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Rücktritt vom Kaufvertrag bei Privatverkauf

11.11.2017 Thema abonnieren
 Von 
Fdln
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Rücktritt vom Kaufvertrag bei Privatverkauf

Ich habe bei Ebay Kleinanzeigen eine Jacke für 200€ verkauft, die ursprünglich einen wert von 1350€ hat.
Die jacke hatte mängel, z.b. haben knöpfe gefehlt und sie hatte ein kleines loch.
Das alles war aber angegeben und auf bildern ganz deutlich zu sehen.
Die Käuferin möchte, dass ich den Artikel zurücknehme und ihr das geld zurücküberweise.
Da ich keinen Ärger will, habe ich ihr angeboten, 50€ zurückzuüberweisen.
Soweit ich informiert bin, ist die Rücknahme eines Artikels freiwillig und diese habe ich auch ausgeschlossen (natürlich vor dem KV).

Nun meine Frage: die käuferin ist sehr wütend und droht mit allem möglichen, kann sie mich deswegen anzeigen?

Danke im Voraus.

-- Editiert von Fdln am 11.11.2017 06:42

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
fm89
Status:
Lehrling
(1624 Beiträge, 648x hilfreich)

Zitat:
Die jacke hatte mängel, z.b. haben knöpfe gefehlt und sie hatte ein kleines loch.
Das alles war aber angegeben und auf bildern ganz deutlich zu sehen.

Dann liegt auch kein Mangel vor

Zitat:
Da ich keinen Ärger will, habe ich ihr angeboten, 50€ zurückzuüberweisen.

Nicht sehr schlau. Damit hast du womöglich deine Position geschwächt. Wie war das denn formuliert?

Zitat:
kann sie mich deswegen anzeigen?

Kann sie machen, wird aber mangels Straftat nichts bringen

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#2
 Von 
Fdln
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke erstmal für deine Antwort.
Sie hat mich zugetextet und mir weitere rechtliche Konsequenzen angedroht. Daraufhin habe ich ihr geschrieben:
„Es tut mir leid, dass die jacke nicht so ist wie du sie dir vorgestellt hast. Allerdings habe ich alle mängel angegeben, die auch deutlich auf den bildern zu erkennen waren. Da wir einen KV über Shpock geschlossen haben, ist eine Rücknahme bzw. ein Rücktritt nicht möglich. Ich habe allerdings keine lust auf ewige Diskussionen, deswegen biete ich dir an, 50€ zurückzuüberweisen."

Ist es denn realistisch, dass sie mit der sache wirklich vor gericht zieht? Das wäre ja das amtsgericht und sie müsste die gerichtskosten in höhe von 105€ im voraus bezahlen.

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(70587 Beiträge, 32272x hilfreich)

Zitat (von Fdln):
Nun meine Frage: die käuferin ist sehr wütend und droht mit allem möglichen, kann sie mich deswegen anzeigen?

Ja, kann sie.
Ob erfolgreich hängt ganz davon ab, was genau das uns umbekannte "deswegen" ist.



Zitat (von Fdln):
Ich habe allerdings keine lust auf ewige Diskussionen, deswegen biete ich dir an, 50€ zurückzuüberweisen

1.) Unklug, denn ein Hund der amTisch bettelt, kommt ja auch wieder, wenn er Erfolg hatte. Das Gegenteil wäre besser gewesen.
2.) Hat sie das Angebot denn irgendwie angemommen?



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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