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Versand im Macbook Karton, haftung?

30.11.2019 Thema abonnieren
 Von 
gurkenfred
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 3x hilfreich)
Versand im Macbook Karton, haftung?

Hallo, habe über eBay von privat ein macbook gekauft. Der versand erfolgte dümmlicherweise im originalkarton. Also eine Einladung für jeden Dieb. Gerät war natürlich keins drinnen, sondern nur noch das netzteil und ein stapel papier. Nachweis des betruges fällt ja schwer aus, könnte sowohl der verkäufer, als auch ein dhl mitarbeiter gewesen sein.

Da der verkäufer aber fahrlässig im originalkarton versendet hat, hätte man da gute chancen in einem rechtsstreit als sieger hervorzugehen wenn man den verkäufer auf schadensersatz verklagt?

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19 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Schlichter
(7170 Beiträge, 3754x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Nachweis des betruges fällt ja schwer aus, könnte sowohl der verkäufer, als auch ein dhl mitarbeiter gewesen sein.
Gegenfrage, wie könntest du beweisen, dass das Paket überhaupt ohne Inhalt angekommen ist?

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#2
 Von 
gurkenfred
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 3x hilfreich)

Habe, weil es mir komisch vorkam, den auspackprozess per handy gefilmt. Mir ist jetzt auch klar, dass der verkäufer der betrüger ist. Auf dem karton sind nämlich 2 paketbänder, ein transaprentes, was nach seiner aussage von ihm ist und ein braunes, was angeblich nicht von ihm ist wie er selbst behauptet. Nur lustig, dass der paketschein über dem braunen packband klebt ;-)

-- Editiert von gurkenfred am 30.11.2019 17:48

-- Editiert von gurkenfred am 30.11.2019 17:49

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#3
 Von 
reckoner
Status:
Unparteiischer
(9574 Beiträge, 3647x hilfreich)

Hallo,

man musst immer mal überlegen was einem selber vorgeworfen werden könnte.

Zitat:
Habe, weil es mir komisch vorkam, den auspackprozess per handy gefilmt.
Klar, nachdem du das macbook entnommen und den Karton wieder zugeklebt hast - so könnte der Verkäufer argumentieren.

Zitat:
Nur lustig, dass der paketschein über dem braunen packband klebt
Das ist nun schon ein besseres Indiz. Mir fällt spontan schon mal nichts ein wie du das manipuliert haben könntest.
Möglich ist aber, dass es ein DHL-Mitarbeiter war, etwa wenn der originale Paketschein zerrissen war und er einfach einen neuen draufgeklebt hat.

Zitat:
Da der verkäufer aber fahrlässig im originalkarton versendet hat, hätte man da gute chancen in einem rechtsstreit als sieger hervorzugehen wenn man den verkäufer auf schadensersatz verklagt?
Durchaus. Das Versandrisiko trägt bei einem Privatkauf zwar der Käufer, aber das beinhaltet keine mangelhafte Verpackung (und mangelhaft könnte man sagen wenn ein wertvoller Inhalt von außen zu erkennen ist, nicht ohne Grund verlangen die meisten Versender neutrale Verpackungen).
Aber offenbar war es doch Betrug, da braucht es eigentlich keinen Rechtsstreit.

Hast du denn die Daten des Verkäufers? Und kannst auch beweisen, dass sie echt sind?
War es Ebay, oder Ebay Kleinanzeigen?

Stefan

Signatur:Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?
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#4
 Von 
gurkenfred
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 3x hilfreich)

Danke für deine antwort.
Der Paketschein kam wohl aus dem Packstationsdrucker . bzw. wurde in der postfiliale von einem mitarbeiter gedruckt. Dieser ist lang, schmal und selbstklebend, diesen kann man nicht einfach so entfernen und neuverkleben.

Die daten des verkäufers sind korrekt, habe mir extra vor dem kauf beweise zukommen lassen, originalausweis, rechnung und bankkarte. Da ich nciht einfach so knapp 1000€ an jemanden fremdes überweise.


Ach noch etwas, mit dabei sein sollte ein USB-HUB. Dieser hätte gar nicht in die originalverpackung gepasst, als ich den verkäufer daraufhin wies, kam die ausrede, dass er angeblich vergessen wurde mitzuschicken. Er sendet mir nun einen nach. Ich bat ihm und ein unverzügliches beweisbild von dem Teil, bekam aber keine antwort mehr, ich denke das teil muss erstmal schnell gekauft werden ;-)

Jetzt ist die frage wie beurteilt das die staatsanwaltschaft, ich denke nicht, dass die den originalkarton sehen wollen oder fingerabdrücke nehmen, heutzutage ist so etwas für die doch nur pille palle und wird schnell abgewimmelt.



