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Defekten Laptop als Ersatzteilspender gekauft, aber nur Schrott erhalten.

 Von 
marachantu
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 2x hilfreich)
Defekten Laptop als Ersatzteilspender gekauft, aber nur Schrott erhalten.

Hallo,
ich habe schon mitbekommen, dass diese Frage hier regelmäßig auftaucht.Trotzdem weiß ich nicht, wie ich reagieren soll und bitte hier um Hilfe. Ich habe bei eBay für einen Bekannten einen Laptop als Ersatzteilspender für € 200 ersteigert. Bezahlt per Überweisung. Eigentlich ging es nur um eine Grafikkarte, eine GTX 580M. Da diese aber u.a. bei dem Angebot explizit aufgeführt wurde, dachten wir: dann nehmen wir doch gleich den ganzen Laptop als Ersatzteilspender.
Das Angebot:
Alienware M17x R3, Intel Core i7 2820M, Nvidia Geforce GTX 580M
Als Ersatzteil/defekt
Verkauft wird aus einem Restpostenpaket ein Alienware M17x R3 Notebook. Das Gerät ist defekt, sobald ein Netzteil angeschlossen wird, erlischt an diesem die Betriebsleuchte.
Das Gerät wird ohne HDD, RAM, Akku und Netzteil verkauft. Ansonsten ist es vollständig.
Techn. Daten:
Intel Core i7 2820QM, Nvidia GTX 580M, Intel Grafics HD 3000, W-LAN Modul, DVD-LW, 17,3" Display in gutem Zustand.
Privatverkauf, keine Garantie / Gewährleistung, keine Rücknahme.
Nach Erhalt des Laptops schwante mir schon beim Anblick des Gehäuses Schlimmes. Völlig zerkratzt und unansehlich. Beim Demontieren des Laptops bestätigte sich meine Vorahnung um so mehr. Dass das Mainboard defekt ist, hatte ich schon der Fehlerbeschreibung nach vermutet. Allerdings war es das gründlich und irreparabel. Auf einer Fläche von cà 5 qcm durch alle Layer der Platine hindurch verbrannt und verschmort (verm. Flüssigkeitsschaden). Wäre aber nicht weiter schlimm, weil damit gerechnet.
Dann die Grafikkarte, um die es ja eigentlich hauptsächlich ging: Fehlende Schraube an der Kühlkörperbefestigung (ausgeleiertes Gewinde, keine plane Auflage). Fehlende Wärmeleitpads. Wozu auch, wenn die Karte von vornherein defekt eingebaut wurde? ( Ursprünglich war lt. Service-Tag eine HD 7970M verbaut ). Danach wurde mir klar, dass verm. auch die CPU defekt ist. Und so war es auch. Selbst die W-LAN-Karte wurde durch eine Billigversion ersetzt. Dass das Original BD-LW durch ein DVD-LW ersetzt wurde, hatte ich schon der Beschreibung entnommen. Das Einzige, das an diesem Gerät noch funktioniert, sind das Display (Wert cà € 30) und das DVD-LW. Tastatur habe ich nicht mehr geprüft. Ich habe den Verkäufer mit dem Sachverhalt konfrontiert und um Stellungnahme bzw. Wertausgleich gebeten. Die sarkastische Antwort sinngemäß: Mein Problem, wenn ich nicht richtig lesen kann. Das Gerät wurde als defekt verkauft, aber es gibt immer wieder Käufer die meinen, ein vollständig intaktes Gerät zu bekommen. Das Gerät stammt aus einem Restposten und es wurden keine Funktionstests ausgeführt. Kein Wertausgleich, da alles so verkauft, wie beschrieben.
So und nun fragte ich mich, soll ich mich damit zufrieden geben, selbst schuld, Pech gehabt?
Ich habe mir dann die Bewertungen des Verkäufers genauer angeschaut und festgestellt, dass er mehrere Käufe und Verkäufe in der gleichen Kategorie Laptop durchgeführt hat. Unter anderem wurde genau die gleiche Karte vom Originalzustand (HD 7970) verkauft und andererseits die GTX 580M gekauft. Die GTX vom Preis her verm. defekt (£ 20). Außerdem wurden mehrere Laptops, sowie Zubehör und Ersatzteile ge- und verkauft. Ergo sehr unwahrscheinlich, dass der von mir gekaufte Alienware nicht getestet wurde und man über die defekten Komponenten nicht Bescheid wußte. Bei der Recherche viel mir auch ein Zusammenhang mit mindestens zwei anderen Accounts auf. Es wurde gegenseitig ver- und gekauft sowie bewertet. Bewertung hat bei allen fast immer die gleiche Phrase. Account 1 (mein Verkäufer) 80 Bewertungen, Wohnort Berlin, aber bei eBay hinterlegte Adresse ist nähe der tschech. Grenze. Account 2, Berlin, 700 Bewert.. Account 3, 21 Bewertungen. Account 1 und 2 haben identische Bankverbindung (festgestellt durch Testkauf meines Bekannten). Stutzig geworden, habe ich mir nochmal den Verlauf der Auktion angeschaut und stellte fest, Bieter mit der gleichen Anzahl der Bewertungen (700 und 21). Allerdings irritiert mich, dass die Namenskürzel nicht genau übereinstimmen. Kann es sein, dass eBay diese ändert? Ist ja auch beim Wechsel von der Bieterliste zu den Einzelheiten der Fall.
Und nun meine Frage: Wie kann ich am sinnvollsten vorgehen um den Kauf evtl. zu annulieren oder Schadensbegrenzung zu erreichen? Der Verkäufer jedenfalls scheint sehr renitent und uneinsichtig zu sein. Ich selbst bin seit 2001 bei eBay und halte viel von Anstand und Fairness. Habe in dieser Zeit höchstens 2 Negative abgeben müssen und das vor bestimmt 15 Jahren. Freue mich auf eine Reaktion und evtl. hilfreiche Tipps.

