problem Real Inkasso

24. November 2012 Thema abonnieren
 Von 
manfred100
Status:
Schüler
(331 Beiträge, 211x hilfreich)
problem Real Inkasso

habe ein problem mit Real inkasso.
Habe im juni eine zeitschrift abboniert.
Das jahresabo kostet eig. 57,20, durch eine Prämie für einen Werber verringert sich der preis auf 2,20.
Ich hatte den Werber, meine Mutter dann beauftragt das zu zahlen.
meine Mutter weiss nicht mehr ob das passiert ist.


Nun kriege ich heute Post von der Firma.
hauptforderung 57,20
Mahnkosten 9,00
Inkassokosten 30,00

Kontoführungsgebühr 1,80
zinsen 0,80
ermittlungskosten 1,13

ich soll 99,93 innerhalb von 7 tagen zahlen, sonst werden weitere Massnahmen eingeleitet.

sollte das noch nicht erfolgt sein sollte ich dann die 2,20 zahlen und den Rest zurückweisen?

Ich habe kein geld dafür und auch keinen Bock 100 euro zu zahlen für nichts.

-----------------
""

Post vom Inkassobüro?

Post vom Inkassobüro?

Ein erfahrener Anwalt im Inkassorecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Inkassorecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



34 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

Hast du irgendwas davon schriftlich? Also beispielsweise das ursprungsangebot?

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
manfred100
Status:
Schüler
(331 Beiträge, 211x hilfreich)

http://hukd.mydealz.de/deals/1-jahr-autozeitung-2-20-euro-92501

von dieser seite habe ich das angebot genutzt.dann habe ich noch ein paar emails und eine bestellbestätitgung als pdf.
sonst schriftlich als papier habe ich nichts.

-----------------
""

-- Editiert manfred100 am 24.11.2012 23:36

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

Deine Mutter war vorher Abonnement?

So wie es da steht, soll man einen Verrechnungsscheck o.ä. bekommen, keine Gutschrift. Zudem ist so eine Aktion höchst fragwürdig.


-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
manfred100
Status:
Schüler
(331 Beiträge, 211x hilfreich)

nein meine mutter war kein abonnement, sondern nur werber.


-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

Der obige Link ist kein offizielles Angebot. Davon ab ist es nicht Sinn und Zweck der Sache, sich diesen Bonus zu erschleichen.

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

Solche Prämien Aktionen sind nicht ungewöhnlich in dieser umkämpften Branche
Der Scheck kommt natürlich erst dann wenn die jahresgebühr vorher beglichen wurde ;-)

Sind bereits Hefte geliefert worden ?
Wurde das Abo vom Verlag wg Nichtzahlung gekündigt ?

Bereits mit dem Verlag bzw Inkassoladen schriftlich kommuniziert ?

-----------------
"Empörung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen "

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
manfred100
Status:
Schüler
(331 Beiträge, 211x hilfreich)

ja es wurden bereits hefte geliefert
nein eine kündigung kam bisher nicht

nein es gab noch keinen schriftverkehr


wenn ich jetzt bsplw. die 57 an den verlag direkt zahle, kriege ich dann noch diese prämie?
oder können die das irgendwie verweigern oder verrechnen mit dem inkassobüro?

-----------------
""

-- Editiert manfred100 am 25.11.2012 14:58

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

hast du je eine Mahnung bekommen?

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
manfred100
Status:
Schüler
(331 Beiträge, 211x hilfreich)

nein nicht das ich wüsste.

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

Dass ist der Gläubiger bereits hinsichtlich des Einschaltens eines Inkassobüros auf ziemlich dünnem Eis.

Ich würde nun die Hauptforderung bezahlen, mehr nicht bzw. dem Rest widersprechen. Eine Forderungsaufstellung, sowie Vollmacht fordern. Ich würde einen Nachweis über die verschickten Rechnungen und Mahnungen fordern, sowie einen Nachweis, dass die Prämie ausbezahlt wurde (nicht darauf eingehen, dass das deine Mutter ist).

Moralisch finde ich das nicht OK. Ob der Markt nun hart umkämpft ist oder nicht. ja, es wird angeboten, meinetwegen. Aber nicht alles muss man automatisch "böswillig ausnutzen".

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
manfred100
Status:
Schüler
(331 Beiträge, 211x hilfreich)

kann ich die HF direkt an den gläubiger bezahlen?
habe ich dann immer noch anrecht auf die prämie?
das wäre sehr wichtig denn ich habe die sache nur abgeschlossen, weil es abzgl. d. prämie nur 2,20 kostet.