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#5
 Von 
reckoner
Status:
Unparteiischer
(9574 Beiträge, 3647x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
kam wohl aus dem Packstationsdrucker . bzw. wurde in der postfiliale von einem mitarbeiter gedruckt.
Was denn nun? Ich kenne mich mit Packstationen nicht aus, aber das steht doch sicher auf dem Paketschein.
Und wenn es eine Filiale war, dann könnte sich - theoretisch - direkt der entgegennehmende Mitarbeiter bedient haben, er hatte dann auch die Möglichkeit neu auszudrucken. Die Quittung die der Verkäufer erhalten hat müsste dann zwar eine andere Sendungsnummer haben, aber er kann diesen Beleg ja schon entsorgt haben (ja, manche sind so blöd, und da hier der Versand schon feststeht braucht er auch keinen Beleg).

Zitat:
heutzutage ist so etwas für die doch nur pille palle und wird schnell abgewimmelt.
Nee, auch Kleinkram wird nicht automatisch eingestellt. Zweckmäßig ist imho in solchen Fällen ein Strafbefehl.
Zudem sind 1000 Euro kein Kleinkram.

Zitat:
ich denke nicht, dass die den originalkarton sehen wollen oder fingerabdrücke nehmen,
Doch, den Karton wollen die bestimmt sehen bzw. haben, der macht das Verfahren doch so schön ziemlich unkompliziert.
Und wenn der (dann) Angeklagte es trotzdem bestreitet, kann auch mal eine Überprüfung der Fingerabdrücke - beispielsweise an dem Papierstapel - angedroht(!) werden, manchmal reicht das schon um den Täter zum Geständnis zu bewegen.

Zitat:
Ach noch etwas, mit dabei sein sollte ein USB-HUB. Dieser hätte gar nicht in die originalverpackung gepasst,
Warum nicht? Die Dinger sind doch ganz klein. Und die Kartons die ich sehen konnte hatten viel Luft ...
Aber gut, der Verkäufer hat dieses Fehlen ja bereits eingeräumt.

Mein Fazit (hatte ich im ersten Beitrag vergessen): Anzeige erstatten und erstmal abwarten. Und wenn das im Sande verläuft kannst du immer noch zivilrechtlich vorgehen.

Stefan

Signatur:Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?
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#6
 Von 
gurkenfred
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 3x hilfreich)

Laut tracking wurde es in einer filiale abgegeben, der verkäufer hat online ein label gekauft und einen QR code vorgezeigt, wodurch ein mitarbeiter dann wohl das selbstklebende label ausgedruckt hat.

Nein, der macbookkarton hat innen eine form, wo nur netzteil und das gerät reinpassen, ein usb- hub würde nicht passen.

Gut, ich erstatte anzeige und werde dann hier berichten wie es ausgegangen ist.

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#7
 Von 
eh1960
Status:
Student
(2275 Beiträge, 761x hilfreich)

Zitat (von gurkenfred):

Da der verkäufer aber fahrlässig im originalkarton versendet hat, hätte man da gute chancen in einem rechtsstreit als sieger hervorzugehen wenn man den verkäufer auf schadensersatz verklagt?

Nein. Da hätte man gar keine Chancen.

Wobei hier zwei verschiedene Paar Stiefel unterschieden werden müssen:

1) Der Versand im Originalkarton. Das ist nicht zu beanstanden, es können bei vielen Paketen Schlussfolgerungen auf den Inhalt gezogen werden, z.B. schon durch die Absenderangabe, vor allem in Zusammenhang mit Abmessungen und Gewicht.

2) Die Frage, wer dafür haftet, wenn der Inhalt der Sendung oder ein Teil davon auf dem Transport abhanden kommt und wer welchen Nachweis führen muss.

Ist der Versender ein Verbraucher ("Kauf von privat"), dann findet der "Gefahrüberung" bei der Übergabe der Sendung an den Spediteur (Paketdienst) statt. Der Versender ist aus jeder Haftung raus, sobald er die Sendung an den Spediteur übergeben hat.

Ist der Versender ein Unternehmer, dann findet der "Gefahrübergang" bei der Übergabe an den Empfänger statt, das heißt der Versender haftet für den Verlust durch den Spediteur und kann dann seinerseits ggf. den Spediteur in Regress nehmen.

