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Internetvertrag, Anbieter weigert sich Vertrag zu erfüllen

 Von 
Beo123
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 1x hilfreich)
Internetvertrag, Anbieter weigert sich Vertrag zu erfüllen

Hallo,

ich habe ein Problem mit meinem Internetanbieter. Und zwar habe ich einen neuen Vertrag mit ihm abgeschlossen. Dieser Vertrag beinhaltet bis zu 16 MBit/s Download und bis zu 2 MBit/s Upload.

Ich weiß das bei DSL die physikalischen Eigenschaften der Telefonleitung für die Bandbreite entscheidend sind.

Dies ist aber bei mir nicht das vorrangige Problem.

Der Anbieter weigert sicht schlichtweg das geeignete Übertragungsverfahren (VDSL) zu verwenden, damit zumindestens überhaupt die vollen 16 MBit/s Download ankommen. Für einen höheren Upload (über 0,9 MBit/s) wäre bei ADSL2+ Annex J nötig, dies beherrscht die vom Anbieter eingesetzte Hardware (DSLAM). Der Anbieter weigert sich aber bislang dieses zu aktivieren.

Vorab teilte mir die technische Abteilung telefonisch mit das man bei diesem Tarif VDSL einsetzen würde, um die höheren Upload zu erzielen. Davon wollte man aber nun jedoch nichts mehr wisse und behauptet das der Tarif ein ADSL Tarif sei.

Wenn es jedoch ein ADSL Tarif wäre, dürfte man ihn gar nicht mit bis zu 2 MBit/s bewerben, sofern man nicht bereit ist Annex J hierfür zu nutzen. Annex B wie es der Anbieter verwendet ermöglicht maximal 1 MBit/s Upload (real sind es aktuell trotz Vollsync netto 0,8 - 0,9 MBit/s)

Eine kleine Übersicht:

ADSL2+ mit Annex B => Nur 12,6 MBit/s netto Download und 0,9 MBit/s Upload, Grund für den niedrigen Download ist DPBO (dadurch sind nicht mehr als 12,6 MBit/s möglich, obwohl die Dämpfung für volle 16 MBit/s Download ausreichend wäre).

Grund für den niedrigen Upload von nur 0,8 - 0,9 MBit/s ist Annex B (xDSL over ISDN) welches trotz VOIP eingesetzt wird. Mit Annex B sind auch theoretisch nicht mehr als maximal 1 MBit/s Upload möglich.

ADSL2+ mit Annex J => Download wie bei Annex B mit DPBO. Der Upload würde jedoch, aufgrund der Nutzung von zusätzlichen Upload-Frequenzen die nicht mehr wie bei Annex B für ISDN reserviert werden, bei ca. 2,4 MBit/s bei meiner Dämpfung liegen.

VDSL => wurde kurz getestet, damit wären die 16 MBit/s Download (maximal sogar ca. 19 MBit/s) aufgrund eines deutlich breiteren Spektrums möglich, jedoch würde aufgrund der Dämpfung der Upload bei 1 MBit/s bleiben. Dies wurde kurz getestet. Jedoch hat der Mitarbeiter die VDSL-Schaltung ohne mein Einverständnis wieder rückgängig gemacht. Begründung: Leitung wäre länger als 1500 Meter und man hätte intern festgelegt das man nicht bereit ist bei mehr als 1500 Metern VDSL dauerhaft zu verwenden. Ziemlich konfus, zumal es bei dem Test 0 Übertragungsfehler gab und der Signalrauschabstand weit über den für einen stabilen Betrieb notwendigen 6 dB lag.

Nun hat der Anbieter seinen Syndikusrechtsanwalt bemüht welcher mir schreibt:

Er könne mir nur einen Altervertrag anbieten. Dieser kostet 5 Euro pro Monat mehr, hat keine 6 Monate Rabatt (20 Euro statt 30 Euro) und hat dafür die gleiche mickrige Leistung (12,6 MBit/s Download und 0,8 - 0,9 MBit/s Upload).

Oder sie wollen micht aus dem Vertrag komplett entlassen.

Da es hier keine wirkliiche Alternative gibt, kann ich leider nicht kündigen. Hier gibt es von keinem anderen Anbieter DSL (subventionierter Ausbau). Ansonsten gibt es nur Volumentarife oder eine LTE Flat welche aber 80 Euro pro Monat kosten würde und ich die Festnetzrufnummer wohl auch mit einem externen VOIP Anbieter nicht weiter nutzen könnte. Man erhält mit diesem LTE Tarif wohl keine dafür notwendige öffentliche IP.

Nun meine Frage:

Kann ich den Anbieter dennoch zu einer Leistungserfüllung bewegen ?

