Handykauf und FAG ?

16. März 2005 Thema abonnieren
 Von 
Asa
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Handykauf und FAG ?

Hallo, bin zwar neu hier, versuche aber mal mein Problem zu schildern.

habe mir online bei einem Händler ein (relativ) exotisches Handy bestellt, vorkasse bezahlt und auch erhalten.
Nun gilt hier ja das sog. Fernabsatzgesetz, d.h. ich kann ohne Angabe von Gründen innerhalb von 14Tagen vom Kaufvertrag zurücktreten richtig?!

Da das Handy halt sehr exotisch ist, gab es in meinem Umkreis keine Möglichkeit das Gerät zu testen, einige Tests im Internet waren jedoch sehr positiv.
Als ich das Gerät dann in den Händen hielt fielen mir die ersten Mängel auf (z.b. -leichte- Rosa verfärbungen an einer Ecke)
Auch als ich es das erste mal auflud und innerhalb der ersten Stunde merkte, das das Gerät nicht meinen Vorstellungen entspricht, hab ich das Gerät wieder eingepackt und schließlich heute endlich den Entschluss gefasst das Handy zurückzugeben.

Der Händler kam zwar schon mit milden Andeutungen ("dann wissen sie ja in Zukunft, das sie bei uns nichtmehr zu kaufen brauchen...") aber ich kann ihn verstehen - da man das gesetz ja leicht mißbrauchen könnte.

Das Handy sowie alle Zubehörteile etc weisen keinerlei gebrauchsspuren auf, jediglich die Verpackung ist halt beschädigt (durch den Tesafilm)

Habe ich ein Anrecht den Vollen Verkaufspreis zurückzuerhalten, oder kann mir der Händler einen gewissen Betrag (bis wieviel dürft er denn??) abziehen, da ich das Gerät kurz in Benutzung hatte?

Edit: Achja, hatte vergessen zu erwähnen, das das Gerät natürlich ohne Vertrag gekauft wude, also NUR das Gerät

Vielen Dank
Mfg
Ihr C.K.

-- Editiert von Asa am 16.03.2005 00:27:29

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4 Antworten
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#1
 Von 
jan_1971
Status:
Schüler
(198 Beiträge, 18x hilfreich)

Hallo,

meiner Meinung nach haben Sie das Handy entgegen dem Widerrugsrecht wie ein Eigentümer in Gebrauch genommen durch das Aufladen des Akkus.
Die Verkaufsverpackung ist auch beschädigt, so dass der Händler Mühe haben wird, das Gerät wieder als Neugerät zu verkaufen.
Ich würde Ihnen zumindest den Akku in Rechnung stellen, da dieser nun mit dem ersten Aufladen "aktiviert" wurde und seine Lebensuhr zu ticken beginnt.

Viele Grüsse


Jan

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#2
 Von 
Asa
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Falls es wichtig ist, der Akku war bereits voll aufgeladen, eine Aufladung meinerseits war (komischerweise?) nicht nötig

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
arne_r
Status:
Schüler
(165 Beiträge, 37x hilfreich)

Genau das ist ja der Sinn der Fernabsatzregelungen im BGB, daß der Kunde die Möglichkeit hat die Ware nach Erhalt in Augenschein zu nehmen und sie ggf. wieder zurückzugeben. Dazu gehört natürlich auch, daß das Gerät eingeschaltet wird, snst kann man es ja kaum prüfen. Die daraus resultierenden Kosten muss ein Internethändler einkalkulieren. IMHO kann er dafür keine Nutzungspauschale abziehen.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Asa
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo, habe gerade den Rücklieferschein erhalten (immerhin).
Allesdings steht auf dem beigelegtem Brief mehrmals, das das Gerät Original Verpackt UND unbenutzt sein muss.
Unterhalb steht noch, das nur die Shop-AGB gilt, und in der steht das das Gerät unbenutzt sein muss, oder es zu einer Wertminderung kommen *kann*.

Soll ich es trotzdem erstmal so wieder zurücksenden?

Mfg Asa

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