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Bankrottdelikt zur anzeige bzw als verdacht melden

3.11.2018 Thema abonnieren Zum Thema: Firma Frage
 Von 
HorstHenkel
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 3x hilfreich)
Bankrottdelikt zur anzeige bzw als verdacht melden

Hey leute bin kein mann der großen worte aber habe eine frage die mich momentan sehr beschäftigt.

Unzwar der papa meiner freundin hat früher die metallfirma seines vaters übernommen. Dann hat er nen haufen schulden gemacht und musste schlussendlich insolvenz anmelden und die firma schließen.

Jetzt kommt der knackpunkt, mittlerweile arbeitet er bei einer sehr großen firma als werkzeugeinkäufe und fliegt auch häufiger nach hong kong oder ähnlich. Soweit ich das mitbekommen habe verdient er so um die 6000€ im monat in dieser firma. Dieses Geld fließt aber nicht auf das insolvenzkonto sondern auf das konto seiner neuen schwiegermutter, die dafür extra kleingewerbe angemeldet hat und ihn als berater eingestellt hat.

Ich hoffe ihr kommt mit.

Das geld was er jetzt mit der neuen firma verdient geht also hinterrücks auf das konto des kleingewerbes.
Damit das ganze spiel nicht auffällt zahlt er regelmäßig die mindestmenge seines insolvenzverfahrens auf das belastete insolvenzkonto. Den rest steckt er sich in die tasche.

Jetzt möchte er sogar seine tochter dazu anstiften ein kleingewerbe zu gründen und das ganze auf sie umzuschreiben. Er redet ihr das ganze natürlich sehr rosig.

1. Frage ist das alles so rechtens?

2. Wie kann ich das ganze strafrechtlich in die wege leiten?

3. Was käme alles auf mich zu?

4. Müsste ich mich beim finanzamt melden oder bei der polizei? (Habe angst das er sich da irgendwie rauswinded und ich nachher die "***** am dampfen" habe.)


Ps: Hoffe ihr könnt mir helfen leide momentan sehr darunter :(

-- Editiert von HorstHenkel am 03.11.2018 16:44

-- Editiert von HorstHenkel am 03.11.2018 16:45

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Firma Frage


22 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(62887 Beiträge, 30732x hilfreich)

Zitat (von HorstHenkel):
Frage ist das alles so rechtens?



Zitat (von HorstHenkel):
Wie kann ich das ganze strafrechtlich in die wege leiten?

In dem man das bei den Behörden (Staatsanwalt, Finanzamt, Gewerbeamt) anzeigt, dem Insolvenzverwalter und den Gläubigern Mitteilung macht



Zitat (von HorstHenkel):
Was käme alles auf mich zu?

Vermutlich mal eine Aussage als Zeuge.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(26393 Beiträge, 11306x hilfreich)

Zumindest in jeder Firmeninsolvenz iust automatisch der Staatsanwalt drinne. Da muss keine Strafanzeige erstattet werden. Wohin das Gehalt geht, das ist doch letztlich wurscht. Der Arbeitgeber meldet seinen Mitarbeiter ordnungsgemäß an, das Finanzamt weiss auch , was Sache ist. Man kann in so einer Situation zwar trixen, aber so einfach ist die Trixerei nun doch nicht.

wirdwerden

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#3
 Von 
HorstHenkel
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 3x hilfreich)

Heisst das jetz das ich da nichts machen kann und er das alles mit rechten dingen macht?

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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(62887 Beiträge, 30732x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Zumindest in jeder Firmeninsolvenz iust automatisch der Staatsanwalt drinne.

Das wäre mir jetzt allerdings neu.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#5
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(26393 Beiträge, 11306x hilfreich)

Wissen die meisten nicht. Ist aber so, war schon zu Zeiten des Konkurses so. Es gibt eben nicht nur die Mitteilungspflicht in Strafsachen, da muss der Staatsanwalt eben ein Ermittlungsverfahren wem auch immer mitteilen (z.B. dem Ausländeramt) bei Erhebung der Anklage, es gibt auch umgekehrt eine Mitteilungspflicht in Zivilverfahren an die Staatsanwaltschaft.

