Tauschgeschäft Privat an Privat

25. September 2003 Thema abonnieren
 Von 
Dannybo
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Tauschgeschäft Privat an Privat

Hallo,

ich habe folgendes Problem und hoffe, dass mir jemand helfen kann, da ich aus dem BGB nicht ganz so schlau werde:

Ich wollte eine Schlange von mir verkaufen oder Tauschen, habe dann auch einen Abnehmer gefunden (zum Tausch). Wir wurden uns per Email schnell einig.
Er wollte seine Schlange wohl auch per Anzeige verkaufen oder tauschen (zwei Anzeigen wurden geschaltet von ihm [07/09/03 und 08/09/06]). Wir telefonierten dann um einen Trteffpunkt auszumachen (09/09/03). Allerdings schrieb ich ihm per Email gegen 23:00h am 09/09/03, dass ich ein besseres Angebot für die Schlange bekommen habe und wir erstmal telefonieren am nächsten Mittag. Er versuchte mich zu erreichen aber ich nahm das Gespräch nicht entgegen. Daraufhin kam eine Email, dass wir den Tausch verbindlich vereinbarten und ich mich melden sollte. Um diesen ganzen gezedere zu entgehen schrieb ich als Ausrede, dass mein Sohn (ich habe keinen Sohn, bin selbst erst 20) dieses Tauschgeschäft vereinbarte und der Tauschgegenstand überhaupt nicht existiert (das sei ein Rachefeldzug gegen den Vater).

Jetzt verlangt er zweimal Schadenersatz für a) den nichterwerb des Pythons und b) dafür, dass er seine Schlange nicht verkauft hatte weil er annahm, dass der Tausch stattfindet.

Wie ist meine Rechtslage? Kann mir jemand helfen.

Danke im vorraus

Grüße

Daniel

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
RA DPMS
Status:
Praktikant
(998 Beiträge, 150x hilfreich)

Das sieht nicht gut aus. Rein formal hat Dein "Partner" recht. Die Frage ist, ob er den Sachverhalt vor Gericht beweisen kann. Das wird er wohl hinbekommen. Du hast mind. einen Fehler gemacht. Du hättest niemals mitteilen dürfen, dass du "ein besseres Angebot für die Schlange bekommen" hast. Wenn er seine Schlange immer noch nicht verkauft hat, könnt ihr das Tauschgschäft noch abwickeln - vorausgesetzt du hast die Schlange noch. Notfalls besorgst Du Dir eine neue Python, die im wesentlichem die gleichen Eigenschaften wie deine alte Python hat. (das wäre aber nicht ganz rechtens!!!!)

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#2
 Von 
Dannybo
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Na toll, das sieht ja rosig aus.
Eigentlich wollte ich nur vom Tauschgeschäft zurücktreten.

Für was kann er denn jetzt genau Schadenersatz verlangen wenn ich ihm keinen Python gebe?

Und was wäre wenn mir der tatsächliche Besitz des Pythons nicht nachgewiesen werden könnte?

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
RA DPMS
Status:
Praktikant
(998 Beiträge, 150x hilfreich)

Schadensersatz zu bestimmen ist schwierig. Und das ist deine Chance. Du kannst igm ja einen Pauswchalbetrag von sagen wir mal 20,00 anbieten und Dich entschuldigen. Vielleicht geht er darauf ein. Jedenfalls günstiger, als wenn er einen Anwalt beauftragt, der die Sache übernimmt und dann auf seine Kosten aus ist.

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