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Gekauftes Notebook defekt + mit ausländischem Layout -> Welche Rechtsfolgen möglich?

 Von 
drac23
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 1x hilfreich)
Gekauftes Notebook defekt + mit ausländischem Layout -> Welche Rechtsfolgen möglich?

Hallo zusammen,

ich habe ein Notebook erworben und damit zwei Probleme:

1. Bereits am Tag der Ankunft hat sich herausgestellt, dass der "Trackpoint" nicht funktioniert. Für mein Empfinden wäre hier mit Fristsetzung von zwei Wochen eine Rücksendung zur Nachbesserung durch den Verkäufer denkbar und, falls diese nicht eingehalten werden kann, anschließend ein Rücktritt vom Kaufvertrag. Der Verkäufer meint hingegen, das müsse beim Transport passiert sein. Gefühlt könnte er damit durchkommen. Was sind eure Gedanken hierzu?

2. Weit schwerwiegender ist in meinen Augen, dass der Verkäufer mehrere Bilder eingestellt hat, in denen die Tastatur nicht (von oben) zu sehen war. Auch in der Beschreibung war es nicht vermerkt, dass das Tastatur-Layout - bei einer deutschen Auktionsplattform verkauft - nun nicht deutsch, sondern schweizerisch ist (hat so ca. 10 Stellen, wo die Funktionen abweichen). Gefühlt grenzt dieses Verschweigen einer implizit anzunehmenden Produkteigenschaft für mich an vorsätzlichen Betrug, aber rechtlich gesehen ist die Frage: Wie ist so etwas zu bewerten?

Vielen Dank vorab für eure Expertise!
Gruß drac23

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Verkäufer Betrug Frage rechtlich


17 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(84620 Beiträge, 34543x hilfreich)

Zitat (von drac23):
ich habe ein Notebook erworben

Händler, Privat, ... ?



Zitat (von drac23):
dass das Tastatur-Layout - bei einer deutschen Auktionsplattform verkauft - nun nicht deutsch, sondern schweizerisch ist

Wo hat der Verkäufer seinen Sitz, in D oder anderswo?


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
drac23
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 1x hilfreich)

Zu Frage 1: Privatverkäufer.
Zu Frage 2: Offiziell laut Portal "Rheinfelden (Baden)", also Deutschland, direkt an der Schweizer Grenze. Laut DHL-Absender wurde aber als Basisadresse anscheinend diejenige von einem Paketshop angegeben (Güterstraße 26B, 79618 Rheinfelden).

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(84620 Beiträge, 34543x hilfreich)

Zitat (von drac23):
Zu Frage 1: Privatverkäufer.

Dann würde man mindestens mal beweisen müssen das der Mangel schon vor dem Kauf latent vorlag, eventuell auch das der Verkäufer davon wusste.
Alternativ das der Mangel durch unsachgemäße Verpackung entstanden ist.



Zitat (von drac23):
Laut DHL-Absender wurde aber als Basisadresse anscheinend diejenige von einem Paketshop angegeben (Güterstraße 26B, 79618 Rheinfelden).

Das könnte problematisch werden, das der Verkäufer keine zustell- / ladungsfähige Anschrift angegeben hat.

Die von der hier zu erwartenden "verkehrsüblichen Beschaffenheit" abweichende Tastatur ist ein Mangel - man könnte also entsprechend Nachbesserung verlangen und durchsetzen.


Einfacher und schneller könnte es aber sein, sich Tastaturaufkleber zu besorgen und die Tasten zu überkleben.



Zitat (von drac23):
Gefühlt grenzt dieses Verschweigen einer implizit anzunehmenden Produkteigenschaft für mich an vorsätzlichen Betrug, aber rechtlich gesehen ist die Frage: Wie ist so etwas zu bewerten?

Betrug ist immer vorsätzlich.
Darüber müsste sich dann aber ein Staatsanwalt Gedanken machen. In der Regel ist das aber gar nicht zu beweisen, das der Verkäufer sich mit einem einfachen "hab ich vergessen" entlasten kann.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#4
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Schlichter
(7781 Beiträge, 3876x hilfreich)

Hallo

Zitat:
Wo hat der Verkäufer seinen Sitz, in D oder anderswo?