@ Fragesteller: ob er versucht, zu trixen, das wissen wir nicht. Und er wird Dir ein laufendes Ermittlungsverfahren auch nicht unbedingt auf die Nase binden. Muss er ja auch nicht. Und - die Firma wird ihn ordnungsgemäß angemeldet haben, davon gehe ich mal aus, was anderes kann sich eine große Firma auch einfach nicht leisten, tut es auch nicht. D.h., Einnahmen werden ordnungsgemäß versteuert, Sozialabgaben werden bezahlt. Das weiss auch der Inso-Verwalter, sofern er noch in der Inso ist. Und der Inso-Verwalter hat doch Zugriff auf das Gehalt, also, was soll das alles?

wirdwerden

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#6
 Von 
TF1970
Status:
Praktikant
(986 Beiträge, 277x hilfreich)

Ich habe das jetzt so verstanden, dass der AN normal angemeldet ist, aber sein Nettogehalt auf ein anderes Konto geht, von dem der Insolvenzverwalter nichts weis. Der AN hat dann wohl auch ein Kleingewerbe angemeldet, über welches er Beraterhonorar bekommt, gerade soviel, dass er möglichst wenig in die Insolvenz bezahlen muss.

Somit hofft er, dass keiner auf das andere Konto und sein Angestelltenverhältnis kommt.

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#7
 Von 
eh1960
Status:
Lehrling
(1539 Beiträge, 633x hilfreich)

Zitat (von HorstHenkel):
Soweit ich das mitbekommen habe verdient er so um die 6000€ im monat in dieser firma. Dieses Geld fließt aber nicht auf das insolvenzkonto sondern auf das konto seiner neuen schwiegermutter, die dafür extra kleingewerbe angemeldet hat und ihn als berater eingestellt hat.

Das wird von den Gläubigern über das Finanzamt bis zur Staatsanwaltschaft (Geldwäsche) eine Reihe von Leuten interessieren. Wenn es denn tatsächlich so läuft.

Sollte der Betreffende aber von Schwiegermamas Unternehmen nur den Pfändungsfreibetrag als Gehalt bekommen und das Unternehmen kassiert für die vom Betreffenden erbrachte Leistungen 6000€ im Monat, dann sieht's wieder anders aus.

Schwiegermama kann so viele Unternehmen gründen wie sie will. Sie kann ihren Schwiegersohn anstellen und zum niedrigst möglichen Lohn anstellen und die Arbeitsleistung des Schwiegersohns über ihr Unternehmen nach Harsewinkel, Hongkong oder Honolulu zu jedem Preis verkaufen, denn sie dafür erzielen kann.

Schwiegermama darf nur nicht einfach "hintenrum" dem Schwiegersohn die 6000€ im Monat zustecken.

Nur: das würde schon bei ihrer Steuererklärung auffallen. Sie muss die 6000€ ja versteuern, und wenn sie sagt, ich hab damit das Gehalt von Schwiegersohn bezahlt, und das ist nur 500€, dann muss sie die Differenz versteuern... Irgendwo greift das Finanzamt mithin immer zu, und bei den Beträgen würde außerdem, wenn Schwiegermama erst ordentlich versteuert und dann Schwiegersohn jeden Monat brav 3000€ schenkt, Schenkungssteuer fällig werden.

Am Rande angemerkt: daß der Schwiegersohn regelmäßig dienstlich nach Hongkong fliegt, hat mit seinem Einkommen nichts zu tun. Das bezahlt der Arbeitgeber bzw. Auftraggeber. Das ist kein Einkommen.

