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eBay Aufträge suchen, Angebote abgeben

12.2.2020 Thema abonnieren
 Von 
modernSkill
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 6x hilfreich)
eBay Aufträge suchen, Angebote abgeben

Hallo,

habe vor kurzer Zeit in unserem Familienbetrieb angefangen zu arbeiten. Eigentlich komme ich aus einer anderen Branche und wollte im Familienunternehmen in dieser Branche ebenfalls Dienstleistungen anbieten.

Es handel sich um Dienstleistungen Rund um Immobilien, da ich erst mal klein anfangen wollte, wollte ich mich zunächst auf die Suche nach kleineren Aufträgen machen und zwar auf eBay.

Habe z. B. zwei interessante Gesuche gefunden und habe Angebote abgegeben.
Aktuell möchte ich die Aufträge selbst suchen und eventuell in der Zukunft eine eigene Seite auf eBay aufbauen.

Nun ist mir eingefallen, dass es sich sicherlich um ein Fernabsatzgeschäft handelt. Eine Widerrufsbelehrung usw. hätte ich definitiv auf meine eBay Seite aufnehmen müssen, da ich dies aktuell nicht habe lauten meine Fragen nun:

- Muss ich die Kunden dennoch bei einer Beauftragung belehren?
- Muss ich die ganzen anderen Belehrungen bzgl. DSGVO usw. ebenfalls erwähnen?
- Bin ich denn rechtlich abgesichert, wenn ich über den "Chat" beauftragt werde oder wie gewohnt lieber eine E-Mail mit einer Auftragsbestätigung abschicken?

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(74269 Beiträge, 32883x hilfreich)

Zitat (von modernSkill):
Muss ich die

Nein, man muss nicht.
Wir müssen nur Sauerstoff einatmen, verwertbare Nahrung aufnehmen und Exkremente ausscheiden. Alles andere ist optional...


Man sollte es allerdings, weil die Folgen des Unterlassens teuer werden können.

Von daher würde ich empfehlen alle Pflichtangaben und Belehrungen zu tätigen.



Zitat (von modernSkill):
Bin ich denn rechtlich abgesichert, wenn ich über den "Chat" beauftragt werde oder wie gewohnt lieber eine E-Mail mit einer Auftragsbestätigung abschicken?

Nein, da bei deiden Varianten überhaupt nicht nachweisbar ist, wer denn bestellt hat und wer Vertragspartner auf der Gegenseite ist.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
modernSkill
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 6x hilfreich)

Vielen Dank für die zügige Antwort.

Also lieber den gewohnten Weg gehen und eine schriftliche Auftragsbestätigung per E-Mail an den Kunden schicken.

Freundliche Grüße

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#3
 Von 
Sir Berry
Status:
Schlichter
(7871 Beiträge, 2682x hilfreich)

Zitat (von modernSkill):
Also lieber den gewohnten Weg gehen und eine schriftliche Auftragsbestätigung per E-Mail an den Kunden schicken.

Na klar, wenn email für Dich irgendeinen gerichtsfesten Nachweiswert hat. Nur solltest Du dich dann nicht wundern, wenn Dir doch mal die email Geschichte auf die Füße fällt.

Zum selbstständig sein gehört mehr, als nur gute Arbeit abliefern zu können. Die rechtlichen Fallgruben sind reichlich vorhanden und oft sehr tief.

Mach Dich vor dem ersten Spatenstich schlau, z.B. durch Gründer-Kurse die von der IHK oder HWK angeboten werden.
Aus Deiner Fragestellung kan man auf ein tiefes Unwissen schließen. Dass sollte in Deinem eigenen Interesse zuerst beseitigt werden.

berry

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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(74269 Beiträge, 32883x hilfreich)

Zitat (von modernSkill):
Also lieber den gewohnten Weg gehen und eine schriftliche Auftragsbestätigung per E-Mail an den Kunden schicken.

Anbahnung, Beratung, Details abklären etc. kann man ja modern über Chat etc. abwickeln.

Aber wenn es dann "ernst" wird, sollte man was handfestest haben.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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