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Kaufvertrag bei ebay

30.6.2020 Thema abonnieren
 Von 
ThomasB80
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Kaufvertrag bei ebay

Hallo.

Ich habe vor kurzem bei ebay einen Artikel per sofortkauf erstanden. Normalpreis des Artikels liegt zwischen 600-700 Euro. In dem Angebot war der Sofortkaufpreis bei 449 Euro.

Ich hab etwas blauäugig dann nach kurzer Prüfung auf Sofort Kaufen geklickt. Habe dann danach nochmal alles geprüft und gesehen, dass der Verkäufer erst seit ca. zwei Wochen bei ebay gemeldet war und noch keine Bewertung hatte. Da gingen dann natürlich alle Alarmglocken an.

Ich habe dann mit dem Ebay Service telefoniert und die sagten mir, dass das vielleicht tatsächlich was faul sein könnte und sie den Fall prüfen. Ich sollte doch mal den VK anschreiben und um Kontaktmöglichkeit und eventuell Fotos des Artikels bzw Originalkartons bitten (Artikel war als NEU gesetzt und nur Fotos von der Herstellerseite in der Anzeige).

Habe das dann auch gemacht und nach ein paar Stunden habe ich in ebay geschaut und der VK schon inaktiv gesetzt. Habe dann wieder beim Ebay Service angerufen und die sagten mir dass der VK gesperrt ist. Ich habe dann gesagt, dass ich das nicht so hinnehmen will und ich ja einen Kaufvertrag habe. Daraufhin hat mir der Ebay Mitarbeiter per email den Namen und die (angebliche) Adresse der VK geschickt.

Ich habe dann folgenden Brief per Einschrieben geschickt:

https://www.bilder-upload.eu/bild-3d2dba-1593518318.png.html

Der Brief wurde zugestellt. Bis jetzt habe ich aber noch nichts gehört. Ich plane nun einen weiteren Brief zu schicken:
https://www.bilder-upload.eu/bild-642c83-1593518484.png.html

Ist das die richtige Vorgehensweise? Ich gehe halt definitiv erstmal davon aus, dass da jemand betrügen wollte. Aber egal ob es so war oder nicht, möchte ich auf der Erfüllung des Kaufvertrages bestehen!

Achja Vk hat eine deutsche Adresse.

Gruß
Thomas

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Philosoph
(12842 Beiträge, 1962x hilfreich)

WO ist dein Problem? WAS willst du erreichen?

Alarmglocken haben schon geläutet.
Du hast zum Glück noch nicht bezahlt.
Du hast noch keine Ware.
Der Verkäufer wurde gesperrt.




Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#2
 Von 
radfahrer999
Status:
Richter
(8024 Beiträge, 4574x hilfreich)

Zitat (von ThomasB80):
Ist das die richtige Vorgehensweise?
Jupp, bisher alles richtig gemacht!

Signatur:Wenn dir die Antwort nicht gefällt, solltest du die Frage nicht stellen... ;-)
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#3
 Von 
ThomasB80
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
WO ist dein Problem? WAS willst du erreichen?

Alarmglocken haben schon geläutet.
Du hast zum Glück noch nicht bezahlt.
Du hast noch keine Ware.
Der Verkäufer wurde gesperrt.

Was ich erreichen will? Eigentlich will ich genau diesen Gegenstand kaufen. Sollte derjenige sich wirklich irgendwie nur vertan haben und niemand be*******n wollte dann können wir das bei einem Telefonat klären. Sollte ich aber mit meiner Vermutung recht haben, dann möchte ich, dass so jemand auch mal eine Konsequenz für sein handeln spürt. Nämlich das er erstens eine Anzeige bekommt und zweitens ich den Gegenstand nun andersweitig kaufe und er mir die Differenz zahlt. So ein versuchter Betrug darf nämlich auch mal nach hinten losgehen.

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#4
 Von 
Anami
Status:
Philosoph
(12842 Beiträge, 1962x hilfreich)

Ach so, noch so ein Thomas.
Alles klar.

:neck:

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#5
 Von 
radfahrer999
Status:
Richter
(8024 Beiträge, 4574x hilfreich)

Zitat (von ThomasB80):
Eigentlich will ich genau diesen Gegenstand kaufen.
Laut eigener Fallbeschreibung hat man bereits gekauft...

Signatur:Wenn dir die Antwort nicht gefällt, solltest du die Frage nicht stellen... ;-)
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#6
 Von 
Ölpreis sinkt
Status:
Schüler
(154 Beiträge, 14x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Ach so, noch so ein Thomas.
Alles klar.

:neck:

Hä, was hat das den zu bedeuten oder sollte ich eher :spam: sagen.

Signatur:Das ist mein Rechtempfinden!! Immer schön hilfreich drücken und abonnieren!!
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#7
 Von 
ThomasB80
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von radfahrer999):
Laut eigener Fallbeschreibung hat man bereits gekauft...

Ja das stimmt natürlich. Ich meinte auch eher ich möchte den Kauf Zug-Um-Zug abwickeln. Ich gehe ja aktuell davon aus, dass der VK der Gegenstand wahrscheinlich nicht besitzt oder gar nicht verkaufen will. Sollte er sich doch noch melden und dazu bereit erklären, müsste ich mir natürlich überlegen wie ich das mit Bezahlung und Übereignung durchführe. Nicht dass ich dann den Kaufpreis bezahle und nicht mehr von ihm höre.

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#8
 Von 
go550630-41
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von ThomasB80):
Zitat (von radfahrer999):
Laut eigener Fallbeschreibung hat man bereits gekauft...

Ja das stimmt natürlich. Ich meinte auch eher ich möchte den Kauf Zug-Um-Zug abwickeln. Ich gehe ja aktuell davon aus, dass der VK der Gegenstand wahrscheinlich nicht besitzt oder gar nicht verkaufen will. Sollte er sich doch noch melden und dazu bereit erklären, müsste ich mir natürlich überlegen wie ich das mit Bezahlung und Übereignung durchführe. Nicht dass ich dann den Kaufpreis bezahle und nicht mehr von ihm höre.

Obwohl dieser Grund so nett sein mag, und eventuell einen kleinen Abzocker zur Vernunft bringen könnte, wird es heikler, wenn der Verkäufer systematisch solche Betrugsmaschen (eventuell sogar als Organisation) betreibt. Dann hätten Sie ihm ihre Daten (Anschrift, Name, usw.) geteilt, und signalisiert, dass Sie Ärger machen wollen. Und das wegen 150€?

Wenn Ebay den Benutzer schon gesperrt hat, ist ja das meiste getan, Ebay verlangt ja auch einen Identitätsnachweis bei neuen Accounts. Ab diesem Zeitpunkt wird es schwierig, einen Betrug nachzuweisen, weil der "Verkäufer" wohl schwer noch dumme Fehler machen wird.

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#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(78661 Beiträge, 33570x hilfreich)

Zitat (von go550630-41):
Ebay verlangt ja auch einen Identitätsnachweis bei neuen Accounts.

Echt? Welchen denn? Und seit wann?


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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