Zitat:
Zu Frage 2: Offiziell laut Portal "Rheinfelden (Baden)", also Deutschland, direkt an der Schweizer Grenze
Bist du dir so sicher mit D?

Wer Rheinfelden kennt, weiss es ist im eigentlichen eine Stadt, die linke Seite vom Rhein ist schweiz, die rechte deutsch!

Als Artikelstandort wird dann gerne in deutschen Portalen auch Rheinfelden Baden angegeben, aber die VKs wohnen dann trotzdem in der Schweiz!

Das würde sehr gut zu der Sache mit dem Paketshop als Absendeadresse passen. Das ist hier bei uns in der Gegend dann ganz normal, dies so zu erledigen...

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#5
 Von 
drac23
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von lesen-denken-handeln):
Bist du dir so sicher mit D? Wer Rheinfelden kennt, weiss es ist im eigentlichen eine Stadt, die linke Seite vom Rhein ist schweiz, die rechte deutsch! Als Artikelstandort wird dann gerne in deutschen Portalen auch Rheinfelden Baden angegeben, aber die VKs wohnen dann trotzdem in der Schweiz! Das würde sehr gut zu der Sache mit dem Paketshop als Absendeadresse passen. Das ist hier bei uns in der Gegend dann ganz normal, dies so zu erledigen...

Zitat (von Harry van Sell):
Das könnte problematisch werden, das der Verkäufer keine zustell- / ladungsfähige Anschrift angegeben hat.
Die von der hier zu erwartenden "verkehrsüblichen Beschaffenheit" abweichende Tastatur ist ein Mangel - man könnte also entsprechend Nachbesserung verlangen und durchsetzen.
Einfacher und schneller könnte es aber sein, sich Tastaturaufkleber zu besorgen und die Tasten zu überkleben

Danke euch beiden für den Input!

Zum Thema Wohnort: Ja, auch ich gehe inoffiziell davon aus, dass er in der Schweiz wohnt. Deswegen mein "offiziell laut eigener Angabe im Portal". Was ebenfalls darauf hindeutet: Er hat mir auch seine Bankkarte zur Überweisung geschickt mit einer IBAN, die mit CH beginnt.
Was meintest du mit "fehlende Anschrift könnte problematisch werden"?

Zur verkehrsüblichen Beschaffenheit: Das ist das, was ich gesucht habe. Ist dieser Mangel rechtlich gesehen sozusagen "klar" oder gibt es da viel Interpretationsspielraum?
Weil ehrlich gesagt ist Überkleben von 10+ Tasten keine wirkliche Option, ein neues Tastaturlayout kostet mind. 50 Euro zusätzlich und generell schmälert es einfach den Wiederverkaufswert (hier in DE).

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#6
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Schlichter
(7781 Beiträge, 3876x hilfreich)

Zitat:
Was meintest du mit "fehlende Anschrift könnte problematisch werden"?
Wie möchtest du den VK kontaktieren, sollte diesert auf Mails nicht reagieren?

Selbst wenn er auf Mails reagieren sollte, was willst du machen, wenn er sich weigert etwas zu machen? Im schlimmsten Fall müsstest du klagen! Klagen müsstest du aber in der Schweiz! All das bringt Probleme mit sich...

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#7
 Von 
drkabo
Status:
Gelehrter
(11985 Beiträge, 7958x hilfreich)

Bei einem Privatverkauf liegt das Trasportrisiko beim Käufer. Wenn der behauptet, beim Abschicken des Pakets sei alles in Ordnung gewesen, dann müssen Sie das Gegenteil beweisen - sehr schwierig.

Das Layout ist ein klarer Mangel. Aber was nutzt es, wenn der Verkäufer uneinsichtig ist, denn ...

Zitat:
Was meintest du mit "fehlende Anschrift könnte problematisch werden"?

Keine korrekte Postadresse = keine Klage möglich.
Sie werden möglichwerweise den Unterschied zwischen "Recht haben" und "Recht bekommen" selbst erleben.

