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Ebay Käufer beschädigt Artikel, will Rückgabe

 Von 
Gerado123
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Ebay Käufer beschädigt Artikel, will Rückgabe

Hallo und vorab vielen Dank für Antworten, die unter Umständen zur Klärung beitragen können.

Einmal angenommen, eine Person A bietet auf der Plattform eBay aus einem Gebrauchtauto ein Teil an, z.b. das sogenannte Tankrohr, das vom Einfüllstutzen bis in den Tank reicht.

Die Person A baut dieses Teil fachgerecht aus, das Spenderfahrzeug hat 1 Jahr zuvor noch anstandslos TÜV bekommen, auch und im besonderen wurde dabei das erwähnte Rohr geprüft.

Der Verkäufer reinigt das Rohr von außen, befreit es von Oberflächen Oxidation, und versiegelt es mit einem speziellen säurefesten Rost Wandler und entsprechendem Lack.

Nun stellt A dieses Teil bei Ebay ein und beschreibt es auch genauso wie es ist. Mit der Erwähnung des Rost Wandlers und der Lackierung zum Schutz, mit ausreichend Fotos in hochauflösender Qualität, und mit der Tatsache, dass dieses Teil voll gebrauchsfähig ist, da sich im Inneren keinerlei Oxidation befindet, und die äußere eine ganz normale Begleiterscheinung ist, die im Laufe der Zeit auftreten kann aber für die Nutzung keine Relevanz hat.

Die Versiegelung dient ja dazu, das Bauteil vor weiterer Oxidation zu schützen. Nicht um vorhandene zu kaschieren. Überdies wurde diese Oxidation ja eindeutig erwähnt.

Der Käufer erhält nun den Artikel, den er per Überweisung und glücklicherweise nicht per Paypal bezahlt hat, und öffnet sofort in einer aggressiven Art und Weise einen Fall auf Rückgabe, obwohl man Rückgabe überhaupt nicht angeboten hat, da Person A im Rahmen des Hobbys als Privatperson verkauft.

Person A hat nun gemäß ebay drei Optionen, volle Rückerstattung, Teil Erstattung, oder mit einer Nachricht auf die Forderung Antworten. Pauschal ablehnen und den Fall schließen kann A nicht.

Der Käufer scheint sehr versiert darin, zu klagen, er betont umgehen, was ein etwaiger Prozess den Verkäufer kosten würde, macht genaue Aufrechnungen, nennt genaue Paragraphen, eventuelle Anwaltskosten und vieles mehr.

Gleichzeitig übersendet er Bilder vom erhaltenen Artikel. Darauf zu erkennen ist, dass der Käufer die komplette Lackschicht an einigen Stellen bis aufs blanke Blech herunter gekratzt hat. Und zwar nicht nur die nachträglich aufgebrachte, sondern auch die vom Hersteller überzogene Schutzschicht. Mit anderen Worten, er hat den Artikel in seiner Beschaffenheit verändert bzw beschädigt.

Ers etzt eine Frist von 5 Tagen und droht damit, dass bei nichterstattung umgehend rechtliche Schritte eingeleitet werden. Verkäufer solle erst das Geld per Paypal anweisen, Käufer setzt voraus dass A auch tatsächlich PayPal nutzt, was nicht einmal der Fall ist.

Der Verkäufer könnte jetzt erst den Rückversand des Artikels verlangen, und diesen Artikel prüfen lassen, aber wie soll der Verkäufer die Beschädigung durch den Käufer, die er ja per Ablichtung zugibt, anteilig in Abzug bringen? Eigentlich möchte der Verkäufer in keiner Weise eine Rücknahme akzeptieren, da er sich keinerlei schuldhaften Handelns bewusst ist.

Wie ist in diesem Fall vorzugehen? Die Art und Weise der Kommunikation des Käufers vermittelt den Eindruck, als sei dieser sehr gut darin, eine gewisse Masche zu nutzen.

