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Nachträgliche Veränderung der Eigenschaften durch FW Update - Geofence Multikopter

 Von 
supergrobi1
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 6x hilfreich)
Nachträgliche Veränderung der Eigenschaften durch FW Update - Geofence Multikopter

Hallo,

ein etwas komischer Sachverhalt. Es geht um einen Multikopter (DJI Phantom 3 Pro).

Der Hersteller will nachträglich ein Geofence System per Firmware Update einführen. Mit einem Multikopter muss ein Abstand von 1,5 km zu Flughäfen gehalten werden, was auch kein Problem ist, diese Gebiete waren bisher sowieso per Software gesperrt. Niemand will in Gebieten fliegen wo es nicht erlaubt ist.

Allerdings will der Hersteller nun ein System einführen mit sogenannten "Authorization Zonen", diese Zonen haben einen Durchmesser von 15km und liegen pauschal über jedem noch so kleinen Sportflugplatz, oder sonstigen Gebieten und Gebäuden, dass ganze Landstriche nicht mehr befliegbar sind, wo es rein rechtlich vom Gesetzgeber her überhaupt kein Problem wäre. In meinem Fall liegt selbst der Modellflugplatz innerhalb einer solchen gesperrten Zone.

Man kann den Kopter nicht mal mehr im Wohnzimmer starten, weil ganze Städte oft komplett gesperrt sind. Allerdings kann man sich auf der Webseite einloggen, man muss seinen Account mit Handynummer / Kreditkarte verifizieren, dann kann man per Google Maps Karte ein Gebiet (15km Kreis) auswählen und seinen Kopter für 3 Tage für ein oder auch mehrere Gebiete freischalten. Nach 3 Tagen läuft die Erlaubnis aber wieder ab, wer unterwegs spontan fliegen will muss vorher erst online gehen um sich freischalten zu können.

Von so einem System war vor dem Kauf nichts bekannt, warum soll man sich Zwangsregistrieren müssen und jedes mal vorab freischalten, wenn man letzten Endes ja sowieso fliegen kann, aber jedes Mal die Hürde mit der Freischaltung hat? Es geht wie gesagt um Gebiete an denen man problemlos fliegen dürfte und keinerlei gesetzliche Einschränkungen bestehen?
Im Grunde ist es reine Willkür des Herstellers, macht man aber keine Updates kann man im Garantiefall Probleme bekommen.

Wie sieht das rechtlich aus, wenn nach dem Kauf per Firmware die Eigenschaften derart verändert werden, ist das dann ein Sachmangel? Der Kauf soll rückgängig gemacht werden, sobald das System aktiviert wird, der Kauf lag ca. 4 Monate zurück.

Vielen Dank vorab.

Grüße Thomas :)


-- Editier von supergrobi1 am 14.01.2016 09:45

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Kauf Hersteller Sachmangel bestehen


21 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
spatenklopper
Status:
Junior-Partner
(5449 Beiträge, 2933x hilfreich)

Warum will man überhaupt das Firmwareupdate aufspielen, wegen der Herstellergarantie?
Wir diese Garantie Leuten verwehrt, die keinen Internetanschluss haben?
Ist die Garantie soviel wertvoller, als die gesetzliche Gewährleistung?

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#2
 Von 
supergrobi1
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 6x hilfreich)

Mit den Updates werden Fehler ausgemerzt, sie sind durchaus wichtig wegen der Sicherheit, es gab schon komplette Ausfälle in der Luft durch das Powermanagement der Akkus bei Kälte, da schiebt der Hersteller dann Updates nach. Die Firmware des Kopter selber ist auch nicht entscheidend, sondern die App auf dem Tablet, die Kopter werden zusätzlich zur Fernsteuerung mit iPad oder Android Tablets bedient, wer sich auf einem iPad die aktuellste Version installiert hat zwangsläufig dann auch die entsprechende Software installiert, muss man sein iPad neu aufsetzen hat man gar keine andere Möglichkeit.

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#3
 Von 
TheSilence
Status:
Lehrling
(1651 Beiträge, 1004x hilfreich)

Gegen den Hersteller dürfte gar kein Anspruch darauf bestehen, daß ein Update irgendwelche Funktionen hinzufügt oder nicht entfernt.
Wenn es im Streitfall aber zu einer Abwägung kommt, ob man die Updates berechtigt verweigert hat (weil eine Einschränkung der Funktion mit dem Junktim, andernfalls Garantieansprüche zu verwirken, evtl. als eine unzulässige Einschränkung der einmal gegebenen Garantie anzusehen ist), wird man sehen, wessen berechtigtes Interesse da im Einzelfall schwerer wiegt.


Gegen den VK besteht auch kein Anspruch, weil die Ware bei Übergabe ja unstrittig mängelfrei war.

