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Unfreie Rücksendung von Falschlieferung

17. Februar 2010 Thema abonnieren
 Von 
derfuchs
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Unfreie Rücksendung von Falschlieferung

Habe ein Produkt bestellt, es wurde jedoch ein anderes geliefert - Falschlieferung. Auf Rückfragen wurde gesagt, dass das gewollte Produkt nicht vorrätig sei. Meiner Meinung nach könnte das auch Betrug sein... aber darauf will ich erstmal nicht hinaus:
Ich erhielt ein Rücksendeschein in dem erwähnt war dass ich Rücksendungen grundsätzlich frankiert werden müssen. Ich habe es so verstanden dass Falschlieferungen selbstverständlich eine Ausnahme sind. Ich denke 357 II BGB gibt mir was die Kosten angeht recht, die hat nämlich der Verkäufer zu tragen.
Ich schickte das Produkt unfrei zurück.. daraufhin nahm der Händler es nicht an.. es kahm wieder zu mir und ich musste 10,- Eur zahlen.
Frage ist nun ob meine unfreie Rücksendung Ok ist - Über kompetente Antworten wäre ich dankbar. Was wären die Handlungsempfehlungen ?


-- Editiert am 17.02.2010 18:45

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12313.09.2012 15:30:27
Status:
Praktikant
(935 Beiträge, 300x hilfreich)

VORHER mit dem Verkäufer kommunizieren. In den AGB wird "unfrei" ausgeschlossen. Eine Vereinbarung sollte man vor Rücksendung immer treffen und die Rechtslage ist bei gewerblichen Anbietern klar. Die Kosten bleiben bei dir!

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0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
gemini12bv
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 2x hilfreich)

Laut BGB sollen sich beide Seiten über eine Rücksendung einigen auch wenn es eine Falschlieferung war. In den AGB´s müsste es zu lesen sein.

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0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(105986 Beiträge, 37845x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Ich habe es so verstanden dass Falschlieferungen selbstverständlich eine Ausnahme sind. <hr size=1 noshade>

Warum sollte die Rücksendung einer Falschlieferung keine Rücksendung sein?


quote:<hr size=1 noshade>Ich denke 357 II BGB gibt mir was die Kosten angeht recht, die hat nämlich der Verkäufer zu tragen. <hr size=1 noshade>

Selbst wenn § 357 BGB hier zur Anwendung käme, bedeutet das nicht , das der Kunde dem Händler durch Strafporto bei unfreier Rücksendung Schaden verursachen darf. Das der Verkäufer die Versandkosten zu tragen hat bedeutet nur die Pflicht zur Erstattung derselben, nicht jedoch das grundsätzliche Recht auf unfreie Rücksendung.
Hier dürfte der Kunde gegen die Schadensminderungspflicht (§ 254 BGB ) verstoßen haben.
Die 10 EUR sind daher von Ihm zu tragen.


Desweitern handelt es sich nicht um einen Widerruf im Rahmen des Widerrufsrechtes, sondern um eine Rücksendung wegen Falschlieferung, also einem Sachmangel nach § 434 Abs. 3 BGB .




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Die Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung/Interpretation dar !

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