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eBay Kleinanzeigen falsche Ware geliefert bekommen

18.6.2021 Thema abonnieren
 Von 
*darling*
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 1x hilfreich)
eBay Kleinanzeigen falsche Ware geliefert bekommen

Hallo Foris,
für meine neue Küche habe ich von Privat ein Spülbecken (neu + originalverpackt) gekauft. Der Aufbau der Küche dauerte etwas, und als ich die Spüle einbauen wollte und auspackte stellte ich fest, dass es ein anderes Modell war, als in der Anzeige beschrieben.
Habe den Verkäufer kontaktiert, und er meinte, er habe sich wohl bei der Beschreibung vertan und ich solle ihm die Spüle wieder zurückschicken, damit wir den Kauf rückabwickeln.
Erstattet hat er mir jedoch nur den Kaufpreis und keine angefallenen Versandkosten, da meine Mängelrüge erst 3 Wochen nach Erhalt der Ware erfolgt sei. Die Spüle hat er aber behalten.
M.E. hat er jedoch die verspätete Mängelrüge durch die Aufforderung zur Rücksendung sowie Zusage der Rückabwicklung akzeptiert. Daher müsste er mir eigentlich sowohl die Hin- und Rücksendekosten zahlen.
Kann ja nicht sein, dass er einfach die Ware behält und sich auf die verspätete Mängelrüge beruft.
Wie seht ihr das?

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32 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(91932 Beiträge, 35775x hilfreich)

Zitat (von *darling*):
da meine Mängelrüge erst 3 Wochen nach Erhalt der Ware erfolgt sei.

Und dafür hat er welche Rechtsgrundlage genau genannt?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
*darling*
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 1x hilfreich)

Gar keine.
Vielmehr argumentiert er in etwa so, dass ich bei einem Kauf über eBay Kleinanzeigen und PP-Zahlung ohne Käuferschutz (also an Freunde) eh das Risiko bei offensichtlichen Sachmängeln selbst trage. Und er mir nur aus Kulanz den Kaufpreis erstattet hat.

Das ist für mich "Geschwurbel".



-- Editiert von *darling* am 18.06.2021 11:09

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(91932 Beiträge, 35775x hilfreich)

Zitat (von *darling*):
Vielmehr argumentiert er in etwa so, dass ich bei einem Kauf über eBay Kleinanzeigen und PP-Zahlung ohne Käuferschutz (also an Freunde) eh das Risiko bei offensichtlichen Sachmängeln selbst trage. Und er mir nur aus Kulanz den Kaufpreis erstattet hat.

Das ist juristisch gesehen nicht haltbar.

Er hat dem Kaufvertrag nicht erfüllt. Da man der Rückabwicklung zugestimmt hat, wäre nun relevant was im Wortlaut hier
Zitat (von *darling*):
und er meinte, er habe sich wohl bei der Beschreibung vertan und ich solle ihm die Spüle wieder zurückschicken, damit wir den Kauf rückabwickeln.

besprochen wurde.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#4
 Von 
*darling*
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 1x hilfreich)

Ok, danke.
Mal schauen, was sich ergibt.

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#5
 Von 
*darling*
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 1x hilfreich)

Muss nochmal nachhaken.
Im Chat hat er geschrieben:
"Kein Problem. Schicken Sie mir die Spüle zurück. Sobald das Paket da ist erstatte ich Ihnen den Betrag, den Sie mir überwiesen haben."
Ich bekam dann per PP lediglich den Kaufpreis der Spüle erstattet. Überwiesen hatte ich eigentlich den Kaufpreis plus Versandkosten.

Zwischenzeitlich habe ich einen Mahnbescheid beantragt, dem der Verkäufer widersprochen hat.
Lohnt sich bei dem Kleinbetrag eine Klage?

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#6
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(11745 Beiträge, 3971x hilfreich)

Hallo,

echt jetzt, einen Mahnbescheid wegen Porto?

Zitat:
Lohnt sich bei dem Kleinbetrag eine Klage?
Klar. Eine erfolgsversprechende Klage lohnt sich immer.

Probleme könnten sein:
- du kannst nicht beweisen, dass es eine falsche Ware war (der Verkäufer könnte behaupten, dass alles korrekt war, und er nur kulant zurückgenommen hat - Kosten dann natürlich zu deinen Lasten)
- du kannst gar nicht sicher beweisen, wer der Verkäufer ist
- der Verkäufer könnte mittellos sein (oder noch schlimmer: verschuldet und/oder insolvent)

Das waren jetzt mal ein paar Risken die man bei einer Klage fast immer eingeht. Nicht das das so kommen wird, aber je geringer der Streitwert um so blöder wäre es.

