Firma weigert Geld zu erstatten Was tun ?

20. Mai 2010 Thema abonnieren
 Von 
Tom7
Status:
Frischling
(46 Beiträge, 16x hilfreich)
Firma weigert Geld zu erstatten Was tun ?

Hallo

Ich habe folgendes Problem , ich habe im November im Internet eine Autofelge bestellt , leider wurde die falsche geliefert (Bestellung war korekt nur die Felge wurde mit einem falschen Lochkreis geliefert und passte daher nicht ) und die Richtige konnte nicht geliefert werden . Die Felge wurde im Februar auch wieder abgeholt (hatte ein wenig gedauert da es nicht so einfach war einen Abholtermin zu koordinieren- man arbeitet ja auch). Seitdem warte ich auf mein Geld . Ich habe die Firma schon mehrfach per mail angeschrieben und bekam als antwort immer ich solle Auftragsnummer , Namen , Lieferscheinnummer usw. zusenden . Was ich dann auch tat , aber das Geld kam immer noch nicht . Ich habe dann eine Frist von 10 Tagen gesetzt um mir das Geld zurück zu erstatten mit dem Hinweis das die Sache nach ablauf der Frist einem Anwalt übergeben würde , darauf erhielt ich eine sehr pampige Antwort , sinngemäß : geben Sie es dem Anwalt vieleicht ist der in der Lage die Daten (Auftragsnummer usw.) zu senden darauf schickte ich ein weiteres mal die Daten worauf ich bis heute (Frist war der 20.05.) gar keine reaction mehr erhielt .
Meine Frage ist , was kann ich jetzt noch tun , bzw was muß ich beachten ? Hilft wirklich nur der gang zum Anwalt oder habe ich noch andere möglichkeiten ? Wie ist das mit den Kosten (hab zwar Rechtsschutz ) aber wer trägt diese im normal fall bei dieser Angelegenheit ?

Vielen Dank im vorraus .
MFG

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
bogus1
Status:
Master
(4223 Beiträge, 1422x hilfreich)

Naja, scheint auf der anderen Seite ein Spaßvogel der besonderen Art zu sitzen, wenn die Zusendung per Einschreiben gemacht wurde, sollte das reichen, wenn nicht, noch einmal die Daten per Einwurfeinschreiben senden. Kontonummer angeben, Betrag einfordern, 10 Tage nach Datum bestimmt, Zahlen Sie bis dann und dann". Kopie erstellen, am besten mit einem Freund zusammen eintüten und zu Post bringen, Kopie vom Freund unterschreiben lassen, kleine Notiz, dass alles beisammen war und der Brief bei der Post abgegeben wurde (gemeinsam).

Das sind die würdelosen Spielchen mancher Firmen, bei denen kaum etwas zugeht, wenn es nicht durch einen Gerichtsvollzieher zugestellt wurde. Und der Zugang muss eben bei vielen Dingen bewiesen werden. Die reiten auf der "Nicht-Erhalten-Masche".

Ist die Frist verstrichen, würde ich einen Anwalt beauftragen, normalerweise kann man auch selbst einen Mahnbescheid ausfüllen und beantragen, so wird es etwas teurer für den Händler. Vorher von der Rechtsschutzversicherung das OK einholen.

Die Kosten für den Anwalt etc. trägt im Endeffekt der Schuldner, möglicherweise muss man sie aber einklagen.

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#2
 Von 
Tom7
Status:
Frischling
(46 Beiträge, 16x hilfreich)

Hi

Danke schonmal für die Antwort .
Ich habe die Daten immer per Mail versendet , nur an der Antwort hing meine Mail ja als Anhang dran also muß er Sie ja gelesen haben sonst hätte er nicht antworten können .Ich habe seine Antwortmails alle gespeichert wo meine Mails alle mit dran hängen - reicht das aus oder muß ich nochmal was Schriftlich machen ? Ich sehe schon das es wohl nicht ohne Anwalt geht .
Ja scheint echt ein "Spassvogel" zu sein , habe mich auch artig für die "freundliche" Antwort bedankt. Hatte mir die Telefonnummer besorgt und mal angerufen und wurde da auch rüde abgewimmelt - alles nur per Mail bitte .

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#3
 Von 
bogus1
Status:
Master
(4223 Beiträge, 1422x hilfreich)

Ich würde es zur Sicherheit auf die beschriebene Weise machen, Gerichte tun sich einfach schwer mit dem Beweis des Zugangs bei E-Mails.

Es ist ohnehin so eine Sache mit dem Zugangsbeweis.

http://www.answer24.de/article/Die_sichere_Zustellung_von_Willenserklaerungen-40.htm

Vielleicht ist ja gerade der Anhang im Daten-Nirvana verschwunden. Richter sind damit auch oft überfordert, wenn man den Zugang beweisen muss, steht man oft im Regen.

Auch das Einwurfeinschreiben alleine ist nicht erste Wahl, aber bei einem Einschreiben Rückschein besteht immer die Gefahr, dass es nicht abgeholt wird, wenn eine Benachrichtigung im Postfach hinterlegt wurde. Während das Einwurfeinschreiben einem aufs Auge gedrückt wird, auch im Postfach. Und wenn man schon 3 mal versucht hat, etwas zuzustellen, dürfte das reichen. Auch bei hartnäckigen Verweigerern oder Annahmevereitlern.

Beliebt ist auch, dass der Umschlag angeblich leer war oder die Unterschrift soll gefehlt haben, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, nicht nur bei ausgesprochen schwarzen Schafen, sondern auch bei ansonsten seriösen Großkonzernen, was man nicht lesen will, kommt irgendwie nie an.

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#4
 Von 
guest-12321.05.2010 09:54:00
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 2x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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