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
verkauft Gerät geben Defekt


24 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
sbsdh
Status:
Schüler
(153 Beiträge, 55x hilfreich)

Zum Fall selbst kann ich nichts beitragen, aber die Kürzel werden von ebay geändert. Bieterliste und Bewertungsliste (sind aber bei unterschiedlichen Käufen immer gleich unterschiedlich). 2 Buchstaben des realen Ebaynamens.

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#2
 Von 
cirius32832
Status:
Student
(2651 Beiträge, 823x hilfreich)

Wer etwas als "defekt" kauft hat Glück, wenn gewisse Teile noch funktionieren. Bei einem Kauf als "defekt" aber etwas funktionierendes zu erwarten, halte ich für sehr blauäugig.

Es wurde auch keine funktionierende Grafikkarte zugesichert - siehe Artikeltext

Signatur:https://www.antispam-ev.de
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#3
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Schlichter
(7739 Beiträge, 3860x hilfreich)

Hallo,

also eigentlich würde ich auch sagen, du hast doch genau das bekommen, was du ersteigert hast, ein defektes Gerät.

Daher mal eine andere Frage, was hast DU denn erwartet zu bekommen? Was genau widerspricht denn dem der Beschreibung deiner Meinung nach?

Selbst eine negative Bewertung würde ich dem dir nach geschriebenen nicht als FAIR ansehen, wenn du schon von Fairness sprichst...

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#4
 Von 
marachantu
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von cirius32832):
Wer etwas als "defekt" kauft hat Glück, wenn gewisse Teile noch funktionieren. Bei einem Kauf als "defekt" aber etwas funktionierendes zu erwarten, halte ich für sehr blauäugig.

Es wurde auch keine funktionierende Grafikkarte zugesichert - siehe Artikeltext

-- Editiert von marachantu am 07.03.2018 12:48

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#5
 Von 
sbsdh
Status:
Schüler
(153 Beiträge, 55x hilfreich)

Sicher haben die accounts ************ (730 ) und ********** ( 21) mit dem Verkäufer ***** ( 80) zu tun und haben das hochgepuscht. Die 3 verkaufen sich ja oft Sachen hin und her. Wie kann man dann so dumm sein und sich noch gegenseitig Bewertungen geben ????
Entweder Anwalt (Kaufvertrag wegen hochpuschen anfechten), oder Versuch gewerblichen Handel zu unterstellen. Macht aber alles viel Arbeit und kostet Vorauslagen.

-- Editiert von sbsdh am 07.03.2018 13:12

-- Editiert von Moderator am 07.03.2018 15:54

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#6
 Von 
hiphappy
Status:
Master
(4639 Beiträge, 2245x hilfreich)

Hat der Verkäufer noch weitere solche Angebote?
Dann sichere diese als Beweis, und mache von deinem Widerrufsrecht gebrauch.

