§64 InsO, Schlussrechnung, nicht in der Veröffentlichung genannt

12. Februar 2024 Thema abonnieren
 Von 
Lifeguard
Status:
Student
(2910 Beiträge, 1318x hilfreich)
§64 InsO, Schlussrechnung, nicht in der Veröffentlichung genannt

Angenommen, ein seit über 10 Jahre laufendes Insolvenzverfahren steht nun vor dem Schlusstermin im Schriftlichen Verfahren.
Angenommen Mitte November 23 ergeht ein Beschluss, dem Insolvenzverwalter kosten für einen Befangenheitsantrag (welcher 2019 verbeschieden wurde) gegen die Richterin aus der Insolvenzmasse zu erstatten. (das steht öffentlich)
Ferner wird dann Ende November, also 2 Wochen später, beschlossen, dass auch der Schlusstermin im schriftlichen Verfahren erfolgt. Und Einwendungen bis Mitte Januar 24 erbracht werden können. Angenommen ein Gläubiger würde nun feststellen, dass in dem Beschluss, in dem nach gemäß §64 II InsO, nur keine Beträge genannt werden müssen, stellt sich nun heraus, dass der Verwalter nun darüber seine Vergütung, inkl einen Diskussionswürdigen Zuschlag von 75% abgerechnet hat.
Die Punkte wurden jedoch nicht veröffentlicht.
Das Gericht, auf die Beschwerde hin, sagt, es sei verfristet. Welche Angriffsmöglichkeiten gäbe es noch?

Insolvent und jetzt?

Insolvent und jetzt?

Ein erfahrener Anwalt im Insolvenzrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Insolvenzrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(120010 Beiträge, 39816x hilfreich)

Zitat (von Lifeguard):
Welche Angriffsmöglichkeiten gäbe es noch?

Kommt ganz darauf an, warum der Gläubiger sich nicht früher gekümmert hat.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Lifeguard
Status:
Student
(2910 Beiträge, 1318x hilfreich)

Weil der Gläubiger wegen ein paar hundert Euro keinen Bock mehr hatte, ein Fass auf zu machen.
Wäre da ein Hinweis auf Schlussabrechnung (~60K€) gewesen, hätte der Gläubiger reagiert.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(120010 Beiträge, 39816x hilfreich)

Zitat (von Lifeguard):
Weil der Gläubiger wegen ein paar hundert Euro keinen Bock mehr hatte, ein Fass auf zu machen.

Naja, den Beschluss zu lesen ist jetzt nicht wirklich ein "Fass aufmachen" - wenn man nett fragt, dann bekommt man den sogar per E-Mail.


Aber bei lediglich
Zitat (von Lifeguard):
keinen Bock mehr

sind alle Fristen abgelaufen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Lifeguard
Status:
Student
(2910 Beiträge, 1318x hilfreich)

Nein, im schriftlichen schlussverfahren wurde dies nun moniert.
Ferner ist es spannend, wenn 3 Jahre sich nichts tut, und dann binnen 2 Wochen etwa 24K € weg sein sollen.Wobei nun im schneebedeckten eben Einsprüche und nochmals 60 Inso nahegelegt wird.

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 267.714 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
108.205 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen