Auto bei eBay ersteigert, Verkäufer bricht den Kauf ab da angeblich die Auktion doppelt

25. März 2024 Thema abonnieren
 Von 
leonloewe
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)
Auto bei eBay ersteigert, Verkäufer bricht den Kauf ab da angeblich die Auktion doppelt

Hallo,
ich war bei einer eBay Auktion (https://www.ebay.de/itm/204694391516) Höchstbieter und habe von eBay eine Mail zum erfolgreichen Kauf bekommen. Nun bricht der Verkäufer eigenmächtig den Kauf ab, mit der Begründung er hätte den eBay hätte den Artikel aus Versehen doppelt eingestellt. Da lief die Auktion aber schon mehr als 5 Tage.
Nun habe ich die Übergabe verlangt und der Verkäufer, reagiert in der Form darauf, dass er mir anbietet ich könne ja wenn er das Auto wieder eingestellt hat erneut bieten.
Hat er auch wieder eingestellt, zum 7-fachen Preis.
Wie ist die rechtliche Lage, habe ich eine Chance das Auto zu dem Ersteigerungspreis zu bekommen?
Ein Einschreiben mit Fristsetzung und Forderung der Übergabe zum Ersteigerungspreis, schicke ich heut noch raus.
Gruß Leon

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33 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13855 Beiträge, 4383x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
... mit der Begründung er hätte den eBay hätte den Artikel aus Versehen doppelt eingestellt.
Das könnte man als Irrtumsanfechtung auslegen (soweit das Doppelt denn zutrifft, und wichtig: in der anderen Auktion auch verkauft wurde).

Zitat:
... und der Verkäufer, reagiert in der Form darauf, dass er mir anbietet ich könne ja wenn er das Auto wieder eingestellt hat erneut bieten.
Hat er auch wieder eingestellt, zum 7-fachen Preis.
Das widerspricht dem Grund der Anfechtung nun aber total. Da hätte er sich besser was anderes ausgedacht.

Fazit: Imho war es keine wirksame Anfechtung, der Vertrag ist weiterhin gültig.
Was aber nicht bedeutet, dass es einfach wird. Im einfachsten Fall ist die Gegenseite mittellos, dann bleibst du auch nach gewonnenem Prozess auf den Kosten sitzen, und das Auto bekommst du natürlich auch nicht.

Stefan

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
leonloewe
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Er hat den Artikel tatsächlich zweimal verkauft, der zweite Preis lag ca. 600,- EUR höher.
Ich habe irgendwie den Gedanken, dass es Absicht war.
Nach dem Motto:
Ich schaue erstmal was das Auto bringt, stelle es doppelt ein und berufe mich dann auf den Irrtum.
Was mich stutzig macht ist die Behauptung eBay hätte den Fehler begangen und die Auktion doppelt eingestellt.
Allerdings unterscheiden sich die Einstellzeiten.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
vacantum
Status:
Lehrling
(1154 Beiträge, 195x hilfreich)

Screenshots von der beendeten Auktion und dem wieder eingestellten Fahrzeug (https://www.ebay.de/itm/204701768765?itmmeta=01HSTMGH56HEPVXWVKKQQ3FZQ4&hash=item2fa92d1c3d:g:afEAAOSwTXxl8wHd) erstellen. Alle Kommunikationsverläufe sichern.

Per eBay Mitteilungsnachricht den Verkäufer darauf hinweisen, dass ein gültiger Kaufvertrag zum Preis von 2009,00 Euro vorliegt und die Abholung innerhalb der nächsten x Tage mit der vereinbarten Barzahlung erfolgen wird.

Ansonsten Anwalt beauftragen, die Anwaltskosten muss der Verkäufer zusätzlich tragen.

Rechtliche Grundlage:

Zitat:
BGH, 08.06.2011, VIII ZR 305/10
Der Kauf­vertrag über die angebotene Ware komme nicht erst zustande, wenn die Auktion am vorgesehenen Termin endet. Schon das Einstellen des Angebots sei verbindlich, urteilten die obersten deutschen Zivil­richter in Karls­ruhe. Der Vertrag kommt mit dem bei Auktions­ende Höchst­bietenden zustande. Das gilt auch bei vorzeitigem Abbruch der Auktion, sofern der Anbieter dazu nicht berechtigt ist.