Zitat (von marachantu):
Das Gerät wurde als defekt verkauft, aber es gibt immer wieder Käufer die meinen, ein vollständig intaktes Gerät zu bekommen. Das Gerät stammt aus einem Restposten und es wurden keine Funktionstests ausgeführt.

Wenn der Verkäufer dir das so geschrieben hat, widerspricht sich das nämlich ganz deutlich mit

Zitat (von marachantu):
Privatverkauf, keine Garantie / Gewährleistung, keine Rücknahme.

Und das ziehst du dann durch. Sprich du machst dem Verkäufer klar, dass du im Zweifel gerichtlich klären lässt, ob seine Angebote privat oder gewerblich sind. Ich glaube, dass der Verkäufer da keine Lust drauf hat.

Du musst natürlich bereit sein, dass wirklich zu machen, ansonsten lohnt sich der Aufwand nicht.
Wenn der Verkäufer zahlreiche solche Angebote hat und ja schon selber zugegeben hat, Restposten aufzukaufen, dann ist die Chance für dich aber sehr hoch, dass ein Gericht das als gewerblich einstuft und dir damit das Widerrufsrecht zusteht.

(die gesamte Ausführung gilt nur, wenn du privat gekauft hast. Solltest du gewerblich gekauft haben, funktioniert es so nicht).

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#7
 Von 
marachantu
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 2x hilfreich)

Mit "blauäugig" hast Du leider recht.
Aber Dein Einwand mit der Grafikkarte bringt mich auf einen anderen Umstand.

In der Beschreibung wird explizit die Intel Grafics HD 3000 aufgeführt. Diese kann aber nur vorhanden sein, wenn auch die CPU funktioniert. Damit wurde meiner Meinung nach eine Artikeleigenschaft suggeriert, die nicht vorhanden ist.

Hier der Teil aus der Antwort des Verkäufers:
Das in dem Gerät andere Komponenten verbaut sind, als in der Service Tag aufgelistet, kann viele Gründe haben, aber es handelt sich exakt um die Teile, die beschrieben wurden.

( Sorry, habe beim Editieren einen Fehler gemacht. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von cirius 32832 )

-- Editiert von marachantu am 07.03.2018 13:31

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#8
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24152 Beiträge, 15651x hilfreich)

Zitat:
und es wurden keine Funktionstests ausgeführt.

Hier lügt der Verkäufer. Denn offenbar wurde sehr wohl etwas getestet:
Zitat:
Das Gerät ist defekt, sobald ein Netzteil angeschlossen wird, erlischt an diesem die Betriebsleuchte.

Und zwischen demoliertem Schrott und dem, was der Verkäufer da offenbar beschrieben hat, liegen meiner Meinung nach immer noch Welten.

Eines ist mal klar: Der Verkäufer hatte das ganze definitiv geöffnet. Und er wusste somit über die Ursache des Defekts und wie weitreichend das war. Rein formal sehe ich darin eine arglistige Täuschung, das einfach zu verschweigen. Gerade dann, wenn es irgendwo klar erkennbar ist. Wir reden hier ja nicht von einem völlig intakten Gehäuse, wo auf dem Mainboard ein Haarriss ist, den er einfach nicht bemerken und beurteilen konnte.

Zusammen mit den übrigen Käufen/Verkäufen und dem Verraten, dass er das offenbar öfter macht, führt das auch zur Unterstellung, dass er sehr wohl weiß, wovon er redet. Dass er das alles exakt und genau einschätzen kann.

Zitat:
Dann sichere diese als Beweis, und mache von deinem Widerrufsrecht gebrauch.

Würde ich auch tun, denn das wäre das einfachste. Mit Blick auf den gewerblichen Charakter. Stimme dir daher komplett zu.

Die Beiträge vor dir sind so verkehrt natürlich auch nicht. Etwas was defekt ist, ist defekt. Und man kann dann nur hoffen, irgendwie was retten zu können. Aber wie ich schrieb: Defekt und Schrott ist immer noch zweierlei. Und ein technisch erfahrener Verkäufer, egal ob privat oder gewerblich, der das teil nachweisbar offen hatte, dem ist zuzumuten, die Teile als durchgeschmort in den Auktionstest zu schreiben und nicht einfach nur als "defekt".

