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Schulden/Haus geerbt

 Von 
Sailing
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Schulden/Haus geerbt

Hallo,
bekomme nur eine geringe Rente die so gerade zum leben reicht.

nun ist es so das ich vor ein paar Monaten ein Schuldenfreies Haus geerbt habe(Wert ca.50.000,- Euro,da alt und unrenoviert)

der Verkauf zieht sich hin, und bis jetzt sind mir diverse kosten dadurch entstanden(Erbschaftssteuer,Notar,Energieausweis,etc...)so ca.6.000,- Euro

ich kann die Rechnungen nun nicht begleichen und um Aufschub habe ich schon mehrmals gebeten,das wird nicht mehr lange gut gehen,und der Verkauf des Hauses steht auch noch in den Sternen, trotz vieler Bemühungen(Privat/Makler)

nun denke ich schon fast über eine Privatinsolvenz nach,
Geld bekomme ich von der Bank nicht mehr geliehen, da geringes Einkommen.

hat jemand auch schon mal soetwas erlebt, das ein geerbtes Haus einen so runterzieht finanziell?

und wenn ich die Privatinsolvenz mache, wie ist es dann wenn ein paar Monate später das Haus verkauft wird,bekommt man dann das Geld?

wäre dankbar über Antworten

viele Grüße

-- Editiert von Moderator am 13.09.2014 21:34

-- Thema wurde verschoben am 13.09.2014 21:34

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Privatinsolvenz Geld Haus


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(22851 Beiträge, 15044x hilfreich)

Gibt es denn wenigstens Interessenten? Ist ein Verkauf irgendwie in Aussicht?

Wenn das Haus zwangsvollstreckt wird, gerade bei alten und unrenovierten Häusern ist es fragwürdig, ob man überhaupt einen sinnvollen Betrag rausbekommt. Natürlich: Das, was dann an Geld übrig bleibt nach Tilgung der Schulden und der Verfahrenskosten würde man bekommen.

Die Frage ist halt, ob ein Verkauf in Aussicht ist und man da deutlich mehr bekäme oder ob absolut nichts in Aussicht ist und man deswegen mit einer Privatinsolvenz besser fährt.

Ich würde nochmals mit der Bank reden, ob es nicht möglich ist, die Kosten über eine Grundschuld vorübergehend zu finanzieren. Man will ja verkaufen und eine Privatinsolvenz wird der Bank doch auch nichts nützen am Ende. Aber das ist, was ich persönlich tun würde.


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"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

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#2
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(26686 Beiträge, 14621x hilfreich)

@ TE: Daß eine Insolvenz auch nicht gerade gratis ist, wissen Sie? Der Treuhänder erhält für die Insolvenzverwaltung in der Regel 15 % der Insolvenzmasse - hier also 7.500 Euro. Siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Privatinsolvenz#Kosten

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