Muss der Händler die Leistung erfüllen?

11. März 2009 Thema abonnieren
 Von 
illa_toc
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 2x hilfreich)
Muss der Händler die Leistung erfüllen?

Hallo,

folgendes Problem.
Ich habe vor 2 Tagen in einem Online-shop einen MP3-player bestellt. Der Player wurde zu einem recht günstigen Preis angegeben. Ich habe natürlich sofort zugeschlagen und 3 bestellt. Ich bekam als erstes eine Bestätigungsmail mit Zahlungsaufforderung, ich zitiere:

"Wir bestätigen hiermit den Auftrag mit der Nummer: 0904342 vom 09.03.2009. Diese Auftragsbestätigung befindet sich auch nochmals als PDF-Datei im Anhang."

Dann dachte ich mir, hat ja schon mal geklappt, aber das sind ja automatishe Bestätigungs-Mails die man von jedem Online Shop kennt, hier kommt ja der Vertrag noch nicht zu stande? Einen Tag später bekomme ich eine neue Nachricht, dass die zahlung eingetroffen ist, Zitat:

"Die Zahlung von 96,20 zu Ihrem Auftrag: 0904342 ist bei uns eingegangen.
Sollte die bestellte Ware lagernd sein, geht sie sofort in den Versand."

4 Stunden später wird mir mitgeteilt, dass die Player nicht mehr auf Lager sind, doch als ich bestellt hatte wurde noch mit "sofort lieferbar" deklariert.

Ich finde es nicht in Ordnung, dass erst nach der Zahlung einem gesagt wird, das der Artikel nicht lieferbar ist, habe ich da ein Recht auf nacherfüllung, oder irgendwas ähnliches, ich will die Player haben,d enn sonst würde ich ja von dem Shop nicht gebrauch machen und dafür bezahlen.

Bitte um Rat.


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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
bogus1
Status:
Master
(4223 Beiträge, 1425x hilfreich)

> Dann dachte ich mir, hat ja schon mal geklappt, aber das sind ja automatishe Bestätigungs-Mails die man von jedem Online Shop kennt, hier kommt ja der Vertrag noch nicht zu stande? Einen Tag später bekomme ich eine neue Nachricht, dass die zahlung eingetroffen ist, Zitat:
**
Nein, das war keine (noch unverbindliche) Bestelleingangsbestätigung, das war eine (verbindliche) Auftragsbestätigung. Insbesondere wurdest du ja auch zur Zahlung des Kaufpreises aufgefordert.
*****
Wenn es sich um einen Irrtum handeln würde, hätte der Händler u. U. die Möglichkeit, nach §§ 119 ff. BGB anzufechten, dieses bedarf aber nicht nur gewisser Voraussetzungen, die zu beweisen wären, sondern es sind auch Formalien und Fristen einzuhalten.

Hier wäre also der Weg, den der Händler einschlägt, der vollkommen falsche.

Anstatt zumindest den Versuch zu machen, anzufechten, behauptet er, die Ware sei nicht verfügbar, damit bestätigt er aber noch einmal den Kaufvertrag.

Daran wird er sich festhalten lassen müssen..

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