Signatur:Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.
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#8
 Von 
Bearish
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 3x hilfreich)

Zitat (von drac23):
Weil ehrlich gesagt ist Überkleben von 10+ Tasten keine wirkliche Option, ein neues Tastaturlayout kostet mind. 50 Euro zusätzlich und generell schmälert es einfach den Wiederverkaufswert (hier in DE).

Doch, das ist eine wirkliche Option, so habe ich es auch gemacht mit dem Laptop, den mein Auftraggeber aus der Schweiz mir zur Verfügung gestellt hat. Es funktioniert wunderbar und fällt optisch kaum auf.

Zum Wiederverkaufswert: Bist du Händler und willst das Teil weiterverkaufen, oder willst du den Laptop nutzen? Im letzteren Fall ist der "Wiederverkaufswert" nicht relevant. Wenn du den Laptop später als altes Gerät verkaufen willst, spielen die Aufkleber keine Rolle mehr. Du bekommst nicht nennenswert mehr Geld dafür mit original deutschen Tasten.

Es ist ärgerlich und würde möglicherweise vom Gericht als Mangel betrachtet, nur wäre der Aufwand unverhältnismäßig, erst recht wenn der Verkäufer in der Schweiz wohnt.

Signatur:Don't worry, be happy
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#9
 Von 
user08154711
Status:
Lehrling
(1332 Beiträge, 163x hilfreich)

1. Transportschaden möglich. Wenn der VK das Notebook ordnungsgemäß verpackt hat, ist er als privater VK raus aus der Nummer.
2. Wohnhaft im Schweizer Teil von Rheinfelden, schweizerische IBAN. Warum erwartet man dann ein deutsches Tastaturlayout?

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#10
 Von 
spatenklopper
Status:
Richter
(8328 Beiträge, 3659x hilfreich)

Zitat (von user08154711):
Wohnhaft im Schweizer Teil von Rheinfelden,

Kennst Du den VK, oder kann es auch ein anderer Ort sein?
Pakettourismus ist im Grenzgebiet nicht unüblich, wenn man dadurch >50% an Kosten sparen kann....

Zitat (von user08154711):
schweizerische IBAN

Die steht selten in der Artikelbeschreibung, normalerweise erfährt man diese er nach dem Kauf.

Zitat (von user08154711):
Warum erwartet man dann ein deutsches Tastaturlayout?

Vermutlich deswegen ->

Zitat (von drac23):
(Sitz: ) Offiziell laut Portal "Rheinfelden (Baden)", also Deutschland

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#11
 Von 
Flo Ryan
Status:
Schlichter
(7015 Beiträge, 4821x hilfreich)

Hab ich es überlesen oder was sagt der VK zur Tastaturproblematik? Der Punkt ist doch auch, dass gefühlt 98% überhaupt nicht wissen, dass Deutschland und die Schweiz verschiedene Tastaturlayouts haben (und auch innerschweizerisch gibt es wieder verschiedene Layouts). Da gleich Betrug oder arglistige Täuschung unterstellen zu wollen, halte ich schon für ziemlich absurd.

Signatur:Wo lagert die Post eigentlich die ganzen Briefe, die angeblich nie zugestellt worden sind?
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#12
 Von 
drac23
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 1x hilfreich)

Danke an spatenklopper, er hat die Antwort ganz richtig formuliert.

Zur Anmerkung von Bearish: Eigentlich wollte ich das Notebook ein paar Jahre privat nutzen. Und ich glaube, viele würden definitiv etwas mehr für ein deutsches Layout zahlen, wenn diese Eigenschaft transparent kommuniziert würde (was normal auch der Fall ist, z. B. wenn ein Notebook mit UK-Layout verkauft wird). Was mich aber mehr ärgert ist einfach die Tatsache, dass auf den Bildern die Tastatur extra nicht abgebildet war. Und noch schlimmer: Er hat das bei zwei neuen Notebooks, die er eingestellt hat, genau so wiederholt - scheint also irgendwie seine Masche zu sein!

