Käufer eröffnet Paypal Fall und schliesst ihn trotz Ware erhalten nicht

17. Oktober 2023 Thema abonnieren
 Von 
maiskölbchen
Status:
Beginner
(94 Beiträge, 1x hilfreich)
Käufer eröffnet Paypal Fall und schliesst ihn trotz Ware erhalten nicht

Moin,

wir alle lieben sie: Die Paypal Konflikte von Käufern, die natürlich keine eigene Schuld haben an dem nicht eintreffen der Ware. Und wir lieben auch Paypals Umgang damit Gelder einzufrieren bis der Fall gelöst, wenn er denn mal von einem Mitarbeiter gesichtet wird. Aber da Paypal keine rechtliche Instanz für mich ist, ist mir das egal.

Folgendes ist passiert: Käufer kauf etwas, ich verschicke wie immer schnell. Ware kommt nicht an, Post gibt keine brauchbaren Infos. Ich habe den Verdacht, dass das Paket auf der Filiale liegt und er da mal fragen soll. Tage später kommt das Paket bei ihm an mit dem Vermerk nicht abgeholt. Ich schicke es erneut los, er eröffnet Paypal Fall. Paket ist nun bei ihm seit Samstag und er will partout den Fall nicht schliessen. Entweder weil bockig und er dasselbe nun machen will oder keine Ahnung.

Habe ihn auch bei Ebay KA gemeldet und wollte wissen welche rechtlichen Möglichkeiten habe, denn durch das Minus des PP Konto ist es ja für mich auch nicht nutzbar und ich muss ja auch Dinge im Netz bestellen, bezahlen und das geht ja dann nicht. Das heisst ich habe einen Schaden. Und ich habe die Nase voll von solchen Scherzkeksen.

Was kann ich tun ? Schadenersatz ? Ich meine die Ware ist ja so gesehen unbezahlt, auch wenn Paypal es nur eingefroren hat.

Liebe Grüsse und Danke für die Hilfe

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118350 Beiträge, 39556x hilfreich)

Zitat (von maiskölbchen):
Das heisst ich habe einen Schaden.

Und der soll nun woher konkret kommen?
Und wieviel beträgt er in EUR?
Und dann wäre noch zu eruieren, wie viel Prozent das Mitverschulden wegen des Einsatz eines Zahlungsdienstleisters der für seine willkürlichen und nicht nachvollziehbaren Entscheidungen schon allgemein bekannt ist.



Zitat (von maiskölbchen):
ich muss ja auch Dinge im Netz bestellen, bezahlen und das geht ja dann nicht.

Doch das geht.
Die Existenz anderer Zahlungsmittel als Painpal, das sind keine Gerüchte, die gibt es wirklich.
Und wären im Rahmen der Schadenminderungspflicht auch entsprechend einzusetzen.



Zitat (von maiskölbchen):
Was kann ich tun ?

A) den Käufer verklagen
B) abwarten
C) bei Painpal reklamieren
D) schreiend im Kreis laufen (oder andere Formen der Frustbewältigung)


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
maiskölbchen
Status:
Beginner
(94 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
A) den Käufer verklagen
B) abwarten
C) bei Painpal reklamieren
D) schreiend im Kreis laufen (oder andere Formen der Frustbewältigung)


Durch die inflationäre Nutzung des Namens Painpal höre ich eigenen Frust daraus. Das ist allerdings nicht zielführend und tut nichts zur Sache. Paypal bleibt eben aktuell noch Zahlungsanbieter der ersten Wahl, eben durch den Käufer- und Verkäuferschutz.

Mein Anwalt hat bereits die Gegenseite (den Käufer) angeschrieben und eine kurze Frist gesetzt. Die Ware wurde nachweislich zugestellt. Auch wenn Paypal hier für den Fall braucht. Der Käufer ist hier derjenige, der den Fall nicht schliesst.





-- Editiert von User am 18. Oktober 2023 10:20

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118350 Beiträge, 39556x hilfreich)

Zitat (von maiskölbchen):
Durch die inflationäre Nutzung des Namens Painpal höre ich eigenen Frust daraus.

Nö, dass ist die Quintessenz des rechtswidrigen und willkürlichen Verhaltens dieses Unternehmens gegenüber seinen Kunden. Tausendfach in den Foren nachlesbar.



Zitat (von maiskölbchen):
eben durch den Käufer- und Verkäuferschutz.

Das der völlig wertlos ist, erfährt man ja nun am eigenen Leib ...
Der BGH hat auch in 2 Fälle über die Wertlosigkeit solcher Schutzsysteme entschieden.



Zitat (von maiskölbchen):
Mein Anwalt hat bereits die Gegenseite (den Käufer) angeschrieben und eine kurze Frist gesetzt.

Muss man sich halt leisten können - kostenlos wird er wohl nicht arbeiten?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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