Werbung mit Namen, ohne Erlaubnis

4. Juli 2011 Thema abonnieren
 Von 
DanLee
Status:
Frischling
(44 Beiträge, 0x hilfreich)
Werbung mit Namen, ohne Erlaubnis

Nehmen wir mal folgendes an:

Person A ist Veranstalter von diversen Events & Partys in einer Stadt.

Nun schaltet ein Partyportal Werbung für eine Discothek bzw. postet die einzelnen Party der Discothek in einem s.g. Veranstaltungskalender online - allerdings unrechtsmäßig mit dem Namen von Person A.

Person A wird darauf von div. Personen angeschrieben und gefragt, ob sie dort wirklich veranstaltet - was allerdings nicht der Fall ist. Es wurde also unrechtsmäßig mit dem Namen von Person A Werbung gemacht.

Auf Nachfrage bei der betreffende Disco wurde mitgeteilt, dass der Betreiber des Partyportals für die Einträge verantwortlich sei - dieser hätte die Einträge im Auftrag für die Disco vorgenommen.

Person A hat den Betreiber angeschrieben, dieser hat die Einträge alle rausgenommen.

In wie weit kann Schadensersatz für die unrechtsmäßige Werbung gefordert werden? Es ist rufschädigend bzw. weiss Person A ja nicht, wieviele Gäste auf Grund der unrechtsmäßigen Werbung zu dem Event gegangen sind.

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-- Editiert am 04.07.2011 16:34

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
DanLee
Status:
Frischling
(44 Beiträge, 0x hilfreich)

keiner ne ahnung?

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0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Snoop Pooper Scoop
Status:
Student
(2858 Beiträge, 1121x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>In wie weit kann Schadensersatz für die unrechtsmäßige Werbung gefordert werden? <hr size=1 noshade>


Unproblematisch anzusetzen wäre wohl der fiktive Lizenzschaden. D.h. es wäre zu ermitteln, wieviel der A dafür bekommen hätte, mit seinem Namen für die Veranstaltung zu werben.

Schwieriger wird es wohl mit abstrakten Schäden wie der angegebenen "Rufschädigung". Wie könnte A diese beweisen und quantifizieren?

Eine "Gewinnabschöpfung" ist nach §10 UWG zwar möglich, würde aber an die Staatskasse gehen und nicht an den A.

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