Berechtigte Gründe wären z.B. Diebstahl des Fahrzeugs oder Zerstörung oder Irrtum ... keiner davon liegt hier vor.

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
metttwurstkneckebrot
Status:
Praktikant
(602 Beiträge, 297x hilfreich)

Zitat (von vacantum):
Ansonsten Anwalt beauftragen, die Anwaltskosten muss der Verkäufer zusätzlich tragen.

Ich bin mir da nicht sicher, weil der Fragesteller @leonloewe hier einiges verschwiegen hat.

1. Es gab in der Tat zwei identische Auktionen, d.h. mit ein- und derselben Artikelbeschreibung und denselben Artikelfotos. Jeder, der beide Auktionen gesehen hat, hat wissen müssen, dass hier ein- und derselbe Artikel irrtümlich zweimal eingestellt wurde.

2. Das letzte Gebot erfolgte bei beiden Auktionen am 17. März, abgebrochen wurde die Auktion am 19. März.

3. @leonloewe wusste von beiden Auktionen, und hat bei beiden mitgeboten.

4. @leonloewe war Höchstbieter nur bei einer der beiden Auktionen, nämlich der mit dem niedrigeren Endpreis. Er hat offenkundig bewusst nicht bei beiden Auktionen bis zum Schluss mitgeboten, sondern sich nur bei der "billigeren" das Höchstgebot gesichert.

Ich würde die Position des Fragestellers für erheblich erfolgversprechender halten, wenn er bei beiden Auktionen Höchstbieter gewesen wäre. In einem solchen Fall würde ich an seiner Stelle einen Anwalt einschalten. So aber halte ich die Situation für wenig eindeutig, zumal er weiß und wusste, dass er bei der zweiten Auktion für eindeutig denselben Artikel einem anderen Bieter unterlegen war.


-- Editiert von User am 25. März 2024 15:30

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#5
 Von 
vacantum
Status:
Lehrling
(1154 Beiträge, 195x hilfreich)

Zitat (von metttwurstkneckebrot):
Es gab in der Tat zwei identische Auktionen, d.h. mit ein- und derselben Artikelbeschreibung und denselben Artikelfotos. Jeder, der beide Auktionen gesehen hat, hat wissen müssen, dass hier ein- und derselbe Artikel irrtümlich zweimal eingestellt wurde.
Der TE redet aber von der aktuellen Auktion unter

https://www.ebay.de/itm/204701768765?itmmeta=01HSTMGH56HEPVXWVKKQQ3FZQ4&hash=item2fa92d1c3d:g:afEAAOSwTXxl8wHd,

bei der das Fahrzeug jetzt mit Startpreis 13.500 Euro eingestellt wurde.

Im übrigen sind in der Historie dieses Verkäufers drei (!) beendete Auktionen mit dem selben Fahrzeug zu sehen:

1. Verkauft am 19.3, 30 Gebote, Preis 2009,- Euro
https://www.ebay.de/itm/204694391516?itmmeta=01HSV71GNQW6JA450ZKVRDGGV4&hash=item2fa8bc8adc:g:yFYAAOSwnkRl8xhM

2. Verkauft am 19.3., 26 Gebote, Preis 2.679,- Euro
https://www.ebay.de/itm/204694415303?itmmeta=01HSV71GNQ852B6G4WYVFTN5X4&hash=item2fa8bce7c7:g:yFYAAOSwnkRl8xhM

3. Verkauft am 14.3 (!), 5 Gebote, Preis: 14,50 Euro
https://www.ebay.de/itm/204694120823?itmmeta=01HSV71GNQ5KEGB4C15CZAESCP&hash=item2fa8b86977:g:afEAAOSwTXxl8wHd

Und bei allen der Text als Info von ebay:
Dieses Angebot wurde vom Verkäufer am xx.xx.xx um xx:xxbeendet, da der Artikel verkauft wurde.

=> Jetzt würde ich sofort einen Anwalt einschalten.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
leonloewe
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von metttwurstkneckebrot):
4. @leonloewe war Höchstbieter nur bei einer der beiden Auktionen, nämlich der mit dem niedrigeren Endpreis. Er hat offenkundig bewusst nicht bei beiden Auktionen bis zum Schluss mitgeboten, sondern sich nur bei der "billigeren" das Höchstgebot gesichert.