Wenn ich ein Auto als "Hat kein Lenkrad, springt nicht an aber sonst ist alles in Ordnung" beschreibe und ich stelle dann dem Käufer einen Schrotthaufen hin, wo der halbe Motor fehlt und der Rest von einem Brand völlig zerstört ist, dann habe ich einen Mangel verschwiegen und dann noch klar ist, dass ich auch in den Motor reingeguckt habe, dann wird es als Verkäufer ganz eng mit meiner Argumentation.

-- Editiert von mepeisen am 07.03.2018 13:29

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#9
 Von 
fm89
Status:
Lehrling
(1963 Beiträge, 718x hilfreich)

Ich stimme mepeisen hier voll zu.
Ich würde sogar überlegen, ob hier nicht sogar gewerblicher Betrug im Raume steht. Dafür sprechen für mich folgende Gründe:
- der VK erreicht durch die Formulierung (z.B. die erwähnte Prüfung) in geschickter Art und Weise, dass die tatsächlichen Eigenschaften verschleiert werden und beim Käufer ein Irrtum erregt wird
- der VK macht dies offenbar regelmäßig und erweckt überdies den Anschein, dass er vom Fach ist
- der Umstand mit den offensichtlich durch Bekannte gepushten Auktionen passt da ebenfalls ins Bild

Für mich sieht das ganz klar danach aus, aber im Zweifel muss auch ein Richter zu der Erkenntnis kommen.

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#10
 Von 
-Laie-
Status:
Philosoph
(12817 Beiträge, 5189x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Der Verkäufer hatte das ganze definitiv geöffnet. Und er wusste somit über die Ursache des Defekts und wie weitreichend das war.
Das muss man aber beweisen können wenn man Arglist ins Spiel bringen möchte! Ich würde hier auch eher den gewerblichen Aspekt ins Spiel bringen und mich auf das Widerrufsrecht stützen.

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#11
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24152 Beiträge, 15651x hilfreich)

Zitat:
Das muss man aber beweisen können wenn man Arglist ins Spiel bringen möchte

A) Einzelteile davon wurden separat verkauft. Eingebrachte Einzelteile wurden separat gekauft.
B) Der Verkäufer wusste, was alles fehlt, da er die fehlenden Komponenten separat verkauft hat (offenbar nach Funktionstest)
C) Der Verkäufer macht das offenkundig öfter als nur einmal.
Das alles lässt sich aus den übrigen eBay-Auktionen ja laut TE herauslesen.

Sicher kein perfekter Beweis. Das steht beispielsweise einem Video nach, wo die Öffnung des Gehäuses sichtbar ist. Aber man muss erst mal extrem viel Fantasie haben, wie man sich aus dieser Argumentationskette als Verkäufer befreien will.

Zitat:
Ich würde hier auch eher den gewerblichen Aspekt ins Spiel bringen und mich auf das Widerrufsrecht stützen.

Habe ja auch geschrieben, dass dies wohl die einfachste Schiene ist. Beides zusammen ist übrigens noch viel schlimmer für den Verkäufer. Denn als gewerblicher Wieder-Verkäufer von "Schrott" ist ihm zuzumuten, das genauer zu testen und die Fehler genauer zu beschreiben. Egal ob er das geöffnet hat oder nicht. ;-)


Um das nochmal klarzustellen: Der Verkäufer schrieb gerade nicht "Gehäuse nicht geöffnet, geht nicht an, keine Zeit zur Prüfung, keine Ahnung, was dich erwartet oder ob was drin ist, merkwürdig leicht". IMHO hätte so ein Satz womöglich keine Angriffspunkte gebeten. Aber dann kauft das ja keiner mehr für 100€ (mit Recht) ;-)

-- Editiert von mepeisen am 07.03.2018 14:58

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#12
 Von 
marachantu
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 2x hilfreich)

Danke Community.
Ich bin sehr froh, dieses Forum gefunden zu haben.
Die erhaltenen Antworten stimmen mich schon etwas hoffnungsvoller.
Bei dem Beitrag von lesen-denken-handeln anfangs war ich etwas geknickt und ich hatte das Gefühl, ich müßte mich dafür entschuldigen, dass ich für einen defekten Laptop € 200 biete und dafür auch noch etwas erwarte. Ganz im Sinne des für mich nicht fair handelnden Verkäufers. Also unter Fairness verstehe ich tatsächlich etwas anderes und hat nichts mit Naivität zu tun, was in solchen Fällen ja gerne unterstellt wird.