Signatur:Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".
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#8
 Von 
HorstHenkel
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 3x hilfreich)

Danke schonmal für euer engagement. :)

Ich weiss wohl das er so an sich nichts kaufen kann dafür hat er seine frau die alles für ihn unterschreibt.

Kurzinfo seine frau is ihm auch schon fremdgegangen deshalb möchte er jetzt das ganze auf seine tochter umschreiben damit er sich scheiden lassen kann.

Er sagt zu seiner tochter das sie dadurch viele vorteile hätte wie z.b. firmenleasing wagen, spritkosten, zugang zu diversen gewerbemärkten, steuerabsetzungen jeglicher art usw.

Das geld steckt er sich zu hundert prozent in die tasche wie er das macht mit seiner schwiegermama weiss ich nicht aber ich weiss das er ein sehr gehobenes privat leben führt und auch gerne in solchen high socety branchen sich trifft.

Ich weiss auch das er direkt am insolvenz anfang am existenz minimum gelebt hat und dass es die schlimmste zeit seines lebens war. Das er z.b. zu seinen eltern gehen musste um überhaupt noch was essen zu können.

Er beschenkt seine 4 kinder aufjedenfall immer sehr sehr reich und führt auch selber ein wie gesagt sehr gehobenes leben was autos wohnung elektrogeräte und so weiter betrifft.

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#9
 Von 
HorstHenkel
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 3x hilfreich)

Hallo liebe rechtler habe neue infos zu meinem fall.
Habe 2 kontoauszüge bei meiner freundin aufn tisch liegen sehen und abfotographiert.
Neuer stand der dinge ist das der vater nun das ganze umgeschrieben hat. Dort sieht man gewisse hohe beträge von 1000€-3000€ die auf ihr konto per bareinzahlung eingehen.
Auf dem zweiten sieht man dann eine überweisung von 8.500€ die an das finanzamt gehen mit verwendungszweck umsatzsteuer 2017.

Auf dem ersten auszug sieht man auh das 3000€ von irgendeiner chinesischen firma überwiesen wurde auf ihr konto.

Würde das alles schon für den gläubiger oder der polizei reichen zur verfolgung?

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#10
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(62887 Beiträge, 30732x hilfreich)

Zitat (von HorstHenkel):
Neuer stand der dinge ist das der vater nun das ganze umgeschrieben hat.

Auf wen?


Zitat (von HorstHenkel):
Dort sieht man

... vermutlich nirgendwo Hinweise auf den Vater bzw. wie viel Geld er tatsächlich erhält?


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#11
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(26393 Beiträge, 11306x hilfreich)

Sag mal Horst, schämst Du Dich gar nicht? Da schreiben/reden wir über Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, und dann geisterst Du [GELÖSCHT] ohne konkrete Kenntnisse des Verfahrens durch die Gegend? Es geht einfach niemanden etwas an, was der Mann mit seinem Privatgeld macht, wie er lebt, in welchen Kreisen er verkehrt. Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet, jeder weiss, wo er arbeitet, was also, falls er persönlich haftet, leisten muss, es gibt die Möglichkeit der Lohnpfändung, der Austausch zwischen Finanzamt und Inso-Verwalter klappt in der Regel, was soll also der illegale Zirkus, den Du hier anstellst, ganz ohne Kenntnis der Fakten, ganz ohne Kenntnis der derzeitigen Situation? Ja, auch jemand, der eine Inso hingelegt hat, darf auch noch aus dem Haus gehen, in einem Lokal essen, was weiss ich. Und muss ich irgendwelche illegalen Machenschaften [GELÖSCHT] nicht bieten lassen.

wirdwerden

-- Editiert von Moderator am 07.12.2018 12:39

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#12
 Von 
fb505046-78
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Also mal paar Dinge als Anmerkungen.

1.) Wenn das Gewerbe auf wen anderes läuft ist das nicht zu beanstanden.
2.) dann ist die Person auf den das Gewerbe läuft der Verantwortliche.