Viele Grüße

Beo123



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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Download Anbieter Nutzen Tarif


13 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Mr.Cool
Status:
Schlichter
(7784 Beiträge, 3267x hilfreich)

Woher kommt diese Annahme:

Zitat:
Der Anbieter weigert sicht schlichtweg das geeignete Übertragungsverfahren (VDSL) zu verwenden, damit zumindestens überhaupt die vollen 16 MBit/s Download ankommen.

Gerade ADSL2+ mit Annex.J ist das richtige Protokoll für bis zu 16 MBit/s. Daher keine Chance für eine weitergehende Forderung!
Falls es nicht der Netzbetreiber (Telekom?) ist, kann der Reseller erst recht nichts unternehmen, wenn der Netzbetreiber blockt.
Wenn keine vertragliche Verpflichtung für >16 MBit/s und VDSL besteht (Auftragsbestätigung?), dann ist das aussichtslos.
Pragmatisch betrachtet ist es ohnehin aussichtslos, denn wenn der Reseller geblockt wird, dann kann kein Gericht eine andere Schaltung erzwingen. Dann kommt man nur bei entsprechender Vertragslage wieder aus dem Vertrag raus.

Und nicht wundern - es ist einiges "konfus", wenn es um interne Netzbetreibervorschriften geht. Dagegen kommt man selbst dann nicht an, wenn man sich im Recht fühlt.

Signatur:Vernunft ist wichtiger als Paragraphen
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#2
 Von 
Beo123
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 1x hilfreich)

Hast du meinen Text überhaupt richtig gelesen ?

Es wird kein ADSL2+ mit Annex J eingesetzt, weil der Anbieter es nicht aktivieren möchte. Sondern leider nur ADSL2+ mit Annex B. Wohlgemerkt es ist ein All-IP Anschluss, der Einsatz von Annex B ist dabei absolut schwachsinnig.

Außerdem werden keine 16 MBit/s Download erreicht, da DPBO (erheblicher Teil des Spektrums wird durch den Anbieter unterdrückt => Vollsync ist absolut unmöglich) zum Einsatz kommt und auch selbst ohne DPBO würde die maximale DSLAM Brutto Rate selbst bei Vollsync nur 15 MBit/s Downstream (Nutzdatenrate = Bruttodatenrate - Overhead) zulassen.

VDSL ist dazu notwendig um aufgrund eines wesentlich breiteren Spektrums (mehr Träger) trotz des Einsatzes von DPBO noch die vollen 16 MBit/s netto zu realisieren ;-). Auch im Upload ist mit nur ADSL2+ mit Annex B selbst theoretisch bei 1 MBit/s Upload Schluss. Hierzu ist auch VDSL nötig, da der Anbieter kein ADSL2+ mit Annex J einsetzen will.

Es ist ein regionaler Anbieter mit einem eigenen Outdoor-DSLAM. Er kann somit bestimmen welche Modulation er an seinem DSLAM einsetzt. Der Anbieter hat ja bereits auch Mal auf meiner Leitung VDSL eingesetzt. Er hat es aber wieder rückgängig gemacht, weil die internen "Vorschriften" sagen es soll kein VDSL bei mehr als 1500 Metern TAL eingesetzt werden. Der Anbieter kennt nicht mal den Querschnitt der Leitung. Ich weiß aber von einem Telekom Mitarbeiter das ich durchgängig beim VZK 0,6 mm Querschnitt habe. Das habe ich dem Anbieter auch schon gesagt. Leider ist die technische Abteilung ziemlich inkompetent. Bei fast allen technischen Themen versteht man dort nur Bahnhof. Die verwenden auch nur vorkonfigurierte Profile vom DSLAM Hersteller, mit vollkommen falscher und viel zu hoher Interleaving Depth. Der Bras ist auch falsch eingestellt und limitiert selbst bei Annex B den Upload.

Das sie kein VDSL bei meiner Leitung dauerhaft einsetzen wollen ist zwar kompletter Schwachsinn, da das Modem mit bis zu 21 MBit/s brutto bei meiner Leitung ohne Fehler und mit 6 dB SNR synchronisiert, jedoch kann man es den Mitarbeitern leider nicht eintrichtern. Ihnen fehlt schlicht und ergreifend die Kompetenz um dies zu begreifen.

Es sind nur 18600 KBit/s Sync (brutto) für eine 16 MBit/s Nutzdatenrate erforderlich.

Kurzum: Der Anbieter dürfte den Tarif gar nicht anbieten, wenn er nicht die technische Grundlage für die Realisierung der 2 MBit/s Uplload und 16 MBit/s Download schaffen will. Es muss zumindestens theoretisch möglich sein die im Vertrag festgelegten Maximalbandbreiten zu erhalten. Ob sie schlussendlich durch die physikalischen Eigenschaften einer CuDA bei einigen Kunden eventuell nicht erreicht werden steht auf einem anderen Blatt.