Eine Frage zur Artikelbeschreibung habe ich noch:
Der Verkäufer führt hier explizit die "Intel Grafics HD 3000" an. Diese kann aber nur vorhanden sein, wenn auch die CPU funktioniert, was nicht der Fall ist. Hiermit wurde meiner Meinung nach eine Eigenschaft angegeben die bei defekter CPU garnicht möglich ist. Das heißt, es wurde eine intakt CPU suggeriert.
Die aufgeführten Komponenten bestätigt er in seiner Antwort noch einmal ausdrücklich:
Das in dem Gerät andere Komponenten verbaut sind, als in der Service Tag aufgelistet, kann viele Gründe haben, aber es handelt sich exakt um die Teile, die beschrieben wurden.

Kann ich dieses Argument in irgend einer Form für mich verwenden? Z.B. Rücktritt vom Kauf etc.

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#13
 Von 
guest-12311.06.2018 09:37:31
Status:
Bachelor
(3694 Beiträge, 1385x hilfreich)

Zitat (von marachantu):
Der Verkäufer führt hier explizit die "Intel Grafics HD 3000" an. Diese kann aber nur vorhanden sein, wenn auch die CPU funktioniert, was nicht der Fall ist.

Das ist unverständlich. Etwas ist entweder vorhanden oder nicht.

Ich würde auch auf die Gewerblichkeit gehen, außerdem interessiert sich das Finanzamt vielleicht dafür.

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#14
 Von 
-Laie-
Status:
Philosoph
(12817 Beiträge, 5189x hilfreich)

Auch defekt ist

Zitat (von marachantu):
Der Verkäufer führt hier explizit die "Intel Grafics HD 3000" an. Diese kann aber nur vorhanden sein, wenn auch die CPU funktioniert, was nicht der Fall ist. Hiermit wurde meiner Meinung nach eine Eigenschaft angegeben die bei defekter CPU garnicht möglich ist. Das heißt, es wurde eine intakt CPU suggeriert.
Sehe ich absolut nicht so. Man muss sich halt darüber im Klaren sein, dass diese Eigenschaft bei defekter CPU auch nicht genutzt werden kann, denn "defekt" wurde ja schließlich als Eigenschaft vereinbart.

Signatur: Folgende Nutzer werden von mir blockiert und ich kann deren Beiträge nicht lesen: Xipolis; Jule28
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#15
 Von 
marachantu
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von bear):
Zitat (von marachantu):
Der Verkäufer führt hier explizit die "Intel Grafics HD 3000" an. Diese kann aber nur vorhanden sein, wenn auch die CPU funktioniert, was nicht der Fall ist.

Das ist unverständlich. Etwas ist entweder vorhanden oder nicht.

Ich würde auch auf die Gewerblichkeit gehen, außerdem interessiert sich das Finanzamt vielleicht dafür.

Ja, Du hast recht. War ein Denkfehler von mir. Ich habe das zuerst so interpretiert:
Die Intel HD 3000 ist in der CPU integriert. Wenn die CPU defekt ist, ist auch keine HD 3000 vorhanden und der Verkäufer kann/darf sie auch nicht in den Eigenschaftten aufführen. Mit vorhanden sein der HD Grafik suggeriert er eine intakte CPU.
So meine Denkweise. Aber wie gesagt, zu kompliziert gedacht.

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#16
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(83465 Beiträge, 34343x hilfreich)

Zitat (von marachantu):
Die GTX vom Preis her verm. defekt (£ 20).

Nun, wenn man beseisen könnte, das diese im Wissen das sie defekt war gekauft wurde hat man gute Aussichten.