Was erhoffst du dir von der Polizei ?
Wegen sowas geht keiner in U- Haft oder in den Knast - Es gibt maximal ein Ermittlungsverfahren und das ganze sich Jahre hinziehen.

Und wer ihn am Ende angeschissen hat steht bei der Akteneinsicht durch den Anwalt fest. Kommt also zu 100 % raus. Dann könnte der Anzeiger noch Stress mit der Tochter bekommen die das wahrscheinlich nicht feiert wenn ihr Partner oder was auch immer ihren Vater anzeigt.

Wenn die Tochter sagt Sie macht es nicht wäre der Fall ja schon vom Tisch - scheint Sie aber nicht zu sagen.

Die Frage ist hier was soll später an den Vater gehen - wenn die Tochter was davon hat - wird Sie dem nicht abgeneigt sein, was hier wohl auch das Problem ist.
Und Vorteile kann das schon bringen du kannst als Firmeninhaber schon paar Schnapper machen und paar Dinge gut absetzen .... das ist nicht von der Hand zuweisen ....

Eine grosse Strafbare Handlung sehe ich hier nicht - wenn alles versteuert ist über wen auch immer ist das FA happy. Und auch viele INSO Verwalter sind froh wenn Regelmässig was kommt.

Und wenn alles auf ihn laufen würde - könnte er als Selbständiger, auch viele Kosten absetzen und dann würde von 6000 € auch nur einen Bruchteil an die Gläubiger gehen und das mit Einverständnis des Insoverwalters.

Auch ist zu bedenken ist, das ab der Pfändungsfreigrenze ca. 50 % dann noch oft als Selbstbehalt gewährt wird um den Schuldner zur Arbeit zu bewegen.

Die ganze Sache kommt mir so ein bisschen vor als wäre der Frage stellen etwas neidisch , was immer ein schlechtes Motiv ist.

Ob da überhaupt was vorliegt, müssen dann Gerichte Entscheiden, aber viel wird das nicht sein.


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#13
 Von 
fb505046-78
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von HorstHenkel):
Auf dem ersten auszug sieht man auh das 3000€ von irgendeiner chinesischen firma überwiesen wurde auf ihr konto.

Auf wen läuft den das Konto ? Auf die Tochter ? nicht das du noch deine Freundin an******t ,-)

Man kann auch mit Inso Selbständig sein - daher stellst sich hier wirklich die Frage ob den Gläubigern überhaupt was "flöten" geht.
Hat wirklich was von Neid der Besitzlosen - und mit Fotos die man sich nicht legal verschafft hilfst du weder dir selbst noch einen Gläubiger.

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#14
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(62887 Beiträge, 30732x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Sag mal Horst, schämst Du Dich gar nicht?

Warum sollte er das?
Wie jeder gute Lebenspartner versucht er die Lebensgefährtin und auch sich vor Schaden zu bewahren. Eventuell weil sie zu naiv / gutmütig ist. Eventuell weil ihr die Konsequenzen ihrer Taten gar nicht bewusst sind.



Zitat (von wirdwerden):
Da schreiben/reden wir über Datenschutz, Persönlichkeitsrechte,

Kommt hier wohl nicht zum tragen



Zitat (von wirdwerden):
Es geht einfach niemanden etwas an, was der Mann mit seinem Privatgeld macht, wie er lebt, in welchen Kreisen er verkehrt.

Doch, das geht den Staatsanwalt was an und die Gläubiger denen er das Geld vorenthält. Es ist nämlich der Schilderung nach gerade nicht sein "Privatgeld".



Zitat (von fb505046-78):
Und auch viele INSO Verwalter sind froh wenn Regelmässig was kommt.

Es kommt aber nichts, weil der Vater das Geld wohl beiseite schafft.



Zitat (von wirdwerden):
Und muss ich irgendwelche illegalen Machenschaften

Welche denn konkret?