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#4
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(10328 Beiträge, 4661x hilfreich)

Habe ich das richtig verstanden?
Der Kopter funktioniert völlig normal mit der beigefügten Fernsteuerung?
Die Einschränkung gibt es bei der separaten App?
Falls ja, welche Eigenschaften wurden denn beim Kauf des Kopters in Bezug auf die App zugesichert? Was steht dazu in den Garantiebedingungen?

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#5
 Von 
supergrobi1
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 6x hilfreich)

Es geht um folgenden Kopter:

http://www.dji.com/de/product/phantom-3-pro

Demächst soll ein Update mit einem Geofence System kommen, es werden bestimmte Gebiete gesperrt. Ohne sich vorher online für ein Gebiet freizuschalten kann man dort nicht fliegen, ein spontaner Flug im Urlaub ist nicht möglich, sollte man keine Internetverbindung haben, was im Urlaub durchaus der Fall sein kann. Die Freischaltung hält dann 3 Tage lang an.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann man nicht mehr fliegen. Man muss ein Smartphone bzw. mobiles Internet haben, sollte man unterwegs sein.




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#6
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(10328 Beiträge, 4661x hilfreich)

Ich kenne den Phantom und die ganze rechtliche Lage. Das war nicht meine Frage. Was hast du gekauft? Modell mit Fernsteuerung? Die funktioniert auch innerhalb der Flugverbotszonen? Was wurde dir beim Kauf bezüglich der App versprochen?

-- Editiert von micbu am 14.01.2016 14:32

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#8
 Von 
supergrobi1
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 6x hilfreich)

@TomRohwer: So in etwa sehe ich das auch, oder ein Fahrzeug würde nach einem Update des Steuergeräts nicht mehr innerhalb von Fußgängerzonen fahren, bzw. auch ein paar Kilometer rund herum nicht, weil die Grenzen nur Pi x Daumen festgelegt worden sind. Der Kunde würde gezwungen werden sich dann online vorher freizuschalten, das würde kein Autofahrer mitspielen, im Grunde haben wir hier nichts anderes.

So ein nachträglicher Einschnitt muss mir vorab mitgeteilt werden, damit ich die Wahl habe.

Das klingt schon mal besser, es kann ja nicht sein, dass sämtliche nachträglichen Eingriffe durch die Firmware keine Auswirkungen haben, nur weil beim Gefahrenübergang alles in Ordnung war.

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#9
 Von 
galabaer
Status:
Praktikant
(688 Beiträge, 437x hilfreich)

Zitat:
Niemand will in Gebieten fliegen wo es nicht erlaubt ist.

na klar...

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#10
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(10328 Beiträge, 4661x hilfreich)

Du hast immer noch nicht geschrieben was du gekauft hast!!!
Die App ist wohl kaum Bestandteil des erworbenen Kopters und der Fernbedienung.

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#11
 Von 
supergrobi1
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 6x hilfreich)

@galabaer:
Sorry, aber solche pauschalen Unterstellungen sind fehl am Platz. Nicht mal ein Testflug im eigenen Garten ist möglich, wenn sich 7 Kilometer weit weg ein kleiner Sportflugplatz befindet. Und nebenbei, man kann sich ja registrieren und freischalten, dann kann man ÜBERALL fliegen, auch dort wo es verboten ist. Kein Mensch hat etwas dagegen, wenn wirklich verbotene Bereiche gesperrt sind, dort will ich überhaupt nicht fliegen, aber die Bereiche überschneiden sich teilweise, in meiner Gegend ist das ein rund 50 Kilometer Landstrich, das geht entschieden zu weit. Sogar der Modellflugplatz befindet sich innerhalb dieser gesperrten Zone, schon lustig, oder :)

€micbu:

Ich dachte Du kennst den Phantom? Der Kopter entfaltet seinen vollen Funktionsumfang nur mit der App, sie ist Bestandteil des Werbeangebotes (siehe Link oben) und ist kostenlos im Appstore von Android und Apple zu haben. Aber ohne App kein Livebild, keine Lightbridge, kein beworbener voller Funktionsumfang.

Grüße :)

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#12
 Von 
JogyB
Status:
Bachelor
(3155 Beiträge, 3040x hilfreich)

Zitat (von micbu):
Die App ist wohl kaum Bestandteil des erworbenen Kopters und der Fernbedienung.

Wie kommst Du darauf? Das ist jetzt nun wirklich nicht so ungewöhnlich, dass bei solchen Koptern eine App angeboten und auch beworben wird.

Nach §434 Abs. 1 BGB reicht schon eine Erwähnung der App in der Beschreibung des Kopters auf der Herstellerseite, damit diese von der Gewährleistung umfasst wird.