Und theoretisch könnte der Käufer dem Verkäufer ja auch ein ganz anderes Bauteil gleicher Art zurückschicken, und das angeblich schlechte behalten weil es doch nicht so schlecht ist wie behauptet.

Der Verkäufer hat das Teil nicht explizit markiert. Dies wäre aufgrund der Beschaffenheit auch fast unmöglich an einer nicht sichtbaren Stelle.

Vielen Dank.

-- Editiert von Gerado123 am 12.07.2019 10:32

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Käufer Artikel Verkäufer Teil


15 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
M.Maier123
Status:
Frischling
(30 Beiträge, 0x hilfreich)

Wurde die Sachmangelhaftung ausgeschlossen? Und wenn ja, wie?

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#2
 Von 
Gerado123
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die Antwort, der Verkauf dieses Artikels erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen, die Gewährleistung vom privat wird ebenso wie die Rücknahme ausgeschlossen. Für die fachgerechte Montage zeichnet der Käufer oder die Käuferin verantwortlich.

In der Hauptsache besteht jedoch Irritation darüber, dass ein Käufer nicht nur den erwähnten Lack abkratzt sondern auch die Schutzschicht ab Werk, darunter normale Oxidation findet und dann behauptet, dass dieser Artikel so nicht nutzbar sei. Dann soll der Verkäufer innerhalb von drei oder fünf Tagen das Geld zurücküberweisen plus Versandkosten dann würde man den beschädigten Artikel vom Käufer zurückerhalten. Ist es tatsächlich so, dass auf diesem Portal Käufer offensichtlich alle Rechte haben und Verkäufer langsam aber sicher gar keine mehr?

-- Editiert von Gerado123 am 12.07.2019 11:15

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#3
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Senior-Partner
(6961 Beiträge, 3720x hilfreich)

Hallo,

hier müsste man wohl den ganz genauen Wortlaut der Beschreibung kennen.

Wenn du z.B angegeben hast, dass besagte Bauteil hat keinen Rost mehr, dann könnte es gut sein, dass der K hier recht hat, da ja doch noch Rost vorhanden ist.

Wenn du z.B. angegeben hast, Rost wurde so gut wie möglich entfernt und dir war kein weiterer mnehr bekannt, dann hast eher du Recht...

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#4
 Von 
NaibaF123
Status:
Schüler
(339 Beiträge, 51x hilfreich)

Zitat (von Gerado123):
und mit der Tatsache, dass dieses Teil voll gebrauchsfähig ist, da sich im Inneren keinerlei Oxidation befindet

Das ist zumindest mal eine zugesicherte Eigenschaft. Natürlich kommt es auf die exakte Formulierung an.
Und? Ist im inneren Oxidation?

Zitat (von Gerado123):
Pauschal ablehnen und den Fall schließen kann A nicht.

A hat noch eine vierte Option, er könnte es pauschal ignorieren, da das ganze eBay Prozedere/Gesulze keine rechtliche Relevanz hat.

Zitat (von Gerado123):
Der Käufer scheint sehr versiert darin, zu klagen, er betont umgehen, was ein etwaiger Prozess den Verkäufer kosten würde, macht genaue Aufrechnungen, nennt genaue Paragraphen, eventuelle Anwaltskosten und vieles mehr.

Gerade dieses Verhalten würde, zumindest mich, gänzlich unbeeindruckt lassen. Eine Drohkulisse. Mehr nicht (zunächst). Der Verkäufer könnte ja mitteilen, dass der Käufer die Kosten, so er denn möchte, gerne auslegen kann.

Zitat (von Gerado123):
Der Verkäufer könnte jetzt erst den Rückversand des Artikels verlangen, und diesen Artikel prüfen lassen, aber wie soll der Verkäufer die Beschädigung durch den Käufer, die er ja per Ablichtung zugibt, anteilig in Abzug bringen?