-- Editiert von Harry van Sell am 07.12.2018 12:41

Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#15
 Von 
fb505046-78
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Doch, das geht den Staatsanwalt was an und die Gläubiger denen er das Geld vorenthält. Es ist nämlich der Schilderung nach gerade nicht sein "Privatgeld".

Also Privatgeld wird er ja haben (wird ja nicht alles gepfändet)
damit kann er machen was er will.

Und wenn er über das Firmengeld verfügen kann , von dem Gewerbe der Tochter oder der Schwiegermutter
kann er auch damit machen was er will.

Da ist ja gerade das was der Fragesteller moniert - Die Firma der Tochter/Schwiegermutter macht die Umsätze und der Vater pflegt seinen teuren Lebenstill - der wird wie jeder Geschäftsmann alle Hotel und Lokal Besuche absetzen, das Auto usw.

Auch dagegen ist nichts einzuwenden. Es gibt gerade im Insolvenzrecht sehr viele Grauzonen und Möglichkeiten vielen aus dem Weg zu gehen und Forderungen ins Leere laufen zu lassen.

Und wenn der Inso Verwalter meint es kommt nicht alles oder nicht genung wird er schon Massnahmen ergreifen, aber bei allem Respekt das ist nicht das Bier des Fragestellers. Sich als möchtegern Sheriff zu betätigen.

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#16
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(26393 Beiträge, 11306x hilfreich)

@ # 15: wenigstens einer, der kapiert, um was es geht. [GELÖSCHT] die Betriebsform der insolventen Firma, noch den Stand der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft oder aber des Inso-Verfahrens. Wenn er denn haftet, dann hat der Inso-Verwalter Zugriff auf sein Gehalt, sein Konto. Aber, das weiß doch niemand. Nicht mal der Fragesteller. Und dann Fotos von Geschäftsunterlagen machen, die ihn nichts angehen .......So geht das doch überhaupt nicht.

wirdwerden



[MÄßIGEN SIE IHREN TON! BELEIDIGUNGEN UNERWÜNSCHT]

-- Editiert von Moderator am 08.12.2018 00:12

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#17
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(62887 Beiträge, 30732x hilfreich)

Woher weis man so genau was er nicht kennt?



Zitat (von wirdwerden):
dann hat der Inso-Verwalter Zugriff auf sein Gehalt, sein Konto.

Denknotwendigerweise nur auf die die nicht versteckt sind...



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#18
 Von 
eh1960
Status:
Lehrling
(1539 Beiträge, 633x hilfreich)

Zitat (von HorstHenkel):
Hallo liebe rechtler habe neue infos zu meinem fall.
Habe 2 kontoauszüge bei meiner freundin aufn tisch liegen sehen und abfotographiert.

Du weißt schon, daß das ein grober Vertrauensbruch ist und auch zivilrechtliche Unterlassungsansprüche nach sich ziehen kann?
Zitat:
Neuer stand der dinge ist das der vater nun das ganze umgeschrieben hat.

Was soll "umgeschrieben" heißen?
Zitat:
Dort sieht man gewisse hohe beträge von 1000€-3000€ die auf ihr konto per bareinzahlung eingehen.

Ja. Und? Was geht es Dich an?
Zitat:
Auf dem zweiten sieht man dann eine überweisung von 8.500€ die an das finanzamt gehen mit verwendungszweck umsatzsteuer 2017.

Also wird ganz offensichtlich korrekt versteuert.
Zitat:

Auf dem ersten auszug sieht man auh das 3000€ von irgendeiner chinesischen firma überwiesen wurde auf ihr konto.

Ja. Und? Was geht es Dich an?
Zitat:

Würde das alles schon für den gläubiger oder der polizei reichen zur verfolgung?

Daran ist absolut nichts strafbar oder irgendwie sonst zu beanstanden. Im Gegenteil: wenn Umsatzsteuer abgeführt wird, wird offenkundig versteuert. Wo ist also das Problem?

