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Telekom löschte bei Umzug des Business-Anschlusses Domain und sämtliche Geschäftsmails vom IMAP-Serv

 Von 
donjan
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 3x hilfreich)
Telekom löschte bei Umzug des Business-Anschlusses Domain und sämtliche Geschäftsmails vom IMAP-Serv

Liebe Community,

ich habe folgendes Problem und hoffe ihr könnt mir helfen:
Vor einigen Wochen habe ich als langjähriger Telekom Business Kunde den Umzug meines Anschlusses beantragt, da ich mein Büro innerhalb des gleichen Gebäudes gewechselt habe. Ich bin daraufhin von einer Mitarbeiterin der Telekom kontaktiert worden, die mir mitteilte, dass ich auf einen schnelleren VDSL-Anschluss umsteigen könne und dies für mich sogar günstiger wäre. Auf meine Nachfrage, ob sich dadurch etwas für mich ändere, verneinte die Dame. Ihr war allerdings entfallen, dass ich auch noch weitere Hardware benötigen würde, sobald mein Anschluss gelegt würde. Das ist zwar ärgerlich, aber war verschmerzbar (ich kaufte noch schnell einen Router).

Der wesentlich ärgerliche, meiner Meinung nach grob fahrlässige Fehler der Telekom ist jedoch ein anderer: Der Tarif, in den ich nun umgebucht wurde, enthielt nicht mehr das Businesspaket, d.h. sowohl meine Domain als auch meine Mailservices waren hier nicht enthalten. Darüber wurde ich weder schriftlich noch mündlich informiert! Gestern (Schaltungstermin) erhielt ich eine Mail, dass innerhalb von fünf Tagen meine Domain abgeschaltet werden würde. Beim Login in mein Kundenkonto musste ich feststellen, dass dies zu dem Zeitpunkt schon geschehen war, also nichts mit fünf Tagen! Und was noch schlimmer ist: Sämtliche Mails wurden von allen Nutzerkonten (also meine und die meiner Mitarbeiter) auf dem IMAP-Server gelöscht und sind nun nach Informationen diverser Telekom Mitarbeiter unwiederbringlich verloren. Ohne Warnung, einfach ALLES weg. Da ich von den Mails der letzten Monate keine Backups habe, ist dies für mein Unternehmen von existentieller Bedeutung. Erstens behindert dies den Arbeitsalltag massiv, zweitens kann ich so nicht meiner gesetzlichen Verpflichtung zur Aufbewahrung von Dokumenten nachkommen. Ich weiß, ich hätte Backups machen müssen. Das habe ich auch automatisiert, allerdings halt nicht täglich sondern nur alle paar Monate via lokaler Autoarchivierung. Ich hatte gedacht, dass sie auf dem IMAP-Server eines DAX-Unternehmens einigermaßen sicher sein sollten.

Nun meine Fragen:
1. Macht es Sinn, hier einen Anwalt einzuschalten? Man hat mir angeboten, dass man überprüfen werde, ob man mir nicht die Umzugsgebühren erstatten könne - nachdem ich gesagt habe, dass ich diese nicht bezahlen werde - auch, weil noch ein paar andere Dinge bei Umzug schiefgelaufen sind (Termin durch Techniker versäumt, die Routergeschichte etc.). Das reicht mir aber ehrlich gesagt nicht. (s.u.)
2. Habe ich evtl. doch noch eine Aussicht auf eine Wiederherstellung der Daten, wenn ich genügend Druck mache (mit Anwalt)? Oder sind die wirklich komplett weg? In Zeiten von Vorratsdatenspeicherung und Co. mag ich da nicht so recht dran glauben.
3. Sollte eine Wiederherstellung wirklich nicht möglich sein, kann ich dann zumindest Schadensersatz fordern (mit Aussicht auf Erfolg)? Der mir entstehende Schaden ist erheblich, dass sind mehrere Mitarbeitertage, ganz zu schweigen von möglichem Imageverlust.
4. Was kann ich tun, damit mir das nicht am Ende noch auf die Füße fällt, da ich meiner Verpflichtung zur Aufbewahrung von Dokumenten nicht nachgekommen bin?