-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

quote:
kann ich die HF direkt an den gläubiger bezahlen?
Sicher kannst du das.
quote:
habe ich dann immer noch anrecht auf die prämie?

k.A. Nur weil irgendwer in irgendeinem Forum irgendwas behauptet, hat man noch lange kein Anrecht auf irgendwas. Dieser Post ist kein offizielles Angebot des Zeitschriftenhändlers.

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
manfred100
Status:
Schüler
(331 Beiträge, 211x hilfreich)

quote:
k.A. Nur weil irgendwer in irgendeinem Forum irgendwas behauptet, hat man noch lange kein Anrecht auf irgendwas. Dieser Post ist kein offizielles Angebot des Zeitschriftenhändlers.



Das stimmt schon, aber ich habe ja die Bestellbestätigung als PDF, da heisst es:

"vielen Dank für Ihre Bestellung.
Wir haben heute, am 2.06.2012, um 18:16, nachstehende Daten von Ihnen erhalten:
Sie haben sich für folgenden Titel entschieden: Auto Zeitung"

"Das Dankeschön:
Geldprämie in Höhe von 55 € , Artikelnummer: xxxx"


"Ihre Lieferkonditionen:
Ja, ich möchte die Auto Zeitung ein Jahr lang lesen und der Werber erhält die ausgewählte Prämie
dazu. Das Abonnement verlängert sich jeweils nur dann um ein weiteres Jahr, wenn ich nicht
spätestens drei Monate vor Ablauf des Lieferjahres schriftlich kündige. Ich erhalte die Auto
Zeitung zu einem Gesamtpreis von 57,20 € direkt ins Haus geliefert. Die Zustellung erfolgt im ersten
Jahr kostenlos, denn das Porto übernimmt der Verlag für mich. Danach wird pro Heft eine
Zustellgebühr von nur 0,25 € erhoben. Die Auto Zeitung erscheint im Jahr mit insgesamt 26
Ausgaben.
Bei Zahlung per Bankeinzug erhalte ich einen Vorteil: ich kann meine Lieblings-Zeitschrift 8 Wochen lang gratis lesen."

-----------------
""

-- Editiert manfred100 am 25.11.2012 18:33

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

Nun, du könntest dem Inkassobüro halt was schreiben. Beispiel:

quote:

Hallo.

Ich fordere Sie auf, mir umgehend eine Vollmacht oder den Forderungsübergang gemäß BGB nachzuweisen. Ich fordere Sie auf, mir unverzüglich eine Forderungsaufstellung nachzuweisen. Des weiteren fordere ich Sie auf, mir unverzüglich nachzuweisen, dass ich eine Rechnung oder Mahnung o.ä. erhalten habe und dass die versprochene Werbungsprämie ausgezahlt wurde. Da die Werbungsprämie nicht ausgezahlt wurde, ist sie mit der Hauptfroderung aufzurechnen.

Ich weise sämtliche Nebenforderungen als unbegründet zurück.

Ich untersage Ihnen die Speicherung meiner personenbezogenen Daten gemäß BDSG, ich untersage Ihnen weitere Maßnahmen (beipsielsweise Schufa-Einträge). Weitere Schreiben, Anwaltsschreiben oder ein gerichtlicher Mahnbescheid ändern nichts. Sobald ich die geforderten Nachweise habe, werde ich die Sache bewerten und Ihnen antworten.



Ich verstehe immer noch nicht, wie man sowas ausnutzen kann. Aber ce la vie. wenn der Zeitungshändler hier sowas anbietet und nicht verlangt, dass der Werber bereits Kunde ist, ist er selbst Schuld. Ich halte das trotzdem für moralisch falsch.

Sollte die Forderungsaufstellung kommen und alles weitere, kann man nochmal reinschauen. Ob du in der
Die 2,20€ solltest du in jedem Fall als unstrittigen betrag überweisen an den Zeitschriftenhändler. Inhaltlich kann ich sonst nichts zu sagen, das könnte eventuell was füpr einen Anwalt sein, wenns vor Gericht geht. Denn so eindeutig ist das vielleicht gar nicht.

