Großhandelsgeschäft stornieren

3. Juni 2005 Thema abonnieren
 Von 
Dorit
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)
Großhandelsgeschäft stornieren

Hallo!
Ich habe via email um ein Angebot über 500 Lederbänder gebeten, bei einem Händler, bei welchem ich schon über ebay gekauft hatte. Ich bekam das Angebot und schrieb, daß ich es annehme.
Mittlerweile habe ich mehrere bessere Angebote und möchte nun die Bestellung stornieren.
Der Händler will das nicht akzeptieren. Er meint, wir hätten ein Großhandelsgeschäft abgeschlossen, welches man nicht stornieren kann. Mir war zu keinem Zeitpunkt bewußt, daß es sich um eine Großhandelsfirma handelt, da mir (auch schon früher) niemals schriftlich oder sonstwie die AGBs vorlagen. Auf den Auktionseiten dieses Händlers bei ebay sind diese im übrigen auch nicht. Ich denke mal als Gewerblicher Händler ist man doch dazu verpflichtet, oder liege ich da falsch?
Was ich außerdem frech finde ist, daß er mir bei ebay nachspioniert und mir vorhält wo ich günstigere Bänder ersteigert habe. Und er auch noch droht mich beim Finanzamt anzuschwärzen. Ich hab meinen Einzelhandelsgewerbeschein erst seit April!

Hat jemand einen Rat wie ich weiter vorgehen kann?

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47210 Beiträge, 16727x hilfreich)

Entscheidend ist, dass Du auch Händler bist. Damit gelten die Verbraucherschutzgesetze für Dich nicht.

Eine Stronierung des Auftrages ist also nicht möglich.

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#2
 Von 
Mahnman
Status:
Senior-Partner
(6041 Beiträge, 1341x hilfreich)

Schließe mich an. Der 312b umfasst nur Verträge zwischen Unternehmern und Verbrauchern.

-----------------
"Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie nicht behalten, sondern muss sie auf Anfrage zurückgeben."

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#3
 Von 
Dorit
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dankfür die Hilfe!!!

Dann muß ich wohl in den sauren Apfel beißen.

Aber weiß denn nun einer wie das ist mit AGBs als Händler?
Muß man die immer angeben ?(ist ja auch für mich wichtig)

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#4
 Von 
Mahnman
Status:
Senior-Partner
(6041 Beiträge, 1341x hilfreich)

In die Auktion muss die Widerrufsbelehrung sowie das Impressum rein.

Wenn keine AGB angegeben werden, gilt die gesetzliche Regelung.

-----------------
"Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie nicht behalten, sondern muss sie auf Anfrage zurückgeben."

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
lilicat
Status:
Lehrling
(1913 Beiträge, 234x hilfreich)

Bei Händlern gilt das HGB und nicht das BGB,sollte man als Kaufmann aber schon wissen, hier ist kein Rückgaberecht oder Widerrufsrecht vorgesehen.

-----------------
"Dies ist ein Rechtsforum, hier bekommst Du RECHT,Gerechtigkeit gibts hier nicht."

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#6
 Von 
realeasy
Status:
Schüler
(299 Beiträge, 37x hilfreich)

AGB können nach den §§ 305 ff. BGB trotzdem einbezogen....
§ 310 beachten
Problem: wechselseitiges Verweisen der Händler auf die AGB nicht, das keine vorlagen

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