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#13
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(10328 Beiträge, 4661x hilfreich)

Zitat (von JogyB):

Wie kommst Du darauf? Das ist jetzt nun wirklich nicht so ungewöhnlich, dass bei solchen Koptern eine App angeboten und auch beworben wird.

Nach §434 Abs. 1 BGB
reicht schon eine Erwähnung der App in der Beschreibung des Kopters auf der Herstellerseite, damit diese von der Gewährleistung
umfasst wird.

Ganz einfach, ich kenne den Phantom halt sehr gut und auch die Angebote. In keinem mir bekannten Angebot ist die hier geforderte Funktionalität beschrieben! Ich sehe nichts was der Beschreibung widerspricht. Es ist möglich das Modell überall fliegen zu lassen, nur halt eben evtl. mit vorheriger temporärer Freischaltung. Per Gesetz ist es verboten, dass solch ein Modell im Umkreis von 1,5 km zu einem zugelassenen Flugplatz betrieben werden kann. Man hat also kein Anrecht darauf dies überhaupt zu tun. In Gebäuden wiederum darf man das, Innerhalb von Gebäuden zählt der Raum halt nicht zum Luftraum. Innerhalb von Räumen benötigt man aber auch kein GPS und somit funktioniert das Modell in den Räumen. Es gibt zugelassene Modellflugplätze innerhalb der 1,5km Grenze, dafür schaltet man das ;odell dann halt frei wenn man fliegen möchte. Auf der Herstellerseite wird lediglich beschrieben, dass es die App gibt. Eine Zusage, dass das Modell in Fl***erbotszinen genutzt werden kann gibt es nicht. So etwas widerspricht meinem Verständnis nach sowieso den geltenden Gesetzen.

-- Editiert von micbu am 15.01.2016 10:05

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#14
 Von 
supergrobi1
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 6x hilfreich)

Bitte meine Beiträge richtig lesen!

Es geht hier nicht um den Umkreis von 1,5km um Flugplätze, es sind neue "Authorization Zonen" geplant, die Karten dieser Zonen sind jetzt bereits einsehbar. Um kleine Sportflugplätze sind Zonen mit 7,5km Radius gelegt, das heißt selbst 7 Kilometer weit entfernte Modellflugplätze sind gesperrt. In der 1,5km Zone will niemand mit seinem Kopter fliegen, darum geht es nicht.

Darüberhinaus ist das GPS Modul des Kopter immer an, selbst in Räumen wird eine grobe Ortung durchgeführt, da zu der App auch eine Kartenfunktion gehört wird wohl auch per Wlan Signal eine Ortung durchgeführt und auch in Räumen kann man nicht starten. Nicht einmal der in der App eingebaute Simulator lässt sich starten, wenn man sich in einer solchen "Authorization Zone" befindet.

Wie gesagt, es geht hier um 15 km große Kreise mit Sperrung die mit den gesetzlichen 1,5km Abstand nichts zu tun haben!
Ich habe keine Funktionalität gefordert innerhalb der 1,5km Zone zu fliegen, die NFZ "No Fly Zonen" sind bekannt und Bestandteil der aktuellen Firmware, aber die AZ "Authorization Zonen" sind neu und willkürlich groß festgelegt und haben nichts mit den gesetzlichen Vorgaben zu tun, und um diese geht es. Hier wird eine Registrierung mit Verifikation Zwang, darüberhinaus eine Freischaltung vor dem Flug, obwohl es keinerlei gesetzliche Notwendigkeit geben würde.

Grüße :)

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#15
 Von 
spatenklopper
Status:
Junior-Partner
(5449 Beiträge, 2933x hilfreich)

Moment mal......

Zitat:
Wie gesagt, es geht hier um 15 km große Kreise mit Sperrung die mit den gesetzlichen 1,5km Abstand nichts zu tun haben!

Bei diesem Satz ist es mir (für Sie hoffentlich) wie Schuppen von den Augen gefallen.

15 km ---- 1,5 km

Ist es möglich, dass bei den Jungs das Komma vergessen wurde und es sich tatsächlich nur um Kreise mit 1,5 km Radius handelt?

-- Editiert von spatenklopper am 15.01.2016 10:40

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#16
 Von 
supergrobi1
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 6x hilfreich)

Hallo spatenklopper,

also ein Kommafehler ist das denke ich nicht, ich hab den Durchmesser grob anhand einer Karte ermittelt und bin bei 15-16 Kilometer Durchmesser gelandet, also Radius 7,5-8,0 Kilometer. Laut Gesetz sind es um Flughäfen 1,5km Abstand einzuhalten, die kleinen Sportflugplätze waren in den "No Fly Zonen" bisher gar nicht enthalten, bzw. sind in den ICAO Karten nur mit einem kleinen Kreis versehen, hier wären die 1,5 km natürlich kein Problem, dagegen hätte niemand etwas.