Edit:

Zudem hat sich der Anbieter die Schuld quasi selbst eingestanden, indem er mir ein Sonderkündigungsrecht einräumte. Der Anbieter ist dafür bekannt eigentlich nie Kunden ziehen zu lassen, nur weil sie unzufrieden sind.




-- Editiert von Beo123 am 26.03.2018 23:29

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(68981 Beiträge, 31970x hilfreich)

Wenn der Vertragspartner nicht willig ist, mus sman die Entscheidung halt vor Gericht suchen.
Wenn die Güte der Argumente für das Gericht ausreichend und verständlch ist, sind die Erfolgsaussichten sogar recht gut.

Denn "Unmöglichkeit" scheint ja nicht vorzuliegen, da technisch machbar.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#4
 Von 
Mr.Cool
Status:
Schlichter
(7784 Beiträge, 3267x hilfreich)

Zitat (von Beo123):
Hast du meinen Text überhaupt richtig gelesen ?

Nö, bei so langatmigen Prosatexten schlafe ich leicht zwischendurch ein. Nutze die Sonderkündigung und gut ist.
Mehr wirst Du binnen 5 Jahren kaum rausholen!

Signatur:Vernunft ist wichtiger als Paragraphen
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#5
 Von 
Beo123
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 1x hilfreich)

@Harry van Sell

Danke für deine Antwort. Jedoch dachte ich eher das man sich mit dem Anbieter ohne Gericht gütlich einigen könnte. Sprich ihm begreiflich machen das er bei einem Gerichtsverfahren chancenlos ist.

Es ist doch einfach nur peinlich Tarife anzubieten und dann nicht mal die notwendigen Vorraussetzungen schaffen zu wollen, um die fixierten Maximalbandbreiten erreichen zu können.

Der Anbieter hätte so einen Tarif daher nie anbieten dürfen. Das ist meiner Meinung nach zumindestens eine Täuschung, wenn nicht sogar Betrug.

Nicht jeder Kunde steckt im Thema DSL so tief drin, als das er die Hintergründe der geringen Bandbreiten ermitteln könnte.

Der Anbieter hofft also auf "dumme" Kundschaft, die sich mit einem Satz wie:

"Ihre Leitung ist für mehr Bandbreite zu lang !" zufrieden gibt bzw. abspeisen lässt.

@Mr. Cool

Was nützt mir eine Kündigung, wenn es keine wirklichen Alternativen gibt ? Wie gesagt es ist der einzige DSL Anbieter hier.

Bei LTE gibt es unter 80 Euro/Monat nur als Festnetzersatz unbrauchbare Volumentarife.

Und selbst beim 80 Euro/Monat Tarif der Telekom ist eine stationäre Nutzung untersagt. Das wird so oder so nicht lange gut gehen, selbst wenn man so viel Geld in die Hand nehmen würde.

Ob die VOIP Telefonie mit den Festnetzrufnummern mit einem NAT harmoniert steht auch in den Sternen.








-- Editiert von Beo123 am 27.03.2018 01:33

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#6
 Von 
Mr.Cool
Status:
Schlichter
(7784 Beiträge, 3267x hilfreich)

Ist schon klar - aber in 10 Jahren hat es niemand geschafft über ein Gericht die Telekom zur Schaltung eines anderen Profils als "lt. interner Vorgabe/Tabelle" zu zwingen. Daher ist es nahezu aussichtslos auf dem Rechtsweg vorzugehen. UMTS ist nicht ausreichend schnell verfügbar, u.a. für Ersatzlösungen und Telefonie?

Tipp: vielleicht bekommst Du für das Szenario technische Hinweise im Onlinekosten-Forum. Vielleicht ist da ein Mitarbeiter aktiv?

Signatur:Vernunft ist wichtiger als Paragraphen
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#7
 Von 
Flo Ryan
Status:
Senior-Partner
(6772 Beiträge, 4677x hilfreich)

Zitat (von Beo123):
Es ist doch einfach nur peinlich Tarife anzubieten und dann nicht mal die notwendigen Vorraussetzungen schaffen zu wollen, um die fixierten Maximalbandbreiten erreichen zu können.
Für was auch? Schliesslich ist es eine Maximalbandbreite und die die Werte, die du erreichst, liegen noch vollkommen im Rahmen.