Vielen Dank,

Beste Grüße
Jan

-- Editier von donjan am 24.02.2016 06:55

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Domain Daten Anwalt Telekom


14 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
radfahrer999
Status:
Schlichter
(7549 Beiträge, 4481x hilfreich)

Ich habe da so einige Fragen dazu, weil ich das Gesamtausmaß noch nicht so ganz begreife...

Zitat (von donjan):
Da ich von den Mails der letzten Monate keine Backups habe, ist dies für mein Unternehmen von existentieller Bedeutung.
Wenn es von existentieller Bedeutung wäre, dann hättest du doch eigene Backups erstellt? Wie ist das vertraglich mit der Bevorratung der Daten geregelt?

Zitat (von donjan):
kann ich so nicht meiner gesetzlichen Verpflichtung zur Aufbewahrung von Dokumenten nachkommen.

Da du keine Backups machst, frage ich mich, wie du dieser nachkommst?

Zitat (von donjan):
sind nun nach Informationen diverser Telekom Mitarbeiter unwiederbringlich verloren. (..) Macht es Sinn, hier einen Anwalt einzuschalten?
Wenn diese wirklich unwiederbringlich verloren sind, was soll er dann tun?

Zitat (von donjan):
Habe ich evtl. doch noch eine Aussicht auf eine Wiederherstellung der Daten, wenn ich genügend Druck mache (mit Anwalt)?

Wenn es heißt, dass sie unwiderbringlich weg sind, dann sind sie weg. Wenn der Anwalt die beidiskutieren kann, dann ist das toll, dann waren die aber nicht unwiderbringlich weg... :crazy:

Zitat (von donjan):
Oder sind die wirklich komplett weg?

Wer weiß das schon

Zitat (von donjan):
Sollte eine Wiederherstellung wirklich nicht möglich sein, kann ich dann zumindest Schadensersatz fordern (mit Aussicht auf Erfolg)?

Welcher Schaden ist dir denn entstanden (in € beziffert), den du auch nicht teilweise mit zu vertreten hast?
Prinzipiell sehe ich schon, dass dir ein Scahden durch Dritte in dem Fall der Telekom entstanden ist, aber ich würde da vermuten, dass es da Regelungen in den AGB gibt, die den Kunden mit ins Boot nehmen.

Zitat (von donjan):
Der mir entstehende Schaden ist erheblich, dass sind mehrere Mitarbeitertage, ganz zu schweigen von möglichem Imageverlust.

Daran hast du doch imho eine gewisse Mitschuld, da du dich selbst nicht um die Verfügbarkeit deiner Daten durch dich oder Dritte gekümmert hast.

Zitat (von donjan):
Was kann ich tun, damit mir das nicht am Ende noch auf die Füße fällt, da ich meiner Verpflichtung zur Aufbewahrung von Dokumenten nicht nachgekommen bin?

Backups auch in die eigene Hand nehmen. Doppelte Datenvorräte sind besser als einer; wie du gerade schmerzlich festgestellt hast.

Signatur:Wenn dir die Antwort nicht gefällt, solltest du die Frage nicht stellen... ;-)
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#2
 Von 
asd1971
Status:
Student
(2599 Beiträge, 888x hilfreich)

Zitat (von donjan):

