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Herrin und Sklave - eine Internetromanze

23.5.2020 Thema abonnieren
 Von 
L3nkrad
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Herrin und Sklave - eine Internetromanze

Hallo liebe Juristen. Ich bin als hobbymäßig seit neuestem als Internetherrin tätig und halte mir Online "Sklaven", die sich gerne erniedrigen und finanziell ausbeuten lassen. Jetzt hat einer mir angeboten per Teamviewer die Kontrolle über seinen PC zu übernehmen und alles machen zu können was ich will. Was ist wenn ich mir sein ganzes Geld schnappen würde und in AmazonGutscheinen oder PaysafeKarten umwandle? Kann er mich verklagen? Ich habe Chatverläufe in denen er danach verlangt. Aber wie sehen das die Staatsanwälte und Richter?

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
palino
Status:
Schüler
(267 Beiträge, 46x hilfreich)

Solange die andere Person mündig und zurechnungsfähig ist gehört es zur Freizügigkeit das man mit seinem Geld machen kann was man will.
Eine Strafbarkeit ist hier nicht gegeben.

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(77679 Beiträge, 33399x hilfreich)

Zitat (von L3nkrad):
Kann er mich verklagen?

Ja. Den Rechtsweg kann man immer beschreiten.
Ob erfolgreich, hängt von der Güte der jeweiligen Argumente ab.



Zitat (von L3nkrad):
Aber wie sehen das die Staatsanwälte und Richter?

Die Hellseher sind noch in Quarantäne.
Auch hier hängt es von der Güte der jeweiligen Argumente ab.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#3
 Von 
radfahrer999
Status:
Schlichter
(7915 Beiträge, 4556x hilfreich)

Zitat (von L3nkrad):
Was ist wenn ich mir sein ganzes Geld schnappen würde und in AmazonGutscheinen oder PaysafeKarten umwandle?
Hört sich stark nach Diebstahl an, oder ist das Teil des "Spiels"?

Zitat (von L3nkrad):
Jetzt hat einer mir angeboten per Teamviewer die Kontrolle über seinen PC zu übernehmen und alles machen zu können was ich will.
Ich vermute mal, dass du für diese "Dienste" von ihm auch bezahlt wirst und nicht damit einhergeht sich noch mehr zu nehmen als das was vereinbart war/ist.

-- Editiert von radfahrer999 am 24.05.2020 00:12

Signatur:Wenn dir die Antwort nicht gefällt, solltest du die Frage nicht stellen... ;-)
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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(77679 Beiträge, 33399x hilfreich)

Zitat (von radfahrer999):
oder ist das Teil des "Spiels"?

So ist es. Er zieht daraus seine Befriedigung. Nippelchen, Popo etc. sind uninteressant für ihn ...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#5
 Von 
radfahrer999
Status:
Schlichter
(7915 Beiträge, 4556x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
So ist es.
wenn es wirklich so ist, dass es bei des Spieles ist, dass die "Herrin" sich sein ganzes Geld schnappen soll, es in teilanonyme bis anonyme Gutscheine umwandelt und damit verschwindet, warum fragt sie dann nach ob es Konsequenzen haben könnte? Klingt für mich nicht plausibel. In erster Linie kann ich mir nur vorstellen, dass der "Sklave" hier einfach nur den Kontrollverlust über seinen PC erregend findet, aber nicht wenn das so ausufert, dass er "ausgeraubt" wird... Ich kann mir aber sowas auch gar nicht vorstellen...

-- Editiert von radfahrer999 am 24.05.2020 00:28

Signatur:Wenn dir die Antwort nicht gefällt, solltest du die Frage nicht stellen... ;-)
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#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(77679 Beiträge, 33399x hilfreich)

Zitat (von radfahrer999):
Ich kann mir aber sowas auch gar nicht vorstellen...

Goggle mal "Geldsklave" ...



Zitat (von radfahrer999):
warum fragt sie dann nach ob es Konsequenzen haben könnte?

Weil es immer einige Variablen gibt.
- Ungeschickte Formulierungen
- Reue wenn man der Ehefrau erklären muss, wieso die Girokarte beim Schuhkauf geschreddert wurde
- Ermittlern und Gericht muss man eventuell erst mal die Welt des BDSM erklären.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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