Signatur:Wo lagert die Post eigentlich die ganzen Briefe, die angeblich nie zugestellt worden sind?
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#8
 Von 
Beo123
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 1x hilfreich)

Die Maximalbandbreite muss aber theoeretisch erreichbar sein. Ist sie aber nicht, da das Beschaltungsverfahren und das DSL Profil nicht passen ;-). Außerdem gibt es eine neue Verordnung der BNA. Es muss die Maximallbandbreite zu 90 % erreichbar sein:

https://youtu.be/N7OZeyXeDKI?t=220



-- Editiert von Beo123 am 27.03.2018 09:40

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#9
 Von 
Mr.Cool
Status:
Schlichter
(7784 Beiträge, 3267x hilfreich)

Verlinke bitte die Produktinformationsblätter des Anbieters. Dann lässt sich das besser beurteilen.
Jedenfalls können Falschangaben wegen der Transparenzverordnung unangenehmer werden als Fehler in AGB und früheren Leistungsbeschreibungen.

Signatur:Vernunft ist wichtiger als Paragraphen
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#10
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(68981 Beiträge, 31970x hilfreich)

Zitat (von Beo123):
Jedoch dachte ich eher das man sich mit dem Anbieter ohne Gericht gütlich einigen könnte. Sprich ihm begreiflich machen das er bei einem Gerichtsverfahren chancenlos ist.

Naja, da sein Anwalt ja bereits mitgeteilt hat, was man als einzige Alternativen anbietet, dürfte die Chance nahe 0 sein.


Auch vor Gericht ist die Frage ob man ihn zu der Aktivierung eine Modus außerhalb der Richtlinien zwingen könnte.
Bei der Telekom ist es nicht gelungen, ob es bei einem kleineren lokalen Anbieter gelingen könnte, da habe ich so meine Zweifel.



Zitat (von Beo123):
um die fixierten Maximalbandbreiten erreichen zu können.

Juristisch gesehen ist er nicht verpflichtet die fixierte Maximalbandbreite zu liefern. Deshalb ja der Terminus Maximalbandbreite, da reicht es wenn er im Korridor liegt.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#11
 Von 
Beo123
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 1x hilfreich)

@Mr. Cool hier die Bandbreiten (minimal, normal und maximal):

https://abload.de/img/helinetwdsvy.jpg

Und hier die restlichen Informationen:

https://www.file-upload.net/download-13052373/Helinet_Maximumtarife.rar.html

@Harry van Sell

Er ist zumindestens dazu verpflichtet die technische Grundlage zu schaffen, um die Maximalbandbreiten erreichen zu können.

Dies ist bei ADSL2+ Annex B mit DPBO und maximal 15 MBit/s netto Download und 0,9 MBit/s netto Upload als Profilobergrenze nicht der Fall.

-- Editiert von Beo123 am 27.03.2018 10:58

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#12
 Von 
Mr.Cool
Status:
Schlichter
(7784 Beiträge, 3267x hilfreich)

Leider passt die wieder mal unbedachte Formulierung der BNetzA in keinster Weise zu den Vorgaben der Transparenzverordnung. Erklären kann man sich das nur, wenn man als Maximalgeschwindigkeit die "vertraglich zugesicherte Geschwindigkeit" aus der Auftragsbestätigung annimmt. Irgendwelche Tabellen des Providers sind irrelevant. Es gelten ausschließlich die individuellen Zusicherungen und Produktinformationsblätter!

Zitat:
Konkret liegt nach Auffassung der Bundesnetzagentur eine nicht vertragskonforme Leistung vor, wenn bei Festnetz-Breitbandanschlüssen im Download

nicht an mindestens zwei Messtagen jeweils mindestens einmal 90 Prozent der vertraglich vereinbarten Maximalgeschwindigkeit erreicht werden oder
die normalerweise zur Verfügung stehende Geschwindigkeit nicht in 90 Prozent der Messungen erreicht wird oder
die vertraglich vereinbarte Mindestgeschwindigkeit an mindestens zwei Messtagen jeweils unterschritten wird.

Die Maximum-Tarife scheinen Alttarife zu sein und nicht das aktuelle Tarifportfolio zu sein. Wenn es dafür, mit Ausnahme der Leistungsbeschreibung, keine Produktinformationsblätter gibt, sehe ich noch weniger rechtliche Ansatzpunkte. Wenn sich der Anbieter mit Irrtum o.a. Ausreden rauswinden will, dann wird es schwierig. Ich kenne jedenfalls keinen Referenzfall, in dem ein Provider auf dem Rechtsweg zu individuellen Einstellungen gezwungen wurde. Vermutlich auch, weil es keiner versucht hat.

-- Editiert von Mr.Cool am 27.03.2018 11:24

Signatur:Vernunft ist wichtiger als Paragraphen
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#13
 Von 
Beo123
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 1x hilfreich)

Die Maximum Tarife sind neu und aktuell. Die Produktinformationsblätter findest du in meinem Downloadlink, im Beitrag über dir.

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