Ranking ist ja wohl auch nicht der Hit ... ?

Was muss ich machen, damit die ordnungsgemaess die Gesetze einhalten und mir keine Nachteile verursachen ?

Ich koennte die wohl ggf auf Schadensersatz verklagen ? Welche Hoehe ?



-- Editiert Koenig Arthur am 29.12.2013 11:10

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#7
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24962 Beiträge, 15981x hilfreich)

Ich würde nun Strafanzeige wegen Nötigung erstatten. Warum? Auch Vodafone hat auf den Deckel bekommen für ähnliche Formulierungen wie dieses "Wir sind rechtlich verpflichtet, negative Zahlungserfahrungen an alle unsere Auskunftei-Partner zu melden"

1. ist niemand rechtlich verpflichtet, 2. hast du bezahlt nur deren Gebührenunfug nicht (1€ Gebühren für eMail-Mahnungen ist eigentlich völlig OK) und 3. fehlt der Hinweis, dass bestrittene Forderungen gar nicht gemeldet werden dürfen.

quote:
Wenn die mir die Zahlungsmoeglichkeit ueber billpay streichen .. koennte ich eine gewisse Fernbuslinie nicht mehr nutzen ...

Naja, sprich mal mit dem Verkehrsunternehmen, ob du nicht auch direkt beim Fahrer zahlen könntest oder per Vorab-Überweisung. Dort durchaus schreiben, dass dieses billpay nur Probleme macht und behauptet, du hättest nicht gezahlt obwohl das falsch ist.

Schadensersatzklage ist witzlos. Dir entsteht im Moment noch kein Schaden. Allerdings kann man ja mal einen Testballon steigen lassen. Ich würde es wir folgt formulieren.
"Hallo Billpay.
Sie werden demnächst sicherlich Post von der Staatsanwaltschaft bekommen. Ich betrachte ihre Schreiben hinsichtlich einer rechtlichen Verpflichtung, eine bestrittene bzw. bezahlte Forderung an eine Auskunftei zu melden, als Nötigung/ Erpressung und habe dies zur Anzeige gebracht. Gerne informiere ich auch den für sie zuständigen Datenschutzbeauftragten über ihre Ankündigung, gegen das BDSG zu verstoßen.

Sie sollten dringend ihre Konten überprüfen. Die Behauptung, ich hätte nicht bezahlt, ist eine dreiste Lüge. Sollten Sie mir das Konto trotz Zahlung sperren, werde ich A) Schadensersatz einklagen in Höhe der Bahn-Zusatzkosten, da ich eine günstige Fernbuslinie nicht mehr nutzen kann und B) per Gericht und einstweiliger Verfügung die Entsperrung des Kontos durchsetzen.

Ihre frei erfundenen Mahngebühren von mittlerweile 16€ entbehren jeder Rechtsgrundlage. Vielleicht sollten Sie sich die gängige Rechtsprechung des BGH einmal anschauen. Die 6,54€ Verzugsschäden weise ich als nicht nachvollziehbar zurück. Sollten Ihnen durch die falsche Kontonummer Schäden entstanden sein, möchten Sie mir bitte eine Rechnung ihrer Bank vorlegen. Ich werde dann ein Begleichen dieser Forderung prüfen. Ansonsten betrachte ich diese 6,54€ für den Moment als frei erfunden."

So etwas als einschreiben. Urmann hat ja bei den Redtube-Abmahnungen auch von Testballons gesprochen. Bin dafür, dass man als Verbraucher auch einen Testballon steigen lässt :-)

Man kann es natürlich auch neutraler formulieren. Beispielsweise "Hallo. Ich gehe davon aus, dass Sie ihre Konten noch nicht kontrolliert haben. Die Hauptforderung samt für nachvollziehbarer Verzugsschäden (Kosten eMail und Zinsen) sind beglichen. Hinsichtlich etwaiger Bankgebühren möchten Sie mir bitte eine Rechnung der Bank vorlegen. Gemäß gängiger Rechtsprechung dürfen Mahngebühren keinerlei Personalkosten oder ähnliches beinhalten. Im übrigen dürfen bestrittene Forderungen auch nicht an Auskunfteien gemeldet werden und bereits bezahlte erst recht nicht. Ich untersage insofern die Weitergabe meiner personenbezogenen Daten ausdrücklich. Im Falle einer Sperre (die wegen bereits erfolgter Zahlung unbegründet ist) weise ich darauf hin, dass ihre Zahlungsdienstleistung zur Zeit die einzige Möglichkeit ist, eine günstige Fernbuslinie zu nutzen. Insofern behalte ich mir weitere Schritte vor (Schadensersatzklage oder Klage auf entsperren des Kontos)."