Zitat:
... eh das Risiko bei offensichtlichen Sachmängeln selbst trage.
Unsinn.
Bei persönlicher Übergabe, ja da kommt das hin, aber nicht bei Versand. Und du bist auch nicht verpflichtet die Ware sofort zu überprüfen.

Stefan

Signatur:

Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?

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#7
 Von 
*darling*
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 1x hilfreich)

@reckoner
bis auf
"der Verkäufer könnte mittellos sein (oder noch schlimmer: verschuldet und/oder insolvent)"
ist alles geklärt.
Und das - sowie auch die Entfernung zum AG - hält mich eigentlich von ab :( .

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#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(91932 Beiträge, 35775x hilfreich)

Zitat (von *darling*):
Lohnt sich bei dem Kleinbetrag eine Klage?

Da keiner hier weis, was genau man sich unter "lohnt" vorstellt, sollte man das eventuell mal definieren.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#9
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(11745 Beiträge, 3971x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
bis auf ... ist alles geklärt.
Mutige Aussage.

Ich vermute mal, dass die Kommunikation immer nur per Nachricht/Mail erfolgte. Und da kannst du zum Beispiel gar nicht wissen mit wem du kommunizierst. Wenn dann später vor Gericht der Beklagte glaubhaft machen kann, dass nicht er der Verkäufer sei, sondern seine Frau, seine Oma oder wer auch immer, dann hättest du diesen Prozess schon mal verloren.

Stefan

Signatur:

Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?

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#10
 Von 
*darling*
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 1x hilfreich)

Sooo, Beklagter bestand auf mündliche Verhandlung. Klar doch - für mich 601 km Fahrt.
Fand dann letzte Woche statt, und die Richterin hat ihm all das, was ihr mir hier erzählt habt, minuziös erklärt.
Protokoll ist inzwischen da, Urteilsverkündung erfolgt nach Urlaub der Richterin Mitte September.
Schaunmermal.
Danke euch für die tollen Infos!

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#11
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Richter
(8121 Beiträge, 3953x hilfreich)

Hallo,

welche Kosten hast du eigentlich via Mahnbescheid/Verhandlung eingefordert? Sowohl Hin als auch Rücksendekosten?

Zitat:
Kein Problem. Schicken Sie mir die Spüle zurück. Sobald das Paket da ist erstatte ich Ihnen den Betrag, den Sie mir überwiesen haben.
Könnte das "Zünglein an der Waage" sein. Diese Absprache liest sich so, als ob somit ausgemacht wurde, du bekommst den Hinversand, jedoch nicht den Rückversand. Durch rücksenden hast du dem zugestimmt.

Wenn es also etwas blöd läuft, und du auf Hin und Rücksendekosten geklagt hast, bekommst du nur 50% von dem eingeklagten! Selbiges bedetuet dann aber auch, dass du 50% der angefallenen Gerichts/Anwaltskosten vom gesammten Prozess zu tragen hast...

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#12
 Von 
*darling*
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 1x hilfreich)

Hallo @lesen-denken-handeln,
der Beklagte hatte mir ja noch nicht einmal die Hinsendekosten erstattet. Und die Richterin hat ihn darüber aufgeklärt, dass mir bei dem Sachmangel sowohl die Hin- als auch die Rücksendekosten zustehen.
Die Richterin hat auch den Vergleich der halben Versandkosten angeboten. Das habe ich jedoch abgelehnt.

Edit: Dass mir sowohl die Hin- als auch die Rücksendekosten zustehen, hatte ich dem Beklagten sowieso gleich geschrieben, worauf er mit den oben genannten (falschen) Argumenten konterte.

-- Editiert von *darling* am 18.08.2021 13:54

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#13
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Richter
(8121 Beiträge, 3953x hilfreich)

Zitat:
Und die Richterin hat ihn darüber aufgeklärt, dass mir bei dem Sachmangel sowohl die Hin- als auch die Rücksendekosten zustehen.
Das ist schon richtig so, allerdings können hier auch Individualvereinbarungen getroffen werden, welche dann gelten.

Zitat:
worauf er mit den oben genannten (falschen) Argumenten konterte.
Selbige sind auch nach wie vor immer noch falsch.

Zitat:
Kein Problem. Schicken Sie mir die Spüle zurück. Sobald das Paket da ist erstatte ich Ihnen den Betrag, den Sie mir überwiesen haben
Da du auf diesen Satz wohl zurückgesendet hast und dem NICHT wiedersprochen hast, kann man das durch die Rücksendung durchaus als Zustimmung deinerseits werten.
Daraus ergibt sich dann, dass du mit dem Rückzahlungsbetrag (Artikelpreis + Hinsendekosten) einverstanden bist.

