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Rechnung - Wucher? (Existenzgründer)

 Von 
sepp22
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 4x hilfreich)
Rechnung - Wucher? (Existenzgründer)

Folgender fiktiver Fall:

A tritt als Existenzgründer in ein Unternehmenskonzept von B ein.

B verkauft A div. Gegenstände, welche maßlos überteuert sind. Z.B. einen PC (Wert: 500 Euro) für 100.000 Euro.

A reklamiert bei B die Rechnung nach etwa 10 Monaten. B verweist auf Verjährung bzw. nicht ausreichende Prüfung vor Zahlung.

Kann A den Kauf rückabwickeln, ggf. wegen Wucher?



Falls ja:

Wie verhält es sich, wenn B behauptet mehr Gegenleistungen gebracht zu haben, welche aber nicht auf der Rechnung stehen (dürfen)?


Wie verhält es sich bei einer Finanzierung? Wer hat die Kosten bzw. Zinsen hierfür bei fehlerhafter Rechnungslegung zu zahlen?

Danke vorab für die Einschätzung

-- Editiert von sepp22 am 30.05.2019 23:02

-- Editiert von sepp22 am 30.05.2019 23:03

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Rechnung Euro behauptet stehen


4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69673 Beiträge, 32095x hilfreich)

Zitat (von sepp22):
A reklamiert bei B die Rechnung nach etwa 10 Monaten. B verweist auf Verjährung bzw. nicht ausreichende Prüfung vor Zahlung.

Verjährung dürfte Unfug sein.
Die nicht ausreichende Prüfung vor Zahlung dürfte da schon erfolgreicher sein. Ein "zahlen ohne meckern" gilt erst mal als Anerkenntnis der Richtigkeit.

Das anzugreifen ist etwas problematisch, da wird man alles genau prüfen müssen.



Zitat (von sepp22):
Wie verhält es sich, wenn B behauptet mehr Gegenleistungen gebracht zu haben, welche aber nicht auf der Rechnung stehen

Er wird dann diese Behauptung schon beweisen müssen. Nicht ganz einfach.

Und wenn diese nicht drauf stehen dürfen, dann wirds noch mal problematischer für ihn.




Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
sepp22
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 4x hilfreich)

D.h. ein automatischer Wucher tritt nicht ein?

Die entsprechenden Rechnungen wurden erst später gesehen. Es wurde ein Leasingvertrag unter diese Nase gerieben und dann unterschrieben. Es wurde natürlich davon ausgegangen, dass die ursprünglichen Kosten darin enthalten sind.

Die Leasingbank ist jedoch nicht das Problem, sondern die Rechnung von B die durch diesen Vertrag bezahlt wurde.

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69673 Beiträge, 32095x hilfreich)

Zitat (von sepp22):
D.h. ein automatischer Wucher tritt nicht ein?

Nein, wenn dann wird man schon klagen müssen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#4
 Von 
TidoZett
Status:
Schüler
(253 Beiträge, 51x hilfreich)

Was wurde denn überhaupt gekauft und wieso gibt es eine Rechnung und keinen Unternehmens/Kooperationsvertrag o.ä. und wieso fällt die angeblich überteuerte Rechnung erst nach so langer Zeit auf?

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