Signatur:Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".
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#8
 Von 
reckoner
Status:
Unparteiischer
(9574 Beiträge, 3647x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Der Versand im Originalkarton. Das ist nicht zu beanstanden, es können bei vielen Paketen Schlussfolgerungen auf den Inhalt gezogen werden, z.B. schon durch die Absenderangabe, vor allem in Zusammenhang mit Abmessungen und Gewicht.
Und genau weil solche Schlussfolgerungen gezogen werden können schreiben die Versanddienstleister in bestimmten Fällen neutrale Verpackungen vor (etwa bei einem Wertbrief - der Begriff darf übrigens auch nicht draufstehen). Wenn nun z.B. DHL sowas verlangt/voraussetzt, warum dann nicht auch der Empfänger?

Ich bleibe dabei das es zu den Aufgaben des Versenders gehört, das Paket sicher zu verpacken. Und sicher bedeutet nicht nur stabil, sondern eben auch Diebstahlgeschützt (im Sinne von "verschlossen", aber eben auch "neutral").

Stefan

Signatur:Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?
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#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(71883 Beiträge, 32495x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
Wenn nun z.B. DHL sowas verlangt/voraussetzt, warum dann nicht auch der Empfänger

Weil es mit DHL eine vertragliche Vereinbarung darüber gibt. Das verlangen des Empfänger ohne eine vertragliche Vereinbarung darüber aber halt eben nur ein verlangen ist.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#10
 Von 
Fabian.
Status:
Schüler
(220 Beiträge, 185x hilfreich)

Was wiegt der Papierhaufen denn und was ein vergleichbares Macbook? Und was steht bzgl. des Gewichts auf dem Einlieferungsschein?

-- Editiert von Fabian. am 02.12.2019 11:11

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#11
 Von 
spatenklopper
Status:
Senior-Partner
(6892 Beiträge, 3295x hilfreich)

Zitat (von gurkenfred):
Da ich nciht einfach so knapp 1000€ an jemanden fremdes überweise.

Hat der Versender das Paket eigentlich ausreichend versichert, oder ist es beim 500€ Standard geblieben?
Falls letzteres, viel Spaß bei der Auseinandersetzung mit DHL.....

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#12
 Von 
gurkenfred
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 3x hilfreich)

Lustiges deutschland... dann kann ich also auch teure sachen verschicken und behaupten es war was drin, obwohl ich nichts in den karton getan habe und der empfänger hat immer die arschkarte wegen "gefahrenübergang"

Habe den karton mal gewogen, er wiegt ein paar hundert gramm weniger als wenn ein originalgerät drin wäre, der verkäufer behauptet jedoch den BON entsorgt zu haben, dies würde aber sehr aufschlussreich sein.

Laut seiner angabe war das paket bis 2500€ versichert, auf den beleg von ihm warte ich jedoch noch...

PS: auszug von dhl
(3) Nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der DHL Paket und der Deut-schen Post Paket International darf die äußere Verpackung keinen Rückschluss auf den Wert des verpackten Gutes zulassen. Verwenden Sie daher nur neutrale Kartonagen und Verschließmittel. Eine Kennzeichnung der Verpackung mit dem verpackten Gut, z. B. durch eine Produktabbildung oder ein auffälliges Etikett oder eine Kennzeichnung der Verpackung oder des Klebebandes mit dem Fir-mennamen ist nicht zugelassen. Diese Einschränkungen gelten insbesondere für Sendungen mit den Services „Transportversicherung", „Wertpaket Internatio-nal".


-- Editiert von gurkenfred am 02.12.2019 12:30

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#13
 Von 
NaibaF123
Status:
Praktikant
(748 Beiträge, 112x hilfreich)

Zitat (von gurkenfred):
Lustiges deutschland... dann kann ich also auch teure sachen verschicken und behaupten es war was drin, obwohl ich nichts in den karton getan habe und der empfänger hat immer die arschkarte wegen "gefahrenübergang"
Anders herum wird ein Schuh draus...
So ist nun mal die Rechtslage. Das weiß jeder (bzw. kann jeder wissen) und entsprechend das Risiko eingehen, oder eben nicht.

Der Empfänger hat Übrigens nicht die Arschkarte, sondern immer noch die Möglichkeit nachzuweisen, dass nie ein Macbook drin gewesen ist (z.B. indem er Indizien sammelt, vor Zeugen auspackt, Per Video aufnimmt oder eben die Gewichtssache). Aber eins ist sicher: einer wird am Ende die Arschkarte haben. Entweder der Käufer, der Verkäufer oder DHL in Form der Versicherung.