Ich gehe davon aus, dass sich die Richterin auch genau deswegen noch Gedanken machen möchte. Ansonsten hätte es direkt eine Urteilsverkündung gegeben, da die Angelegenheit sonst absolut klar gewesen wäre. Auch denke ich, dass die Richterin mit dem Vergleich durchaus zu verstehen gegeben hat, dass sie das von mir genannte durchaus als relevant ansieht.

Hier dann das Urteil mal zu lesen wird sicherlich interessant werden...



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#14
 Von 
-Laie-
Status:
Philosoph
(13390 Beiträge, 5315x hilfreich)

Meine Meinung:
Der Verkäufer schuldet zunächst einmal die Lieferung der angebotenen und verkauften Ware.
Da die Beschreibung falsch war und die angebotene Ware nicht der gelieferten entsprach haben sich beide Parteien auf die Rückabwicklung des Kaufs geeinigt.
Der Verkäufer schuldet also Warenpreis plus Hinversand. Das ist wohl unstrittig.
Was ist aber mit dem Rückversand?
Hierüber gab es meiner Meinung nach überhaupt keine spezielle Absprache.
Demzufolge würde ich §242 BGB hier anführen wollen, dass der Käufer einen üblichen Versandweg zu üblichen Kosten wählt und der Verkäufer der falschen Ware diese Kosten zu übernehmen hat.
Es würde mich sehr wundern wenn bei dem Urteil etwas anderes herauskommen würde.

Signatur:

Folgende Nutzer werden von mir blockiert und ich kann deren Beiträge nicht lesen: Xipolis; Jule28

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#15
 Von 
*darling*
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 1x hilfreich)

Ja, wir warten einfach mal ab.
Die Richterin rügte ebenfalls, dass der Beklagte zur Nachbesserung verpflichtet gewesen sei, was er aber nicht anbot sondern gleich auf Rückabwicklung bestand.
Ist ja alles aus im Chatverlauf festgehalten. Da meinte er ja "schick zurück" und am nächsten Tag, als das Paket unterwegs war, schrieb er, nö, er hätte es prüfen lassen, und er müsse die Spüle nicht zurücknehmen...
Es bleibt spannend.

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#16
 Von 
*darling*
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 1x hilfreich)

Da bin ich wieder.
Soeben erhielt ich die "Verfügung".

Zitat Anfang
1. Der Beklagte wird darauf hingewiesen, dass der Anspruch der Klägerin nach vorläufiger Auffassung des Gerichts bestehen dürfte. Grundsätzlich besteht im Kaufrecht zwar der Grundsatz des Vorrangs der Nacherfüllung, erst danach hat der Käufer Mängelgewährleistungsansprüche. Der Verkäufer kann hierauf aber auch verzichten. Dies dürfte vorliegend der Fall gewesen sein, indem der Beklagte sich sofort bereit erklärte, das Spülbecken zurückzunehmen und der Klägerin den Kaufpreis zurückzuerstatten.

Dem Beklagten wird daher dringend anheim gestellt, den Anspruch aus prozessökonomischen Gründen schriftlich gegenüber dem Gericht anzuerkennen. Die Gerichtsgebühr würde sich dann um 2/3 reduzieren.

2. Schriftsätze, die bis 24.09.2021 bei Gericht eingehen, werden bei der Entscheidung berücksichtigt.

3. Eine Entscheidung ergeht nach Ablauf der zuvor gesetzten Frist von Amts wegen.
Zitat Ende

Das mit dem Anerkenntnis hatte die Richterin dem Beklagten bereits bei der Verhandlung geraten. Der Beklagte wollte es aber nicht.

-- Editiert von *darling* am 14.09.2021 12:25

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#17
 Von 
Anami
Status:
Heiliger
(20116 Beiträge, 4051x hilfreich)

Darf man fragen, Versandkosten in welcher Höhe du --erklagt-- hast?
Der Beklagte ist wirklich Privatverkäufer?

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#18
 Von 
*darling*
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 1x hilfreich)

Versandkosten i.H.v. 12,80€.
Ja, ich weiß, Peanuts... Aaaber in meinem langen Leben habe ich immer wieder wegen Peanuts hier und Peanuts dort den Kürzeren gezogen, so dass ich es einfach mal darauf ankommen lassen wollte.

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#19
 Von 
*darling*
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 1x hilfreich)

Ja, der Beklagte ist Privatverkäufer.