Zu "Es ist ärgerlich und würde möglicherweise vom Gericht als Mangel betrachtet, nur wäre der Aufwand unverhältnismäßig, erst recht wenn der Verkäufer in der Schweiz wohnt.": Ja, das stimmt. Aber auf der anderen Seite denke ich, dass es rechtlich erstmal keine Schwierigkeit wäre, die Adresse herauszufinden. Anzeige bei der Polizei kann man ja trotzdem erstellen, da man - offiziell ganz naiv wegen Absenderadresse - von einem deutschen Wohnsitz ausgeht.

Dass man dann ggf. am Wohnort klagen müsste, dafür gäb es ja Anwälte. Ich stell mir das nicht als unüberwindbare Hürde vor, oder spricht hier abgesehen vom Aufwand Wesentliches dagegen?

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#13
 Von 
Flo Ryan
Status:
Schlichter
(7015 Beiträge, 4821x hilfreich)

Du hast nur verstanden, was du verstehen willst, oder? Damit wirst du nicht weiterkommen!

Angefangen damit, dass du vorher selbst nicht wusstest, dass es verschiedene Tastaturlayouts gibt. Dem wirst du jetzt natürlich widersprechen, das hilft dir aber nicht.

-- Editiert von Flo Ryan am 01.12.2020 23:33

Signatur:Wo lagert die Post eigentlich die ganzen Briefe, die angeblich nie zugestellt worden sind?
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#14
 Von 
user08154711
Status:
Lehrling
(1332 Beiträge, 163x hilfreich)

Zitat (von drac23):
r hat das bei zwei neuen Notebooks, die er eingestellt hat, genau so wiederholt - scheint also irgendwie seine Masche zu sein!
Poste doch mal den Link ...

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#15
 Von 
Bearish
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 3x hilfreich)

Zitat (von drac23):
Anzeige bei der Polizei kann man ja trotzdem erstellen, da man - offiziell ganz naiv wegen Absenderadresse - von einem deutschen Wohnsitz ausgeht.

Was denn für eine Anzeige? Eine Straftat ist nicht zu erkennen, allenfalls zivilrechtliche Ansprüche.

Zitat (von drac23):
Dass man dann ggf. am Wohnort klagen müsste, dafür gäb es ja Anwälte. Ich stell mir das nicht als unüberwindbare Hürde vor, oder spricht hier abgesehen vom Aufwand Wesentliches dagegen?

Weder die Adresse noch das Klagen noch Anwälte sind unüberwindliche Hürden, wenn Geld keine Rolex spielt und es um's Prinzip geht.

Signatur:Don't worry, be happy
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#16
 Von 
Antananarivo85
Status:
Beginner
(68 Beiträge, 16x hilfreich)

Zitat (von drac23):
Und noch schlimmer: Er hat das bei zwei neuen Notebooks, die er eingestellt hat, genau so wiederholt - scheint also irgendwie seine Masche zu sein!

Ein Privatverkäufer also, der innerhalb kurzer Zeit drei neue Notebooks verkauft. Was / wieviel verkauft diese Person denn sonst noch so?

Wäre ja möglich, dass man eigentlich bei einem gewerblich tätigen Händler gekauft hat und nicht bei einer Privatperson. Was für den Käufer jede Menge Vorteile hätte, z.B. Gerichtsstand in Deutschland oder Transportrisiko beim Verkäufer.

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#17
 Von 
drac23
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 1x hilfreich)

Ok, jetzt binnen kürzester Zeit das vierte Notebook (hab zwar in den AGB keine entsprechende Passage gefunden, aber falls der Link nicht erlaubt ist, bitte einfach löschen):
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/dell-latitude-7280-i7-7600u-16-gb-ram-512-ssd-nvme/1590093284-278-8169.
Aber ich stell mir den Nachweis, dass er das gewerblich macht, etwas schwer vor, weil es ja keine offizielle Historie gibt, oder?

Zur Anzeige: Mir scheint das ein Fall von Betrug zu sein, wenn man bei der Lieferung einer Ware sozusagen minderwertige Qualität erbringt. Aber kann man sich natürlich streiten.

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