Ansonsten wäre es tatsächlich ratsan das ganze über den Weg des Widerrufes zu lösen.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#17
 Von 
sbsdh
Status:
Schüler
(153 Beiträge, 55x hilfreich)

Vielen Dank an die Moderatoren für das Löschen der ebay-Namen in Post 5 (Editiert von Moderator am 07.03.2018 15:54).
Ich werde hier nichts mehr schreiben !! Können mir doch egal sein, die Fragesteller. :kotz:

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#18
 Von 
marachantu
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von sbsdh):
Vielen Dank an die Moderatoren für das Löschen der ebay-Namen in Post 5 (Editiert von Moderator am 07.03.2018 15:54).
Ich werde hier nichts mehr schreiben !! Können mir doch egal sein, die Fragesteller. :kotz:

Also das wäre sehr schade. Gerade von Deinen Fähigkeiten und verm. Möglichkeiten können Fragesteller sehr profitieren.
Ich war sehr überrascht, wie schnell Du den Durchblick bez. der Accounts (trotz meinem Fehler in der Bewertungsanzahl) hattest.
Es hat mir sehr geholfen. Würde mich übrigens brennend interessieren wie. ( Vermutlich: Fragen kannst du, aber Antwort, nein)

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#19
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24152 Beiträge, 15651x hilfreich)

Zitat:
So meine Denkweise. Aber wie gesagt, zu kompliziert gedacht.

Ja. Es geht deutlich einfacher von der Denkweise. Haben wir ja nun schon mehrfach gesagt, was der einfachste Weg ist. Wenn man mehrere Wege hat, so einen Kauf anzugreifen, wählt man den Einfachsten und kommt man damit nicht weiter, wählt man ggf. alternativ dann weitere Wege.

Aus meiner Sicht:
Der Einfachste ist Gewerbe und Wiederruf.
Der Zweiteinfachste ist Schrott ungleich defekt.
Der Dritteinfachste ist die Unterstellung des Betruges durch gezieltes Ausschlachten und Zusammenkaufen von defektem Ramsch mit Irreführung ( da wird's schon schwierig mit den mehreren Accounts usw.).
Das vierteinfachste ist es, auf einzelne Eigenschaften runterzugehen.

Zitat:
ch werde hier nichts mehr schreiben !! Können mir doch egal sein, die Fragesteller.

Mach den Moderatoren keinen Vorwurf. Die Balance zwischen dem konkreten Diskutieren anonymer Fälle, der Hilfestellung bei Sachaufklärung durch uns Laien und die Öffentliche Anprangerung von Personen u.ä. Man tut gut daran, manchmal etwas zu löschen. Gerade dann, wenn der User, dem man hilft, das doch mittlerweile gelesen hat und man sich per PM austauschen kann *hust*
Ja, andere Foren handhaben das anders. Da wird gerne alles drin gelassen, bis die erste Anwalts-Abmahnung dann doch kommt. Wird auf Dauer dann auch manchmal teuer. Aber denjenigen Vorwürfe zu machen, die das etwas konservativer handhabe, ist fehl am Platz.
Man kann auch seine Ergebnisse anonym präsentieren und dem jeweiligen User die Details per PM schicken. Dann hat er was ander Hand und niemand wird öffentlich an den Pranger gestellt. Habe natürlich nichts gesagt ;-)

Zitat:
Würde mich übrigens brennend interessieren wie

Vermutlich einfach eine Erfahrungssache. So wie ich auch mittlerweile sehr schnell Verbindungen zwischen Inkassos und Gläubigern finde, weil ich einfach weiß, wo und wie ich zu suchen habe ;-)

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#20
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(83465 Beiträge, 34343x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Die Balance zwischen dem konkreten Diskutieren anonymer Fälle, der Hilfestellung bei Sachaufklärung durch uns Laien und die Öffentliche Anprangerung von Personen u.ä.

Auch relevant: Die Gegenseite könnte durch Google auf die Diskussion aufmerksam werden. Und das ist auch nicht ganz ideal ...



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#21
 Von 
marachantu
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 2x hilfreich)

Update:
Aufgrund des genialen Hinweises von:

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von marachantu):
Die GTX vom Preis her verm. defekt (£ 20).

Nun, wenn man beseisen könnte, das diese im Wissen das sie defekt war gekauft wurde hat man gute Aussichten.


Ansonsten wäre es tatsächlich ratsan das ganze über den Weg des Widerrufes zu lösen.



habe ich versucht von eBay die Artikeldaten zu bekommen. Natürlich Fehlanzeige.
Habe auch den Verkäufer in GBR kontaktiert, aber leider noch keine Antwort bekommen. Ein Photo der Beschreibung, womöglich mit Strichcode etc., währe natürlich ideal.