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

@mespeisen

2,50 reichen nicht - er muß die kompletten 59 überweisen
Außerdem ist es sehr außergewöhnlich das der Verlag nicht anmahnt und gleich an ein Inkassoladen abgibt

Man möchte den Kunden ja behalten
I.d.r kommen da mindestens 3 oder 4 Briefe vorher

-----------------
"Empörung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen "

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
manfred100
Status:
Schüler
(331 Beiträge, 211x hilfreich)

ist diese prämie nach der zahlung des preises bindend?kann ich den verlag dadrauf festnageln?

es steht doch so in der bestellbestätigung,dann ist es doch auch juritisch (vertraglich) bindend oder?

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

quote:
es steht doch so in der bestellbestätigung,dann ist es doch auch juritisch (vertraglich) bindend oder?

Ja.

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
manfred100
Status:
Schüler
(331 Beiträge, 211x hilfreich)

So, habe eben die HF + Mahngebühr direkt an den Verlag überwiesen.inkasso ignoriere ich erst einmal.
Wie lange sollte ich jetzt ca. warten, bis die Prämie kommt?

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
ReNo-Fachangestellter
Status:
Schüler
(211 Beiträge, 156x hilfreich)

quote:
mepeisen: Dass ist der Gläubiger bereits hinsichtlich des Einschaltens eines Inkassobüros auf ziemlich dünnem Eis.


Dem ist nicht so, denn schon seit 2006 ist laut europäischem Recht keine Mahnung mehr notwendig!

Eine Mahnung ist nach dem Gesetz für den Eintritt des Verzugs nicht erforderlich, wenn

1. "für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist". Als spätester Leistungszeitpunkt muss dabei ein bestimmter Kalendertag festgelegt sein. Es genügt z.B. die Bestimmung "10. Kalenderwoche", "2 Wochen nach Ostern".
2. die Leistung nach dem Kalender bestimmbar ist, z.B. "Bezahlung 2 Wochen nach Lieferung", "30 Tage nach Rechnungsstellung", "1 Jahr nach Baubeginn".
3. der Schuldner die Leistung ernsthaft und endgültig verweigert.

Der Schuldner einer Zahlungsforderung gerät nach dem Gesetz des weiteren ohne Mahnung in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit der Forderung und nach Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufstellung leistet; dies gilt gegenüber einem Schuldner, der Verbraucher ist, nur, wenn auf diese Folgen in der Rechnung oder Zahlungsaufstellung besonders hingewiesen worden ist.


-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
ReNo-Fachangestellter
Status:
Schüler
(211 Beiträge, 156x hilfreich)

Bei Geldschulden hat der Gläubiger gegen den Schuldner ab Eintritt des Verzugs Anspruch auf Zahlung von Verzugszinsen. Gegenüber Verbrauchern sind dies nach § 288 Abs. 1 BGB jährlich 5 Prozentpunkte, gegenüber Unternehmern nach § 288 Abs. 2 BGB sogar 8 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Der Basiszinssatz ändert sich jeweils zum 1.1. und 1.7. eines Jahres. Die aktuellen Zinssätze können unter www.bundesbank.de abgefragt werden. [color=red]Darüber hinaus kann der Gläubiger seinen Verzugsschaden ersetzt verlangen. Darunter fallen grundsätzlich die Kosten für eine Mahnung (mit Ausnahme der den Verzug begründenden Erstmahnung). Ebenfalls zu ersetzen sind die notwendigen Kosten der Rechtsverfolgung durch einen Rechtsanwalt oder ein Inkassobüro. Obergrenze ist der entsprechende Gebührensatz für Rechtsanwälte.[/color] Nimmt der Gläubiger z. B. einen Bankkredit in Anspruch, so kann er auch Kreditzinsen verlangen.

Quelle: http://www.hannover.ihk.de/ihk-themen/recht-steuern/recht/wirtschaftsrecht/wenn-der-schuldner-nicht-zahlt.html

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Dem ist nicht so, denn schon seit 2006 ist laut europäischem Recht keine Mahnung mehr notwendig! <hr size=1 noshade>

Oh doch, dem ist nach wie vor so. Der Verzug alleine rechtfertigt nicht das Einschalten eines Inkassobüros. Der rechtfertigt bestenfalls Zinssetzungen. Das wurde unlängst mehrfach in der Rechtsprechung bestätigt.
BGH 25.10.07, III ZR 91/07 . Wie du siehst ist das ein Urteil aus 2007. Es sagt deutlich, dass der Gläubiger Pflichten hat. Einseitiges Bestimmen eines Zahlungsziels befreit ihn davon nicht. Die 30 tage befreien ihn davon erst recht nicht. Und das Einschalten von Inkassobüros bzw. auf Verzugsfolgen muss angekündigt sein.