1. Macht es Sinn, hier einen Anwalt einzuschalten? Man hat mir angeboten, dass man überprüfen werde, ob man mir nicht die Umzugsgebühren erstatten könne - nachdem ich gesagt habe, dass ich diese nicht bezahlen werde - auch, weil noch ein paar andere Dinge bei Umzug schiefgelaufen sind (Termin durch Techniker versäumt, die Routergeschichte etc.). Das reicht mir aber ehrlich gesagt nicht. (s.u.)
2. Habe ich evtl. doch noch eine Aussicht auf eine Wiederherstellung der Daten, wenn ich genügend Druck mache (mit Anwalt)? Oder sind die wirklich komplett weg? In Zeiten von Vorratsdatenspeicherung und Co. mag ich da nicht so recht dran glauben.
3. Sollte eine Wiederherstellung wirklich nicht möglich sein, kann ich dann zumindest Schadensersatz fordern (mit Aussicht auf Erfolg)? Der mir entstehende Schaden ist erheblich, dass sind mehrere Mitarbeitertage, ganz zu schweigen von möglichem Imageverlust.
4. Was kann ich tun, damit mir das nicht am Ende noch auf die Füße fällt, da ich meiner Verpflichtung zur Aufbewahrung von Dokumenten nicht nachgekommen bin?
Vielen Dank,
Beste Grüße
Jan
-- Editier von donjan am 24.02.2016 06:55

Nun mal von der Seite eines IT´lers

1.: Ist eine Frage der Beweisbarkeit. Bei Telefon liegt die bei null. Wenn das ein Businessanschluss war, dann hat man zumindest die Möglichkeit, dass die Telekom schneller den Anschluss anbieten muss. Ob ein Router dabei sein muss oder nicht hängt auch vom Vertrag. Ob es sich lohnt wegen 150 € wegen dem Router sich zu streiten?
2.: Darauf würde ich nicht hoffen.
3.: Da würde ich erst einmal die AGB lesen. Darüber hinaus ist es für jede Firma essentiell ein Backup laufen zu lassen. Jeder Unternehmer, der das unterlässt, ist selber Schuld. Ich persönlich traue auch den Cloud-Lösungen nicht, da u. a. bei fehlendem Internetzugang nichts geht. Auch wenn ein Exchangeserver oder Zarafa etwas kosten - wie man sieht, wäre es wohl doch besser gewesen etwas zu investieren. Oder einen guten IT´ler zu engagieren.
4.: Das ist ja bereits der Fall.

Manchmal lernt man auch dazu. Insofern wäre es wohl angebracht in IT zu investieren. Btw.: die Vergangenheit zeigt auch, dass Microsoft und Co. bereits Probleme bei Emails hatten. Umso mehr ist es wichtig eigene Backups zu machen.

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#3
 Von 
TheSilence
Status:
Lehrling
(1651 Beiträge, 1020x hilfreich)

Zitat:
Da ich von den Mails der letzten Monate keine Backups habe, ist dies für mein Unternehmen von existentieller Bedeutung.

Da haben wir das Dilemma.
Wenn du einen Schadensersatzanspruch begründen willst, mußt du begründen, wieso die Mails für dich wertvoll waren.
Sobald die Mails für dich wertvoll waren, wird man dir vorhalten, du hättest selbst für eine ausreichende Datensicherung sorgen müssen.
Ergo wird da nicht viel zu machen sein, sofern die Vertragsgestaltung nicht ausnahmsweise etwas anderes hergibt.

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#4
 Von 
asd1971
Status:
Student
(2599 Beiträge, 888x hilfreich)

Zitat (von TheSilence):
Zitat:Da ich von den Mails der letzten Monate keine Backups habe, ist dies für mein Unternehmen von existentieller Bedeutung.
Da haben wir das Dilemma.
Wenn du einen Schadensersatzanspruch begründen willst, mußt du begründen, wieso die Mails für dich wertvoll waren.
Sobald die Mails für dich wertvoll waren, wird man dir vorhalten, du hättest selbst für eine ausreichende Datensicherung sorgen müssen.
Ergo wird da nicht viel zu machen sein, sofern die Vertragsgestaltung nicht ausnahmsweise etwas anderes hergibt.