Meinem Verkäufer habe ich inzwischen folgende Nachricht gesendet:

Zweiter Versuch einer gütlichen Einigung.
1. Möglichkeit: Sie veranlassen eine Rücküberweisung u. nehmen den Artikel zurück. (Vielleicht findet sich nochmal ein Dummer)
2. Sie nehmen einen Wertausgleich von € 120 vor. € 80 für den Schrott ist mehr als kulant.
Gründe:
Täuschung über den wahren Zustand des Laptops.
Defekt ist nicht gleich Schrott.
Sie haben mehrere Accounts, mit denen in der Vergangenheit mehrere Käufe u. Verkäufe von Laptops, sowie Ersatzteilen der gleichen Katogerie getätigt wurde. U.a. wurde ausgerechnet eine HD 7970 verkauft und GTX 580M (defekt?, wird sich noch klären) gekauft.
Anhand dieser Käufe u. Verkäufe muss man schon sehr viel Fantasie aufbringen um zu glauben, dass die einzelnen Teile nicht geprüft und man über die Defekte nicht Bescheid wusste. Demnach ist Ihnen auch zuzumuten, dass Sie nicht einfach schreiben "defekt", sondern z.B. "Platine durchgeschmort".
Ihre Antwort: "Ich habe das Gerät selbst aus einem Restposten bekommen, von mir wurden keinerlei Funktionstests durchgeführt"
widerspricht: "Der Laptop startet nicht, sobald ein Netzteil angesteckt wird, erlischt an diesem die Betriebs LED."
Außerdem wurde Shill-Bidding betrieben ( siehe ******** (730), ********* (21)). Allein dieser Umstand rechtfertigt die Anfechtung des Kaufs.
Über andere Tatsachen lasse ich mich jetzt nicht weiter aus.
Zu guter Letzt werde ich nötigenfalls gerichtlich klären lassen, ob hier nicht gewerblicher Handel vorliegt.

Freundliche Grüße

Ich hoffe, ich habe das so einigermaßen richtig gemacht.

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#22
 Von 
0815Frager
Status:
Master
(4969 Beiträge, 2283x hilfreich)

Zitat (von marachantu):
Sie haben mehrere Accounts, mit denen in der Vergangenheit mehrere Käufe u. Verkäufe von Laptops, sowie Ersatzteilen der gleichen Katogerie getätigt wurde. U.a. wurde ausgerechnet eine HD 7970 verkauft und GTX 580M (defekt?, wird sich noch klären) gekauft.

Echt toll formuliert, wenn man jetzt keine sicheren Beweise dafür hat, das was hier im Laienforum geschrieben wird, ist ein Meinungsaustausch, nicht mehr und nicht weniger.
Der Tatsachenbehauptung kann eine Unterlassungserklärung durch einen vom Verkäufer beauftragten Anwalt nach sich ziehen.
Zitat (von marachantu):
Außerdem wurde Shill-Bidding betrieben ( siehe ******** (730), ********* (21)). Allein dieser Umstand rechtfertigt die Anfechtung des Kaufs.

Welche nachprüfbare Beweise hat man dafür?
Zitat (von marachantu):
Ihre Antwort: "Ich habe das Gerät selbst aus einem Restposten bekommen, von mir wurden keinerlei Funktionstests durchgeführt"
widerspricht: "Der Laptop startet nicht, sobald ein Netzteil angesteckt wird, erlischt an diesem die Betriebs LED."
#
Auch dies dürfte sehr schwammig sein, wenn der Verkäufer einen Posten aufgekauft hatte, so was gibt es oft als Angebote wo die Reparaturservice ihre Geräte entsorgen, da liegt oft eine Fehlerbeschreibung beim Artikel. Vielleicht wurde dieser vom privaten Verkäufer übernommen, und das würde wohl auch das Öffnen des Geräts erklären, nur eben nicht durch den Verkäufer.

Zitat (von marachantu):
Aufgrund des genialen Hinweises von:

Man hätte sich wohl besser von einem RA vor Ort erst mal beraten lassen sollen, anstatt auf den Post in einem Laienforum kann in der Form nach hinten losgehen.

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#23
 Von 
marachantu
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von 0815Frager):
Echt toll formuliert

Ironisch gemeint?
Der Beweis ergibt sich aus den tatsächlich stattgefundenen Käufen u. Verkäufen lt. Bewertungsprofil.

Zitat (von 0815Frager):
Zitat (von marachantu):
Außerdem wurde Shill-Bidding betrieben ( siehe ******** (730), ********* (21)). Allein dieser Umstand rechtfertigt die Anfechtung des Kaufs.


