Sicherheit für Verkäufer bei Paypal

6. März 2021 Thema abonnieren
 Von 
NightmareAngel
Status:
Beginner
(124 Beiträge, 13x hilfreich)
Sicherheit für Verkäufer bei Paypal

Hallo zusammen,

eine kurze Frage zur Sicherheit als Verkäufer (privat) bei Paypal.
Habe gerade viele Horrorstorys gelesen, wo nach Erhalt der Ware die Zahlung über den Käuferschutz zurückgeholt wurde, allerdings meist bei persönlicher Abholung.

Wie realistisch wäre diese Gefahr in einem Szenario nach versichertem Versand einzuschätzen, wenn man als Verkäufer die Chat-/Emailverläufe sowie den Postbeleg vorweisen könnte? Gibt es weitere Absicherungsmechanismen, die man hier nutzen sollte?

Danke und beste Grüße,
Nighty




6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(128683 Beiträge, 41112x hilfreich)

Zitat (von NightmareAngel):
Sicherheit für Verkäufer bei Paypal

0,0 - Tendenz sinkend ...



Zitat (von NightmareAngel):
Wie realistisch wäre diese Gefahr in einem Szenario nach versichertem Versand einzuschätzen, wenn man als Verkäufer die Chat-/Emailverläufe sowie den Postbeleg vorweisen könnte?

Das schöne ist ja, bei denen hast Du immer eine Chance.
Painpal macht bekanntermaßen was es will, operiert außerhalb der deutschen Rechtssprechnung. BGB und Co. werden nicht einmal als unverbindliche Richtlinien empfunden, sondern derzeit schlichtweg bei der Entscheidungsfindung ignoriert. Die eigenen Richtlinien werden mehr oder weniger als Orientierung gesehen denn als verbindliches Regelwerk.

Painpal hat mehrere ausgefeilte Methoden zur Entscheidungsfindung entwickelt:
1. Würfel oder Münze
Würfel oder Münze wird geworfen.
Gerade Zahl/Kopf = Käufer bekommt recht
ungerade Zahl/Zahl = Verkäufer bekommt recht

2. Dart-Wurf
Modifizierete Dartscheibe, statt Zahlen stehen dort die Käufer und Verkäufer.

3. Kalender
Gerader Tag = Verkäufer bekommt recht
ungerader Tag = Käufer bekommt recht

4. Mondphasen
Aufsteigende Mondphasen: Käufer bekommt recht
absteigende Mondphasen: Käufer bekommt nicht recht

5. Wetter
Der Verkäufer bekommt recht wenn „Der Winter naht"

Manchmal aber auch umgekehrt …

Das erklärt auch weshalb sich die Vorgänge oft jeglicher menschlichen Logik entziehen.

Da ein Painpal-‚Urteil‘ aber keine Auswirkung auf die Gerichtsbarkeit hat, bleibt dem Käufer/Verkäufer immer noch der normale juristische Weg offen.

Wobei auch die Ansicht, das wenn sich alle Partien den AGB unterworfen hätten, diese auch gelten wenn sie Teilen des BGB und der ZPO entgegenstünden durchaus ernsthaft diskutiert wird.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Richter
(8599 Beiträge, 4096x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Gibt es weitere Absicherungsmechanismen, die man hier nutzen sollte?
Ja, PP einfach nicht nutzen, sondern die gute alte viel bessere banküberweisung oder Baarzahlung nutzen...

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#3
 Von 
Frabato
Status:
Schüler
(480 Beiträge, 53x hilfreich)

Ich kaufe schon über 20 Jahre mit Paypal ein und hatte noch nie Probleme.
Man kann auch deine Frage so beantworten: Es geschehen täglich unmengen Verkehrsunfälle. Das heißt aber noch nicht, dass auch dir einer passiert...

Die Frage ist: was verkaufst du denn, weil du so Angst hast? Ist das dein erster Paypal Verkauf?

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#4
 Von 
Heiserkeit
Status:
Lehrling
(1510 Beiträge, 563x hilfreich)

Zitat (von Frabato):
Ich kaufe schon über 20 Jahre mit Paypal ein und hatte noch nie Probleme.


Als Käufer ist Paypal ganz angenehm, aber als Verkäufer würde ich es niemals nutzen. "Harry van Sell" hat es schon ganz treffend beschrieben - Man muss sich nur mal die Beiträge in diesem Forum zu Paypal durchlesen.

1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
drkabo
Status:
Legende
(18968 Beiträge, 10228x hilfreich)

Allerdings ist es auch nicht zu vernachlässigen, dass bei ebay-Auktionen höhere Preise erzielt werden, wenn der Verkäufer PP anbietet. Auktionen, bei denen vom Verkäufer kein PP akzeptiert wird, enden häufig zu einem geringeren Preis.
Ich als Käufer nutze das häufig aus, indem ich bei kleinpreisigen Artikeln absichtlich auf Angebote biete, bei denen PP nicht akzeptiert wird. Die bekommt man dann oft ein Schnäppchen.

Ich kaufe auch oft Bücher über eine bekannte Gebraucht-Buch-Börse. Da ist der Unterschied in den Verkaufspreisen auch signifikant.

Als Verkäufer würde ich schon aus finanziellen Gesichtspunkten PP anbieten. Der Erlös ist einfach höher, weil es offenbar eine relativ große Anzahl von potenziellen Käufern gibt, die unbedingt mit PP bezahlen wollen. Ohne PP schränkt man den Käuferkreis unnötig ein.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
radfahrer999
Status:
Unparteiischer
(9029 Beiträge, 4894x hilfreich)

Zitat (von NightmareAngel):
zur Sicherheit als Verkäufer (privat) bei Paypal
zur was?

Zitat (von NightmareAngel):
Habe gerade viele Horrorstorys gelesen, wo nach Erhalt der Ware die Zahlung über den Käuferschutz zurückgeholt wurde, allerdings meist bei persönlicher Abholung.
Dieses Forum ist voll davon

Signatur:

Wenn dir die Antwort nicht gefällt, solltest du die Frage nicht stellen... ;-)

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