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21.2.2003 Thema abonnieren Zum Thema: Fernseher Händler
 Von 
Manfred Weis
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
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Hallo,

Zu diesem Thema gibt es bereits einen Forumseintrag mit vielen Antworten, aber mein Problem ist leider etwas anders gelagert. Am 31.01.2002 kaufte ich bei einem Fachhändler einen großen Fernseher. Gleichzeitig kaufte ich noch einen kleinen Fernseher sowie einen Videorekorder. Da ich drei Geräte gleichzeitig kaufte, erhielt ich einen Nachlaß. Soweit, so gut. Bei der Lieferung stellte sich heraus, daß der große Fernseher ein Problem mit der Bildröhre hatte, der kleine auch, nur der Videorekorder war in Ordnung. Abgesehen davon wiesen die Geräte nicht alle versprochenen Eigenschaften auf (keine Fernbedieung für alle Geräte, langsamer Vidoetext). Der Händler versprach rasche Abhilfe bzgl. der Bildröhren. Allerdings tat sich erst vier Monate später etwas nach mehreren Telefonaten und einer schriftlichen Mahnung zur Nachbesserung. Die Bildröhren der beiden Geräte wurden ausgetauscht. Danach war beim großen Ferneseher das Bild ok, aber das Gehäuse zerkratzt, beim kleinen Fernseher war das Bild weiterhin schief. Der Händler stellt mir dann nach insgesamt fast sechs Monaten ab Kauf einen neuen großen Fernseher hin, dessen Gehäuse und Bild ok waren. Beim kleinen Fernseher versprach er Abhilfe. Nun stellte sich im Laufe der Zeit heraus, daß der große Fernseher andere Mängel hatte (Ein-/Aus-Taste nicht ok, ein Menüpunkt nicht bedienbar, Zoom-Funktion des Bildes flackerte). Nachdem ein versprochener Austausch des kleinen Fernsehers nach weiteren vier Monaten auch nach mehrmaliger mündlicher Aufforderung nicht stattfand und der Händler auf meine schriftliche Mängelrüge beim großen Fernseher nicht reagierte, verlangte ich eine Wandlung des Kaufvertrages. Diese sagte er erst nach wiederholter schriftlicher Fristsetzung zu. Als ich die beiden Fernseher dann im Laden hatte (den Videorekorder behielt ich), erkannte er keinen der Mängel an und behauptete darüber hinaus das Fehlen (fälschlicherweise) zugesagten Eigenschaften sei bekannt gewesen. Daher ging er von einer Kulanzwandlung aus und berechnete mir eine einjährige (so lange ging die Geschichte mittlerweile) Nutzungsgebühr in Höhe von 30%. Auf meinen Protest hin wurde er pampig, warf mir Preisdrückerei vor, und reduzierte die Nutzungsgebühr auf 25% des Kaufpreises. Da er mich vor die Wahl stellte, entweder das Angebot anzunehmen oder die Geräte wieder mit nach Hause zu nehmen, meine Frau mit dem Auto aber schon weg war und ich die Geräte eigentlich nur noch loshaben wollte, willigte ich unter Protest ein. Im nachhinein habe ich weitere Informationen zu dem Thema eingeholt und glaube immer mehr, daß mich der Händler über den Tisch gezogen hat. Da es hier um 400 EUR geht, hoffe ich in diesem Forum Hilfe zu erhalten, um diese Nutzungsgebühr von dem Händler zurückzubekommen.

Danke für jede Information/Hilfe!

Grüße, Manfred Weis

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Fernseher Händler


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Zeus
Status:
Beginner
(119 Beiträge, 3x hilfreich)

Das ist im einzelnen eine schwierige Aufbereitungsgeschichte, bei der es auf Stichtage und korrekte Mahnung usw. ankommt.

Tendenziell dürften Deine Chancen nicht schlecht stehen, da noch Geld herauszuschlagen, allerdings kann man dies nicht über den Daumen gepeilt aufgrund der spärlichen Informationen machen.

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#2
 Von 
Manfred Weis
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Die Aufbereitungsgeschichte ist tatsächlich kompliziert. Ich habe versucht, die wesentlichen Punkte aufzuführen. Welche Informationen sind für eine qualifiziertere Aussage notwendig?

Danke, Manfred Weis

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