Das ist richtig, ich habe bei beiden Auktionen mitgeboten und habe auch bei beiden das gleiche Höchstgebot abgegeben. Die Auktion die ich gewonnen habe, war die die zuerst eingestellt wurde.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
leonloewe
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Was mir noch eingefallen ist, warum hat der Verkäufer beide Auktionen gelöscht und nicht nur eine?

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121348 Beiträge, 40009x hilfreich)

Zitat (von metttwurstkneckebrot):
So aber halte ich die Situation für wenig eindeutig, zumal er weiß und wusste, dass er bei der zweiten Auktion für eindeutig denselben Artikel einem anderen Bieter unterlegen war.

Da könnte es sogar passieren, das er Recht hat / bekommt, aber es wegen Rechtsmissbräuchlichkeit nicht durchsetzen kann.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
metttwurstkneckebrot
Status:
Praktikant
(602 Beiträge, 297x hilfreich)

Zitat (von leonloewe):
Das ist richtig, ich habe bei beiden Auktionen mitgeboten
Und das sehe ich als Problem. Die Situation ist meiner Meinung nach so: Der Verkäufer hat ausdrücklich angefochten. Dazu musste er nicht die in Frage kommenden Paragraphen §§ 119,120 BGB nennen, es reicht die glaubwürdige Nennung eines wirksamen Anfechtungsgrunds. Das hat er getan, insoweit kein Mensch sich sehenden Auges in die Situation bringen würde, als Verkäufer mehrere Kaufverträge für ein-und-denselben individualisierten Artikel abzuschließen.

Solch eine Anfechtung bringt grundsätzlich nach § 122 BGB eine Schadensersatzpflicht des Anfechtenden mit sich, es sei denn, dass der Beschädigte (also du) den Grund der Anfechtbarkeit kannte, siehe § 122 Absatz 2.

Und hier kommt nun ins Spiel, dass der Verkäufer deine Kenntnis sehr leicht nachweisen kann, eben dadurch, dass du nachweislich beide Auktionen gesehen hattest und bei beiden mitgeboten hattest. Solange du nicht glaubhaft machen kannst, dass du hier an die Existenz zweier unterschiedlicher Fahrzeuge geglaubt hast, war dir der Irrtum des Verkäufers bekannt, und du wusstest, dass der Verkäufer nicht zweimal leisten kann. Damit entfällt auch der Schadensersatz nach § 122. Wenn überhaupt, dann ist der Verkäufer gegenüber dem Höchstbietenden in der Pflicht, und du weisst, dass du das nicht bist.

Zitat (von leonloewe):
Was mir noch eingefallen ist, warum hat der Verkäufer beide Auktionen gelöscht und nicht nur eine?
Das ist eine berechtigte Frage, nur sehe ich nicht, wie dir die Antwort nützen kann. Es ist ja egal, ob der Verkäufer nur die Auktion mit dem niedrigeren Höchstgebot gelöscht hat oder beide Auktionen. In keinem der beiden Fälle wärest du der Höchstbietende.



-- Editiert von User am 25. März 2024 18:42

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#10
 Von 
leonloewe
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich wiederhole mich hier mal:
Ich habe irgendwie den Gedanken, dass es Absicht war.
Nach dem Motto:
Ich schaue erstmal was das Auto bringt, stelle es doppelt ein und berufe mich dann auf den Irrtum.
Was mich stutzig macht ist die Behauptung eBay hätte den Fehler begangen und die Auktion doppelt eingestellt.
Man eigentlich auch keine zwei völlig identischen Auktionen einstellen, dann wird die zweite normalerweise erst angezeigt wenn die erste beendet ist.

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13855 Beiträge, 4383x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
3. @leonloewe wusste von beiden Auktionen, und hat bei beiden mitgeboten.
Oha, das ändert natürlich alles. Es war also bekannt, dass die Auktion irrtümlich doppelt eingestellt wurde. Und man wollte damit dann einen Reibach machen.

Da haben sich zwei gefunden. Das Gerichtsverfahren - so es denn dazu kommt - könnte lustig werden.

