Kleinanzeigen potentieller Dreiecksbetrug als Verkäufer

28. Juni 2023 Thema abonnieren
 Von 
micha472
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Kleinanzeigen potentieller Dreiecksbetrug als Verkäufer

Hallo,

ich habe etwas auf Kleinanzeigen per Überweisung verkauft.

Bisher habe ich nur einen Teilbetrag von einer Person erhalten, deren Name nicht mit dem Käufernamen übereinstimmt. Es wurde kein Verwendungszweck angegeben.

Um Dreiecksbetrug auszuschließen, habe ich meinen Käufer um Überweisung des Restbetrages mit seiner Lieferadresse im Verwendungszweck gebeten. Darauf kam keine Reaktion.

Danach habe ich 1 Cent an den Geldsender mit der Bitte um Rückmeldung und meiner Telefonnummer überwiesen. Auch dies blieb unbeantwortet.

Ich warte schon seit 2 Wochen und würde die Ware nun langsam wirklich gerne verschicken. Hat noch jemand eine Idee?

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118615 Beiträge, 39604x hilfreich)

Zitat (von micha472):
Ich warte schon seit 2 Wochen und würde die Ware nun langsam wirklich gerne verschicken.

Die würde ich überhaupt nicht gerne versenden, solange das Geld nicht da ist oder aus zweifelhafter Quelle stammt.



Zitat (von micha472):
Hat noch jemand eine Idee?

Eine entsprechende Anzeige bei der Polizei? Und entsprechende Info an den Geldsender und den Käufer?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
Kalanndok
Status:
Student
(2233 Beiträge, 348x hilfreich)

Das stinkt gewaltig nach einem versuchten Dreiecksbetrug.

Ich würde jetzt zum Einen den Käufer zur vollständigen(!) Zahlung auffordern. Und zwar von einem Konto, dass auf seinen Namen läuft und Nachweis über die Identität des Käufers/Kontoinhabers.

Die Zahlung ohne Verwendungszweck würde ich ihm gegenüber weder erwähnen noch irgendwie in Verbidnung bringen. Das ist (mangels Zuordnungsmöglichkeit...kein Verwendungszweck, anderer Absender, etc.) als vom Verkauf komplett losgelöster Vorgang zu betrachten.
Das Geld würde ich erstmal verwahren und auf die Forderung des Kontoinhabers auf Herausgabe dieser Zahlung ohne Rechtsgrund warten. Mit etwas Glück läuft die Verjährungsfrist ab.

Dazu würde ich noch Strafanzeige erstatten wegen des Verdachts auf versuchten Betrug.

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#3
 Von 
micha472
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Kann mir etwas passieren, wenn ich das Geld nach meinem Rücktritt nach Ablauf der Zahlungsfrist zurück an den Sender überweise?

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118615 Beiträge, 39604x hilfreich)

Zitat (von micha472):
Kann mir etwas passieren, wenn ich das Geld nach meinem Rücktritt nach Ablauf der Zahlungsfrist zurück an den Sender überweise?

Irgendwas zwischen "nichts" und einer Klage vor Gericht.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

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