Wie gesagt, es geht nicht darum innerhalb einer 1,5km Zone zu fliegen, aber 15 km Durchmesser sind einfach zuviel des Guten. Teilweise überlagen sich die Bereiche, ich komme hier bei mir auf einen ca. 50 Kilometer langen Landstrich der dadurch gesperrt wird.

Grüße :)

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#17
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(10328 Beiträge, 4661x hilfreich)

Supergrobi hat das nur nicht richtig widergegeben:
Die ca.1,5km sind fix. Die weitere Umgebung KANN einer Höhenstaffelung unterliegen. Man kann also sehr wohl fliegen, aber nicht unendlich hoch.
Niemand wird gezwungen dieses Update zu machen. Das Update widerspricht keiner Versprechung in der Beschreibung.
Ich sehe keinerlei Grund warum das nicht rechtmäßig sein soll. Es gibt beim Kauf keinerlei Versprechen auf weitere Updates.
Alles was man als User später macht ist freiwillig.


-- Editiert von micbu am 15.01.2016 10:56

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#18
 Von 
supergrobi1
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 6x hilfreich)

Wo hab ich mich denn falsch ausgedrückt? Die Höhe ist völlig unerheblich, der Kopter macht nämlich keinen einzigen Muckser in einer solchen "Authorization Zone".

Von der Höhe war bisher auch nicht Rede, es geht hier grundsätzlich darum, dass diese "Authorization Zonen" mit 7,5km Radius auf keiner gesetzlichen Grundlage basieren und nachträglich in den Funktionsumfang integriert werden sollen. Befindet man sich in einer solchen "Authorization Zone" lässt sich der Kopter überhaupt nicht starten. Man kann also überhaupt nicht abheben, nicht mal im eigenen Wohnzimmer.

Der Flug innerhalb eines solchen Raums setzt eine Registrierung voraus, die verifiziert werden muss, durch Handynummer oder Kredikarte, was schon an sich sehr fragwürdig ist.

Der Flug setzt weiterhin eine Freischaltung vor dem Flug voraus, welche 3 Tage gültig ist. Sollte man unterwegs sein und fliegen wollen, ist man darüberhinaus gezwungen eine Onlineverbindung zu besitzen, auch das ist Voraussetzung, was im Ausland oder bei schlechtem Empfang durchaus zum Problem werden kann, ein Flug muss auch ohne Internetverbindung möglich sein, so wie es bisher auch der Fall war.

Auf weitere Updates werde ich natürlich verzichten, der Hersteller darf mir dann allerdings auch keine Garantie verweigern, sollte der Kopter aufgrund eines Firmware Bugs abstürzen, was in der letzten Zeit aufgrund von Problemen mit den Akkus oft passiert ist, es sind einige Kopter ohne Zutun des Piloten vom Himmel gefallen, was natürlich einen Totalschaden zur Folge hat.

-- Editiert von supergrobi1 am 15.01.2016 11:12

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#19
 Von 
TheSilence
Status:
Lehrling
(1651 Beiträge, 1004x hilfreich)

Zitat:
Doch. Wenn der Hersteller die Funktionsmöglichkeiten der Ware mit dem Firmwareupdate verringert, dann hat der Käufer selbstverständlich einen Anspruch darauf, daß dies wieder rückgängig gemacht wird.

Das habe ich auch nicht gesagt oder gemeint.
Ich meinte, man hat keinen Anspruch darauf, daß Update 12, das eine Einschränkung beinhaltet, ohne diese Einschränkung zur Verfügung gestellt wird. Daß man ggfs. (!) einen Anspruch hat, auf den Stand von Update 11 zurückzugehen, ist etwas anderes.

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#20
 Von 
asd1971
Status:
Student
(2602 Beiträge, 854x hilfreich)

@ all

Kann es sein, dass ihr alle die Beiträge nur überfliegt?

Status:

DJ gibt Updates aus, die den Funktionsumfang verringern. Hier: Kopter funktioniert nur per Freischaltung.

-> Updates die zwingend vom Hersteller gefordert werden, weil sonst die Garantie erlischt (weil z. B.: der Kopter runterfällt), sorgen dafür, dass man nicht mehr wie gewohnt den Kopter nutzen kann.

-> Die Ursprüngliche Eigenschaft entfällt.

Ist wohl ähnliche wie bei VW. Wenn die wg. den Motoren jetzt ein Update einpflegen und der Wagen statt 100 PS nur 80 PS leistet, habe ich durchaus einen Regressanpruch.


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#21
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(10328 Beiträge, 4661x hilfreich)

Zitat (von asd1971):
> Updates die zwingend vom Hersteller gefordert werden, weil sonst die Garantie erlischt

Bitte zeig mir diese Aussage vom Hersteller.

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