Zitat:
Was mir noch eingefallen ist, warum hat der Verkäufer beide Auktionen gelöscht und nicht nur eine?
Vielleicht weil er niemanden benachteiligen sondern allen nochmal eine neue Chance geben wollte.
Zugegeben, dagegen spricht natürlich seine Historie.

Zitat:
Solch eine Anfechtung bringt grundsätzlich nach § 122 BGB eine Schadensersatzpflicht des Anfechtenden mit sich,
Ein Schaden ist hier bisher nicht erkennbar.

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
metttwurstkneckebrot
Status:
Praktikant
(602 Beiträge, 297x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
Zitat:
Solch eine Anfechtung bringt grundsätzlich nach § 122 BGB eine Schadensersatzpflicht des Anfechtenden mit sich,
Ein Schaden ist hier bisher nicht erkennbar.

Ich bin mir nicht sicher, weshalb du das schreibst. Aber vielleicht: Googel mal "grundsätzlich" im juristischen Gebrauch.

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
reckoner
Status:
Philosoph
(13855 Beiträge, 4383x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Ich bin mir nicht sicher, weshalb du das schreibst.
Und ich mir nicht warum da das geschrieben hast.

Natürlich kann eine Irrtumsanfechtung Schadenersatz hervorrufen. Aber dazu muss es eben auch einen Schaden geben. Daher hatte ich mich halt gewundert, dass du in #9 überhaupt davon angefangen hast.

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16728 Beiträge, 9366x hilfreich)

Zitat (von leonloewe):
Ich habe irgendwie den Gedanken, dass es Absicht war.

Ja - aber selbst wenn es so wäre und Sie die Absicht beweisen können (wobei ich nicht wüsste, wie Ihnen der Beweis der Absicht gelingen könnte), dann bringt Ihnen das nichts

Erfüllung ist - realistisch - nicht durchsetzbar, denn der Verkäufer wird das Fahrzeug an den Gewinner der laufenden Auktion verkaufen. D.h. bis Sie den Rechtsweg beschritten haben, ist das Auto wirklich verkauft und nicht mehr verfügbar. Und Ware, die nicht mehr verfügbar ist, muss/kann auch nicht geliefert werden. Es bliebe dann nur noch Schadensersatz. Aber wie wollen Sie einen Schadensersatz geltend machen? Welchen Schaden haben Sie durch die Nicht-Lieferung eines Autos? Und wie will man den Schaden (wenn es denn einen gibt) beziffern? Deckungskauf fällt weg, da es sich bei dem Auto um ein Unikat handelt. Vergleich mit Neuware fällt auch weg, das es das Fahrzeug in "neu" nicht gibt (und auch kein neues Auto angeboten wurde).
Das ist doch alles brotlose Kunst.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(17142 Beiträge, 5918x hilfreich)

Zitat (von metttwurstkneckebrot):
So aber halte ich die Situation für wenig eindeutig, zumal er weiß und wusste, dass er bei der zweiten Auktion für eindeutig denselben Artikel einem anderen Bieter unterlegen war.
Das sehe ich genauso und da der Fragesteller auch den Grund der Nichtigkeit (Irrtum) kennen musste steht ihm auch kein Schadenersatz zu. Also weder Auto noch Schadenersatz.
Einfach abhaken und fertig.

Signatur:

Folgende Nutzer werden blockiert, ich kann deren Beiträge nicht lesen: AR377, Xipolis, Jule28

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
leonloewe
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank für die vielen Einschätzungen.
Dann habe ich wohl keine Chance einen Blumentopf zu gewinnen. :smile:

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Kalanndok
Status:
Student
(2350 Beiträge, 366x hilfreich)

Man könnte dem Verkäufer für seine Historie bestenfalls noch ein bisschen ans Bein pinkeln...

ich frage mich ja, wie die ein oder andere Behörde die Historie betrachtet wenn daraus ersichtlich wird, dass innerhalb von einer Woche 4 Autos verkauft (ist ja so dokumentiert...Abbruch wegen anderweitigem Verkauf) werden...

Privat sieht das jedenfalls nicht mehr aus...