Wenn der Verkäufe unbedingt möchte: Verkaufserlös ohne Beschädigung minus Verkaufserlös mit Beschädigung ist in der Regel eine gute Größenordnung.

Zitat (von Gerado123):
Die Art und Weise der Kommunikation des Käufers vermittelt den Eindruck, als sei dieser sehr gut darin, eine gewisse Masche zu nutzen.

Echt? Mir kommt es gerade eher wie eine Platzpatrone vor...

Zitat (von Gerado123):
Wie ist in diesem Fall vorzugehen?

Ich würde dem Verkäufer einmalig Mitteilen, dass der Verkauf unter Ausschluss der Sachmängel stattfand und eine Rücknahme entsprechend nicht angeboten wird. Soll er doch a) beweisen, dass man ihn arglistig getäuscht hat, oder b) eine zugesicherte Eigenschaft nicht vorhanden war.

EDIT:

Zitat (von Gerado123):
Ist es tatsächlich so, dass auf diesem Portal Käufer offensichtlich alle Rechte haben und Verkäufer langsam aber sicher gar keine mehr?

Wenn man sich die Phantasiespielregeln dieses Portals ansieht - ggf ja. Wenn man die deutsche Gesetzgebung und gängige Rechtsprechung zu Grunde legt - definitiv nein.

Schlussfrage: von welchem Kaufwert sprechen wir?

-- Editiert von NaibaF123 am 12.07.2019 12:50

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#5
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(11263 Beiträge, 4874x hilfreich)

Zitat (von Gerado123):
Darauf zu erkennen ist, dass der Käufer die komplette Lackschicht an einigen Stellen bis aufs blanke Blech herunter gekratzt hat. Und zwar nicht nur die nachträglich aufgebrachte, sondern auch die vom Hersteller überzogene Schutzschicht.
Das ist keine Beschädigung, denn du schreibst ja selbst, dass sich dort bereits Oxidation befindet.
Zitat (von Gerado123):
nicht nur den erwähnten Lack abkratzt sondern auch die Schutzschicht ab Werk, darunter normale Oxidation findet

Die Schutzschicht hat also keine Funktion mehr. Somit kann das auch keine Beschädigung sein.
Hier kommt es wirklich auf den Wortlaut der Beschreibung an. Diesen bitte mal hier einstellen oder verlinken.

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#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69641 Beiträge, 32088x hilfreich)

Zitat (von Gerado123):
der Verkauf dieses Artikels erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen, die Gewährleistung vom privat wird ebenso wie die Rücknahme ausgeschlossen. Für die fachgerechte Montage zeichnet der Käufer oder die Käuferin verantwortlich.

Die wurde mehrfach verwendet? Dann ist die nichtig wegen Verstoß gegen die AGB Gesetzgebung.
Allerdings ist man als Privatverkäufer im Vorteil, das Käufer müsste mangels Beweislastumkehr erst mal einen Sachmangel beweisen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#7
 Von 
Gerado123
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die bisherigen Antworten, Anbei der Text:

________

Original Tankrohr bzw Tank Zuleitung PT Cruiser. Spenderfahrzeug ist ein 2.0 Benziner mit einer sehr geringen Laufleistung von 120.000 km. Sie erhalten alles wie auf den Fotos abgebildet, der Zustand ist gut bis sehr gut, eine leichte Oberflächenoxidation wurde behandelt mit einem speziellen, säurefesten Rostschutz, anschließend das Rohr mit ebenfalls säurefesten Lack versiegelt.

Der Schlauch ist nicht porös, keine Risse, an den Anschlussstellen nicht ausgeleiert, die Befestigungsschellen sind original und intakt. Sie bekommen dazu die Befestigung für die Karosserie, die Schrauben, den Anschluss für den Entlüftungsschlauch. Beide Klammern am Rohr zur Befestigung des Entlüftungsschlauches sind intakt.