Welche nachprüfbare Beweise hat man dafür?


Ja, das ist schwierig. Lt. Bieterliste u. den Kürzeln ist es für mich eindeutig. Aber das ist ein begr. Verdacht u. kein Beweis.
Wirklich beweisen kann man es nur, wenn eBay die Klarnamen herausgibt. In best. Fällen hat man Anspruch auf Herausgabe (Schadenersatz, Abbruch der Auktion etc.). Auch hier muss man eBay gegenüber den Beweis antreten. Wie das bei Verdacht auf Shill-Bidding ist, weiß ich nicht. Das pushen wäre mir ja auch egal gewesen (war ja bereit, den Preis zu zahlen), wenn ich keinen Schrott erhalten hätte. Aber natürlich möchte ich das in dem Fall für mich verwenden.


Zitat (von 0815Frager):
Zitat (von marachantu):
Ihre Antwort: "Ich habe das Gerät selbst aus einem Restposten bekommen, von mir wurden keinerlei Funktionstests durchgeführt"
widerspricht: "Der Laptop startet nicht, sobald ein Netzteil angesteckt wird, erlischt an diesem die Betriebs LED."

#
Auch dies dürfte sehr schwammig sein, wenn der Verkäufer einen Posten aufgekauft hatte, so was gibt es oft als Angebote wo die Reparaturservice ihre Geräte entsorgen, da liegt oft eine Fehlerbeschreibung beim Artikel. Vielleicht wurde dieser vom privaten Verkäufer übernommen, und das würde wohl auch das Öffnen des Geräts erklären, nur eben nicht durch den Verkäufer.


Ja, das ist auch ein Aspekt, aber nach den Aktivitäten des VK mehr als unglaubwürdig.

Zitat (von 0815Frager):
Zitat (von marachantu):
Aufgrund des genialen Hinweises von:


Man hätte sich wohl besser von einem RA vor Ort erst mal beraten lassen sollen, anstatt auf den Post in einem Laienforum kann in der Form nach hinten losgehen.


Also so verkehrt fand ich den Hinweis ganz u. garnicht. Angenommen, ich hätte tatsächlich ein Photo der vom VK gekauften GTX
und Daten stimmen mit der eingebauten defekten überein, gäbe es kein besseres Argument betr. "Argl. Täuschung,Betrug etc."
RA vor Ort? Habe mich erkundigt. Beratung € 200. Bin leider Rentner u. habe nicht mehr so viel Geld übrig. Dann ist fraglich, ob ich Recht bekomme und falls ja, ob auch der VK liquid ist.

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#24
 Von 
0815Frager
Status:
Master
(4969 Beiträge, 2283x hilfreich)

Zitat (von marachantu):
Der Beweis ergibt sich aus den tatsächlich stattgefundenen Käufen u. Verkäufen lt. Bewertungsprofil.

Nö, es waren doch verschiedene Accounts mit verschiedenen Adressen.
Zitat (von marachantu):
Ja, das ist schwierig. Lt. Bieterliste u. den Kürzeln ist es für mich eindeutig. Aber das ist ein begr. Verdacht u. kein Beweis.

Auch der bloße Verdacht wurde als Tatsache vorgebracht.
Die Kürzel sagen zu wenig aus, die Buchstaben dazwischen spielen wohl eine größere Rolle, Beispiel:
Müller = m+++++r
Meier = m+++++r
Monster = m++++r
Also der Schuss geht auch ins Knie
Zitat (von marachantu):
Ja, das ist auch ein Aspekt, aber nach den Aktivitäten des VK mehr als unglaubwürdig.

Von beweisbarer Aktivität kann man mit dem Vorgebrachten nicht sprechen, es sind Vermutungen.

Zitat (von marachantu):
Also so verkehrt fand ich den Hinweis ganz u. garnicht.

Das wird sich noch zeigen, wenn der Verkäufer sich einen Anwalt nimmt.
Zitat (von marachantu):
RA vor Ort? Habe mich erkundigt. Beratung € 200.

Das ist ein normaler Tarif, man hat doch schon gedroht zu klagen.
Eine Unterlassungserklärung vom gegnerischen Anwalt dürfte teurer werden.

Man sollte sich in Zukunft wirklich eher sich vom Anwalt beraten lassen, für kleines Geld gibt es frageinenAnwalt,de

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