Dies ist auch abhängig von den AGB. Manche Anbieten speichern ja Emails entsprechend. Trotzdem ist das hier total fahrlässig.

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#5
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(11491 Beiträge, 4922x hilfreich)

Das ist sogar grob fahrlässig.
donjan, du versucht hier deinen eigenen Fehler auf andere abzuwälzen.
DU bist derjenige der Mist gebaut hat.

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#6
 Von 
donjan
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 3x hilfreich)

Hallo miteinander,

vielen Dank schon einmal für die vielen, teilweise wirklich sehr hilfreichen, Antworten. Ich muss später wohl noch einmal in Ruhe die AGB durchgehen. Mir ist klar, dass ich es versäumt habe, regelmäßige Backups anzulegen. Mir war aber ehrlich gesagt nicht klar, dass beim Löschen des Servers durch den Betreiber bei der Synchronisierung auch meine lokal gespeicherten Mails gelöscht werden. Auch die rechtliche Verpflichtung zur Aufbewahrung wichtiger Mails war mir bis gestern nicht bewusst. Ich weiß, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Die besonders wichtigen geschäftsrelevanten Dokumente habe ich auch anderweitig gesichert (Desktop und NAS), ich denke, dass ich da rechtlich nichts zu befürchten hätte. Dennoch wiegt der Verlust fast des gesamten Mailverkehrs schwer. Es geht hier um ein Unternehmen mit weniger als 5 Mann, die hier vorgeschlagenen Exchangelösungen etc. sind da leider deutlich zu kost- und arbeitsaufwändig. Die von der Telekom angebotene Lösung war zu jeder Zeit eigentlich mehr als ausreichend. Ich bin halt davon ausgegangen, dass Backups alle paar Monate genügen werden. Wieso soll man auch erwarten, dass vom Betreiber sämtliche Mails unwiderruflich gelöscht werden? Ich wage mal die These aufzustellen, dass in Kleinstunternehmen kaum jemand täglich zusätzliche Backups zu Businesslösungen von Google, Telekom, Strato und so weiter anfertigt. Vom Privatanwender mal ganz zu schweigen.

Ich weiß, dass ich da etwas versäumt habe und unter Umständen fahrlässig gehandelt habe. So weit so gut. Dass ich mir jedoch von einem Mitglied mit über 5000 Beiträgen (micbu) sagen lassen muss, ich versuche hier meinen Fehler auf andere abzuwälzen finde ich, vom "Ton" desjenigen mal abgesehen, unter aller Kanone. Natürlich habe ich hier etwas versäumt und darüber rege ich mich mindestens genauso viel auf wie über die Löschung der Mails. Diese erfolgte aber ohne jegliche Vorwarnung usw. durch die Telekom. Dass ich mich dagegen nicht abgesichert habe, das ist mein Fehler, stimmt. Nur: Hätte die Telekom ihrerseits nicht mindestens genauso fahrlässig gehandelt, dann hätte ich jetzt überhaupt kein Problem.

Nun ja, wie dem auch sei. Ich sehe schon, dass ich Schwierigkeiten haben werde, den mir entstandenen Schaden zu beziffern. Ehrlich gesagt will ich ja auch gar keinen Schadensersatz, ich will die verdammten Mails wiederhaben. :) Aber nun gut, das kann ich mir wohl abschminken.

Ich melde mich noch einmal, sobald ich mich in AGB und Vertragsdetails eingelesen habe. Denjenigen, die sich die Mühe gegeben haben, sich sachlich mit meinem Problem auseinanderzusetzen und geantwortet haben: Vielen, vielen Dank! Ihr habt mir schon einmal sehr geholfen.

Beste Grüße
Jan

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#7
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(11491 Beiträge, 4922x hilfreich)

Zitat (von donjan):
Dass ich mir jedoch von einem Mitglied mit über 5000 Beiträgen (micbu) sagen lassen muss, ich versuche hier meinen Fehler auf andere abzuwälzen finde ich, vom "Ton" desjenigen mal abgesehen, unter aller Kanone.