Bitte beachten, der Entlüftungsschlauch selbst ist nicht Bestandteil des Angebotes, dieser ist im Normalfall selten defekt und wird einfach von Ihrem Fahrzeug übernommen. Auf Wunsch kann der Entlüftungsschlauch aber einzeln per Sofortkauf eingestellt werden.

Bitte stellen Sie etwaige Fragen vor dem Kauf, der versicherte Versand mit Sendungsnachweis erfolgt kurzfristig nach Geldeingang, eine Abholung ist möglich - diese hat innerhalb von 4 Tagen nach Kauf zu erfolgen.

Alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen, keine Rückgabe, keine Gewährleistung, für die fachgerechte Montage gerade im Bereich der Kraftstoffversorgung zeichnet der Käufer bzw die Käuferin verantwortlich.

Vielen Dank.

_________

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#8
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(11263 Beiträge, 4874x hilfreich)

Zitat (von Gerado123):
Sie erhalten alles wie auf den Fotos abgebildet, der Zustand ist gut bis sehr gut, eine leichte Oberflächenoxidation wurde behandelt mit einem speziellen, säurefesten Rostschutz, anschließend das Rohr mit ebenfalls säurefesten Lack versiegelt.
Als Käufer würde ich somit erwarten, dass es eben keine Oberflächenoxidation mehr gibt. Da diese aber doch vorhanden ist sehe ich eine zugesicherte Eigenschaft als nicht erfüllt an. Der Sachmängelausschluss greift nicht für zugesicherte Eigenschaften. Ich sehe hier für den Käufer gute Chancen das Rohr zurückgeben zu dürfen, bzw. Nachbesserung verlangen zu können.

Signatur: Folgende Nutzer werden von mir blockiert und ich kann deren Beiträge nicht lesen: Xipolis; Jule28
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#9
 Von 
BigiBigiBigi
Status:
Bachelor
(3644 Beiträge, 1408x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Die wurde mehrfach verwendet? Dann ist die nichtig wegen Verstoß gegen die AGB Gesetzgebung.

Bisher ist diese Aussage reine Theorie. Noch niemand hat mir ein Urteil vorlegen können, in dem ein Privat-VK wegen mehrfacher Verwendung diese als AGB ausgelegt bekommen hat und deswegen ein Sachmängelhaftungsausschluß unwirksam wäre.

Dies würde auch der klaren Intention des Gesetzgebers zuwiderlaufen, Privatverkäufe von der Sachmängelhaftung ausnehmen zu wollen, sofern dies explizit getan wird.
Dann könnte auch der Privat-VK nur genau ein einziges mal ohne Gewährleistung verkaufen oder müßte jedes mal eine komplett andere individuelle Formulierung verwenden (was als reine Förmelei völliger Unsinn wäre).

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#10
 Von 
NaibaF123
Status:
Schüler
(339 Beiträge, 51x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Ich sehe hier für den Käufer gute Chancen das Rohr zurückgeben zu dürfen, bzw. Nachbesserung verlangen zu können.
Dazu sollte man dann jedoch erwähnen, dass der Käufer, bei entsprechender Bearbeitung des Bauteils einen Schadenersatz bzw. ausgleich des Minderwertes durch seine Aktionen zu leisten hat.

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#11
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69641 Beiträge, 32088x hilfreich)

Zitat (von BigiBigiBigi):
Bisher ist diese Aussage reine Theorie.

BGH, AZ VIII ZR 26/14

§ 309 Nr. 7a BGB ist übrigens auch recht eindeutig formuliert ...



Zitat (von BigiBigiBigi):
Dies würde auch der klaren Intention des Gesetzgebers zuwiderlaufen, Privatverkäufe von der Sachmängelhaftung ausnehmen zu wollen, sofern dies explizit getan wird.

Nö, wenn eine AGB rechtswidrig formuliert ist, dann ist das halt Pech wenn die nchtig ist. Einfach mal "Verbot geltungserhaltender Reduktion" googeln.