-- Editiert von User am 26. März 2024 12:11

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121348 Beiträge, 40009x hilfreich)

Zitat (von leonloewe):
Dann habe ich wohl keine Chance einen Blumentopf zu gewinnen.

Ich fürchte die einzige Gewinner wäre hier Dein Anwalt ...



Zitat (von Kalanndok):
Man könnte dem Verkäufer für seine Historie bestenfalls noch ein bisschen ans Bein pinkeln...

Die Übermittlung erfolgt mittlerweile automatisch ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
leonloewe
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Man muss auch verlieren können. :fight:
Ich hab gestern trotzdem ein Fristsetzung zur Herausgabe, per Einschreiben abgeschickt.
Mal sehen was dabei herauskommt.

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16728 Beiträge, 9366x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Das sehe ich genauso und da der Fragesteller auch den Grund der Nichtigkeit (Irrtum) kennen musste, steht ihm auch kein Schadenersatz zu.

Die Frage der Kenntnis der Nichtigkeit spielt aber nur beim Vertrauensschaden einer Anfechtung eine Rolle.

Die Wirksamkeit der Anfechtung ist aber höchst fraglich.

Ich sehe es eher so, dass dem Fragesteller kein Schadensersatz zusteht, weil er keinen nachweisabaren Schaden hat, bzw. er diesen nicht gerichtsfest beziffern kann.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121348 Beiträge, 40009x hilfreich)

Zitat (von leonloewe):
per Einschreiben

Besser wäre Einschreiben-Einwurf gewesen.

Wen er das Einschreiben nicht abholt, dann war das ein Schuss in den Ofen ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
leonloewe
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Schade, war leider Einschreiben mit Rückschein.

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121348 Beiträge, 40009x hilfreich)

Zitat (von leonloewe):
Schade, war leider Einschreiben mit Rückschein.

Abwarten, eventuell denkt er ja nicht dran.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
leonloewe
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Der Verkäufer hat das Einschreiben angenommen, aber nicht darauf reagiert.
Nun habe ich gesehen, dass es er schon wieder ein Auto doppelt eingestellt hat.
Das scheint doch irgendwie System zu haben.

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10766 Beiträge, 4227x hilfreich)

Nicht nur das der Golf nun 2 mal drin ist, ich geh hier ganz stark von gewerblichem Handel aus.
Wer NEUTEILE von diversen Automarken (rund 40 Auktionen) verkauft, handelt meines Erachtens nicht mehr "privat".

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
9elfer
Status:
Schüler
(231 Beiträge, 27x hilfreich)

Zitat (von leonloewe):
Nun habe ich gesehen, dass es er schon wieder ein Auto doppelt eingestellt hat.
Das scheint doch irgendwie System zu haben.


Und den Bus gibt es ja auch noch.

https://www.ebay.de/itm/204723182518?itmmeta=01HV3Y84EQPFVFDRD2PY76J3S6&hash=item2faa73dbb6:g:afEAAOSwTXxl8wHd

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
leonloewe
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von 9elfer):
Und den Bus gibt es ja auch noch.

https://www.ebay.de/itm/204723182518?itmmeta=01HV3Y84EQPFVFDRD2PY76J3S6&hash=item2faa73dbb6:g:afEAAOSwTXxl8wHd


Ja, aber leider keine Reaktion.

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121348 Beiträge, 40009x hilfreich)

Zitat (von leonloewe):
Der Verkäufer hat das Einschreiben angenommen, aber nicht darauf reagiert.

Das wäre dann sein Problem ...


Zitat (von leonloewe):
Das scheint doch irgendwie System zu haben.

Ja, das ist ein System.
Man glaubt irrtümlich, dass man bei ungenehmer Preisentwicklung immer noch den "Notausstieg" mit "Artikel aus Versehen doppelt eingestellt" habe.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
leonloewe
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Hat noch jemand Tips, was man noch versuchen könnte, oder ist es sinnvoller die Angelegenheit einfach abzuschreiben?

0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16728 Beiträge, 9366x hilfreich)

Was ist denn überhaupt Ihr Ziel?
Wollen Sie das Auto unbedingt haben?
Wollen Sie den Verkäufer ärgern?
Mir ist nicht ganz klar, welches Ziel Sie verfolgen.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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