Artikel ersteigert - Mahnbescheid - keine Ware

8. Mai 2024 Thema abonnieren
 Von 
123Erben
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Artikel ersteigert - Mahnbescheid - keine Ware

Guten Tag,

ich habe einen Artikel ersteigert und nicht bezahlt. Verkäufer beantragt Mahnbescheid, ich zahle diesen. Verkäufer teilt mir mit das er Artikel von Nichtzahlern nicht aufhebt, ergo keine Lieferung mehr erfolgt.

Habe ich noch ein Anrecht auf den Artikel?

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(17106 Beiträge, 5914x hilfreich)

Selbstverständlich. Es besteht ein Vertrag.

Signatur:

Folgende Nutzer werden blockiert, ich kann deren Beiträge nicht lesen: AR377, Xipolis, Jule28

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#2
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16696 Beiträge, 9357x hilfreich)

Allerdings kann der Verkäufer Lagerkosten für die Ware geltend machen.
Wenn die Lagerkosten den Warenwert übersteigen, ist die Verwertung oder Entsorgung der Ware legitim.

Ebenso natürlich bei verderblicher Ware oder Ware, die durch Zeitablauf wertlos wird (z.B. Tickets für eine Veranstaltung, die schon vorbei ist).

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
9elfer
Status:
Schüler
(226 Beiträge, 26x hilfreich)

Zitat (von 123Erben):
Verkäufer beantragt Mahnbescheid


Das dürfte der erste Fehler gewesen sein.

Zitat (von 123Erben):
Verkäufer teilt mir mit das er Artikel von Nichtzahlern nicht aufhebt, ergo keine Lieferung mehr erfolgt.


Und das der zweite.

Zitat (von 123Erben):
Habe ich noch ein Anrecht auf den Artikel?


Natürlich! Wenn Sie die Anschrift des VK haben, sollten Sie ihn nachweisbar unter Fristsetzung auffordern die Ware zu liefern. Wenn Sie nicht nachweisbar in Verzug waren, würde ich auch die Kosten des MB fordern.

Zitat (von drkabo):
Allerdings kann der Verkäufer Lagerkosten für die Ware geltend machen.


Dafür müssten aber nachweisbar Lagerkosten angefallen sein.

Zitat (von drkabo):
Wenn die Lagerkosten den Warenwert übersteigen, ist die Verwertung oder Entsorgung der Ware legitim.


Wenn ich mich recht erinnere nicht ohne Hinweis und Fristsetzung.

-- Editiert von User am 8. Mai 2024 16:16

2x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121194 Beiträge, 39993x hilfreich)

Zitat (von 9elfer):
Natürlich!

Das sehen Gesetzgeber und Rechtsprechung wesentlich differenzierter.
Das geht dann vom Thema "Stückschuld" bis hin zu "Artikel aufgrund natürlicher / zeitlicher Abläufe unbrauchbar geworden".



Zitat (von 123Erben):
Habe ich noch ein Anrecht auf den Artikel?

Aufgrund der unbekannten Faktoren / Unwägbarkeiten ist das in Ermangelung hellseherischer Fähigkeiten nicht seriös zu beantworten.



Zitat (von 123Erben):
Verkäufer beantragt Mahnbescheid,

Davor wird es seitens des Verkäufer ja entsprechende Kommunikation gegeben haben, da müsste man dann mal den Wortlaut prüfen.



Zitat (von 9elfer):
Wenn ich mich recht erinnere nicht ohne Hinweis und Fristsetzung.

Eventuell, kommt auf den Artikel an, ob Hinweis und Fristsetzung entbehrlich sind.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
CarstenF
Status:
Praktikant
(965 Beiträge, 165x hilfreich)

Zitat (von 123Erben):
Verkäufer beantragt Mahnbescheid, ich zahle diesen.


was genau wurde bezahlt? Die Kosten für den Mahnbescheid und die Kosten für den Artikel? Was bietet der Verkäufer denn nun an?

Jedenfalls ein merkwürdiges Vorgehen des Verkäufers, könnte ein klassisches Eigentor gewesen sein.

0x Hilfreiche Antwort

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