hallo zusammen ich bin seit Anfang dieses Jahres endlich in der Wohlverhaltensphase angekommen . mein Problem an der ganzen Sache ist ich habe die letzten sechs Jahre und vor allem die letzten zwei Jahre sehr viel über Verwandte bestellt bei Otto mit meiner Schwägerin bin ich jetzt leider im Streit geraten. Das Ende vom Lied war dass ich die kompletten Bestellung die über sie liefen nun auf mein persönliches Kundenkonto bei Otto überschrieben habe. 3 Monitore die sehr teuer waren sowie ein Rechner und mehrere Handys nun habe ich Angst das wenn Otto sich bei meinen Insolvenzgericht meldet ich aus der Wohlverhaltensphase fallen könnte Punkt ist diese Angst berechtigt? Schließlich habe ich ja keine lebensnotwendigen Sachen bestellt sondern nur Sachen die mir Spaß machen und mein Leben schöner darum habe ich jetzt Angst dass es mir am Ende alles zerstört.
Kann ich das denn irgendwie vertuschen wenn es hart auf hart kommt?
Ich danke euch für eine schnelle Antwort
-- Editiert von fb541135-15 am 12.03.2020 14:46
-- Editiert von fb541135-15 am 12.03.2020 14:47
Mist gebaut Wohlverhaltensphase Privatinsolvenz
Haben Sie die bestellten Artikel nicht bezahlt?Zitat :3 Monitore die sehr teuer waren sowie ein Rechner und mehrere Handys nun habe ich Angst das wenn Otto sich bei meinen Insolvenzgericht meldet ich aus der Wohlverhaltensphase fallen könnte
Doch ich habe die Artikel bis jetzt immer gezahlt die laufen noch ca 2 Jahre da ich sie per Ratenzahlung abbezahlen. Vorher habe ich das Geld meiner Schwägerin überwiesen und ab sofort überweise ich dann selber
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Du hast also wieder Schulden gemacht. Von welcher Summe reden wir denn hier? Hast du den pfändbaren Teil deines Einkommens immer abgeführt??
Aktuell hört es sich so an, als hättest du die Regeln der Wohlverhaltensphase nicht beachtet. Korrekt?
-- Editiert von -Laie- am 12.03.2020 16:29
Sie dürfen während der Wohlverhaltensphase selbstverständlich Artikel auf Ratenzahlung kaufen. Wenn Sie den pfändbaren Teil Ihres Einkommens immer an den Treuhänder abgeführt haben und die Schulden nicht eine unangemessene Höhe erreichen (sehe ich hier aber nicht), wird Ihnen deswegen kein Unheil drohen.
Die Frage ist aber, ob Otto Ihnen den Ratenkauf zugestanden hätte. Wahrscheinlich nicht. Die Konsequenzen wären noch zu diskutieren.
Okay also die Gesamtsumme beläuft sich auf 11,856€ für alle Geräte etc.
Ich habe aber die monatlichen Raten immer an meine Schwägerin gezahlt also kam es auch nie zu Problemen. Jetzt hat sie gesagt dass ich kaufsüchtig bin und dass ihr das alles zuviel wird deswegen haben wir jetzt Streit und ich habe alles umschreiben lassen ich hätte nicht gedacht dass Otto das macht aber anscheinend ist das für die kein Problem gewesen jetzt habe ich halt nur die Angst da ich diese Summe auch niemanden gemeldet habe dass ich im Nachhinein vielleicht noch Ärger kriegen könnte.
Ps: ich bin seit meinem 21 Lebensjahr Arbeitslos also bin Hart4 Empfänger und habe nichts zum abtreten
Oh ... das ist definitiv unangemessen hoch. Sie müssen die Summe niemandem melden. Sie müssen aber Ihre Raten pünktlich zahlen. Und nochmal die Frage: Haben Sie den pfändbaren Teil Ihre Einkommens immer abgeführt?Zitat :11,856€
Was bedeutet pfändbares Einkommen abgetreten? Ich bin seit meinem 21 lebensjahr vom Jobcenter abhängig habe darüber hinaus ein Pfändungsschutzkonto aber mehr als das Geld vom Jobcenter bekomme ich ja nicht
Aber verstehe ich sie hier richtig wenn ich es nicht angebe wird es niemand erfahren und ich komme noch mal mit einem blauen Auge davon?
Jetzt wird es zum Problem. Wie können Sie von ALG II entsprechende Raten zahlen? Falls das rechnerisch nicht möglich ist, ist die Restschuldbefreiung definitiv in höchster Gefahr.
Haben Sie etwa nicht gemeldete Nebeneinkünfte? Dann steht auch noch Sozialbetrug im Raum.
Ich habe sechs Kinder beziehe also auch noch Kindergeld insgesamt gut Kindergeld sonst könnte ich das natürlich auch nicht bezahlen. Aber solange ich es nicht angebe habe ich eine Chance mit einem blauen Auge davonzukommen?!
Hier steht (Eingehungs-)Betrug im Raum. Wenn Otto und/oder die Schwägerin das anzeigt hast du ein Problem. Wenn der IV/das Insogericht dahinter kommen hast du ein Problem.
Von was leben und kleiden sich deine Kinder? Das Kindergeld gibst du schließlich für PC und Handys aus. Schon Mal daran gedacht dass die Schwägerin Recht haben könnte?
Knapp 12.000 EUR sind für einen H4 Empfänger faktisch nicht zu stemmen ohne ständig neue Löcher aufzureißen. Aus der Inso nix gelernt?
Troll-Alarm!
Das macht mir jetzt echt Angst wie wahrscheinlich ist es denn dass die das mitbekommen wenn ich jetzt weiterhin alles regelmäßig bezahle und so?
Zitat :3 Monitore die sehr teuer waren sowie ein Rechner und mehrere Handys
Zitat :Okay also die Gesamtsumme beläuft sich auf 11,856€ für alle Geräte etc.
Zitat :Ich habe sechs Kinder beziehe also auch noch Kindergeld insgesamt gut Kindergeld
Zitat :wie wahrscheinlich ist es denn dass die das mitbekommen
Ganz ehrlich? Ich hoffe auf 110%.
`Kopfschüttel`
#metoo
O.k., du hast also gegen die Wohlverhaltensphase verstoßen. Das ist für eine H4 Empfänger vollkommen unangemessen. Auch mit 6 Kindern.Zitat :Okay also die Gesamtsumme beläuft sich auf 11,856€ für alle Geräte etc.
Also rechtliche Probleme sehe ich auch erst an der Stelle, wo die neu eingegangenen Verbindlichkeiten nicht mehr bedient/bezahlt werden. Vorher wird auch Otto das mit der Insolvenz nicht interessieren.
Moralische Probleme sehe ich aber ebenso wie einige andere Forenteilnehmer dahingehend, dass hier das Kindergeld für persönliche Wünsche massiv missbraucht haben, zum Nachteil der Kinder. Das muss dringend überdacht werden.
Und jetzt?
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