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Fernabsatz - Form der Widerrufsbelehrung strittig

26.6.2018 Thema abonnieren Zum Thema: Verkäufer link
 Von 
Dummfrager
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)
Fernabsatz - Form der Widerrufsbelehrung strittig

Hallo,
nach meinen Infos muss der Kunde beim Fernabsatz doch die Widerrufsbelehrung zugeschickt bekommen, sei es als Datei, als Text oder als Papierstück. Ein Reseller meint ein Link zu einem Web-download reicht aus. Ich hatte eine Auftragsbestätigung per Mail ohne Anlagen erhalten. Das Mailprogramm hat vermutlich alle Links entfernt und somit konnte ich auch die Widerrufsbelehrung nicht ablegen. Mir liegt eigentlich nichts vor - keine Belehrung, kein Musterwiderufsformular, gar nichts.
Jetzt entsteht leider der Streit zum Fristbeginn. Ich meine - hat noch gar nicht begonnen. DSL-Reseller meint "ist 14 Tage nach Emailversand vorbei". Reicht wirklich der Link oder ist das link vom Verkäufer?

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(73201 Beiträge, 32721x hilfreich)

Zitat (von Dummfrager):
Ein Reseller meint ein Link zu einem Web-download reicht aus.

Nun, in Deutschland wäre mir das neu.



Zitat (von Dummfrager):
Das Mailprogramm hat vermutlich alle Links entfernt

Da wäre dann relevant wessen Mailprogramm und ob das tatsächlich nur Links entfernt hat oder auch die Anlagen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
Dummfrager
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)

Im Webmail sind noch die Links drin. Die Bestätigung enthält nur ganz knapp die Vertragsinhalte und die Links zu AGB und Widerrufsbelehrung. Die Sicherheitseinstellungen des Email-Clients sind sehr restriktiv gesetzt und es sind alle Links nicht aufrufbar.
Bisher ware auch immer Anhänge in PDF oder txt in den Mails. So was komisches ist mir bislang nicht passiert.

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#3
 Von 
Dummfrager
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)

Irgendwie hatte ich Tomaten auf den Augen - ein klasse Kommentar von Sell war auch hier zu finden und bestätigt mich:

https://www.123recht.net/forum/internetrecht-edv-recht-fernabsatz/Keine-Widerrufsbelehrung-in-Auftragsbestaetigungs-E-Mail-__f539822.html

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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(73201 Beiträge, 32721x hilfreich)

Zitat (von Dummfrager):
So was komisches ist mir bislang nicht passiert.

Mir schon öfter - meist war es aber nicht das Mail-Programm sondern der Antivirus.


Das Problem: wenn der Anbieter alles korrekt versendet hätte aber der Mailhoster / das Mailprogramm vom Kunden die Sachen löschen - dann liegt das Problem im Machtbereich des Käufers.
Für den korrekten Versand der Pflichtinformation trägt der Unternehmer die Beweislast.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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