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"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

-- Editiert mepeisen am 29.12.2013 11:48

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#8
 Von 
Koenig Arthur
Status:
Praktikant
(633 Beiträge, 211x hilfreich)

Ich muss also widersprechen ... ; das hatte ich noch nicht _direkt_ getan ...

Danke, @mepeisen.

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#9
 Von 
Koenig Arthur
Status:
Praktikant
(633 Beiträge, 211x hilfreich)



Eins kommt mir hier nun doch in den Sinn:
==> @mepeisen spricht von eventuellen Bankgebuehren ...

Tatsaechlich war es, wie oben gesagt, so ... dass ich erstmal die falsche BLZ eingegeben hatte ...
==> Koennten denen daher tatsaechlich von mir zu verantwortende Rueckbuchungsgebuehren entstanden sein ?
==> Oder haette es wegen nicht-Uebereinstimmung des Namens auf dem Konto der anderen Bank nicht zu einer Rueckbuchung kommen koennen ?

Sollte ich evtl. vorsichtshalber nochmal 10 EUR ueberweisen fuer evtl. Rueckbuchungs-Bankgebuehren ueberweisen ... ?

Sie wollen das ganze schon am 2.Jan, also am naechsten Werktag, den Anwaelten uebergeben ... ...

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""

-- Editiert Koenig Arthur am 29.12.2013 13:11

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#10
 Von 
spatenklopper
Status:
Richter
(8939 Beiträge, 3833x hilfreich)

quote:
Tatsaechlich war es, wie oben gesagt, so ... dass ich erstmal die falsche BLZ eingegeben hatte ...
==> Koennten denen daher tatsaechlich von mir zu verantwortende Rueckbuchungsgebuehren entstanden sein ?


Nein.
Die Überweisung wurde ganz einfach Aufgrund fehlerhafter Überweisungsdaten nicht ausgeführt.

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#11
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24962 Beiträge, 15981x hilfreich)

quote:
Die Überweisung wurde ganz einfach Aufgrund fehlerhafter Überweisungsdaten nicht ausgeführt.

Richtig, es ist aber strategisch nicht unklug, einfach eine Rechnung der Bank zu verlangen. Zumindest hat man damit gezeigt, dass man nachvollziehbaren und nachweisbaren Schaden auch tragen würde... Sollte das vor gericht gehen (ich glaube nicht dran) würde Billpay in ziemliche Erklärungsnot kommen, wenn sie keinerlei Rechnung vorlegen oder (falls es doch eine gibt) wieso sie nicht einfach die Rechnung kopiert und zugesandt haben. Sprich: Man spielt den Ball einfach zurück.


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"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

-- Editiert mepeisen am 29.12.2013 14:35

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#12
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13872 Beiträge, 6366x hilfreich)

Schriftlich an Billpay

"...Sehr geehrtes Billpay Team - ich weise die Forderung vollumfänglich zurück - weitere Briefe Ihres Hauses sowie Ihrer Inkasso Vertragskanzlei werden zu keiner Zahlung führen - einen gerichtlichen Mahnbescheid werde ich deshalb widersprechen - mit der Weitergabe meiner Daten bin ich gem BDSG nicht einverstanden - ich untersage expl die Kontaktaufnahme per telefon .."

Es ist jedoch nicht ausgeschlossen das das Billpay das Schreiben ignoriert und trotzdem weitere Briefe auf den Sünder herabregnen lässt - oft wird z.b in einem weiteren Schreiben eine detailierte "Begründung" für die Zahlungsverweigerung eingefordert !
Eine Begründung oder ein erneutes Zurückweisen der Forderung ist jedoch nicht nötig

Quelle

http://www.elo-forum.org/schulden/114457-vorgerichtliche-inkassogebuehren-umgehen.html



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"Privatmeinung - keine juristischen Fachkenntnisse "



-- Editiert thehellion am 29.12.2013 22:19

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#13
 Von 
Koenig Arthur
Status:
Praktikant
(633 Beiträge, 211x hilfreich)

Ich schrieb denen gestern eine email, wie oben vorgeschlagen.

