Hallo,
hab folgendes Problem:
Habe bei Ebay (Privatverkäufer) eine teure (350€) Graphikkarte versteigert. Diese war 4,5 Monate alt und lief bis zuletzt bei mir einwandfrei. Der Käufer hat das Geld überwiesen, ich hab die Karte zugeschickt und bekam darauf auch eine pos. Bewertung.
Kurz darauf kam eine Mail (...."danke für die Abzocke"....), das die Karte nicht, wie von mir beschrieben, einwandfrei funktioniert.
Hab dann telef. Kontakt mit Käufer aufgenemmen und Ihm erklärt das die Karte bei mir einwandfrei lief und er mit Sicherheit Kompatibilitätsprobleme mit seinem System hat. Diese Gespräch verlief sehr freundlich, trotz der vorigen Anschuldigung.
Wieder kurze Zeit später kam die nächste Mail, er hat sich ein neues Motherboard gekauft und die Karte macht immernoch Probleme. Ich antwortete darauf, das ich die Karte nach bestem Wissen und Gewissen verkauft habe und schickte auch verschiedene Internetadressen mit, um den Käufer beim lösen seiner Probleme zu helfen. Ein PC, besonders wenn er sehr modern ist, ist ein sehr komplexes System, bei dem einen gehts, beim anderen nicht.
Darauf erhielt ich eine Mail, das der Käufer jetzt die Schnauze voll hat (es sind 3 Wochen vergangen seit Auktionsende), "das es nicht sein kann das man defekte Ware verkauft und trotzdem sagt die Sache sei in Ordung" und er jetzt sein Geld zurückhaben will und mit gerichtlichen Schritten droht.
Ich habe mir überlegt ob ich ihm ein Angebot mache, er mir die Karte zurückschicken soll und ich ihm das Geld zurückgebe, wenn diese noch ok ist.
Aber da der Käufer von Anfang an sehr agressiv war und mich des Betrugs beschuldigt , sehe ich das nicht ein, da ich mir keiner Schuld bewusst bin. Hab übrigens von 80 Bewertungen nur eine neutrale und keine negative.
Jetzt meine Frage, was soll ich machen?
Muss ich im Zweifelsfall nachweisen, das die Karte in einwandfreiem Zustand (wie von mir beschrieben) war, oder was kann sonst auf mich zukommen?
Bitte helft mir, hab keine Erfahrungen mit Gerichten und Anwälten.
Käufer droht mit Anwalt!!! - Bewertung?
Keine Ahnung wo der Smiley herkommt, war keine Absicht, hab da anscheinend dei Tastenkombi ; ) gedrückt.
Also ich würde den Käufer daraufhin weisen das er noch Garantie hat auf die Karte (Hersteller) und wenn es wirklich ein Problem damit eben sollte was nicht von den Treibern her kommt, wird die Karte auch umgetauscht werden.
Ansonsten kann sowas bei nahezu jeder Hardware passieren, das sie nicht stabil läuft in einen anderen System, obwohl sie ja bei einem selbst lief.
Dann wären alle am umtauschen etc.
Versuchs so erstmal.
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Das hab ich dem Käufer schon vorgeschlagen.
Aber mich interessiert mehr die rechtliche Lage. Der Käufer droht ja mit dem Anwalt und da kann ich ihm Vorschläge machen was ich will, das interessiert ihn ja anscheinend nicht.
Dieser "Klage" würde ich mit Gelassenheit entgegensehen!
Das Teil wurde privat verkauft! Ein Nachweis, daß das Teil nicht funktioneren soll (was unwahrscheinlich ist) erfordert ein Gutachten, welches mehr kostet als die Karte neu kostet.
sollte die Karte defekt sein, ist dies sicher durch den unsachgemässen Einbau des Käufers entstanden, welcher nicht genügend elektrostatisch abgesichert war - oder ist er eine Fachkraft???
Bin vom EDV-fach und weiß, was es heitß, wenn Treiber nicht funktionieren usw.
Fazit:
Die Androhung des Käufers ist nur heisse Luft, was ein Anwalt des Käufers auch seinem Mandanten sagen wird.
Also - abwarten ob er "klagt" - 99,98% nicht!
Und jetzt?
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