Bevor du also so was in den Raum stellst, überlege, ob du alles richtig verstanden hast.

Ich sagte auch "Er begibt sich auf dünnes Eis". Ich sagte nicht, dass der Gläubiger in jedem Fall eine Mahnung schreiben muss.

quote:<hr size=1 noshade>Darunter fallen grundsätzlich die Kosten für eine Mahnung (mit Ausnahme der den Verzug begründenden Erstmahnung) <hr size=1 noshade>
Das ist richtig, wobei dies nach gängiger Rechtsprechung bestenfalls 3€ sind (Briefporto, Papierkosten). Personalaufwändungen sind nicht erstattungsfähig.

quote:<hr size=1 noshade>Ebenfalls zu ersetzen sind die notwendigen Kosten der Rechtsverfolgung durch einen Rechtsanwalt oder ein Inkassobüro/quote]
Ersteres ist richtig. Zweiteres ist in vielen Fällen falsch. Dazu gibt es hunderte Urteile.

Zitat:
Obergrenze ist der entsprechende Gebührensatz für Rechtsanwälte. <hr size=1 noshade>

Richtig, wobei vieles gegeneinander aufgerechnet werden muss und wobei Inkassobüros Meister im Erfinden etwaiger Fanatasiegebühren sind. Auch gilt immer der konkrete Sachverhalt. Selbst das Einschalten eines Rechtsanwalts ist in manchen Fällen nicht erstattungsfähig. Bei Inkassobüros sieht es nach Meinung vieler Gerichte anders aus.

quote:<hr size=1 noshade>Nimmt der Gläubiger z. B. einen Bankkredit in Anspruch, so kann er auch Kreditzinsen verlangen. <hr size=1 noshade>

Wenn der Gläubiger in Zahlungsschwierigkeiten gerät, weil der Schuldner seine Rechnungen nicht fristgerecht bezahlt hat, mag das stimmen. Ansonsten nicht. Der Gläubiger darf natürlich nur dann Kreditzinsen einfordern, wenn er einen Kredit aufnehmen musste, um eigene Verbindlichkeiten zu bezahlen. gehts dem Gläubiger gut und hat er genug Reserven, darf er das nicht fordern.

Also, wenn ich von deinem Nick mal ausgehe, dürfte deine Clientel klar sein. Ich habe natürlich nichts dagegen, wenn die "Gegenseite" auch mit diskutiert. Aber dann sollte das auf einem vernünftigen und vor allem der tatsächlichen Rechtsprechung vorliegendem Niveau passieren.

Wo man diskutieren darf meiner Ansicht nach: Welche Fälle sind erstattungsfähig, welche nicht. Oder auch: Wie weit geht die Schadensminderungspflicht, die nach Ansicht des BGH die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten verhindert? Wie weit trifft dieser Fall?
Gerne würde ich auch Inkassodienstleister mal dazu befragen, was ihre Werbeversprechen, bei Erfolglosigkeit dem Gläubiger keine Rechnungen zu erstellen, bedeutet. Es ist dreist auf der einen Seite gar kein Geld von den Gläubigern zu verlangen, wenn der Schuldner nicht bezahlt, auf der anderen Seite aber zu suggerieren es würde mit Beauftragung eines Inkassobüros bereits ein Schaden entstehen.

So long :) willkommen im Forum auch dir ;-)

-----------------
"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
manfred100
Status:
Schüler
(331 Beiträge, 211x hilfreich)

das problem ist doch gelöst.
ich habe die HF + MG an den Gläubiger gezahlt.
Das Inkasso werde ich nicht zahlen.
ich erwarte natürlich nun auch die Prämie von 55€ an den Werber, sollte die nicht ausgezahlt werden, werde ich den Verlag darauf verklagen.

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
thehellion
Status:
Philosoph
(13873 Beiträge, 6410x hilfreich)

quote:
Ebenfalls zu ersetzen sind die notwendigen Kosten der Rechtsverfolgung durch einen Rechtsanwalt oder ein Inkassobüro .