Darauf nun folgendes per email von denen:

==============
vielen Dank für Ihre Nachricht an Billpay.


Sie haben sich bei der Bestellung für den Kauf auf Lastschrift, angeboten durch die Dienstleister Billpay entschieden. Der Versuch den Betrag von den, von Ihnen hinterlegten, Bankdaten abzubuchen ist 2mal fehlgeschlagen. Daher sind Mahnkosten angefallen.

Ihren Geldeingang konnten wir jedoch erst am 28.12.2013 verbuchen.

Verspätete Bezahlung ist selbstverständlich möglich, jedoch kommen weitere Kosten in Form von Mahngebühren hinzu. Da wir ihren Rechnungsbetrag pünktlich aus unserer Kasse an Ihren Händler vorstrecken, bitten wir um Ihr Verständnis, dass eine kostenlose Stundung nicht möglich ist.

Die Mahngebühr haben wir einmalig aus Kulanz gekürzt.
Bitte überweisen Sie den noch offenen Betrag in Höhe von 11 EUR auf folgendes Konto:Kontoinhaber Billpay GmbH
Kontonummer 3377558945
BLZ 10050000

===========================

Die "zweite Abbuchungsversuch" haette nicht fehlschlagen brauchen, denn ich hatte denen sofort meine richtige BLZ per email geschickt; diese haben Sie aber wohl nicht beachtet.

Was nun ?

==> Diskutieren ?
==> 11 EUR Zahlen und Aerger sparen ?


Ein Einschreiben von mir ist auch an die auf dem Weg ... , gleicher Wortlaut wie in der email, ca. wie oben vorgeschlagen ...

-- Editiert Koenig Arthur am 31.12.2013 14:22

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#14
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24962 Beiträge, 15981x hilfreich)

Ein zweiter Hoffnungslauf ist Schwachsinn, wenn die BLZ falsch ist. Dass Mahnkosten angefallen sind, ist ja auch unstrittig. Du hast 1€ Mahngebühr bezahlt.

Ich würde noch einmal kurz diskutieren (per eMail, denn im Grunde ist es egal).

"Hallo. Sie haben es nicht verstanden. Ich habe bereits 1€ Mahngebühr bezahlt und sicherlich sind dort auch Zinsen mit abgegolten. Mehr steht Ihnen nicht zu. Sie sollten sich dringend über die Rechtsprechung unseres obersten Zivilgerichtes, des Bundesgerichtshofs, informieren. Mahngebühren beinhalten beispielsweise Briefporto. Bei eMails ist das natürlich kaum messbar. Der BGH verbietet ausdrücklich das Erheben von Strafgebühren oder Personalaufwänden in Form einer Mahngebühr. Ihnen stehen 11€ Mahngebühren also nicht zu. Ich diskutiere mit Ihnen auch nicht. Die Konsequenzen aus einem gesperrten Konto habe ich Ihnen aufgezeigt. Wenn es weitere Kosten gibt, beispielsweise eine Rücklastschriftgebühr, legen Sie mir die Rechnung ihrer Bank vor, ich werde das dann bezahlen. Aber auch nur das."

Der Punkt ist: Wie viel Ärger will man nun machen und wie vehement auf sein Recht bestehen. Im Moment sitzen die am kürzeren Hebel. Sie fordern etwas, müssten die 11€ also einklagen. Dabei werden sie meiner Meinung nach nicht weit kommen. Wenn sie deine Zugangsdaten allerdings sperren, sitzen sie vermeintlich am längeren Hebel, denn dann müsstest du wiederum den Zugang einklagen. Ich denke zwar, dass das möglich wäre, aber es bedeutet Ärger und Aufwand...
Die Entscheidung, ob und wie viel du entgegen kommst, liegt bei dir.

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-- Editiert mepeisen am 31.12.2013 15:09

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