Signatur:Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".
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#19
 Von 
eh1960
Status:
Lehrling
(1539 Beiträge, 633x hilfreich)

Zitat (von fb505046-78):
Also mal paar Dinge als Anmerkungen.

1.) Wenn das Gewerbe auf wen anderes läuft ist das nicht zu beanstanden.


Ein Gewerbe kann nicht "auf wen anderes laufen"...

Wer einen Gewerbebetrieb errichtet, muss das Gewerbe anmelden. Wenn ein anderer den Betrieb übernimmt, wird das alte Gewerbe abgemeldet und der neue Gewerbetreibende meldet sein Gewerbe an.
Wenn das Gewerbe von einer juristischen Person (z.B. GmbH) betrieben wird, meldet die das Gewerbe an. Wird die GmbH z.B. an andere Gesellschafter verkauft, ändert sich hinsichtlich der Gewerbeanmeldung der GmbH gar nichts.

Zitat:

2.) dann ist die Person auf den das Gewerbe läuft der Verantwortliche.

Logisch, weil dann diese Person den Gewerbebetrieb betreibt.
Zitat:
Die Frage ist hier was soll später an den Vater gehen - wenn die Tochter was davon hat - wird Sie dem nicht abgeneigt sein, was hier wohl auch das Problem ist.
Und Vorteile kann das schon bringen du kannst als Firmeninhaber schon paar Schnapper machen und paar Dinge gut absetzen .... das ist nicht von der Hand zuweisen ....

Na ja. Das fliegt spätestens bei der nächsten Buchprüfung auf, normalerweise aber schon bei der jährlichen Steuererklärung...

Signatur:Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".
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#20
 Von 
eh1960
Status:
Lehrling
(1539 Beiträge, 633x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von wirdwerden):
Sag mal Horst, schämst Du Dich gar nicht?

Warum sollte er das?
Wie jeder gute Lebenspartner versucht er die Lebensgefährtin und auch sich vor Schaden zu bewahren. Eventuell weil sie zu naiv / gutmütig ist. Eventuell weil ihr die Konsequenzen ihrer Taten gar nicht bewusst sind.

Ein guter Lebenspartner bespitzelt weder den Partner noch dessen Familie. Und ein guter Lebenspartner fotografiert auch nicht heimlich Bankunterlagen der Familie des Lebenspartners.

Das ist die beste Möglichkeit, die Beziehung sehr zügig und sehr nachhaltig zu zerstören.

Zitat:

Zitat (von wirdwerden):
Da schreiben/reden wir über Datenschutz, Persönlichkeitsrechte,

Kommt hier wohl nicht zum tragen

Aber hallo...
Zitat:

Zitat (von wirdwerden):
Es geht einfach niemanden etwas an, was der Mann mit seinem Privatgeld macht, wie er lebt, in welchen Kreisen er verkehrt.

Doch, das geht den Staatsanwalt was an und die Gläubiger denen er das Geld vorenthält. Es ist nämlich der Schilderung nach gerade nicht sein "Privatgeld".

Nach den bisherigen Beschreibungen reiner Spekulatius.

Signatur:Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".
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#21
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(62887 Beiträge, 30732x hilfreich)

Zitat (von eh1960):
Nach den bisherigen Beschreibungen reiner Spekulatius.

Genau wie die Annahme von Bespitzelung und heimlichem fotografieren.

Keine Ahnung wie man darauf kommt so was zu unterstellen ...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#22
 Von 
go277331-83
Status:
Schüler
(218 Beiträge, 100x hilfreich)

Zitat (von eh1960):
Ein Gewerbe kann nicht "auf wen anderes laufen"...

Klar geht das - aber nur Umgangsprachlich.

Die Schwiegermutter ist der Inhaber, und stellt den Vater der Tochter als Mitarbeiter oder Geschäftsführer ein.
Und schon läuft das Gewerbe auf die Schwiegermutter und nicht mehr auf den Vater - der trotzdem sehr viele Freiheiten hat.

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