Der TE ist zwar eindeutig im Verzug aber .....Finanzdienstleister wie schnöde Massen Inkassobüros kann man nicht auf eine Stufe mit "echten" RAs stellen ;-)

Wäre dem so dann wäre die Rechtsprechung etwas inkassofreundlicher

http://sudabeh.blog.de/tags/rechtsprechung-inkassogeb%C3%BChren/



-----------------
"Empörung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen "

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
ReNo-Fachangestellter
Status:
Schüler
(211 Beiträge, 156x hilfreich)

quote:
mepeisen: ... Also, wenn ich von deinem Nick mal ausgehe, dürfte deine Clientel klar sein. Ich habe natürlich nichts dagegen, wenn die "Gegenseite" auch mit diskutiert. Aber dann sollte das auf einem vernünftigen und vor allem der tatsächlichen Rechtsprechung vorliegendem Niveau passieren. ...


Hier die Rechtsprechung und hier die Pressemitteilung dazu.

Bitte schön!

-----------------
""

-- Editiert Inkassosachbearbeiter am 02.12.2012 12:04

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

Das Bundesverfassungsgericht hat gar nicht die Kompetenz diese Entscheidung zu treffen. Das Thema haben wir hier schon mehrfach durchgekauft. Davon ab hat das Bundesverfassungsgericht hier ausschließlich gewürdigt, dass das Urteil nicht rechtskräftig ist, weil die Revision nicht zugelassen war.

Das BGH hat die Kompetenz, die Entscheidungen zu treffen und das hat mehr als eindeutig gesagt, dass die Schadensminderungspflicht der Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten entgegen steht. Offen geblieben ist lediglich, wie weit das geht und bei welchen Fällen das gilt.

Mein oben angesprochenes BGH-Urteil ist deutlich: Inkassogebühren dürfen dem Schuldner nicht auferlegt werden.

-----------------
"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
manfred100
Status:
Schüler
(331 Beiträge, 211x hilfreich)


Nächstes Schreiben von R.I.:
Wir bestätigen, dass Ihrem Konto 60,20 gutgeschrieben wurden.

(.....)

wir erwarten die Überweisung des noch offenen Betrages v. 39.78€, bis 13.12.
sonst werden unsere RAe unv. das gerichtliche Mahnverfahren in die Wege leiten.

offene Posten siehe oben

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
manfred100
Status:
Schüler
(331 Beiträge, 211x hilfreich)

ich weiss nicht wieso, aber ich habe heute ein schreiben eines RA Fülleborn erhalten.
dort fordert er:

Hauptforderung 57,20
Mahnkosten 9,00
inkassokosten 30,00
kontoführung 3,60
ermittlungskosten 0,80
zinsen 1,18
Ra Gebühr 12,20
abzüglich geleisteter zahlungen 60,20

gesamtforderung 53,58

soll ich bis 11.1 zahlen , sonst würden gerichtliche schritte eingeleitet werden.
was machen?


-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

Du hast doch widersprochen, richtig? Also den Inkassogebühren Und Co.
Dann einfach ignorieren. Einem Mahnbescheid, der ggf. kommt, widersprechen. Verläuft dann im Sand. Sollten sie wirklich Klage einreichen, dann gehst zu einem Anwalt.

Im übrigen müssten die RA-Gebühren sowieso mit den Inkassotgebühren verrechnet werden. Es hat sich also nichts verändert auch wenn der Betrag höher wird. Die wollen nur einschüchtern und betteln.

-----------------
"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
manfred100
Status:
Schüler
(331 Beiträge, 211x hilfreich)

neuer brief von Ra fülleborn:

"Sie haben mein letztes Schreiben leider weder beantwortet noch eine Zahlung geleistet.Deshalb gehe ich davon aus, dass Sie die Summe v. 53,58 nicht in einer Summe zahlen können.

Um den Vorgang nicht unnötig zu verteuern, biete ich Ihnen im namen meiner Auftraggeberin eine Ratenzahlung an.Sie haben die Möglichkeit, den Gesamtbetrag in monatl. Raten zu tilgen.Bitte rufen Sie mich hierzu an.

Sollte ich bis zum 25.1.13 keine Reaktion von Ihnen erhalten, werde ich umgehend das gerichtliche Mahnverfahren einleiten, es entstehen weitere Kosten und Unanehmlichkeiten."

Langsam nervts.Kapieren die nicht, dass ich diese Nebenkosten nicht zahlen will?
HF + Mahnkosten is an GL gezahlt, Prämie ist gezahlt, fertig.

Was droht mir der Sack mit Mahnverfahren?

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16159x hilfreich)

Wenn er Spass hat an sowas... Mahnbescheid widersprechen, sollte er kommen.

-----------------
"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 264.901 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
107.166 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen
12