Wie würdest du es denn nennen wenn jemand einen Anwalt beauftragen würde um gegen dich vorzugehen wegen eines groben Fehlers den der andere selbst begangen hat?

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#8
 Von 
donjan
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 3x hilfreich)

Wenn ich jemandem die Vorfahrt nehmen würde, ihn anfahren würde und er sich verletzt, muss ich auch damit rechnen, dass derjenige mich verklagt. Auch wenn er sich die Kopfverletzungen zugezogen hat, weil er keinen Helm getragen hat. Was ich damit sagen will: Die haben doch zuerst grob fahrlässig gehandelt. Warum sollte man dann nicht zumindest die rechtlichen Möglichkeiten ausloten?

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#9
 Von 
Lifeguard
Status:
Student
(2873 Beiträge, 1289x hilfreich)

Ich hatte den Käse auch schonmal mit einem Tochterunternehmen der TCom. Nachdem jedoch in meinem Vertrag auch der Backup vereinbart war und die auch vor vertragsende den Mailserver platt gemacht haben, war ich erstaunt, dass nach einem sehr deutlichen Brief an den Vorstand das gesamtbackup vom alten Mailserver bemüht wurde und sich der Verlust auf 2 Tage beschränkt hat.

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#10
 Von 
TheSilence
Status:
Lehrling
(1651 Beiträge, 1020x hilfreich)

Zitat:
Mir war aber ehrlich gesagt nicht klar, dass beim Löschen des Servers durch den Betreiber bei der Synchronisierung auch meine lokal gespeicherten Mails gelöscht werden.

Das ist bei IMAP eine Einstellung des Clients, das hättest du anders konfigurieren können. Auch das hätte sich aus Sorgfaltspflichtsgründen empfohlen (und wieder gilt, wer sich nicht auskennt, muß sich eben Fachwissen einkaufen).

Zitat:
Ich bin halt davon ausgegangen, dass Backups alle paar Monate genügen werden. Wieso soll man auch erwarten, dass vom Betreiber sämtliche Mails unwiderruflich gelöscht werden?

Schon da du gar nicht wissen kannst, wie oft der Betreiber Backups macht und wie lange er alte aufhebt, war das grob fahrlässig. Im übrigen könnte auch einer deiner Mitarbeiter versehentlich Mails löschen, auch dann wäre ein Backup der einzige Weg aus dem Dilemma.

Zitat:
Ich wage mal die These aufzustellen, dass in Kleinstunternehmen kaum jemand täglich zusätzliche Backups zu Businesslösungen von Google, Telekom, Strato und so weiter anfertigt. Vom Privatanwender mal ganz zu schweigen.

Nur weil haufenweise Leute regelmäßig zu McDonald's gehen, kann ich nicht erwarten, schlank und gesund zu bleiben, wenn ich das gleiche tue. ;)
Ich habe zuhause ein NAS für Ausfallsicherheit und mache trotzdem Backups (ein NAS schützt nur gegen Ausfall von Festplatten, nicht gegen versehentliches Löschen durch den Nutzer) - bei den wichtigsten Daten auf USB-Sticks, von denen einer außerhalb der Wohnung gelagert wird (Cloud-Dienste kommen wegen der Datenmenge bei mir nicht in Frage).
Was ich für meine Urlaubsfotos mache, kann ein Unternehmen, egal wie klein, doch sicher mindestens für seine wirklich (und nicht nur ideell) wertvollen Daten machen.

Zitat:
Auch wenn er sich die Kopfverletzungen zugezogen hat, weil er keinen Helm getragen hat.

Dann wird er aber (wenn er Motorradfahrer war) eine Mitschuld in der Höhe bekommen, wie der Schaden mit Helm geringer gewesen wäre. Als Autofahrer analog, wenn er nicht angeschnallt war.