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#20
 Von 
*darling*
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 1x hilfreich)

Erst hat der nette Beklagte dem Mahnbescheid widersprochen. Obwohl das AG ein vereinfachtes Verfahren anstrebte, hat der nette Beklagte auf eine mündliche Verhandlung bestanden - um mich 601km (einfache Fahrt) durch deutsche Lande reisen zu lassen :( . Da hatte ich der Richterin schon etwas hinsichtlich prozessökonomischer Gründe geschrieben, ob die Verhandlung nicht über Video geht. War aber nicht machbar.

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#21
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(91932 Beiträge, 35775x hilfreich)

Der Beklagte möchte es offenbar so teuer wie möglich haben ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#22
 Von 
*darling*
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 1x hilfreich)

Scheint so.
Nun ja, wenn er mittellos ist, wird ihm das schnurz egal sein.

Habe mich allerdings gewundert: Als ich den Vergleichsvorschlag der Richterin mit dem Kommentar "da bliebe ich ja auf meinen Fahrtkosten etc. sitzen" ablehnte, entgegnete sie tatsächlich, dass ich die eh nicht geltend machen könne. Das können nur Zeugen.
Aha.

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#23
 Von 
Anami
Status:
Heiliger
(20116 Beiträge, 4051x hilfreich)

Zitat (von *darling*):
Nun ja, wenn er mittellos ist, wird ihm das schnurz egal sein.
Ja. Dann antworte ich mal mit deinem #18
Zitat (von *darling*):
so dass ich es einfach mal darauf ankommen lassen wollte.
Bitte sehr. Die Freiheit hat jeder Kläger, koste es, was es wolle.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#24
 Von 
*darling*
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Bitte sehr. Die Freiheit hat jeder Kläger, koste es, was es wolle.


Deinen Hinweis verstehe ich jetzt nicht: War mir von Anfang an bewusst. Habe nix Gegenteiliges behauptet.

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#25
 Von 
Anami
Status:
Heiliger
(20116 Beiträge, 4051x hilfreich)

Zitat (von *darling*):
War mir von Anfang an bewusst.
Was war dir bewusst?
- Dass der Verkäufer evtl. mittellos ist?
- Dass du wegen 12,80 diesen Weg gehen wirst?
- Oder gar fährst?
- Weil du im Leben wegen Peanuts schon mal den Kürzeren gezogen hast?
Aha.

Zitat (von *darling*):
Die Richterin hat auch den Vergleich der halben Versandkosten angeboten. Das habe ich jedoch abgelehnt.
Auch diese Freiheit hattest du.
Zitat (von *darling*):
entgegnete sie tatsächlich, dass ich die eh nicht geltend machen könne. Das können nur Zeugen. Aha.
Dann hol dir die Fahrtkosten anders zurück.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#26
 Von 
reckoner
Status:
Gelehrter
(11745 Beiträge, 3971x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Deinen Hinweis verstehe ich jetzt nicht: War mir von Anfang an bewusst. Habe nix Gegenteiliges behauptet.
Behauptet nicht - aber gemacht.

Sehen wir mal von den Fahrtkosten ab: Bist du mit einem Stundenlohn von unter einem Euro für deine Zeit zufrieden?

Stefan

Signatur:

Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?

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#27
 Von 
*darling*
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 1x hilfreich)

Sorry, verstehe wirklich nur noch Bahnhof. Täter-Opfer-Umkehr?

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#28
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(91932 Beiträge, 35775x hilfreich)

Zitat (von *darling*):
Täter-Opfer-Umkehr?

Naja, wenn der Verkäufer mittellos ist und bleibt, wirst Du alle Kosten tragen müssen ... das ist halt das Restrisiko ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#29
 Von 
*darling*
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 1x hilfreich)

Ok, das ist mir doch schon vor Einreichung der Klage und spätestens nach @reckoners Post #6 klar gewesen.
No risk no fun. Alles gut.

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#30
 Von 
Anami
Status:
Heiliger
(20116 Beiträge, 4051x hilfreich)

Zitat (von *darling*):
verstehe wirklich nur noch Bahnhof.
Das erscheint mir auch so. Es geht hier nicht um Täter oder Opfer. Da gibts nichts umzukehren. Aus *** Gründen konnten K und VK keine Einigung und auch keinen Vergleich finden. Nun muss das Gericht entscheiden.

Schön wärs, wenn du mal mitteilst, was das Gericht und die aufmerksame Richterin nach der Frist ab dem 24.9. dann irgendwann entschieden hat.

Ich tippe, der VK äußert sich gar nicht.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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