Zitat (von BigiBigiBigi):
Dann könnte auch der Privat-VK nur genau ein einziges mal ohne Gewährleistung verkaufen oder müßte jedes mal eine komplett andere individuelle Formulierung verwenden (was als reine Förmelei völliger Unsinn wäre).

Das ist ja nun völliger Unfug.
Denn eine "individuelle Formulierung" hilft auch nicht wirklich, wenn diese vorgegeben wird.

Aber auch hier hilft Google wieder weiter, das Netz ist voll von rechtlich haltbaren Formulierungen ...

Da nimmt man z.B. so was: Die Ware wird unter Ausschluss jeglicher Sachmängelhaftung (vormals Gewährleistung) verkauft. Der Ausschluss gilt nicht für Schadenersatzansprüche aus grob fahrlässiger bzw. vorsätzlicher Verletzung von Pflichten des Verkäufers sowie für jede Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#12
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(11263 Beiträge, 4874x hilfreich)

Zitat (von NaibaF123):
Dazu sollte man dann jedoch erwähnen, dass der Käufer, bei entsprechender Bearbeitung des Bauteils einen Schadenersatz bzw. ausgleich des Minderwertes durch seine Aktionen zu leisten hat.
. Die wäre in etwa so hoch wie ein Pinselstrich Farbe wert ist. Also geschätzte........... 10Cent??? Aber abgesehen davon gibt es hier keine "Bearbeitung" sondern lediglich eine Überprüfung einer zugesicherten Eigenschaft. Diese Überprüfung dürfte als Wertersatz so ca. 0.0€ nach sich ziehen, senn wie sich herausgestellt hat ist die Ware ja nun einmal mangelhaft und die Farbe hat lediglich den Mangel verdeckt.

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#13
 Von 
NaibaF123
Status:
Schüler
(339 Beiträge, 51x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Zitat (von NaibaF123):
Dazu sollte man dann jedoch erwähnen, dass der Käufer, bei entsprechender Bearbeitung des Bauteils einen Schadenersatz bzw. ausgleich des Minderwertes durch seine Aktionen zu leisten hat.
. Die wäre in etwa so hoch wie ein Pinselstrich Farbe wert ist. Also geschätzte........... 10Cent??? Aber abgesehen davon gibt es hier keine "Bearbeitung" sondern lediglich eine Überprüfung einer zugesicherten Eigenschaft. Diese Überprüfung dürfte als Wertersatz so ca. 0.0€ nach sich ziehen, senn wie sich herausgestellt hat ist die Ware ja nun einmal mangelhaft und die Farbe hat lediglich den Mangel verdeckt.

Ob es jetzt nur der Pinselstrich Farbe ist, oder ob ggf. tiefgreifendere (Reparatur-/Restaurations-)Arbeiten notwendig sind, obliegt nicht meiner Beurteilungskraft. Der Schaden wird sich aber garantiert irgendwo zw. min. 0,00€ und max. durchschnittlicher Erlös des besagten Bauteils einpendeln.
Dass es nicht immer mit irgendwelchen fiktiven Materialkosten getan ist, muss ich dir als Forenmitglied mit >10.000 Beiträgen vermutlich nicht erklären.

Ich bezweifle auch, dass das abkratzen einer Schicht im Rahmen einer Überprüfung einer zugesicherten Eigenschaft fällt. Hast du schon mal ein Auto gekauft? Wie sah deine Beschaffenheitsprüfung da aus?

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#14
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69641 Beiträge, 32088x hilfreich)

Zitat (von NaibaF123):
Hast du schon mal ein Auto gekauft? Wie sah deine Beschaffenheitsprüfung da aus?

Erstmal Lack abschmirgeln un zu schauen, ob der Rostschutz keine Lücken hat ...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#15
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(11263 Beiträge, 4874x hilfreich)

Auch das habe ich schon gemacht (Rahmen Matra Murena) und danach musste der Verkäufer nachbessern.

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