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Ware nachweislich versendet, auf Fall geantwortet: Neg. Bewertung „Ware nicht erhalten, keine Mail


#31
 Von 
-Laie-
Status:
Philosoph
(12584 Beiträge, 5148x hilfreich)

Du musst dir die abgelaufenen Auktionen anzeigen lassen, das muss man in der erweiterten Suche separat einstellen.

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#32
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23965 Beiträge, 15585x hilfreich)

Danke für die Anleitung.

Das Argument ist also Nachhaltigkeit. Deswegen sei es eindeutig ein gewerblicher Händler. Lesenswert hierzu: http://www.pinkernell.de/Pinkernell_Ebay_Urteil.html
Es gibt einige Beispiele, wo die Nachhaltigkeit verneint wird und wo bejaht.
Die Anzahl der Artikel spielt da durchaus eine Rolle. Allerdings gibt es genug Beispiele, wo beispielsweise das Auflösen einer Sammlung auch über einen längeren Zeitraum noch nicht als nachhaltig angesehen wird. Das Finanzamt hat dann beispielsweise zu untersuchen, wie aktiv man am "Markt teilnimmt". Auf eBay bezogen würde ich das so interpretieren, wie aktiv man beispielsweise Top-Auktionen kauft (man kann sich dort doch meinem Wissen nach eine Option kaufen, wo man immer oben gerankt wird oder)?

Ob man aktiv Werbung schaltet für seine Artikel usw.

Die Anzahl der Verkäufe ist nur ein Aspekt.

Wenn ich zudem sehe, dass der Durchschnitt der Erlöse bei vielleicht 5 bis 10€ liegt. Dann haben wir gemessen am Aufwand, das einzustellen und zu verschicken etc. kaum einen echten gewinn. Wie hoch würde der Gewinn wohl liegen bei den 600 Einzelteilen, die in 4 oder 5 Jahren verkauft wurden?

OK, zugegeben, es ist viel und zugegeben, auch mich überrascht das etwas und die Diskussion ob nun gewerblich oder nicht, könnte für den TE blöd ausgehen. Aber so eindeutig und klar, wie ihr es euch macht, ist es keinesfalls.

Signatur:Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche
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#33
 Von 
-Laie-
Status:
Philosoph
(12584 Beiträge, 5148x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Aber so eindeutig und klar, wie ihr es euch macht, ist es keinesfalls.
Und genau dazu kann sich halt eben jeder eine eigene Meinung bilden. Für dich liegt es also im Rahmen des Möglichen. Meiner Meinung nach ist es klar gewerblich. Letztendlich wird im Streitfall ein Gericht entscheiden. Soll der VK dieses Risiko eingehen?

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#34
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(23965 Beiträge, 15585x hilfreich)

Zitat:
Für dich liegt es also im Rahmen des Möglichen

Ja. Aber ich hatte ursprünglich auch nicht mit 700 Bewertungen gerechnet. Das sind dann doch extrem viele Einzelverkäufe. Aber wie gesagt: Es ist nicht nur die Masse der Einzelverkäufe, die bei so etwas berücksichtigt wird als Kriterium.
Mehr wollte ich nicht sagen.

Zitat:
. Letztendlich wird im Streitfall ein Gericht entscheiden. Soll der VK dieses Risiko eingehen?

Ja. Deswegen habe ich meine ursprüngliche Meinung auch etwas revidiert.
Ein Geschmäckle bleibt trotzdem. Es bleibt kurios, dass sich der Käufer erst dann meldet, wenn man die Rückzahlung anbietet, sich davor aber mit einer absurd falschen Bewertung etwas zusammenlügt. Sprich: Der Käufer hätte auch eine Chance gehabt, dass man ihm einfach nichts glaubt. Wer einmal dreist lügt, der lügt auch zweimal oder dreimal. Schwierig, da überhaupt etwas vorher zu sagen.

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