-- Editiert von TheSilence am 25.02.2016 12:09

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#11
 Von 
asd1971
Status:
Student
(2599 Beiträge, 888x hilfreich)

Zitat (von micbu):
Das ist sogar grob fahrlässig.
donjan, du versucht hier deinen eigenen Fehler auf andere abzuwälzen.
DU bist derjenige der Mist gebaut hat.

Dies hängt von den AGB ab. Es gibt auch Anbieter eben, die selbst speichern. Dann haften die auch. Insofern muss das nicht grobfahrlässig sein. Die Frage ist, wie erwähnt, was die AGB des Businessanschlusses hergeben.

Trotz allem macht darf eine Firma, die abhängig von Emails ist, nicht abhängig vom Anbieter machen. Das Resultat sieht man hier.

Zumal man natürlich auch nachweisen muss, wie hoch der Schaden ist. Bei Emails ziemlich unmöglich.

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#12
 Von 
asd1971
Status:
Student
(2599 Beiträge, 888x hilfreich)

Zitat (von donjan):
Es geht hier um ein Unternehmen mit weniger als 5 Mann, die hier vorgeschlagenen Exchangelösungen etc. sind da leider deutlich zu kost- und arbeitsaufwändig.

Das ist totaler Quatsch! Wenn du dich nicht auskennst, ok. Aber man kann durchaus mit wenigen Mitteln gute Lösungen finden. Und anscheinend wäre es nicht arbeitsaufwändig gewesen in Anbetracht der Tatsache, dass du keine Mails mehr hast.

NAS als Beispiel: Wenn du Synology NAS nutzt, kannst du ZARAFA benutzen. Oder den Mailserver, den integriert ist.

Das nur als Beispiel. Klar muss man etwas investieren, Beratung ist nicht kostenlos. Aber auch du verdienst eben durch deine Arbeit.

Insofern mein Rat. Hol dir einen tüchtigen IT´ler, der dir mehrere Möglichkeiten aufzeigt.

-- Editiert von asd1971 am 25.02.2016 12:36

2x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#13
 Von 
asd1971
Status:
Student
(2599 Beiträge, 888x hilfreich)

Zitat (von Lifeguard):
Ich hatte den Käse auch schonmal mit einem Tochterunternehmen der TCom. Nachdem jedoch in meinem Vertrag auch der Backup vereinbart war und die auch vor vertragsende den Mailserver platt gemacht haben, war ich erstaunt, dass nach einem sehr deutlichen Brief an den Vorstand das gesamtbackup vom alten Mailserver bemüht wurde und sich der Verlust auf 2 Tage beschränkt hat.

Was aber nicht immer funktioniert. Ein Versuch ist es allerdings wert.

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#14
 Von 
asd1971
Status:
Student
(2599 Beiträge, 888x hilfreich)

Zitat (von TheSilence):

Ich habe zuhause ein NAS für Ausfallsicherheit und mache trotzdem Backups (ein NAS schützt nur gegen Ausfall von Festplatten, nicht gegen versehentliches Löschen durch den Nutzer) - bei den wichtigsten Daten auf USB-Sticks, von denen einer außerhalb der Wohnung gelagert wird (Cloud-Dienste kommen wegen der Datenmenge bei mir nicht in Frage).
Was ich für meine Urlaubsfotos mache, kann ein Unternehmen, egal wie klein, doch sicher mindestens für seine wirklich (und nicht nur ideell) wertvollen Daten machen.

Es gibt auch Time-Backups. So dass auch bei Löschung einer Variante die älteren Daten weiterhin verfügbar sind.

Was aber hier vergessen wird: Es reicht auch Feuer, Rauch, Wasser, oder einfach eine Überspannung - Daten sind futsch.

Insofern muss natürlich ein Gesamtkonzept aufgebaut sein. Ansonsten kann man sich das Ganze auch sparen.

-- Editiert von asd1971 am 25.02.2016 12:36

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