Verkauf als Privatperson Büchersendung wurde von Versandunternehmen beschädigt

5. April 2023 Thema abonnieren
 Von 
Suse101
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 0x hilfreich)
Verkauf als Privatperson Büchersendung wurde von Versandunternehmen beschädigt

Hallo nettes Forum,

Privatperson verkauft Bücher, ein Verkauf kommt zustande. Verkäufer zahlt Kaufpreis + Versand.
Der Verkäufer hat jegliche Gewährleistungen ausgeschlossen schriftlich.
Buch wird als Büchersendung; nicht versichert, verschickt.
Der Verkäufer meldet sich schriftlich nun, er hat den leeren Versandumschlag; beschädigt, und ein Schreiben von der internationalen Post bekommen; per Anhang mitgeschickt an den Verkäufer. Das Schreiben teilt mit, dass die Büchersendung auf dem Transportweg beschädigt und abhanden gekommen ist. Es wird keine Haftung übernommen.

Wie ist nun das weitere Procedere, wie soll sich der Verkäufer verhalten, bis jetzt hat der Käufer noch keine Forderungen gestellt, nur die Mitteilung der Beschädigung.?


Vielen Dank
Viele Grüße
Suse

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31596 Beiträge, 5576x hilfreich)

Zitat (von Suse101):
Buch wird als Büchersendung; nicht versichert, verschickt.
Zitat (von Suse101):
Wie ist nun das weitere Procedere,
Es dürfte schon zu Ende sein.
Welches Versandunternehmen war beauftragt?

Wenn eine Sendung unversichert verschickt wird, haftet das V-Unternehmen meist nicht.
Zitat (von Suse101):
wie soll sich der Verkäufer verhalten
Er sollte dem Käufer sein Geld zurückerstatten und demnächst nur versicherten Versand wählen, schließlich zahlt der Käufer.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#2
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Richter
(8497 Beiträge, 4055x hilfreich)

Hallo

Zitat:
Er sollte dem Käufer sein Geld zurückerstatten
Das kann der VK natürlich machen. Allerdings sollte auch noch geklärt werden, was denn für eine Versandart ausgemacht wurde?

Wenn als versandart Bücher/Warensendung ausgemacht wurde, dann wusste der K genau worauf er sich einlässt und der VK müsste nicht mal moralisch sich an irgendwas beteiligen...

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#3
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16827 Beiträge, 5864x hilfreich)

Zitat (von Anami):
schließlich zahlt der Käufer.
Wofür at der Käufer hier denn gezahlt? Das ist doch gar nicht bekannt.

Zitat (von Suse101):
Das Schreiben teilt mit, dass die Büchersendung auf dem Transportweg beschädigt und abhanden gekommen ist. Es wird keine Haftung übernommen.
Evtl. war die Verpackung unzureichend wenn die Bücher aus der Verpackung rausfallen konnten. Dann würde der Verkäufer haften müssen. Völlig egal ob die Gewährleistung (wirksam???) ausgeschlossen wurde. Er hätte dann gegen seine Sorgfaltspflicht verstoßen. War die Verpackung ausreichend (was ich aktuell bezweifle) und erfolgte Versand auf dem vereinbarten Weg, dann hätte der K einfach Pech gehabt.

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Folgende Nutzer werden blockiert, ich kann deren Beiträge nicht lesen: AR377, Xipolis, Jule28

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#4
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31596 Beiträge, 5576x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Wofür at der Käufer hier denn gezahlt?
Ich ging davon aus, dass die Büchersendung, unversichert, auch im Angebot des Verkäufers zu lesen war.
Ansonsten sollte der TE das noch erklären.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#5
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16827 Beiträge, 5864x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Ich ging davon aus, dass die Büchersendung, unversichert, auch im Angebot des Verkäufers zu lesen war.
Davon gehe ich auch aus aber warum schreibst du dann, dass er dem K das Geld zurückerstatten solle???

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#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118631 Beiträge, 39611x hilfreich)

Zitat (von Suse101):
Verkäufer zahlt Kaufpreis + Versand.

Echt? Da würde ich dann gerne Stammkunde werden ...



Zitat (von Suse101):
Der Verkäufer hat jegliche Gewährleistungen ausgeschlossen schriftlich.

Spielt der Fall in DE? Denn in DE wurde Gewährleistung vor gut 20 Jahren abgeschafft und durch die gesetzliche Mängelhaftung ersetzt.

Da wäre dann auch mal der Wortlaut interessant, denn in DE ist der Ausschluss aller Haftungen gesetzlich sehr stark beschränkt. Wenn man das falsch macht, ist der Ausschluss nichtig und man haftet voll.

Und dann wäre noch interessant, wie das "schriftlich" da funktioniert haben soll.



Zitat (von Suse101):
Buch wird als Büchersendung; nicht versichert, verschickt.

Und das war vertraglich so vereinbart?



Zitat (von Suse101):
Wie ist nun das weitere Procedere, wie soll sich der Verkäufer verhalten

Er sollte
1. die offensichtlich falsche Sachverhaltsdarstellung prüfen, korrigieren und wieder hier posten.
2. die Rückfragen beantworten.



Zitat (von -Laie-):
aber warum schreibst du dann, dass er dem K das Geld zurückerstatten solle???

Anami ist nicht unbekannt dafür, gerne mit einer Mischung aus Bauchgefühl, Hausfrauenforum der „Bäckerblume", mangelnder Vorstellungskraft, Ausblendung der Realität, Unkenntnis der Rechtslage, … zu antworten.
Die Beiträge geben daher oft keinen Hinweis auf die Realität bzw. die tatsächliche Rechtslage, es ist mitunter sinnvoller, die sie einfach zu ignorieren oder zumindest mit Vorsicht zu betrachten.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#7
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31596 Beiträge, 5576x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
aber warum schreibst du dann, dass er dem K das Geld zurückerstatten solle???
Weil ich mal wieder nicht daran gedacht habe, dass man hier wegen der Schusseligkeit des Verkäufers ja trotzdem einen ganz langen Kaufrechts-Faden drehen kann.
Ich hatte, naiv wie ich bin, an ein möglichst praktisches schnelles Ende und zukünftige Verkäufer-Absicherung gedacht.

Noch weiß man hier nicht, mit welchem Versandunternehmen und wohin (*internationale Post*) man den Artikel versendet hat. Evtl. wegen der AGB...
Aber man kann auch ohne dieses Wissen den langen Streit mit dem Versandunternehmen und/oder wegen der vermutlich falschen Verpackung der Büchersendung (zum Prüfen zu öffnen??) ... usw usf. empfehlen.
Das geht.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#8
 Von 
Moderator9
Status:
Praktikant
(662 Beiträge, 452x hilfreich)

Ich mache dann mal zu - die Sachverhaltsschilderung mit ihrem ständigen Vertauschen von Käufer und Verkäufer ist ungefähr so sinnvoll wie der Satz "Der Fußgänger fuhr gegen das Auto.": Mit solchem Unfug brauchen wir hier nicht unsere Zeit zu verschwenden.

-- Editiert von User am 7. April 2023 18:57

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