Zurechnung der Bösgläubigkeit

17. März 2011 Thema abonnieren
 Von 
PAUL_K
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Zurechnung der Bösgläubigkeit

Guten Tag!
Ich habe einen Fall, in dem ein Insolvenzverwalter dem vermeintlich absonderungsberechtigten A eine dem B gehörende Sache gem. § 170 II InsO zur Verwertung überlässt, die A anschließend verkauft. Weder der Verwalter noch A wissen vom Eigentum des B.
Nun prüfe ich den Anspruch des B gegen A aus §§ 989 , 990 BGB und damit auch die Bösgläubigkeit des A bezüglich seines Besitzrechts bei Besitzerwerb.
Nun meine Frage: müsste sich A eine eventuelle Bösgläubigkeit des Insolvenzverwalters zurechnen lassen, da dieser ihm ja die Sache übergibt?
Laut Literatur schadet eine Bösgläubigkeit des Insolvenzverwalters i.R.d. § 990, wenn der Besitz durch ihn ausgeübt oder erworben wird. Nun frage ich mich, ob diese Zurechnung der Bösgläubigkeit des Verwalters nur für den Gemeinschuldner gilt oder auch für Personen wie A?
Vielen Dank!



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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Eidechse
Status:
Schlichter
(7003 Beiträge, 3925x hilfreich)

Wenn der IV nichts vom Eigentum des B weiß, woher soll dann seine Bösgläubigkeit stammen?

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
PAUL_K
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Seine fehlende Kenntnis könnte auf grober Fahrlässigkeit beruhen.

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0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Eidechse
Status:
Schlichter
(7003 Beiträge, 3925x hilfreich)

quote:
Seine fehlende Kenntnis könnte auf grober Fahrlässigkeit beruhen.


Dafür gibt die Fallschilderung aber nichts her.

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