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#14
 Von 
gurkenfred
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 3x hilfreich)

Laut DHL AGBs müsste ja der Versender die arschkarte haben oder sehe ich das falsch? Versand im originalkarton ist nicht zulässig, somit wäre die versicherung ja so oder so obsolet. Somit hätte ich gute karten den schaden vom versender zivilrechtlich einzutreiben oder?

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#15
 Von 
Fabian.
Status:
Schüler
(220 Beiträge, 185x hilfreich)

Und wenn der Beleg abhanden gekommen ist, wird es schwierig den korrekten Versand nachzuweisen. Ich sehe hier durchaus gute Chancen.

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#16
 Von 
NaibaF123
Status:
Praktikant
(748 Beiträge, 112x hilfreich)

Zitat (von Fabian.):
Und wenn der Beleg abhanden gekommen ist, wird es schwierig den korrekten Versand nachzuweisen. Ich sehe hier durchaus gute Chancen.

Nö. Der Versand an und für sich ist unstrittig. Und die Versicherungssumme wird sich auch sicherlich durch DHL bestätigen lassen.

Zitat (von gurkenfred):
Somit hätte ich gute karten den schaden vom versender zivilrechtlich einzutreiben oder?
Um etwas einzutreiben bedarf es einer Rechtsgrundlage. Insbesondere einer Forderung, welche man in ein "Urteil" oder "Titel" hat umwandeln können.
Chancen hat man, ja. Die Frage ist: wie hoch sind diese. Ich würde es nicht als aussichtslos betiteln, aber es wird bei weitem kein Selbstläufer
Das ist in erster Linie vom "Verschulden" des Versenders abhängig. Und da muss man schon mal sehen: Konnte/Musste er davon ausgehen, dass der Inhalt des Pakets abhanden kommt? Oder anders gesagt: gehen alle Pakete, deren Inhalt augenscheinlich bekannt ist, bei DHL "verloren"? Das würde ich dann doch verneinen wollen.

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#17
 Von 
Fabian.
Status:
Schüler
(220 Beiträge, 185x hilfreich)

Zitat (von NaibaF123):
Zitat (von Fabian.):
Und wenn der Beleg abhanden gekommen ist, wird es schwierig den korrekten Versand nachzuweisen. Ich sehe hier durchaus gute Chancen.

Nö. Der Versand an und für sich ist unstrittig. Und die Versicherungssumme wird sich auch sicherlich durch DHL bestätigen lassen.

Zitat (von gurkenfred):
Somit hätte ich gute karten den schaden vom versender zivilrechtlich einzutreiben oder?
Um etwas einzutreiben bedarf es einer Rechtsgrundlage. Insbesondere einer Forderung, welche man in ein "Urteil" oder "Titel" hat umwandeln können.
Chancen hat man, ja. Die Frage ist: wie hoch sind diese. Ich würde es nicht als aussichtslos betiteln, aber es wird bei weitem kein Selbstläufer
Das ist in erster Linie vom "Verschulden" des Versenders abhängig. Und da muss man schon mal sehen: Konnte/Musste er davon ausgehen, dass der Inhalt des Pakets abhanden kommt? Oder anders gesagt: gehen alle Pakete, deren Inhalt augenscheinlich bekannt ist, bei DHL "verloren"? Das würde ich dann doch verneinen wollen.

Lesen bildet ;) Dort steht extra, dass es schwierig wird den korrekten (!) Versand zu nachzuweisen.

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#18
 Von 
NaibaF123
Status:
Praktikant
(748 Beiträge, 112x hilfreich)

Zitat (von Fabian.):
Lesen bildet Dort steht extra, dass es schwierig wird den korrekten (!) Versand zu nachzuweisen.
Und wo genau soll da eine Schwierigkeit sein?
Kleiner Tipp: es gibt keine.

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#19
 Von 
Fabian.
Status:
Schüler
(220 Beiträge, 185x hilfreich)

Der Eingangssachverhalt gibt es nicht her, ich gehe aber mal davon aus, dass versicherter Versand vereinbar war. So darf die Verpackung lt. den DHL AGB Nr. 3 (4) keine Rückschlüsse auf den Wert des Inhaltes geben. Um den korrekten Versand nachzuweisen müsste der VK also beweisen, dass das Paket mit der korrekten Ware ordnungsgemäß verpackt und vor allem für die entsprechende Summe versichert an DHL übergeben wurde. Dazu bedarf es, bei der Indizienlage, die momentan eher gegen den VK spricht, schon Einigem, um sich hier zu entlasten.

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