Gutschein nach Sofa Reklamation

16. Oktober 2023 Thema abonnieren
 Von 
chrime
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 2x hilfreich)
Gutschein nach Sofa Reklamation

Hallo zusammen,

im April 2022 wurde ein neues Sofa für 2800€ im Möbelhaus gekauft, geliefert und aufgebaut. Innerhalb des ersten Jahres der Benutzung, war die Sitzfläche bereits durchgesessen und es hat sich verstärkte Fusselbildung (Pilling) gezeigt. Das Pilling wurde meinerseits innerhalb des ersten Jahres selbst durch einen Fusselrasierer entfernt und trat wieder auf.

Im April 2023 wurden die genannten Mängel beim Möbelhaus reklamiert. Diese haben den Fall an den Hersteller weitergeleitet und anschließend eine Nachbesserung vereinbart. Diese wurde durch einen externen Anbieter bearbeitet: Fussel mit Fusselrasierer beseitigt und Sitzpolster mit Schaumstoff unterlegt.

Diese Aktion wurde von mir zuerst akzeptiert, nach der 'Reparatur' aber bereits bemängelt, in Betracht des Kaufpreises.

Nach weiteren 5 Monaten, im September 2023 traten exakt die selben Mängel erneut auf und wurden wieder schriftlich beim Möbelhaus reklamiert.

Dieses hat nach Rücksprache mit dem Hersteller festgestellt, dass der Stoffbezug wegen mehreren Beschwerden aus dem Sortiment genommen wurde.

Aus diesem Grund wurde mir ein Austausch des Sofas mit einem anderer Stoff angeboten oder die Rücknahme gegen einen Gutschein.

Da mir der andere Stoff nicht gefällt, kommt ein Austausch nicht in Frage.

Meine Frage ist nun: Kann ich die Rücknahme gegen einen Gutschein ablehnen und eine Auszahlung auf mein Konto verlangen? Und wenn ja, welche rechtliche Grundlage greift hier? Wie sollte man bei der Formulierung vorgehen?

Vielen Dank schon mal für jede Hilfe
beste Grüße
chrime


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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118681 Beiträge, 39619x hilfreich)

Zitat (von chrime):
Kann ich die Rücknahme gegen einen Gutschein ablehnen und eine Auszahlung auf mein Konto verlangen?

Können kann man vieles, in Abhängigkeit der persönlichen Talente, der Motivation und des finanziellen Spielraumes.

Mit dem verlangen ist es auch so eine Sache, denn verlangen kann man ja fast alles.

Probleme gibt es meist erst beim „bekommen" bzw. „durchsetzen", denn da spielen eine Vielzahl von Faktoren (kann er, will er, darf er, ist er vertraglich verpflichtet, sind diese vertraglichen Verpflichtungen gültig, …) mit.



Zitat (von chrime):
Und wenn ja, welche rechtliche Grundlage greift hier?

In Ermangelung hellseherischer Fähigkeiten nicht seriös zu beantworten.
Spontan fallen mir ein "gesetzliche Mängelhaftung", Garantie" und "Kulanz" - man müsste hat schauen, was hier in dem Falle beansprucht wurde.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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